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Die Anfänge und der Aufstieg von Brennabor
Als die Gebrüder Reichstein im Jahr 1871 die Brennabor-Werke gründeten, konnten sie nicht ahnen, welch immense Wellen die Firma durchschütteln würden. Zwei Weltkriege, über 6.000 Mitarbeiter, Insolvenz, Herstellung von Fahrrädern, Motorrädern, Autos, Enteignung - eine bewegte und bewegende Geschichte.
Alles begann mit einer kleinen Korbmacherei mitten in Brandenburg. Firmengründer Carl Friedrich Eduard Reichstein verdiente gutes Geld mit Korbwaren und Korbmöbeln aller Art; seit 1835 war er als Meister selbständig. Und so lag es nahe, dass auch seine Söhne das Handwerk lernten und das Geschäft des Vaters erfolgreich weiterführten. Nach einem Besuch in einer Kinderwagenmanufaktur im Jahre 1868 beschlossen die Gebrüder Reichstein, ebenfalls Kinderwagen herzustellen, natürlich aus dem ihnen vertrauten Material. Und so kamen zur Korbmacherei noch eine Tischlerei, eine Stellmacherei, eine Schlosserei und Schmiede dazu. So war man in der Lage, die komplette Produktion von Kinderwagen im eigenen Haus zu erledigen.
Als die ersten Hochräder in Europa auftauchten, begannen die Brüder Reichstein, Einzelteile aus England zu importieren, in Brandenburg zu montieren und dann zu verkaufen. Noch war es eine reine Liebhaberei, denn Hochräder waren in dieser Zeit hochspezialisierte Sportgeräte, die viel Können verlangten und zudem ziemlich gefährlich waren. Gefürchtet waren die Kopfstürze, die zum Teil schwerste Verletzungen verursachen konnten.
Nach und nach wurden Hochräder auch in eigener Produktion hergestellt, zunächst nur Einzelteile, schließlich auch komplette Räder. Das änderte sich schlagartig mit dem Aufkommen der Niederräder, auch „Rover“, Wanderer, genannt. Die Rover waren alltagstauglich und, obwohl es sich ebenfalls um hochpreisige Produkte handelte, auch für die Allgemeinheit erschwinglich; zudem viel einfacher zu fahren.
Jetzt kam den Brüdern Reichstein die Erfahrung, die sie bei der Produktion der Hochräder gesammelt hatten, zugute. Zuerst wurden die passenden Teile zugekauft und montiert, nach und nach stellte man aber Experten ein, die sich mit Metallherstellung auskannten, und so wurde die Produktion immer mehr ins eigene Haus verlagert.
Der Name Brennabor
Seit wann der Name Brennabor existiert - nun, darüber scheiden sich die Geister. Fest steht, dass zur ersten nationalen Fahrradmesse 1892 in Leipzig Fahrräder unter diesem Namen ausgestellt wurden. Aus dieser Zeit stammen auch die ältesten Belege mit dem Namen Brennabor. Es ist aber anzunehmen, dass der Markenname bereits längere Zeit Verwendung fand. Das legt zum Beispiel eine historische Plakette des Münchner „Brennabor Fahrrad-Klubs“ von 1889 nahe.
Um den Namen selbst rankt sich eine interessante Anekdote. Fälschlicherweise nahm man zur damaligen Zeit an, Brennabor sei der historische, slawische Name der Stadt Brandenburg. Um das Jahr 1910 war der Historiker Prof. Otto Tschirch diesem Irrtum jedoch auf die Schliche gekommen, der sich beharrlich in der Region festgesetzt hatte.
Der Name Brennabor gefiel den Brüdern so gut, dass sie ab 1896 die gesamte Firma „Brennabor-Werke Gebr. Reichstein Brandenburg/Havel“ nannten. Eine echte Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf: Brennabor-Räder eroberten die Welt.
Erfolge und Innovationen
Bereits 1900 wurden 40.000 Räder produziert - absolute Spitze im nationalen Vergleich. 1923 verließ das Millionste Fahrrad das Werk. Unglaubliche 2,35 Mio. Brennabor stand seit jeher für sehr hohe Qualität und technisches Top-Niveau. Zahlreiche Patente resultierten daraus, beim Deutschen Patentamt in München kann man diese Dokumente immer noch einsehen.
Mit Innovationen wie dem Ballonrad von 1926 oder dem Ballon-Rennrad von 1929 sorgten die Brandenburger für Furore. Brennabor engagierte sich in hohem Maße und sehr erfolgreich im Radrennsport.
