Klar: E-Bikes sind schwerer als normale Fahrräder. Der Motor schlägt mit rund drei zusätzlichen Kilogramm zu Buche, der Akku oft sogar mit mehr.
Für viele Menschen sind aber 20 Kilogramm die absolute Obergrenze der Tragbarkeit. Ab ihr können sie sich nicht mehr vorstellen, ein Rad zum Beispiel zwölf Stufen aus dem Keller hochzutragen. Unsere Testräder haben alle etwas bis deutlich weniger Gewicht. Diese Low Power Assist-Bikes (LPA), also Räder mit geringerer Unterstützungsleistung, setzen auf leichtere Motorsysteme.
Leichte E-Bikes sehen nicht nur toll aus, sondern fahren auch agil und lassen sich ohne Motorhilfe bewegen.
Das sind die 6 E-Bikes bis 20 Kilo
Minimalistisch ausgestattete E-Bikes werden häufig auch als Urban- oder Gravel-E-Bikes bezeichnet. Man könnte sie auch Pendler-Pedelecs nennen. In jedem Fall sind sie besonders leicht - jedenfalls für ein Fahrrad mit elektrischem Antrieb. Meist wiegen sie unter 20 kg. Doch dafür muss der Käufer einige Kompromisse eingehen.
Anders als robuste City-E-Bikes bieten Urban-E-Bikes überwiegend kleine Akkus. Aus Gewichtsgründen verzichten die meisten E-Bikes dieser Klasse auf Gepäckträger und Schutzbleche. Aus dem gleichen Grund findet man auch keine gefederte Gabel. Damit wird klar: Leichte E-Bikes sind in erster Linie Schönwetter-Räder, die Stadtbewohner im Sommer bei strahlendem Sonnenschein für die Fahrt zur Arbeit verwenden.
Wir zeigen in dieser Bestenliste von uns getestete leichte E-Bikes mit Straßenzulassung, die sich perfekt für die Fahrt zur Arbeit oder für einen kurzen Ausflug eignen.
Die Top 3 der leichten E-Bikes
- Fiido Air: Das Fiido Air überzeugt vor allem durch sein geringes Gewicht von unter 14 kg.
- Engwe Mapfour N1 Air ST: Das Engwe Mapfour N1 Air ST punktet mit Carbonrahmen, nur 16,4 kg Gewicht und praktischen Smart-Features zum fairen Preis.
- Fiido C21: Es kostet nur 899 Euro, wiegt unter 18 kg und gefällt uns im Test wegen seines natürlichen Fahrverhaltens, der guten Bremsen und der schicken, minimalistischen Optik.
E-Bikes bis 20 Kilo: Gewichtige Fakten
Unsere Testräder sind 15 bis 20 Kilogramm schwer. Auch das ist nicht wenig, aber für viele Menschen noch wortwörtlich tragbar, sofern das Gewicht nicht mehrmals täglich gestemmt werden muss.
Wichtig sind aber auch die zulässigen Gesamtgewichte: Sie geben an, wie viel aufs Rad darf: E-Bike, Fahrer inkl. Bekleidung und ggfs. Rucksack und/oder Gepäck müssen unter diesem Richtwert liegen, will man das Rad nicht überlasten.
Sie sehen schon: Bereits eine Gewichtsgrenze von 120 Kilo kann für viele Nutzer knapp werden. Mit den 140 Kilo von Bzen, Tenways und Stevens sind jedenfalls wohl die meisten auf der sicheren Seite.
Doch natürlich sind es nicht nur die Kilos: Wichtig ist auch die Frage: Gibt es eine Stelle am Rahmen, an der das Rad gut zu tragen und gleichzeitig ausbalanciert ist, sodass ich es gut tragen kann? Für wen die Kellertreppe wichtig ist, der sollte durchaus bei der Probefahrt auch einen Tragetest machen.
E-Tourenräder: Weniger Gewicht kostet
Einsparen von Gewicht bei gleicher Funktion kostet Geld. Das lässt sich bei Carbonrahmen bestens sehen: Carbon ist aufwendiger herzustellen und zu verarbeiten als Aluminium. Rahmen können hiermit ein bis zwei Kilogramm leichter gemacht werden (je nach Rad-Typ). Wer wie unser Canyon Grizl nicht auf hochwertige und vollwertige Ausstattung verzichtet, muss, um leicht zu bleiben, auf Carbon setzen.
