Die Wahl des richtigen Fahrradhelms ist entscheidend für die Sicherheit und den Komfort beim Radfahren. Endura bietet eine breite Palette von Helmen für verschiedene Einsatzbereiche, vom City-E-Bike bis zum anspruchsvollen Mountainbike-Trail. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Endura Modelle, ihre Technologien und Testergebnisse, um Ihnen bei der Auswahl des passenden Helms zu helfen.
Endura Speed Pedelec Helm: Schutz und Komfort für schnelle E-Biker
Der ENDURA SPEED PEDELEC HELM wurde speziell für das Fahren auf schnellen E-Bikes konzipiert, eignet sich aber hervorragend als Helm für alle Gelegenheiten. Denn egal auf welchem Rad man sich bewegt, ab einer bestimmten Geschwindigkeit ist Fahrtwind störend. Besonders für Brillenträger ist ein Fahrradhelm mit Visor praktisch.
Das Visier des Endura Speed Pedelec Helms bietet - im Gegensatz zu einigen anderen Modellen - mehr Platz. Das herunterklappbare, abnehmbare Vollvisier schützt zuverlässig vor Fahrtwind, Spritzwasser und Regen - somit hat Anja den Schutz und die klare Sicht, die sie sich gewünscht hat.
Vorteile des Endura Speed Pedelec Helms:
- Sehr leichter Helm
- Klappbares, abnehmbares Vollvisier
- Einstellbare Belüftungsöffnung an der Vorderseite
- Einhändig bedienbares Einstellrad
- Antibakterielle, schnell trocknende Polsterung
Der Koroyd-Kern macht diesen Endura Helm nicht nur extrem leicht und atmungsaktiv - er absorbiert die Aufprallenergie im Falle eines Sturzes sehr zuverlässig. Durch die vielen Röhrchen dieses speziellen Materials ist ein permanenter Luftaustausch gegeben. Durch das Mikroverstellsystem kann sie ihre individuelle Passform mit einer Hand einstellen.
Die Luftzufuhr regelt sie mithilfe des verschließbaren Frontlüftungssystems. Bei Regen lässt sich die Öffnung einfach schließen. Der Endura Speed Pedelec Helm erfüllt den CE Standard EN1078 (Pflichtprüfnorm für Fahrradhelme in der EU), sowie die NTA8766 S-Epac Zertifizierung (Niederländischer S-Pedelec-Helm Standard). In Deutschland ist der Endural Speed Pedelec Helm zum Tragen auf einem S-Pedelec geeignet!
Endura bietet einen preisreduzierten Unfallersatz, wenn der deformierte Helm nach einem Sturz eingeschickt wird.
Endura MT500: Sicherheit und Innovation für Mountainbiker
Der Endura MT500 hebt sich bereits durch seine Konstruktion aus der Masse der üblichen Helme ab. Endura kombiniert handelsüblichen EPS-Schaum mit dem Material des Zulieferers Koroyd, das aus einem wabenförmigen Verbund kleiner Kunststoffröhrchen besteht.
Die Koroyd-Technologie soll die Aufprallenergie linearer absorbieren und damit eine deutlich höhere Sicherheit bieten als klassische Helm-Konstruktionen. Die Verarbeitung ist weitestgehend hochwertig, der Look modern und eigenständig.
Goggle-Träger kommen mit dem verstellbaren Visier und dem Clip am Hinterkopf voll auf ihre Kosten, zudem bietet der MT500 einen abnehmbaren Mount für eine Action-Cam oder eine Helmlampe. Die Belüftung fällt bei langsamer Fahrt auf Anstiegen gut aus, bei schnelleren Geschwindigkeiten bieten andere jedoch spürbar besseren Durchzug.
Endura Hummvee Plus Mips: Vielseitigkeit für jedes Gelände
Der Endura Hummvee Plus Mips Mountainbike Helm überzeugt schon auf den ersten Blick mit seinem sportlichen Auftreten. Der moderne MTB-Helm von heute kommt mit viel Luftdurchlässigkeit kombiniert in einem schlanken Design mit einem tiefen Nackenbereich ,sowie einem relativ großen Visier, das uns vor Sonnenlicht und sonstigem allerlei Gestrüpp in der in Fahrbahn schützen soll. So auch dieser Helm!
Der Hummvee Plus kommt mit einem höhenverstellbarem, bei Bedarf auch demontierbaren Visier, einer integrierten MIPS-Technologie, welche im Falle eines Sturzes, unser Gehirn bei einem Schrägaufprall gefährliche Rotationen reduziert, sowie schnelltrocknender, abnehmbarer Polsterung.