Anfang der 1930er erschien der Straßenrenner „Federleicht“, der sensationelle 9,5 kg wog. Alltagsräder wie das Modell „Wetterfest“, das zur Reinigung lediglich mit Wasser abgespritzt werden musste, oder Räder mit Getriebetretlager und Gangschaltungen verschafften der Marke einen Ruf, der seinesgleichen suchte.
Im Jahr 1903 begann Brennabor mit der Serienproduktion von Motorrädern, 1910 wurden dann die ersten Autos in kompletter Eigenentwicklung und Fertigung gebaut. Das Firmengelände wurde ständig und ausgiebig erweitert, ein eigenes Kraftwerk wurde gebaut, die Brennabor-Verladehalle bekam sogar ihren eigenen Bahnhof. Von dort aus wurden Fahrräder, Autos und Motorräder in alle Welt verschickt.
Kriegszeiten und Enteignung
Der Zweite Weltkrieg kam, und mit ihm endete die Glanzzeit von Brennabor. Nach Kriegsende teilten die Brennabor-Werke das Schicksal vieler Firmen in Ostdeutschland, die Firmeninhaber wurden enteignet, der gesamte Maschinenpark nach Russland abtransportiert. Im Industriemuseum Brandenburg an der Havel kann man sich noch heute auf Spurensuche begeben.
Die Wiederbelebung durch Hartje KG
150 Jahre nach der Gründung durch die Gebrüder Reichstein wird nun ein neues Kapitel aufgeschlagen: Die Hermann Hartje KG aus dem niedersächsischen Hoya an der Weser will Brennabor zu altem, neuen Glanz verhelfen. Eine neue, moderne E-Bike-Palette quer durch die Kategorien „Trekking“, „Retro“ und „Allroad SUV“ knüpft an die hohe Qualität und Innovationsfreude der traditionsreichen Firma aus Brandenburg an.
Die Firma Hartje, die für Marken wie Contoura, Victoria oder Conway bekannt ist, hat sich vorgenommen, neue Fahrräder und E-Bikes unter dem Namen Brennabor zu realisieren. Die modernen Bikes überzeugen mit eleganten, klassischen Linien, die auch (aber nicht nur) auf eine junge Zielgruppe zugeschnitten sind.
Für die Entwicklung der neuen Modelle zeichnet der Bike-Entwickler Andi Heimerdinger maßgeblich verantwortlich. Zahllose erfolgreiche Radmodelle von unterschiedlichen großen deutschen Fahrradfirmen entsprangen bereits seiner Feder. Ursprünglich kommt Heimerdinger aus dem MTB-Bereich und hat in der Vergangenheit neben hochwertigen Mountainbikes auch Rennräder entworfen.
Dank der Hartje KG wird die traditionsreiche Marke mit nostalgischem Flair nun wiederbelebt und statt klassischer Stahlräder, wie in den alten Tagen, sind nun hauptsächlich Trekking-Bikes mit E-Antrieb im Programm von Brennabor zu finden.
Brennabor heute: Vielfalt und Qualität
Brennabor bietet Modelle in drei unterschiedlichen Kategorien, die allesamt mit E-Antrieb ausgestattet sind und mit denen die Bereiche „Retro“, „Trekking“ und „Allroad SUV“ abgedeckt werden. Die Allroad SUV-Serie ist das Flaggschiff des Brennabor-Sortiments: ein modernes, geländetaugliches E-Bike, das mit Straßenausstattung und Seitenständer ausgerüstet ist und im markanten Design daherkommt.
Brennabor versteht sich als Premium-Marke, die nicht nur durch ihre ungewöhnlichen Designs auf sich aufmerksam macht, sondern ihre E-Bikes auch mit sehr hochwertigen Komponenten ausstattet - und das hat seinen Preis.
Brennabor verbaut in seinen Fahrrädern eine Vielzahl von Komponenten, wobei ein Fokus auf Qualität und Zuverlässigkeit liegt. Zu den verbauten Komponenten zählen unter anderem hochwertige Schaltungen, Bremsen und Rahmenmaterialien, die eine gute Performance gewährleisten.
Die Niedersächsische Firma bietet Fahrräder in drei unterschiedlichen Einsatzgebieten an: E-Trekking-Fahrrad, E-Cityrad und E-SUV. Damit finden Sie genau das Fahrrad, das zu Ihren Bedürfnissen passt. Brennabor besticht durch eine vielfältige Modellpalette, die für jeden Geschmack und Bedarf etwas bereithält.
