Brennabor Fahrrad Testberichte: Tradition trifft auf moderne Technologie

Brennabor? Noch kein sehr geläufiger Name. Dabei wurde die Radmarke bereits vor über 150 Jahren von den Gebrüdern Reichstein in Brandenburg gegründet. Bis zum Zweiten Weltkrieg etablierte sich Brennabor sogar als bedeutender deutscher Fahrrad-, Motorrad- und Autohersteller. Im geteilten und wiedervereinigten Deutschland lange vergessen, ist Brennabor nun zurück. Brennabor E-Bikes verbinden über ein Jahrhundert Fahrradgeschichte mit zeitgemäßer Technologie.

Ob in der Stadt oder auf Tour, die aktuellen Serien bieten zahlreiche Möglichkeiten für komfortables und sicheres Fahren mit elektrischer Unterstützung. In heutiger Zeit hat sich Brennabor auf E-Bikes spezialisiert, die klassische Werte wie Robustheit mit moderner Ausstattung kombinieren. Die aktuellen Modelle sind auf vielseitige Einsätze ausgelegt.

Brennabor E-Bikes im Detail

Fast alle aktuellen Brennabor E-Bikes setzen auf bewährte Bosch Antriebssysteme. In Kombination mit fein abgestimmter Sensorik bieten die Systeme eine gleichmäßige und kräftige Unterstützung. Menschen, die regelmäßig zur Arbeit radeln oder am Wochenende längere Ausflüge unternehmen, profitieren besonders von der Unterstützung eines E-Antriebs. Ein Brennabor E-Bike überzeugt hier mit geringem Wartungsaufwand, sicherem Fahrverhalten und angenehmer Sitzposition. Der tiefe Einstieg vieler Modelle erleichtert das Aufsteigen.

  • E-Citybike: Ein E-Citybike besitzt typischerweise eine Lichtanlage mit Nabendynamo, einen bequemen Sattel, Shimano Schaltung sowie ein einfach bedienbares Display.
  • SUV E-Bikes: SUV E-Bikes zeichnen sich durch starke Akkuleistung, Felgenbremsen und ein robustes Rahmendesign aus.

Rahmen und Design

Die meisten Modelle bestehen aus hochwertigem Aluminium. Ein gut abgestimmtes Rahmendesign beeinflusst Ergonomie und Zuverlässigkeit im Alltag und auf langen Strecken. Brennabor bietet klassische Farbtöne wie Schwarz und Silber ebenso wie moderne Farben in Blau, Rot oder Mattgrau. Rahmengrößen von 45 bis 60 Zentimeter ermöglichen die Anpassung an unterschiedliche Körpergrößen. Ein passender Rahmen erhöht die Sicherheit und verbessert die Kontrolle im Alltag.

Der zeitlose Herren-Diamant-Rahmen wird von BRENNABOR angeboten. Die bildschöne Lackierung in teal green / burgundy wurde bei diesem Elektrorad für den Diamant-Fahrradrahmen ausgewählt. 40 cm ist die Höhe dieses Diamant Bike-Rahmens von BRENNABOR. Für den optimalen Fahrkomfort ist die richtige E-Bike-Rahmengröße ausschlaggebend.

Antrieb und Schaltung

Drei unterschiedliche Arten von Gangschaltungen können in einem E-Bike zum Einsatz kommen. Es wird zwischen Kettenschaltungen, Nabenschaltungen und den eher seltenen Tretlagergetrieben unterschieden. Im Vergleich zur Nabenschaltung hat die Kettenschaltung eine hohe Effektivität, ein geringeres Gewicht und kann einen größeren Übersetzungsbereich haben. Bei einer Kettenschaltung stehen vorne bis zu drei und hinten bis zu zwölf unterschiedlich große Ritzel zur Verfügung.

Über den Schalthebel "Deore Linkglide" von Shimano am Lenker steuert der Radler das Schaltwerk (hinten bei der Radnabe) und/oder den Umwerfer (vorne beim Tretlager). Diese sorgen für die passende Übersetzung und legen die Fahrradkette auf die gewünschten Kettenblätter und Ritzel.