Auch für die Komponenten gilt das. So lenkt man das BZEN als einziges mit einer Vollcarbon-Gabel - und bringt damit insgesamt nur 15,4 Kilogramm auf die Waage.
Allerdings resultiert dieser Wert auch aus dem weitgehenden Fehlen der Straßenausstattung.
Eine Montage in Deutschland wie etwa bei Riese und Müller schlägt deutlich höher zu Buche als in Fernost. Unterschiede gibt es aber immer auch in der Lackierung oder der Kabelverlegung - auch die Materialausführung und die Arbeitszeit, die man in so etwas investiert, ist ein ernstzunehmender Kostenfaktor.
Auf Apps abfahren
Die Entwicklung von konnektiver Software hört auch bei den leichten Pendlerädern nicht auf - im Gegenteil. Gerade hier ist eine begleitende App mit vielen Einstell- und Individualisierungsmöglichkeiten fast selbstverständlich.
Bosch etwa hat mit seinen Smart-Systemen zur Eurobike 2024 nochmals einen Sprung gemacht. Da gibt es beispielsweise den Fahrmodus Eco+. Hier entscheidet das System - nach individualisierbarer Voreingabe - ab welcher Eigenleistung man vom Motor unterstützt werden soll, wenn man mal ohne Antrieb unterwegs ist. Wird diese Grenze erreicht - etwa bei einem leichten Anstieg oder Gegenwind, schaltet sich automatisch der Motor zu.
Nur die Macher von Bzen verzichten bewusst auf die Steuerung per Handy. Das Rad soll auch in dieser Hinsicht möglichst simpel und “pur” bleiben. Das kann auch ein Vorteil sein.
Neue E-Bike-Motoren bauen kleiner
Der Bosch Performance Line SX ist recht neu im Angebot, wurde allerdings sehr schnell von den Fahrradherstellern angenommen. Unser Canyon Grzl:ON ist ein gutes Beispiel für diese Ausstattung. Dabei ist der SX-Motor eigentlich eine “Zwischengröße”: Er baut äußerlich sichtbar etwas größer als etwa der Fazua, hat aber in etwa das gleiche Drehmoment (55 zu 60 Nm) und Systemgewicht (etwa 5,2 Kilogramm zu 4,6 Kilogramm mit jeweils “kleinem” Akku). Mit den Heckmotoren lassen sich diese Systeme ohnehin schlecht vergleichen.
Nach wie vor gilt der Mittelmotor als die Königslösung unter den Antrieben. Wer etwa einen Fazua Ride in einem sportlich ausgerichteten Rad fährt, erkennt, warum: Diese Motoren harmonieren besonders angenehm mit dem Fahrer.
Durch eine grundsätzlich andere Ansteuerung als etwa Motoren für die City oder Lastenräder haben diese Antriebe den Vorteil, in Trittfrequenzen über 65, also dann, wann es für den sportlichen Fahrer angenehm wird - und übrigens grundsätzlich auch noch gesünder - gefühlt sehr natürliche Unterstützung anzubieten.
Trotz dieser Fakten überwiegen in diesem Test die Heckmotoren: Sie haben von der Funktion her aufgeholt - wie man gut am neuen Mahle-X30-Antrieb feststellen kann. Er arbeitet mit drei Sensoren und kommt in mancher Hinsicht Mittelmotor-Feeling nah und ist leiser. Geringe Größe und Gewicht sowie die optische Ähnlichkeit zur Nabenschaltung sind weitere Vorteile.
Viele Hersteller labeln gern ihren eigenen Motor, wie etwa Ampler. Das bedeutet nicht, dass sie selbst einen Motor bauen, sie geben aber oft ihre technischen Vorstellungen zu den Eigenschaften des Motors an einen Antriebshersteller weiter.
Die passende Reichweite für E-Bikes bis 20 Kilo
Natürlich ist auch bei unseren Low Power Assist-Rädern die Reichweite von vielen Faktoren wie dem Terrain, der Unterstützungsstufe, der Temperatur und nicht zuletzt den Vorlieben des Fahrers beim Pedalieren abhängig. Doch kleine Motoren haben tendenziell nicht nur weniger Leistung, sie verbrauchen dabei auch weniger.
So sind also etwa mit dem neuen Bosch-Motor SX 70 auch 70-Kilometer-Strecken möglich, wenn ein Fahrer im smarten Modus fährt und etwa eine Trittfrequenz von 75 einhält. Etwa Gleiches gilt für den ebenfalls effizienten Fazua-Antrieb (430 Wattstunden-Akku).
