Diamant Fahrrad 28 Zoll Damen Test: Ein umfassender Überblick

Diamant Fahrräder: Tradition und Innovation

Diamant gehört zu den erfolgreichsten Fahrradherstellern, der sich trotz seiner 130-jährigen Geschichte erfolgreiche Nischen erobern konnte. Heute lenkt der US-Investor Trek die Geschicke von Diamant, die sich als einen der ältesten deutschen Fahrradhersteller bezeichnet. Das Unternehmen konzentriert sich auf Fahrräder mit Elektromotor und die meistverkauften Fahrradtypen - Trekkingräder und Citybikes.

Laufradgröße: 26 Zoll vs. 28 Zoll

Das historische «Damenrad» zeichnete sich auch durch kleinere 26”-Laufräder aus. Die Idee dahinter war, dass Frauen kleiner sind und daher näher am Boden sein müssen. Diese Idee war allerdings genauso falsch, wie sie einfach war.

Größere Räder bieten mehr Komfort. Sie rollen über Schlaglöcher besser hinweg und fahren besser über Bordsteine. Tretlager und Hinterradachse haben einen größeren Abstand zueinander - Vorderräder heben an steilen Anstiegen dadurch weniger schnell ab. Bei Alltagsrädern, die oft mit Gepäck gefahren werden, hilft das der Sicherheit. Die Körpergröße der meisten Erwachsenen hat aber keinen Einfluss auf das Laufrad. Erst sehr kleine Menschen (ca. unter 152cm Körpergröße/75cm Innenbeinlänge) profitieren mitunter von kleineren Laufrädern. Auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Geometrien könnten nämlich oft keine größeren Laufräder mehr fassen.

Wie Frauen ein Rad auf sich einstellen können

Das Fahrrad hat sechs Bauteile, mit denen Frauen ihr persönliches Rad auf sich optimieren können.

  • Lenker (Form und Breite)
  • Schaltgriffe (Position)
  • Vorbau (Länge und Winkel)
  • Sattel (Position, Breite und Form)
  • Kurbellänge (Länge)
  • Übersetzung

Lenker

Unterschiedlich breite Lenker passen zu unterschiedlich breiten Schultern. Das spielt bei City- und Trekking®-Bikes meist eine geringe Rolle. Deren aufrechte Sitzposition nimmt Druck von der Schulter. Noch aufrechter sitzt man bei einem leicht nach hinten gebogenem Lenker.

Schaltgriffe

Da Frauen meist kleiner sind, haben sie meist auch kleinere Hände. Bremsgriffe und Schalthebel werden aber nur in einer Einheitsgröße produziert. Die Ausrichtung der Griffe und Hebel am Lenker kannst du variabel einstellen; bei sehr kleinen Händen kann das hilfreich sein.

Vorbau

Vorbauten gibt es in unterschiedlichen Längen und in unterschiedlichen Winkeln. Beide zusammen beeinflussen, wie aufrecht oder gestreckt man sitzt, aber auch wie direkt sich das Rad steuert. Schon kleine Änderungen von z.B. 10mm können wirkungsvoll sein.

Sattel

Der Sattel ist eines der flexibelsten Teile am Rad. Nicht nur die Höhe, sondern auch die Neigung und die horizontale Verschiebung zum Sattel können angepasst werden. Viele Frauen, aber nicht alle, kommen besser mit breiteren Sätteln klar. Gute Händler können die optimale Sattelbreite ermitteln, indem sie die Druckpunkte der Beckenknochen vermessen. Frauen, die viel Druck in ihren Weichteilen verspüren, profitieren auch von Sätteln mit Aussparung oder kurzer Nase.

Kurbellänge

Kurbelarme können unterschiedliche Längen haben. Zu lange Kurbeln sind nicht effizient. Auf die Dauer können sie auch Knieschäden verursachen. Manche Frauen bevorzugen daher Kurbeln, die nur 165mm lang sind oder weniger.