Laut Endura ist der Helm für jedes Gelände bestens geeignet. Der Helm sitzt nach ein oder zwei schnellen Handgriffen perfekt auf meinem Kopf und dank des Drehverschlusses an der Rückseite lässt er sich ideal an meine Schädelgröße anpassen. Das Mips-System stört überhaupt nicht beim Tragen und man fühlt sich zu jeder Zeit gut geschützt.
Endura SingleTrack II: Der Klassiker unter den Mountainbike-Helmen
Der Enduro-Helm „SingleTrack“ der schottischen Marke Endura ist schon jetzt ein Klassiker unter Mountainbikern. Im Jahr 2014 stellte Endura erstmalig einen Enduro-Helm vor. Der SingleTrack Helm war geboren. Schon damals wusste er durch sein geringes Gewicht, sehr gute Belüftung und die wertige Erscheinung zu überzeugen.
Vorteile und Nachteile des Endura SingleTrack II:
- Vorteile: Leicht, Gut Belüftet, Komfortabel, Gut Einstellbar, Schlichtes, elegantes Design
- Nachteile: Keine Koroyd Technologie
Das In-Mould gefertigte Design mit den großzügig bemessenen Belüftungsöffnungen ist eigenständig und selbstbewusst - hier hebt sich Endura optisch ab. Die Seiten als auch der Hinterkopf-Bereich sind tief heruntergezogen. So umschließt der Helm eine sehr große Fläche um den Kopf und vermittelt die gewünschte Sicherheit, die ich mir von einem Enduro-Helm erwarte.
Das Visier lässt sich in vier Positionen nach oben schieben. So steht auch der Benutzung einer Goggle nichts im Wege. Die Einstellmöglichkeiten sind intuitiv zu bedienen. Es kann an jeden Kopf angepasst werden.
Endura hat eine Vielzahl verschiedener Einstellmöglichkeiten eingearbeitet. So lässt sich der Kopfschutz im Handumdrehen auf meinen Kopf optimal einstellen. Zunächst macht es Sinn den Helm mit weit geöffnetem Einstellsystem aufzusetzen und dann an dem gerasterten Rädchen des Micro-Verstellsystems am Hinterkopf so zu schließen, dass der Helm nicht mehr vom Kopf rutschen kann.
Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass auf der Innenseite der Schale Kanäle eingearbeitet sind, die die Luft zwischen Helm und Kopf durch die Kanäle zirkulieren lassen und somit auch in der hitzigsten Abfahrt für einen kühlen Kopf sorgen. Sollte doch einmal Schweiß fließen, dann sorgen die antibakteriellen und schnell trocknenden Helmpolster für die nötige Hygiene, um auch längerfristig Freude an dem Produkt zu haben.
Der SingleTrack II ist Teil des Endura Crash Replacement Programms. Sollte der Helm unglücklicherweise seiner Bestimmung gemäß gebraucht werden und sich heldenhaft zwischen die Gefahr und Deinen Kopf drücken, bietet Endura an, dass Du einen vergleichbaren Ersatzhelm zum halben Preis des aktuellen UVP nachkaufen kannst.
Koroyd-Technologie: Innovative Aufprallabsorption
Koroyd ist ein extra leichtes Schutzsystem, das zu einer höheren Aufprallabsorption von Fahrradhelmen beiträgt. Parallel angeordnete Polymer-Röhrchen drücken sich bei geradem und schrägem Impact zusammen. Dadurch wird ein Aufschlag im Vergleich zu normalen Helmen noch intensiver gedämpft. Das Röhrchensystem ermöglicht einen hohen Luftdurchfluss, wodurch Koroyd-Helme sehr gut belüftet sind.
MIPS-Technologie: Schutz vor Rotationskräften
Wissenschaftliche Studien belegen, dass das menschliche Gehirn besonders empfindlich auf rotatorische Kräfte reagiert. Um bei einem schrägen Aufprall die Rotationsenergie zu reduzieren, wurde die reibungsarme MIPS-Schale (Multi-directional Impact Protection System) konzipiert. Sie soll ein zum Kopf versetztes Gleiten des Helms ermöglichen. Dadurch wird Rotationsenergie in Translationsenergie umgewandelt. Dieser Mechanismus ähnelt dem Verhalten des Kopfes bei einem Sturz auf Eis, wo sich der Kopf in der ursprünglichen Bewegungsrichtung fortsetzen kann.
Aktuell sind verschiedene Varianten des MIPS-Systems verfügbar, die eine relative Rotation zwischen Helm und Kopf im Bereich von 10 bis 15 Millimetern zulassen.