Die Heckmotoren sind meist nicht deutlich weniger effizient; hier wirken sich allerdings Steigungen häufig negativer aus, da Getriebe-Heckmotoren wie in unserem Test sich am Berg schwerer tun.
Die unten angegebenen Entfernungen für die einzelnen Räder sind daher wie immer nur als Richtwerte anzusehen. Wichtig ist allgemein für den Nutzer zu klären: Wie wichtig ist mir Gewichtsersparnis? Kann ich auf ein paar Kilometer Reichweite verzichten, wenn ich dafür ein E-Bike bekomme, das sich annähernd wie ein Bio-Bike händeln lässt, aber eben ein E-Bike ist?
Laden ist bei vielen Low Power Assist-Rädern wie auch dem Ampler, Canyon, Bzen und Stevens übrigens Keller-Sache: Nur beim Tenways und beim Riese und Müller lässt sich der Akku entnehmen.
Anleihen beim Gravelbike
Relativ neu ist der Trend, Minimal Assist-Räder fürs Pendeln mit Rennlenker zu konzipieren, wie beim neuen Canyon und dem Riese-und-Müller-Rad. Das kommt nicht nur daher, dass Gravelbikes derzeit besonders trendy sind: Der Dropbar war schon immer beliebt unter Vielfahrern. Man bietet dem Fahrtwind weniger Angriffsfläche und hat viele Griffmöglichkeiten.
Wichtig: Man muss die Haltung mögen oder sich ergonomisch daran gewöhnen. Wer lebenslang Touren- oder gar Citylenker fährt, braucht mit Sicherheit etwas Zeit, sich umzustellen - nicht nur in puncto aktives Lenken, sondern auch in Bezug auf die Haltung, da bestimmte Haltemuskeln an den Armen, aber auch Muskeln im Nacken und der Schulter nicht an diese andere Belastung gewöhnt sind.
Doch meist lohnt sich die Mühe, und viele Menschen können sich ein Rad mit geradem Lenker nur noch schwer vorstellen.
Wohin mit der Tasche bei E-Bikes bis 20 Kilo?
Brauche ich einen Gepäckträger? Wer auf dem Pendlerrad nur wenige Kilometer zurücklegt, der kann seinen Bürobedarf auch im Rucksack mit sich tragen - wenn er das als angenehm empfindet.
Die Träger auf unseren Rädern sind, so vorhanden, alle von 15 bis 25 Kilogramm zugelassen - schon 15 Kilogramm sollten absolut ausreichend sein für diesen Einsatz. Wichtig: Diese schlanken Träger eignen sich oft nur für kleine Taschen, da große Gepäcktaschen meist zu tief hängen (siehe Riese und Müller UBN 5 Commuter).
Wer allerdings auch auf die Schutzbleche verzichtet wie beim Bzen, der bekommt ein doch recht eingeschränktes Nutzungsprofil: einen Café Racer. Ein Rad, das vorwiegend bei schönem Wetter und ohne Gepäck - etwa zur Eisdiele - gefahren wird.
Natürlich sind aber auch hier die Bleche und der Träger nachrüstbar.
Anders sieht es mit dem Ständer aus: Canyon und Bzen wurden abgewertet, weil sie ohne Ständer aufliefen - beim Canyon aufgrund des Rahmenmaterials, das den Anbau einer Stütze schwieriger (aber nicht unmöglich) macht. 0,3 Notenpunkte Abzug gab’s auch fürs Ampler, bei dem der Ständer unter dem Tretlager sitzt und das Rad beim Beladen daher schnell umkippt.
Beim Händler oder online?
Ampler, Bzen und Tenways kommen direkt, also ohne die Zwischenstation Händler, zum Kunden. Für das Tenways braucht man durchaus etwas Geschick beim Aufbau, da Vorderrad, Lenker und Sattel demontiert kommen. Allerdings liegen eine Bildbeschreibung und vernünftiges Werkzeug bei, auch Laien schaffen das mit etwas Muse.
Dasselbe gilt für das Canyon. Weniger aufwendig ist die Montage bei den anderen Direktversendern. Ampler und Bzen haben einige Servicepartner in Deutschland.
Tenways hat keine eigenen Partner, hier schickt der Hersteller die Kunden zum Radhändler um die Ecke - eine Lösung, die gut funktionieren kann, solange der Händler nicht ohnehin schon mehr als genug zu tun hat und beim Aufkreuzen einer fremden Marke den Kopf schüttelt.