Bremsen

AVID, MAGURA, SHIMANO, HAYES, Formula, HOPE, TEKTRO, Promax oder SRAM stellen moderne Scheibenbremsen her, die in einem E-Bike verbaut werden. E-Bike-Scheibenbremsen haben eine Bremsscheibe rund um die Fahrradnabe installiert. Die Bremsbelege im Bremssattel werden beidseitig an die Bremsscheibe gedrückt und garantieren eine optimale Verlangsamung. Besonders bei Nässe können Scheibenbremsen die Vorteile ausspielen. Scheibenbremsen lassen sich gut dosieren. Geringe Handkraft ist notwendig um eine vergleichbare Bremsleistung gegenüber anderen Bremsanlagen abzurufen.

Motor und Akku

Die E-Bike Ausstattung vom Mittelmotor "EP8" E-Bike Antrieb kompakt: Die max. Motorunterstützung beträgt 25 km/h bei dem Hardtail. Mit 250 W wird die Leistung vom Motorhersteller Shimano bei diesem BRENNABOR E-Bike angegeben. Bei diesem Hardtail beträgt die angegebene Spannung 36 V. Dieses MTB ist mit einem gefragten Motor von Shimano ausgerüstet. Das E-Bike Angebot an gefragten E-Bikes die mit einem Motor von Shimano ausgerüstet sind ist groß.

Es gibt von SHIMANO variantenreiche E-Bike-Systeme und E-Bike Motoren im Angebot (SHIMANO STEPS E5000, E6000, E6100 bzw. SHIMANO STEPS E7000 und SHIMANO STEPS E8000 für MTB). Das von BRENNABOR produzierte A-96e in der Variante „Diamant | 40 cm“ ist mit einem Tretlagermotor oder E-Bike Mittelmotor von Shimano bestückt. Das MTB verfügt über einen Energiespeicher von Shimano. Das Geländerad verfügt über eine sehr große Akkukapazität von 630 Wh.

Komponenten und Ausstattung

Das Geländerad ist mit einer "XCR34 Air" Gabel von SR SUNTOUR ausgerüstet. Für ein geringes Gewicht und lange Haltbarkeit sorgt bei dieser Federgabel eine aus Magnesium gefertigte Tauchrohreinheit. Die Federgabel ist mit einer Luftfederkartusche ausgestattet um Gewicht und Wartungsaufwand zu minimieren. Die "Ruban Plus" Reifen auf der Hohlkammer "X19", Alu Felgen-Niro, black Speichen-Kombination ergeben eine Laufradgröße von 27.5" bei diesem E-Bike. Eine sehr gute Wendigkeit, ein geringes Gewicht und eine hohe Steifigkeit wird durch die 27.5" Laufradgröße erlangt.

Die Reifen dieses Elektro-Hybridrad sind mit seitlichen Reflexstreifen ausgestattet. Die Streifen leuchten extrem hell auf wenn sie angestrahlt werden.

Modelle im Test

Brennabor A-96e

Kraftvoll-elegant schwingt der top gearbeitete Alurahmen des A-96e nach unten, versprüht Retro-Schick. Im Unterrohr parkt Shimanos 630-Wh-Akku, der den EP8-Motor aus gleichem Haus befeuert. Für belebende Wendigkeit und Agilität rollt das A-96e auf 27,-Zoll-Laufrädern, deren breite 58 mm Bereifung Komfort wie Traktion auf groben Untergründen in Aussicht stellt. Tatsächlich: Auf ruppigen Feldwegen tilgen XXL-Conti-Pneus und stoßsensible Luftgabel selbst etwas wuchtigere Schläge souverän.

Das Brennabor geht dabei stark nach vorn: Shimanos EP8-Antrieb überzeugt bergauf im mittleren Trail-Modus mit bärigem Schub; punktet im Boost-Modus durch seine Spritzigkeit. Dennoch ist der Fahrspaß auch dank kleiner 27,5“-Laufräder hoch, flegelt das A-96e durch enge Kurven und überzeugt mit steifem Aluchassis. Rapide Abfahrten auf Kopfsteinpflaster und in leichtem Gelände liebt das spurstabile, zugleich gesund wendige E-SUV ebenso. Unerschrocken sogar im easy Gelände, spaßiges Naturell, top motorisiert: So gibt das A-96e einen top Einstand als vielseitiges E-SUV!

