Die teuersten Harley-Davidson Modelle aller Zeiten

Das Wort "Exklusivität" wirkt auf manche Motorradfahrer geradezu magisch.

Harley-Davidson weiß das und hat deshalb 1999 die Abteilung "Custom Vehicle Operations" (CVO) gegründet. Dort werden jedes Jahr limitierte Modelle gefertigt, die sich durch zusätzliche Ausstattung auszeichnen.

Sie basieren auf bereits vorhandenen Modellen, sind aber erheblich teurer - in der Regel weit über 10.000 Euro mehr - und dennoch fast immer schon vor Produktionsstart ausverkauft.

Alle paar Jahre bekommen die CVO-Modelle aber auch als Erste einen neuen, stärkeren Motor. Aktuell bohrt Harley-Davidson ausschließlich die CVO-Modelle von 1923 cm3 auf 1977 cm3 Hubraum auf.

So hat die serienmäßig mit 109 PS und 175 Nm angegebene Road Glide, Listenpreis 32.600 Euro, während die CVO Road Glide 117 PS und 183 Nm satte 47.950 Euro kostet. Peanuts gegen das, was Harley-Davidson jetzt aufgelegt hat.

In der CVO-Abteilung ließ man sich von der in Amerika sehr beliebten "King of the Baggers"-Rennserie inspirieren, wo die riesigen, für Bestzeiten auf der Rennpiste präparierten Tourendampfer von Harley-Davidson und Indian Motorcycle gegeneinander antreten, Koffer sind übrigens Vorschrift.

CVO Road Glide RR

Die Marke aus Milwaukee betitelt sein neues Modell als "CVO Road Glide RR" und trumpft mit gewaltigen 2147 cm3 Hubraum auf. Das sind 1073 cm3 pro Zylinder. Dafür wurde die Bohrung auf 109,5 Millimeter vergrößert und der Hub auf 114,3 Millimeter erhöht.

Harley-Davidson nutzt außer der Hubraumvergrößerung die klassischen Wege zur Entdrosselung. Eine grundlegende Bearbeitung der wassergekühlten Zylinderköpfe ermöglicht um zwei Millimeter größere Ein- und Auslassventile. Mit geänderten Nockenprofilen erreichen die Ventile 1,4 Millimeter mehr Hub.

Sie ermöglicht nicht nur die entsprechende Gasbewegung auf der Auslassseite, sondern spart auch Gewicht durch den Leichtbaustoff Titan.

Die CVO Road Glide RR kommt mithilfe aller Maßnahmen auf 153 PS bei 5750/min und 204 Nm bei 4750 Touren, neuer Rekord für Harley-Davidson im Serienbau. Der Begrenzer setzt erst bei 6500/min, wenn die mittlere Kolbengeschwindigkeit bereits sagenhafte 24,77 m/s erreicht hat.

Um die gewaltige Maschine effektiv auf der Piste zu halten, ist die Upside-down-Gabel 130 Millimeter Federweg von Öhlins voll einstellbar.

Die CVO Road Glide RR verzögert mittels GP4-RX-Bremszangen von Brembo mit 320 Millimeter großen Bremsscheiben - Komponenten, die sonst bei Superbikes verbaut werden.

Die Radgrößen hingegen entsprechen nicht gerade dem Standard von Sportmotorrädern, statt 17 Zoll kommen 19 Zoll vorn und 18 Zoll hinten zu Einsatz.

Bei der Schwinge betreibt Harley-Davidson enorm viel Aufwand, das nur acht Kilogramm wiegende Exemplar soll angeblich aus einem 100 kg schweren Aluminiumblock gefräst sein. Sie ist mit zwei Federbeinen mit externem Reservoir und 89 mm Federweg - ebenfalls von Öhlins - am Rahmen abgestützt.

Die Titan-Auspuffanlage von Akrapovic ist deutlich leichter und trägt zur Leistungssteigerung bei. Ein Sechsgang-Getriebe wurde installiert und die Endübersetzung auf 2,13:1 reduziert.

Platz nimmt der Fahrer auf einem Solo-Sitzkissen, dahinter wölbt sich ein Höcker aus Kohlefaserlaminat. Ein wenig absurd wird es bei der Gewichtsangabe, Harley-Davidson lobt den Gewichtsverlust von 23 kg und dennoch kommt die CVO Road Glide RR auf ein Leergewicht von 340 kg.