Auch Canyon liefert direkt an den Kunden, kann aber mittlerweile mit einem Partnernetz und zentraler Servicestruktur aufwarten. Auch werden viele Werkstätten diese Räder im Schadensfall eher aufnehmen.
Riese und Müller kann mittlerweile auch online gekauft werden. Unser Fahrrad kam in einer Riesenkiste völlig fertig montiert. Aber natürlich kann man die Räder der beiden klassischen deutschen Bike-Marken auch bei einem der vielen Vertragshändler kaufen.
Easy Riders
Zu Beginn der E-Bike-Ära hörte man von Nutzern, die meinten, sich für ihr Fahrzeug entschuldigen zu müssen, ein Argument immer wieder: „Ich muss ja den Motor nicht einschalten, man kann ja auch wie am normalen Rad treten.“
Das beste leichte E-Bike
Das Fiido Air ist das beste leichte E-Bike aus unseren Tests. Es ist zwar nicht perfekt, so schleift die Bremse, es gibt kein Display und die App zickt, doch das geringe Gewicht von unter 14 kg sucht vor allem für den günstigen Preis von 1499 Euro inklusive Smartwatch seinesgleichen.
Richtig gut ist auch das Mapfour N1 Air ST. Es wiegt 16,4 kg (ohne tiefen Einstieg gar nur 15,6 kg) und bringt neben einer guten Ergonomie und einem spaßigen Fahrgefühl außerdem einen integrierten GPS-Tracker samt UMTS-Modul mit. Trotzdem ist es mit 1499 Euro (Code: influencer150off) nicht teuer.
Auf Platz 3 sitzt mit dem Fiido C21 unser Preis-Leistungs-Sieger. Es kostet nur 899 Euro, wiegt unter 18 kg und gefällt uns im Test wegen seines natürlichen Fahrverhaltens, der guten Bremsen und der schicken, minimalistischen Optik.
Fazit Leichte E-Bikes wiegen in der Regel weniger als 20 Kilogramm
Damit kann man sie auch ohne Motorunterstützung noch gut per Muskelkraft bewegen, was bei robusten E-Stadträdern oder E-Mountainbikes aufgrund des höheren Gewichts kaum möglich ist. Leichte E-Bikes sind wendig und agil, mit den meisten Modellen dieser Bestenliste kann man dank robuster Reifen auch einen Abstecher auf unbefestigten Wegen unternehmen.
Das sind die 6 E-Bikes bis 20 Kilo im Vergleich
| Modell | Gewicht | Preis | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Fiido Air | Unter 14 kg | 1499 Euro | Carbon-Rahmen, Riemenantrieb, Smartwatch |
| Engwe Mapfour N1 Air ST | 16,4 kg | 1499 Euro | Carbonrahmen, GPS-Tracking |
| Fiido C21 | Unter 18 kg | 899 Euro | Natürliches Fahrverhalten, gute Bremsen |
| Urtopia Carbon 1 Pro | 17 kg | 2499 Euro | Carbonrahmen |
| Diamant 365 | 17 kg | 1540 Euro | |
| Winora E-Flitzer | 17 kg | 1499 Euro | |
| Fafrees F1 | 19 kg | 809 Euro |
Die wichtigsten Dienstrad-Leasing Anbieter im Vergleich
Im E-Bike-Leasing-Test von FOCUS E-BIKE erfahren Sie alle Stärken und Schwächen und die Erfahrungen mit den Anbietern.
Du möchtest auf ein E-Bike umsteigen?
E-Bikes sind wahre Trendsetter, bringen allerdings durch die verbauten Motoren und Akkus deutlich mehr Gewicht mit, als du es vom gewöhnlichen Fahrrad gewohnt bist.
Das Gewicht von herkömmlichen Fahrrädern hält sich in Grenzen. E-Bikes sind mit Motor und Akku schwer beladen und wiegen in der Regel um fünf bis zehn Kilogramm mehr als ein einfaches Rad.
Ein besonders leichtes E-Bike hat es sogar bis ins Guinnessbuch der Rekorde geschafft
Die wichtigen Faktoren, beim Kauf von leichten E-Bikes unterscheiden sich kaum von denen schwerer Ausführungen. Die Sicherheit ist in jedem Fall oberstes Gebot. Du solltest auf hochwertigen Bremsen Wert legen.