Übersetzung

Das Verhältnis der größten und kleinsten Zahnkränze und Kettenblätter zueinander bestimmt die Übersetzung. Aufgrund ihrer oft geringeren Maximalkraft profitieren Frauen davon, weniger «dicke» Gänge zu treten, also für die gleiche Geschwindigkeit eine höhere Trittfrequenz zu fahren.

Diamant E-Bike Kategorien

Die eigenwillige Kategorisierung Ride+ ist weniger überraschend - denn das City- oder Trekkingbike gibt es als solches nicht. Diamant interpretiert sie viel realitätsnäher als unterschiedliche Zweirad-Typen, die durch bestimmte Rahmenformen und Spezifikationen mehr oder weniger zu den unterschiedlichen Bedürfnissen passen. Wer Rahmenflattern bei seinem E-Bike vermeiden möchte, muss sich an Magazinchecks orientieren, denn das Bewertungsbild bei Diamant fällt unterschiedlich aus.

Ride+ Komfort, Ride+ Sport

Die Kategorie "Ride+" ist eigentlich eine recht heterogene Flotte von alltagstauglichen Elektrorädern für die unterschiedlichsten Zwecke - kreuzbrav unterteilt in geschlechtsspezifische Damen- und Herrenrahmenformen und mit Bosch-Motoren aus der harmonischen Active- oder der sportlicheren Performance-(Speed-)Line ausgestattet.

In der mit Pedelecs für den Stadt- und Toureneinsatz bestückten Kategorie Ride+ Sport bietetet das 825+ Boschs leistungsfähigen PowerPack 500 Akku bis 45 km/h, auch bei den Elan-Rädern finden sich ausschließlich Boschs leistungsfähige Mittelmotoren.

Das E-Bike-Geschäft ist lukrativ, Diamant vermittelt es vorwiegend an ältere Kunden.

City

CityElf verschiedene Modelle für das Stadtleben repräsentieren derzeit die City-Flotte von Diamant, wobei die Gattungen erneut unspezifisch sind. In der City-Kategorie steht die ganze Bandbreite der Rahmenformen mit ihren konstruktiven Unterschieden zur Verfügung - Diamantrahmen für höhere Belastbarkeit, solche mit abgesenktem Oberrohr für leichteres Übersteigen und mehr Schrittfreiheit.

Wichtig zu wissen: Diamant nennt die Trapezform mit abgesenktem Oberror „Damen GOR“. Sie wird aber auch von Herren gerne genutzt, die die Stabilität sicherer Bauformen mit Zustiegskomfort verbinden und eine sportliche Optik nicht missen möchten.

Trekking

In der Trekkinglinie versammelt sich derzeit das größte Aufgebot an Tourenrädern. Die 37 verschiedenen Modelle richten sich an Leute, die ein flexibles Alltagsrad mit Tourentauglichkeit suchen - mit typischen Rahmenformen für Damen und Herren, die genau betrachtet aber nur typisierend sind und eher an unterschiedlichen Leistungsanforderungen und Komfortbedürfnissen als an Geschlechtern orientiert.

Wie bei den City-Bikes stehen alle Rahmenformen zur Auswahl, zu erkennen sind sie unter dem Begriff „Elan“ oder „Ubari“ im Produktnamen, und mit Zusätzen wie „Legere“ oder „Esprit“ attribuieren Chrakterisierungen wie "leicht" oder "sportlich".

Testberichte und Bewertungen

Diamant zählt zu den am häufigsten von Fachmagazinen getesteten Anbietern und erzielt einen Notendurchschnitt von 1,86. Nicht alle Modelle konnten im Testumfeld überzeugen. So fiel das Ubari Deluxe aus 2013 wegen zu schwacher Bremsen durch - montiert waren klassische Felgenbremsen mit konventionellem Bowdenzug, wie sie auch heute noch bei vielen nicht-motorisierten Rädern und Günstig-Pedelecs zu finden sind.

Inzwischen fahren alle E-Bikes von Diamant mit Hydraulik-Scheibenbremsen, die im Testumfeld als State oft he Art gelten.