Die aktive Sicherheit verbessern Kurven-ABS, Schlupfregelung, Verbundbremssystem, Anti-Hopping-Kupplung, Berganfahrassistent und neun Fahrmodi. Neben Road, Sport, Rain, Track und Track Plus kann der Fahrer vier Modi individuell konfigurieren.

Doch der Harley-Fahrer an sich liebt den Komfort und so bekommt die CVO Road Glide RR ein 12,3 Zoll großes TFT-Display mit Touchscreen, das Apple Car Play und Skyline OS darstellen kann.

Harley-Davidson baut mit der CVO Road Glide RR nicht nur sein stärkstes, sondern auch sein teuerstes Modell aller Zeiten, sie soll 110.000 US-Dollar kosten.

Für die CVO Road Glide RR verlangt Harley-Davidson 110.000 Dollar, auch das ist ein neuer Rekord der Marke. Wie alle CVO-Modelle ist auch sie streng limitiert, in Anlehnung an den Hubraum wird es nur 131 Exemplare geben.

Deutsche Interessenten gucken in die Röhre: Das Modell bleibt dem US-Markt vorbehalten. Vermutlich würde sie aber auch nicht die Euro-5+-Norm erfüllen.

Ein derart extrem fettes Tourenmotorrad auf Renntechnik umzubauen, ist, als schraubte man Nägel unter Skistiefel: sie werden dadurch noch lange nicht zu Sprinter-Schuhen.

Harley-Davidson Blue Edition

Bündnerbikes Blue Edition Softail :Gemeinsam mit dem traditionsreichen Schweizer Uhren- und Schmuckhaus Bucherer hat die Schweizer Harley-Davidson-Vertretung in Graubünden die Blue Edition Softail aufgelegt.

Die Harley-Davidson BLUE EDITION ist ein spezielles Mitglied der Bucherer BLUE EDITIONS Familie und mit einem Wert von CHF 1,888 Mio. Die Harley-Davidson BLUE EDITION ist ein handgefertigtes Bike der Superlative.

Das Bike ist mit einem Wert von 1,888 Mio. Schweizer Franken wohl das teuerste Motorrad der Welt. Uli BaumannDie Blue Edition ist so richtig böse und auch so richtig luxuriös. Ein Bike, das seines Gleichen sucht.

In Auftrag gegeben hat es die Schweizer Uhrenmarke Carl F. Bucherer, die in diesem Jahr ihr 130-jähriges Jubiläum feiert. Die Basis für den exklusiven Umbau bildet eine Harley-Davidson Softail Slim S, wobei Umbau beinahe untertrieben ist, denn eigentlich jede Schraube und jedes Teil wurde aufwändig veredelt.

Insgesamt wurden von einem achtköpfigen Team in einem Jahr über 2.500 Stunden in das Projekt investiert.

Besonderheiten der Blue Edition

Zu den Besonderheiten der Blue Edition zählen zwei kleine, ausfahrbare Tresore auf dem Tank. Auf der linken Seite sitzt unter einer Glaskuppel aus bombiertem Panzerglas ein Sechs-Griff-Solitaire-Ring Heaven mit dem 5.40-ct.-Diamant.

In einem zweiten Tresor auf der rechten Tankhälfte befindet sich eine Spezialanfertigung aus der Uhrenmanufaktur von Carl F. Bucherer, welche auf dem Modell Patravi TravelTec II basiert.

Das Zifferblatt dieses Unikats zieren Elemente eines Motorradmotors. Damit die Vibration des Motors dem mechanischen Uhrwerk nicht schadet, ist die Uhr in einer Art Käfig mit einer aufwendigen Halterung aus Silikonringen gelagert.

“Es war ein langer Weg”, sagt Samir Merdanovic, Head of Manufacture Movements von Carl F. Bucherer, über die Entwicklung, bei der an vieles zu denken war.

Die Bike-Experten von Bündnerbike wendeten ein geheimes Lackierverfahren an, um die Harley-Davidson BLUE EDITION in einem intensiven, irisierenden Blau erstrahlen zu lassen.

Weitere Highlights

Doch die Blue Edition hat noch mehr Highlights zu bieten. Durch ein Fenster am Nockenwellengehäuse ist die sich drehende Nockenwelle sichtbar, ebenso wie die Ventilsteuerung und die vergoldeten Drosselklappen. Hitzebeständige LED-Lämpchen erhellen die Szenerie.