Modellübersicht
Brennabor E-Retro steht für neueste Technik im traditionellen Design. Die E-Bikes kommen mit klassischem Tiefeinsteiger-Rahmen daher und verstecken einen 400-Wattstunden-Akku unter ihrem Gepäckträger, der den Bosch Active Line Plus Antrieb mit der benötigten Leistung versorgt. Der moderne Klassiker ist mit einer Felgenbremse und einer 7-Gang-Nabenschaltung von Shimano ausgestattet.
Bedeutend moderner sind die Fahrräder der E-Trekking-Serie aus dem Hause Brennabor. Hier gibt es zahlreiche verschiedene Modelle, die eine hohe Bandbreite an unterschiedlichen Anforderungen abdecken. Bei den Trekkingrädern variiert nicht nur die individuelle Ausstattung zwischen den Modellen, sondern auch die Rahmenform.
Die Ausstattung der E-Bikes aus dem Trekking-Sortiment steigt auch bei Brennabor mit dem Preis. Der Tiefeinsteiger Brennabor T-20 ist das günstigste Modell der Trekkingreihe. Anders sieht es da schon bei dem Top-Modell Brennabor T-64 aus. Zwischen diesen beiden Modellen gibt es jedoch noch eine ganze Reihe weiterer Varianten, die sowohl hinsichtlich des Preises als auch mit Blick auf die Ausstattung einen breiten Fächer eröffnen, damit jeder Fahrertyp bei Brennabor das richtige E-Bike findet.
Wer sich ein wenig mehr Geländetauglichkeit als bei den Trekking-E-Bikes wünscht, der entscheidet sich für ein E-Allroad oder E-SUV Bike.
Das größte Segment von Brennabor stellen mit den Trekking-E-Bikes die alltagstauglichen Allrounder dar. In dieser Kategorie lässt sich die Marke gut mit den Elektrorädern anderer namhafter Hersteller vergleichen.
Brennabor E-Bikes sind nicht nur für Nostalgiker und Markenfans geeignet, die sich auf echte Design-Klassiker freuen. Auch wenn Fans von liebevoll gestalteten Retro-Designs mit dem E-Retro von Brennabor absolut an der richtigen Adresse sind.
Den restlichen E-Bikes der Marke, insbesondere aus dem Trekking-Bereich, sieht man dagegen deutlich an, dass sie von einem erfahrenen Fahrraddesigner entwickelt wurden, dessen Leidenschaft im Mountainbike- und Rennradbereich liegt. Der Look der E-Bikes ist sehr sportlich gehalten - und das sogar bei den Tiefeinsteigern.
Ein großer Vorteil ist die große Bandbreite an Möglichkeiten, die Brennabor hinsichtlich der Ausstattung und der Staffelung der Preise bietet.
Hier eine kleine Übersicht über einige Modelle:
- T-66e: Mit moderner Technik und komfortabler Ausstattung in klassischem Design begleitet dich das T-66e souverän durch den Alltag und auf Touren.
- T-44: Mit 16 Gängen und hydraulischen Scheibenbremsen ist das T-44 gemacht für sportliche Touren bis hin ins Gebirge.
- T-22e: Ein Stadtrad für alle Wege und jeden Tag - mit dem T-22e bist du gut gewappnet für den Weg zum Einkaufen oder die kurze Runde nach Feierabend.
- T-46: Sportlich und mit hohem Komfort kannst du mit dem T-46 souverän zur Arbeit fahren oder Touren über Wald- und Feldwege unternehmen.
- T-41e: Mit dem T-41e kommst du souverän durch den Alltag und kannst alle Fahrten durch die Stadt wie über Land meistern.
- T-49e: Mit praktischer und tourentauglicher Ausstattung ist das T-49e stets einsatzbereit und ein vielseitiger Alltagsbegleiter.
- T-48: Das T-48 ist ein Trekkingrad für ausgiebige Touren, dank umfangreicher Ausstattung auch für den Stadteinsatz gut geeignet.
Als Brennabor nach dem Krieg enteignet und die Produktion verlagert wurde, bedeutete das jedoch für lange Zeit das Ende der ehemals so beliebten Fahrräder.
Fazit
Wer ein Brennabor fährt, der fährt nicht nur ein Rad, sondern ein Stückchen Fahrradgeschichte. Die Fahrräder von Brennabor sind für eine Vielzahl von Fahrradfahrern geeignet, von Anfängern bis hin zu erfahrenen Radfahrern, und bieten eine zuverlässige und komfortable Fahrt.
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