Allgemeine Sicherheitstipps für Fahrradhelme
Auch wenn es verlockend sein mag, auf kurzen Alltagswegen auf den Helm zu verzichten, sollten wir bedenken, dass Unfälle oft unvorhersehbar sind. Ein Sturz oder eine Kollision kann selbst bei scheinbar harmlosen Situationen auftreten und uns ungeschützt zurücklassen.
Die Tatsache, dass das Tragen eines Helms gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, bedeutet nicht, dass es vernünftig ist, auf ihn zu verzichten. Es liegt in unserer Verantwortung, uns um unsere eigene Sicherheit zu kümmern und auf bewährte Schutzmaßnahmen zurückzugreifen.
Meine Erwartungen an einen Helm liegen in erster Linie darin, dass er einen bestmöglichen Schutz bietet, der den Anforderungen des jeweiligen Einsatzgebietes gerecht wird. Bei der Auswahl eines Helms sollte niemals allein das Aussehen ausschlaggebend sein.
Wir entscheiden uns dafür, beim Radfahren einen Helm zu tragen, weil er uns im Falle eines Sturzes maximalen Schutz bieten soll. Ein aerodynamischer Rennradhelm hat beim Downhill-Rennen nichts verloren, selbst wenn er uns optisch besser gefällt. Stattdessen sollten wir uns in der jeweiligen Kategorie nach geeigneten Modellen umsehen.
Ein Helm sollte also ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Schutz, Komfort und Ästhetik bieten.
Testergebnisse und Vergleich
Um die aktuelle Helmgeneration realitätsnah zu prüfen, haben wir in Eigenregie einen Helmprüfstand entwickelt und uns dabei an den in der Wissenschaft und von forschenden Herstellern eingesetzten Methoden orientiert. Für den Test wird der Helm auf einen 4,9 Kilogramm schweren Prüfkopf aus Aluminium angepasst. Helm und Kopf werden beim simulierten Sturz auf einem Schlitten geführt und treffen mit 21 km/h auf eine im Winkel von 45 Grad geneigte Stahlfläche auf.
Ein Sechs-Achsen-Sensor im Prüfkopf zeichnet Beschleunigung und Drehraten um die drei Achsen im Raum beim Aufprall und in der sich anschließenden Flugphase auf. Im ersten Anlauf trifft der Helm frontal auf, im zweiten seitlich. Die Beschleunigung werten wir nach dem größten resultierenden Wert aus - je niedriger desto besser. Angegeben wird der Mittelwert aus vier Messungen. Die Kopfrotation rechnen wir um zum BrIC-Kriterium (Brain Injury Criterion), das aussagt, wie schädlich die Bewegung für das Gehirn ist.
Risiko einer Gehirnerschütterung in Prozent
Die Tabelle zeigt die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Biker bei dem von uns simulierten Sturzszenario eine mittlere Gehirnerschütterung erleiden würde. Diese lässt sich aus den gemessenen Drehbewegungen (BrIC, Brain Injury Criterion) errechnen. Das Risiko für eine Gehirnerschütterung liegt zwischen 6 und 44 Prozent. Bei Helmen mit MIPS haben wir ein Risiko einer Kopfverletzung von im Schnitt 16,2 Prozent ermittelt. Im Vergleich beträgt das Risiko bei Modellen ohne MIPS 35,5 Prozent.
Beschleunigung in g
Alle Helme im Test bleiben bei den Beschleunigungswerten, also den Kräften, die bei einem Aufprall noch auf den Kopf wirken, weit unterhalb der Norm (250 g). Die Spanne reicht jedoch von 84,2 g (Specialized) bis zu 129,7 g (Endura) und zeigt, dass die Helme durchaus unterschiedlich gut schützen.
Die richtige Passform: Das A und O für Sicherheit
Laut Christiane Reckter, TÜV-Ingenieurin, ist die Passform enorm wichtig. Viele Helme besitzen zwar einen Kopfring, der sich zuzurren lässt, doch ist der Helm zu groß, wird’s schnell gefährlich. Warum? Weil zuerst der Helm aufschlägt und dann der Kopf im zu großen Helm. Folge: Schädel-Hirn-Trauma. Bei passenden Helmen passiert das nicht. Die Faustregel lautet daher: Es darf höchstens ein Finger zwischen Schaumschale und Kopf passen. Also: eng, doch bequem.
Ein Helm, der nicht getragen wird, weil er nicht richtig passt, kann noch so gute Werte im Labor erzielen. Solange er nicht auf dem Kopf sitzt, kann schon ein kleiner Sturz schwere Folgen haben.
Die richtige Passform ist fast so wichtig wie der Schutzfaktor. Lässt sich der Helm nicht optimal einstellen, ist das ein Sicherheitsrisiko. Extrem nervig: wenn die Brille mit dem Helm kollidiert!
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