Als erstes Bike der Welt besitzt die Harley-Davidson Blue Edition damit einen von innen beleuchteten Motor. Zudem sind diverse Teile des Motorrads vergoldet. Der Sattel aus Rindsleder wurde von Hand in der Schweiz genäht.

Selbst der blaue Lack ist nicht einfach Lack. Es war eine spezielle Technik nötig, um die Harley-Davidson in diesem intensiven Blau leuchten zu lassen. In einem ersten Schritt wurde das gesamte Motorrad versilbert, danach wurden mit einem geheimen Lackierverfahren sechs Farbschichten aufgetragen.

Edelsteine

Vollendet wird die Blue Edition mit viel Uhrmacher- und Juwelierskunst. So wurde beispielsweise der Dizzler-Drehring aus der Kollektion des Hauses Bucherer Fine Jewellery für die Harley-Davidson Blue Edition adaptiert, um ihn auf den Griffen des Lenkers anbringen zu können.

Ein weiteres Dizzler-Diamantringpaar wurde an der Gabel verbaut. Eine Grossversion des Dizzler-Rings findet sich, wie schon erwähnt, im Tresor in der linken Tankhälfte.

Da wundert es nicht, dass Harley-Davidson Graubünden den Wert der Blue Edition mit 1,888 Millionen Schweizer Franken angibt. Diamanten, echt vergoldete Schrauben, im Tank eingelassene Tresore mit einer Unikatuhr von Carl F. Bucherer und Ringen von Bucherer Fine Jewellery.

Als erstes Motorrad der Welt besitzt die Harley-Davidson BLUE EDITION einen von innen beleuchteten Motor: Durch ein Fenster sieht man die sich drehende Nockenwelle ebenso wie die Ventilsteuerung und die vergoldeten Drosselklappen.

Die Harley-Davidson BLUE EDITION vereint Custom Bike Design mit Uhrmacherkunst auf höchstem Niveau. Noch nie zuvor wurde eine Manufaktur-Uhr in einem Motorrad verbaut. Die Uhr von Carl F. Bucherer ist in einen Tresor auf der rechten Tankhälfte eingelassen.

«Damit die Vibration des Motors dem mechanischen Uhrwerk nicht schadet, lagern wir die Uhr in einer Art Käfig mit einer aufwendigen Halterung aus Silikonringen», erklärt Samir Merdanovic, Head of Manufacture Movements von Carl F. Bucherer. «Die Halterung dient gleichzeitig als Uhrenbeweger.

Die Harley-Davidson BLUE EDITION ziert eine Unikatuhr von Carl F. Höchste Juwelierskunst in einem Motorrad: Auch das macht die Harley-Davidson BLUE EDITION einzigartig. So adaptierte Bündnerbike den Dizzler-Drehring aus der Bucherer Fine Jewellery Kreation, um ihn auf den Griffen des Lenkers anzubringen.

«Das war eine technische Herausforderung», sagt Managing Director Jürg Ludwig jr. «Damit die Ringe wirklich halten, wurde ein spezielles Verfahren angewandt, das absolut festen Halt garantiert.

Von Bündnerbike kunstvoll gestaltet wird die Harley-Davidson "Blue Edition" mit Diamanten und Carl F.

Weitere teure Harley-Davidson Modelle

Ob limitierte Serienmodelle, echte Filmikonen oder skurrile Einzelstücke: Hier kommen die zehn teuersten Harley-Davidson-Motorräder aller Zeiten. Harley-Davidson steht für Freiheit, RocknRoll, schwere Maschinen - und manchmal auch für unfassbar viel Geld.

Wer glaubt, Motorräder seien im Vergleich zum schicken Auto was für den schmaleren Geldbeutel, hat vermutlich noch nie einer Harley-Auktion gelauscht. Mir stand jedenfalls die Kinnlade offen, als ich die zahlreichen Designs gesehen habe - und das kleine aber feine Preisschild.

Natürlich konnte ich nicht alle teuren Bauten finden, die es auf der Welt gibt - also seht diese Liste als die gute Mitte an.