Das Damen E-Bike Brennabor A-96e verfügt über einen auffällig lackierten und sauber verarbeiteten Aluminiumrahmen. Die 27,5-Zoll-Bereifung steht für ein wendiges und agiles Fahrverhalten, wobei die 58 mm breiten Reifen Unebenheiten der Straße gut abdämpfen. Für einen hohen Fahrkomfort ist das Rad mit einer luftgefederten Gabel ausgerüstet. Die Sattelstütze ist ebenfalls gefedert und zudem absenkbar.

Der Test von Elektrorad bescheinigt dem Brennabor einen hohen Fahrspaß, der durch die hohen Komfortwerte und den kräftigen Motor zustandekommt. Die Dosierung der Unterstützung gelingt gut, nur reagiert die Schaltung nicht immer synchron. Bei steilen Bergen ist der Motor deutlich hörbar.

Brennabor T-31e Deep (Modell 2024)

Das Modell "T-31e Deep" von Brennabor aus dem Jahr 2024 ist ein vielseitiges E-Bike, das mit einem Preis von 2699 EUR ein attraktives Angebot im Bereich der Elektrofahrräder darstellt. Der Rahmen besteht aus hochwertigem Aluminium 6061 und bietet mit einer Rahmengröße von 45 cm eine solide und langlebige Basis für den täglichen Gebrauch.

Das Bremssystem des T-31e Deep ist gut durchdacht und besteht aus ALHONGA "HT-474" Bremsen, die sowohl vorne als auch hinten mit SHIMANO "RT30" Bremsscheiben ausgestattet sind, die jeweils einen Durchmesser von 180 mm haben. Dies sorgt für zuverlässige Bremsleistung unter verschiedenen Bedingungen. Die RST "Blaze" Gabel mit einem Federweg von 80 mm ist einstellbar und für den Einsatz mit Scheibenbremsen ausgelegt, was zusätzlichen Komfort und Kontrolle bietet.

Für den Antrieb sorgt ein BOSCH Mittelmotor der Generation 3 "Active Line PLUS" mit einer Leistung von 250 W und einer Spannung von 36 V. Der BOSCH "Powerpack 400" Akku mit einer Kapazität von 400 Wh liefert ausreichend Energie für längere Fahrten. Das Fahrrad ist weiterhin mit hochwertigen Komponenten wie dem ERGOTEC "Lady Town" Lenker, CONTINENTAL "Contact Urban" Reifen sowie einem SELLE ROYAL "Essenza Plus" Sattel ausgestattet. Der Gepäckträger von MASSLOAD mit MIK-System bietet praktische Transportmöglichkeiten.

Insgesamt präsentiert sich das Brennabor T-31e Deep als ein gut ausgestattetes E-Bike, das sowohl für den Stadtverkehr als auch für Trekkingtouren geeignet ist.

Brennabor T-66e (Trekking E-Bike)

Trekking E-Bike Brennabor T-66e im Test :Ganz Traditionalist folgt Brennabor seinen Wurzeln und baut sein Trekkingbike mit grundsolider Alltagsausstattung und robusten Tourenkomponenten. Doch das T66e kann noch mehr! Die (analoge) Zuordnung in die klassischen Radkategorien Stadt oder Tour fällt beim Brennabor T-66e nicht eben leicht. Ein bisschen von beidem steckt im aktuellen Hartje-Pedelec. Das macht die Sache wieder spannend.

Als Triebfeder kommt im T66e Boschs CX-Motor zum Einsatz, der sich bekanntlich auf jedem Terrain wohlfühlt: In der Stadt zerlegt der spurtstarke Antrieb so manches Mofa beim Ampelstart, für die Radtour im Gebirge fürchtet sich der CX auch nicht vor der Passstraße. Das Display am T-66e ist noch aus der ersten Intuvia-Serie, als Buchstaben und Ziffern auch für Fehlsichtige auf die Schnelle noch klar erkennbar waren.