Antrieb & Akku

Diamant setzt konsequent auf den Mittelbauantrieb. Aggregate und Akkus stammen inzwischen ausschließlich von Bosch und sind gut auf den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmt.

Der Rahmen-Akku ist auch bei Diamant-Rad mittlerweile die Norm, bei vielen Modellen befindet er sich - ganz zeitgemäß - im Hauptrohr („Intube“-Akku).

Diamant 365 Urban Bike im Test

Das Diamant 365 ist ein solches Urban Bike und wird nicht in China gefertigt, sondern in der Nähe von Chemnitz von den dort ansässigen Diamantwerken hergestellt. Das Traditionsunternehmen existiert bereits seit 1885 und zählt zu den ältesten deutschen Fahrradherstellern.

Mit drei Rahmengrößen sind die Urban Bikes aus Sachsen für Personen mit einer Größe zwischen 164 cm und 197 cm geeignet. Es ist top verarbeitet, bietet aber nur eine begrenzte Reichweite.

Aufbau & Verarbeitung

Im Unterschied zu vielen E-Bikes aus China wird das Diamant 365 nahezu komplett montiert zum Kunden geliefert. Die Verarbeitung hinterlässt einen hochwertigen Eindruck.

Gegenüber einem günstigen E-Bike aus China ist das Kabelmanagement beim Diamant 365 vorbildlich. Der Rahmen des Diamant 365 ist in Schwarz lackiert. Fast sämtliche anderen Bauteile, selbst die Sattelstütze und die Speichen, sind in dieser Farbe gehalten.

Lenker, Licht & App

Der Lenker wirkt angenehm aufgeräumt. Das liegt auch daran, dass das Diamant 365 kein Display bietet. Wer auf die im Computer gespeicherten Daten wie gefahrene Kilometer zugreifen möchte, muss das Rad mit der App Hyena Rider Assistant (HRA) des Motorenherstellers koppeln.

Mit der Plus- und Minus-Taste kann man letztere anpassen. Nach dem Einschalten des Rads leuchten Vorder- und Rücklicht. Mit einem langen Drücken der Plus-Taste kann man das Licht aus- und wieder einschalten.

Ergonomie

Der Winkel und die Höhe des Vorbaus lassen sich über ein Gelenk anpassen, das ist hervorragend. Zusammen mit dem ausreichend höhenverstellbaren Sattel bietet das Diamant 365 damit eine gute Ergonomie.

Wir haben das Rad mit hohem Rahmen getestet. Zur Auswahl steht aber auch noch eine Variante mit Trapez-Rahmen, der einen deutlich niedrigeren Zustieg bietet, fast wie bei einem echten Tiefeinsteiger.

Fahren

Aufgrund der starren Gabel spürt man Unebenheiten auf der Fahrbahn deutlicher als bei Rädern mit einem gefederten Vorderrad. Anderseits vermittelt das Diamant 365 mit seinen 28 Zoll großen und 40 mm breiten Reifen einen direkten Straßenkontakt und lässt sich in jeder Situation sicher fahren.

Im Zusammenspiel mit dem großen und gut gepolsterten Selle-Royal-Vivo-Sattel bietet es trotz starrer Gabel noch einen guten Fahrkomfort. Die hydraulischen Scheibenbremsen vorn und hinten lassen sich gut dosieren und greifen perfekt.

Elektronik & Akku

Den 250-Watt-Motor mit seinen 40 Nm haben Diamant und Trek zusammen dem taiwanischen Hersteller Hyena entwickelt. Er beschleunigt angenehm flott bis zur gewählten Höchstgeschwindigkeit und bleibt dabei sehr leise.

Positiv ist die gute Abstimmung zwischen Drehmomentsensor und Motorsteuerung. Während man bei anderen E-Bikes mit Hinterrad-Nabenmotor oft mehrmals treten muss, damit der Motor seine Kraft entfaltet, greift die Motorunterstützung beim Diamant 365 sofort.