  • Platz 10: Harley-Davidson WLA (1942) - ca. Die WLA war Harleys Beitrag zum Zweiten Weltkrieg - und wurde in riesigen Stückzahlen an die US-Armee geliefert. Heute ist sie Kultobjekt für Militärhistoriker, Harley-Sammler - und alle, die schon immer mal wie Captain America den Helm aufsetzen wollten. Restaurierte Exemplare kosten etwa so viel wie ein Neuwagen - und sehen dazu deutlich besser aus.
  • 120th Anniversary CVO Road Glide Limited: Das etwas abgespeckte, aber nicht weniger stilvolle Pendant zur Ultra Limited. Ebenfalls 1.868 Kubik, 94 PS, 158 Nm und ein Design zum Niederknien. Limitiert auf 1.600 Stück - also immer noch exklusiv genug für die Bike Night im Clubhaus.
  • 120th Anniversary Fat Boy: Geburtstagskind auf dickem Fuß. Zum 120-jährigen Bestehen der Marke gönnte sich Harley ein echtes Flaggschiff: 1.300 Stück weltweit, 1.868 cm³ Milwaukee-Eight, viel Chrom, viel Geschichte und ein Jubiläumslogo, das man sich fast tätowieren lassen möchte. Was man dafür bekommt? Ein fahrbares Denkmal und das ganz ohne Museumsbesuch.
  • Road Glide ST: Noch so ein Vertreter der Wir können auch Rennstrecke-Fraktion. Die Glide ST kam 2023 auf den Markt - optimiert für die Rennserie "King of the Baggers" mit speziellen Fahrmodi wie Track und Track Plus. Der Sound bleibt Harley, aber das Fahrverhalten geht nun mehr Richtung Sport.
  • CVO Street Glide 2023: Wer sagt, dass Touring nicht stilvoll sein darf, hat diese Glide noch nicht gesehen. Die CVO Street Glide 2023 ist Harleys Antwort auf die Frage: Wie viel Luxus passt eigentlich auf zwei Räder? Unter dem Blech brummt der neue Milwaukee-Eight VVT 121, ein V2 mit 1.977 cm³, 115 PS und genug Drehmoment, um dir beim Gasgeben die Sonnenbrille von der Nase zu ziehen. Dieses Bike ist nicht einfach ein Motorrad es ist ein rollender Spa-Bereich mit eingebautem Bass.
  • Harley-Davidson Knucklehead: Manche sagen, mit dem Knucklehead fing der Mythos Harley erst so richtig an. Heute werden originale Knuckleheads wie Reliquien behandelt.
  • Platz 4: Harley-Davidson CVO Road Glide RR (2025) - ca.: Du willst Rennstrecken-Vibes, aber nicht auf Koffer verzichten? Ausgestattet mit dem größten Harley-V2 aller Zeiten (131 cui / 2.147 cm³), 153 PS, Titan-Auspuff, Öhlins-Fahrwerk, Carbonverkleidung - alles, was man braucht, um auf der King of the Baggers-Rennstrecke auch mal den inneren Valentino zu channeln. Limitiert auf 131 Stück - und leider nur für den US-Markt. Europa muss weiter träumen...Und ich weiter in meine Spardose heulen.

Harley-Davidson Strap Tank

Ein Motorrad, das älter ist als der Erste Weltkrieg die Strap Tank von 1908 ist ein technisches Urgestein. Ihr Name kommt von den vernickelten Stahlriemen, die den Tank am Rahmen befestigen.

2023 wurde eine dieser Raritäten bei einer Auktion für 935.000 US-Dollar verkauft. Kein Wunder - sie stammt aus der Frühzeit von Harley, als die Motoren noch aus Fahrrädern geboren wurden.

Easy Rider

Wem Easy Rider kein Begriff ist, der darf jetzt gerne nochmal bei Netflix nachholen. Eines der wenigen erhaltenen Filmexemplare wurde 2014 versteigert für knapp über eine Million Euro. Dabei wurde das Bike ursprünglich aus einer alten 1950er Hydra Glide zusammengebaut.

Platz 1: Harley-Davidson Blue Edition

Was passiert, wenn ein Uhrmacher, ein Edelmetall-Fan und ein Motorradbauer in eine Schweizer Werkstatt eingeschlossen werden? Richtig: die Blue Edition. Goldbeschichteter Motor, eingebaute Uhr von Carl F. Bucherer, eine Leuchte für das Schmuckstück im Tank und mehr Diamanten als auf einem Rap-Konzert.