Beim E-Bike haben sich hydraulische Scheibenbremsen bewährt. Diese besitzen eine weit höhere Bremskraft, als die mit einem Seilzug arbeitenden Felgenbremsen. Auch bei widrigen Fahrbahnverhältnissen und eher unebenen Untergründen kommst du mit hydraulischen Scheibenbremsen schnell und zuverlässig zum Stehen.
Auf Motor und Akku haben wir bereits hingewiesen. Gerade beim Motor darf nicht gespart werden. Ein großer Akku bietet ausreichend Reichweite. Doch brauchst du diese wirklich? Eine hohe Kapazität steht für ein erhöhtes Gewicht. Wenn du mit einem E-Bike unter 20 kg im Stadtverkehr unterwegs bist, dürften 300 Wattstunden ausreichen.
Auch der Kauf eines Zweit-Akkus wäre eine Option. Wenn du nach einem E-Bike unter 20 kg suchst, wird dir vermutlich auffallen, dass dies keine leichte Aufgabe ist. Hochwertige Bikes mit wenig Gewicht sind nicht einfach zu finden. Warum das so ist, wird schnell klar, wenn du dir ein E-Bike näher anschaust.
Dennoch sind E-Bikes unter 20 kg bei Damen überaus beliebt
Wenig Gewicht und viel Fahrspaß, was möchte Frau mehr. Allerdings haben es gerade Frauen oft schwer, ein leichteres Bike zu finden. Warum? Weil die für Frauen vorteilhafte Rahmenform schon ein höheres Gewicht mitbringt als gewöhnliche Diamantrahmen.
Beim Damen-E-Bike ist die Geometrie entscheidend. Es kommt auf den sogenannten Reach an. Damit ist der Abstand zwischen Lenker und Sattel gemeint. Dieser sollte geringer ausfallen als bei einem E-Bike für Herren. Ist der Abstand zu groß, radeln Frauen in einer ungesunden Körperhaltung und vergeuden unnötig Kraft.
Beim leichten E-Bike für Damen kommt mit dem Stack ein weiteres Fremdwort ins Spiel. Du solltest auch den Abstand zwischen Sattel und Tretlager beachten.
E-Bikes unter 20 kg sind leichter und wendiger. Sie lassen sich besser transportieren und können auch von Frauen schnell beherrscht werden.
Doch was hat es nun mit dem Gesamtgewicht der Räder auf sich?
Das Gesamtgewicht legen die Hersteller fest. Der Wert darf aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht überschritten werden. Vor dem Kauf solltest du nicht nur darauf achten, dass ein Bike auch wirklich weniger als 20 kg wiegt, auch das zulässige Gesamtgewicht ist wichtig.
In der Regel ist von einem Gesamtgewicht von 120 Kilogramm auszugehen. Wiegt das Rad 18 Kilogramm, und deine Kleidung, samt Gepäck und Zubehör, machen zehn Kilogramm aus, dürftest du selbst noch 92 Kilogramm auf die Waage bringen.
- Wie wir gehört haben, ist es nicht einfach, E-Bikes in abgespeckten Versionen auf den Markt zu bringen. Dabei können Motorleistung und Reichweite des Akkus schnell das Nachsehen haben. Willst du zukünftig täglich zur Arbeit radeln, genügen ein kleinerer Akku und ein weniger starker Motor.
- Wir wissen nicht, welche Steine dir das Leben in den Weg legt. Eigentlich haben wir an die steile Treppe hinunter zum Fahrradkeller gedacht. Überhaupt solltest du alle Hürden berücksichtigen, die sich dir und deinem Bike tagtäglich in den Weg stellen. Ein leichtes Rad kannst du müheloser tragen und schieben.
- Der Umstieg auf ein E-Bike fällt leichter, wenn die altbewährten Felgenbremsen verbaut sind. Dies rechtfertigt sich aber bestenfalls bei City-E-Bikes oder Trekkingrädern. Sichere und stabile Bremsen sind ausschlaggebend.
- Soll an Gewicht gespart werden, muss unnötiger Ballast abgeworfen werden. Diese Weisheit ist uralt, beim E-Bike der neuesten Generation jedoch nur bedingt umzusetzen. Die meisten Komponenten sind unbedingt notwendig. Motor und Akku sind Standard. Abgespeckte Versionen üblich. Kannst du auf Gepäckträger und Fahrradständer verzichten, können einige Kilogramm eingespart werden. Letztlich kommt es aber auf die Grundkonstruktion an, ob es sich um ein leichtes E-Bike handelt.
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