Der Akku sitzt schick integriert im Rahmen, kann zum Laden aber nicht entnommen werden. Laut Hersteller kann man mit dem Diamant 365 bis zu 60 km fahren, bevor der Akku wieder aufgeladen werden muss. Dieser Wert ist jedoch unter unrealistischen Vorgaben entstanden. Im Test mit einem 90 kg schweren Fahrer stellt der Akku nach knapp 37 km den Betrieb ein.

Tägliche Pendelfahrten und Vielseitigkeit

Für unseren Testfahrer Johannes ist es vor allem die Vielseitigkeit, mit der ein für ihn passendes Fahrrad überzeugen muss. Mit einer per Nabendynamo betriebenen Herrmans-Lichtanlage sowie auf den ersten Blick breit genug wirkenden Spritzschützern von SKS scheint man für Dunkelheit und Regen jedenfalls gerüstet. Praktisch: Dem schön verarbeiteten Aluminium-Rahmen in Graphit-grau haben die Hartmannsdorfer sechs Ösen im Rahmendreieck zur Anbringung von Flaschen- oder Schlosshaltern verpasst.

Sitzposition und Komponenten

So lässt sich auf dem 15,7 kg wiegenden Elan Deluxe recht flink nach Ampelpausen wieder Fahrt aufnehmen. Die Sitzposition: angenehm, aber sportiv. Bei der Schaltung setzt Diamant auf Shimanos an Alltagsrädern bewährte Alivio mit 2×9 Gängen und einer daraus resultierenden tourentauglichen Entfaltung von 1,85 bis 9,28 Meter. Die Suntour-Federgabel soll mit verstellbarer Federvorspannung und bis zu 50 mm Hub willkommene Stoßdämpfung für die Handgelenke bieten.

Weitere Trekkingrad-Tests

Besonders gut traten Trekkingräder von Ghost, Kalkhoff, Cube, Raymon und Giant hervor. Sie bieten ein hohes Maß an Sicherheit und Komfortabilität. Die Tourenfähigkeit, die Alltagstauglichkeit und das Preis-Leistungs-Verhältnis bleiben dabei nicht auf der Strecke. Unter den getesteten Rädern befinden sich außerdem E-Trekkingbikes.

Einzelne Modelle im Test

Im Folgenden werden einige Modelle von Diamant und anderen Herstellern im Detail betrachtet:

Ghost Urban Asket

Das Ghost Urban Asket zeichnet sich durch eine sportliche Sitzposition und schnelle Lenkreaktionen aus, was es ideal für agile Fahrten in der Stadt macht. Der robuste Aluminiumrahmen mit vielfältigen Befestigungsmöglichkeiten erhöht die Praktikabilität für den Alltagsgebrauch.

Giant AllTour SLR 1

Das Giant AllTour SLR 1 beweist sich als stabiler Allrounder mit einem auf Langlebigkeit ausgelegten Alurahmen, der besonders durch seine hohe Zuladungskapazität von 161 kg hervorsticht. Ideal für schwerere Fahrer oder solche, die gerne mit viel Gepäck reisen.

Liv Thrive Advanced GX

Das Liv Thrive Advanced GX besticht durch seine speziell auf Frauen zugeschnittene Konstruktion, die nicht nur für einen hohen Komfort sorgt, sondern auch eine optimierte Kraftübertragung ermöglicht. Durch die weiter hinten liegende Sitzposition wird mehr mit dem Gesäß und weniger aus dem Oberschenkel getreten, was der natürlichen Bewegungsweise vieler Frauen entgegenkommt.

Koga Colmaro Sports

Das Koga Colmaro Sports überzeugt als Speedcruiser durch seine ergonomische Vorbau-Lenker-Kombination und einen Allroundrahmen mit langem Oberrohr. Die spezielle Konstruktion der Sattelstütze erhöht den Federkomfort so effektiv, dass auf breitere Reifen verzichtet werden konnte.

Giant Fastroad AR Advanced 1

Das Giant Fastroad AR Advanced 1 vereint die Vorzüge eines Mountainbikes mit denen eines Rennrads und eines Gravel Bikes, um ein vielseitig einsetzbares Allround-Bike zu schaffen.