Angeblich fahrbar, aber wahrscheinlich in konstanter Angst vor Reißverschlüssen und Steinschlägen. Ich persönlich investiere lieber in ein günstigeres Bike, das oft und intensiv genutzt werden kann - "nur gucken nicht anfassen" hat schon damals mit Mama im Lidl nicht funktioniert.

Aber wer weiß, vielleicht gibt es viele unter euch, die sich ohne Reue ein solch kostbares Unikat ins Wohnzimmer stellen würden.

Harley-Davidson Strap Tank für 935.000 Dollar

Bei Mecum ging eine alte Harley-Davidson für 935.000 Dollar weg. Damit gilt die Strap Tank von 1908 als teuerstes je versteigertes Motorrad.

935.000 Dollar Kaufpreis erzielte die Harley-Davidson Strap Tank von 1908. So geschehen am 28. Januar 2023 in Las Vegas im Auktionshaus Mecum. Rekord. Nicht nur für Vegas.

Bei einer Leistung von 2,72 PS zahlte der neue Eigner somit pro PS 343.750 Euro.

Harley-Davidson 1908 Strap Tank

1908 brachte Harley das Model 4 auf den Markt. Der Einzylinder kam auf 440 Kubik und war mit einem sogenannten F-Head ausgerüstet, also einem Einlass-über-Auslass-Gaswechselsysteme (Intake-over-Exhaust,IOE).

Die Ventile standen übereinander, die Zündkerze zündete in einer kleinen Tasche dazwischen. 2 Kilowatt Leistung holte der Langhuber raus, die per Transmissionsriemen aus Leder ans Hinterrad kamen. Topspeed 1908: 40 Meilen pro Stunde (ca. 64 km/h).

Der Beiname "Strap Tank" kam von den beiden vernickelten Stahlbändern, die Öltank und Benzintank am Rahmen halten. 1908 konnte Harley bereits 450 Stück bauen, damals ein Rekord.

Heute sind noch knapp ein Dutzend erhaltene Strap Tank des Jahrgangs bekannt. Diese hier, mit der Motornummer 2241, gilt als eine der authentischsten.

1908 Strap Tank Nummer 2241

Die Geschichte hinter dieser Strap Tank von 1908 liest sich fast romantisch. 1941 wurde sie als komplettes Motorrad in einer Scheune in Wisconsin, nur 70 Meilen (ca. 113 km) vom Geburtsort entfernt, entdeckt und bleibt 66 Jahre im Besitz des Finders. Der ließ sie umfangreich restaurieren.

Das Besondere an dieser Strap Tank, was den absurd hohen Preis erklären könnte: Alle originalen Teile wie Tank, Riemen, Sitz und Krümmer sind vorhanden.

Fast 8-facher Preis bezahlt

Neben dem Umstand, dass die Nummer 2241 bereits im August 2022 zur Auktion stand und das Höchstgebot von 425.000 Dollar keinen Zuschlag brachte, unterstreichen die Höchstgebote der letzten Jahre für Harleys dieser Baujahre den Status dieser Strap Tank von 1908.

In den vergangenen Jahren sind einige 1908er-Harleys unter den Hammer gekommen. Doch selten über 125.000 Dollar.

Ein vergleichbar hohes Gebot von 650.000 Dollar erhielt 2015 für eine komplett originale, unrestaurierte Strap Tank von 1907.

All das zusammen ist nur ein Teil der Geschichte, wesentlich wichtiger für Sammler ist in Bezug auf Strap-Tanks-Harleys, dass es wirklich eine echte ist, mit Historie. Aktuell gibt es wohl nur 3 Harleys aus dieser Zeit auf der ganzen Welt, bei denen zu 99 Prozent sicher ist, dass sie echt sind.

Hier ist eine Tabelle, die die teuersten Harley-Davidson Modelle zusammenfasst:

Modell Preis (ungefähr) Besonderheiten
Harley-Davidson Blue Edition 1.888 Mio. CHF (ca. 1.6 Mio. €) Diamanten, Goldbeschichtung, Carl F. Bucherer Uhr
Harley-Davidson Strap Tank (1908) 935.000 USD Seltenes historisches Modell
Easy Rider Film Bike 1 Mio. € Filmikone
Harley-Davidson CVO Road Glide RR (2025) 110.000 USD Limitiert, Rennstrecken-Technologie

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0