Beim Antriebsstrang mit der Shimano Deore Kettenschaltung und dem 10er-Ritzelpaket lässt sich eigentlich alles fahren. Die eher schmal bereiften 28-Zoll-Laufräder rollen am liebsten auf glatten Untergründen, das Tourenreifenprofil erlaubt eine flotte Fahrweise. Bei deaktivierter Unterstützung muss man fleißig treten, sobald man flaches Terrain verlässt.

Als Tourenkonzept liebt das T66e lange Geraden, dank des griffigen Tourenreifenprofils sind bei entsprechender Fahrweise zügige Kurvengeschwindigkeiten mit reichlich Schräglage drin - für den, der es mag. Etwas Komfort sollen die Federgabel sowie die gefederte Sattelstütze bieten. Das tun sie auch - bei entsprechendem Körpergewicht, einstellbar ist diesbezüglich leider nichts. Komfortabel und behaglich zeigt sich die Sitzposition, die mit dem Vario-Vorbau beliebig eingestellt werden kann. Der leicht angewinkelte Lenker entspannt Handgelenke und Schultermuskulatur auf langen Ausfahrten.

Mit grundsolider Ausstattung und seinen sicheren Fahreigenschaften, dem bärigen CX-Motor inklusive 625er-Akku ist das Brennabor T-66e ein solider Tourer, der auch zum Pendeln den richtigen Charakter und die nötigen Features mitbringt.

Vergleich der Trekkingräder

Im Test von Trekkingrädern zeigt sich, dass diese nicht Spezialisten, sondern Generalisten sind. Sie bringen eine regelkonforme Sicherheitsausstattung mit, also eine ausfallsichere Lichtanlage, sichere Bremsen. Anders als die, vergleichbar gerüsteten, Cityräder oder die etwas reduzierten Urbanbikes, meistern Trekkingräder aber eben auch ausgedehntere Touren und bieten dabei oft dank Federgabeln einen guten Komfort. Mit einer insgesamt ausbalancierten Fahrgeometrie sind sie Räder für die meisten Fahrsituationen, ob lange Geraden oder enge Kurvenmanöver, bestens gewappnet.

Im Test sind die Räder alle mit einer Federgabel ausgestattet, die Kettenschaltung ist eine weitere Gemeinsamkeit. So stellen sie für uns das technische Ideal eines Trekkingrades dar. Die Ausstattung ist überwiegend eher einfach. Die Federgabeln stützen sich allesamt auf Stahlspiralen. Auch dadurch werden die Räder schwerer als mit Luftfedergabeln. Der Vorteil ist, dass man sie seltener nachjustieren muss. Einstellen kann man die meisten Stahlfedergabeln im Test ebenfalls, teils auch blockieren.

Bei den Schaltungen setzen die Hersteller zunehmend auf Shimanos neue Mittelklasse namens Cues. Die Produkte versprechen eine moderne und zuverlässige Bedienung, eine aktuelle Optik und hohe Robustheit. Ideal für sportive Alltagsräder. Anders als beim etablierten Gruppentrio lassen sich die Gänge mit Zwei-Wege-Hebeln ergonomisch und geschmeidiger wählen. Die Schaltvorgänge stehen denen von höherwertigen Gruppen nur wenig nach.

Die Räder insgesamt bilden vielleicht zwei Gruppen. So sind das Cube Kathmandu und das Diamant Elan die beiden sportlicheren, dynamischeren Modelle. Die Räder von Brennabor, Compel, Falter und Stevens sind dagegen etwas zurückhaltender, entspannter. Das drückt sich in der Sitzhaltung aus, aber auch im Gewicht.

Wo kann man Brennabor Fahrräder kaufen?

Mit dem Preisvergleich auf Pedali lassen sich alle Brennabor Modelle filtern, sortieren und gegenüberstellen. Pedali bietet Informationen zu neuen Modelljahren, aktuellen Tests und besonderen Aktionen.

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