Koga F3 5.0

Das Koga F3 5.0 kombiniert holländische Designpräzision mit sportlicher Funktionalität. Der qualitativ hochwertige Rahmen bietet lebenslange Garantie und ist durch seine innenliegenden Kabel und integrierten Zusatzlichter sowohl modern als auch praktisch gestaltet.

Diamant Rubin Legere

Das Diamant Rubin Legere kombiniert die Leichtigkeit und Dynamik eines Sportrads mit dem Komfort und der Ausstattung für ausgedehnte Touren. Durch die Verwendung von ESI-Rundgriffen wird ein hoher Komfort ohne ergonomische Formen erreicht, während die ungewöhnlich große Kassette mit bis zu 51 Zähnen eine außergewöhnliche Bandbreite für alle Steigungen bietet.

KTM Life Style

Das KTM Life Style überzeugt mit einem mattschwarzen, aufgeräumten Design und hochwertigen Shimano XT-Komponenten. Besonders die bequeme Sitzhaltung und die praktischen Extrastreben für Radtaschen machen es ideal für längere Touren.

KTM Life Tour

Das KTM Life Tour ist ein Damen-Trekkingbike, das sowohl durch seine schicke Optik als auch durch seine Leistung beeindruckt. Es bietet eine aufrechte Sitzposition, die vor allem Fahrerinnen, die Wert auf eine gute Übersicht während der Fahrt legen, entgegenkommt.

Diamant Ubari Super Deluxe

Das Diamant Ubari Super Deluxe überzeugt als vielseitiges Trekkingrad für Stadt und Land mit seiner modernen Gestaltung und dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Durch die innenverlegten Kabel im Alurahmen präsentiert es sich aufgeräumt und ansprechend.

Raleigh Rushhour 7.0

Das Raleigh Rushhour 7.0 ist ein leichtes, sportlich konzipiertes Trekkingrad für Damen.

Diamant E-Bikes: Vielfalt und Technik

Die E-Bikes von Diamant besitzen typischerweise eine Federgabel mit einem Federweg von 50 oder 60 mm, wie beim e Bike Diamant Ubari Deluxe. Jedes Elektro Fahrrad von Diamant ist mit einem Motor und einer Batterie von Bosch sowie mit hydraulischen Scheibenbremsen von Shimano ausgestattet.

Merkmale und Optionen

  • Motor und Akku: Bosch Performance Line Motoren mit PowerTube Akkus (500 Wh) für eine Reichweite von ca. 80 km.
  • Schaltung: Kettenschaltung von Shimano oder Nabenschaltung.
  • OneKey Concept: Gleicher Schlüssel für Fahrradschloss und integrierten Akku.
  • Range Boost: Option zur Anbringung eines Zusatzakkus zur Verdopplung der Reichweite.

Die meisten Elektrofahrräder von Diamant bewegen sich preislich im Bereich über 3000 €.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Im Vergleich zu anderen Marken brilliert Diamant im Test mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. Winora und Kalkhoff führen vereinzelt Modelle, die mit um die 2.000 € noch etwas günstiger sind, während sich die e-Bikes von Haibike in einem ähnlichen Bereich bewegen. Wenn der Preis das wichtigste Entscheidungskriterium für dich ist, solltest du dich mal bei Prophete oder Carver umschauen.

Alternativen

Wenn es Euch darum geht, das die Rahmenkonstruktion möglichst stabil sein sollte, dann käme eventuell auch ein Jeep E Bike für Euch in Frage. Deren Modelle liegen vergleichsweise im gleichen Preissegment. Im Vergleich zu den Diamant E Bikes ist das neue Wayfarer von Eskute spottbillig. Es hat dafür aber auch ’nur‘ 100 Km Reichweite. Cooles Design und gute Technik, das wäre auch eine Alternative zu den Diamant Rädern.

Welche e Bikes von Diamant gibt es?

Diamant hat sich auf Trekking E Bikes und City E Bikes spezialisiert.

Wie schnell fährt ein e Bike von Diamant?

Die meisten ebikes besitzen eine Motorleistung von 250 Watt und sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h ausgelegt. Die Modelle Zouma Deluxe+ S und Zoume Supreme+ S erreichen eine Geschwindigkeit von 45 km/h, weshalb sie zulassungspflichtig sind. Hierfür brauchst du einen Führerschein der Klasse AM oder B und musst auf der Straße statt auf dem Radweg fahren.

Wie funktioniert ein e Bike von Diamant?

In die Pedale treten musst du bei einem Pedelec nach wie vor. Anfahrten, Bergauffahrten und lange Touren sind aber weniger mühsam, da du dank des Motorantriebs leichter vorankommst. Mit der Schaltempfehlung, die das Bosch Intuvia Display ausgibt, pedalierst du immer im richtigen Gang, schonst den Akku und erhöhst deine Reichweite.

Wie schwer sind die e Bikes von Diamant?

Ein Gewicht von etwa 26 kg ist für ein Diamant e-bike normal. Für diverse Trekking Fahrräder verwendet man spezielle Leichtbaukomponenten, um an Gewicht zu sparen.

Wie lange laden die Akkus von e Bikes von Diamant?

Mit der mitgelieferten Ladestation von Bosch erhältst du eine durchschnittliche Ladezeit von 4-5 Stunden für eine Vollladung; eine Halbladung dauert etwa 2 Stunden.

Wie weit komme ich mit einem vollen Akku von e Bikes von Diamant?

Die Reichweite hängt nicht nur von der verwendeten Technik ab, sondern auch von dem eingestellten Fahrmodus, dem Fahrgewicht und der Trittfrequenz. Du kannst normalerweise mit einer Reichweite zwischen 50 und 100 km rechnen.

Diamant Rubin Legere im Detail

Die Basis des Rubin ist ein echt leichter und dank großvolumigen und/oder querovalisierter Rohre sehr steifer Alurahmen samt Gabel. Dank dem Kabeltunnel und den Spacern oberhalb des Steuerrohrs sowie dem recht stark erhöhenden Lenker wird aus dem sportlichen Rahmen eher ein Cityrad mit extrem wendigen und dynamischen Fahreigenschaften.

Komfort und Ausstattung

Uns völlig unbekannte ESI-Rundgriffe überzeugen mit handschmeichelndem Komfort, und das ohne jegliche Ergo-Formen. Als einziges Rad im Test kommt dieses mit voller Verkehrsausstattung daher, durfte deshalb auch bis 14 Kilo wiegen. Diese Tatsache ordnet das Rubin noch mehr als Cityflitzer und leichtes Komfortreisebike ein.

Wo ein Koga oder Rose mangels Zuladung bei der Tourentauglichkeit leiden, gehen dem Diamant durch die Komforthaltung Sportlichkeitspunkte durch die Lappen.

Die wichtigsten Infos zum Diamant Rubin Legere:

Eigenschaft Wert
Gewicht 13,2 kg
Preis 1099 Euro
Rahmenset Aluminium
Maximales Systemgewicht 136 kg
Rahmengrößen M, L XL
Sattelrohr / Oberrohr 508 / 571 mm
Stack / Reach / SR-Quotient 586 / 398 mm / 1,47
Radstand 1070 mm
Antrieb Shimano Deore 1 x 11 Gänge
Bremsen Shimano MT201 hydr.

Diamant 247 Deluxe

Die Bezeichnung Diamant 247 Deluxe markiert ein vollausgestattetes Urbanbike-Modell, gerüstet für den Alltagsgebrauch. Die Freilaufnabe ist mit Schalthebeln kombiniert, die auf Druck & Zug agieren. Ein langes Steuerrohr verspricht gute Verkehrsübersicht.

Das 247 rollt angenehm, widerstandsarm und schnell über den Asphalt. Die Sitzposition ist perfekt für sportives Fahren. Die sportlich-schnell schaltende Alfine Freilaufnabe wechselt die Gänge sogar unter Last. Die Fahrperformance: überlegen mit erfreulicher Agilität.

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