Endurance, also „Ausdauer“, soll Breitensport für Enthusiasten bleiben. Doch seit dem offiziellen EM-Status zieht das Niveau fahrerisch wie materialtechnisch deutlich an.
European Classic Series
Wenn 35 Jahre alte Langstreckenmaschinen an den Start zum Vier-Stunden-Rennen gehen, schlagen Herzen höher. In der noch jungen Rennserie "European Classic Series (ECS)" leben legendäre 24-Stunden-Schlachten wieder auf. Die European Classic Series lässt die legendären 24-Stunden-Rennen von einst wieder aufleben.
Zwar immer nur noch für jeweils vier Stunden während der drei bis vier Veranstaltungen pro Jahr. Doch mit den Rennen in die Nacht hinein und den historischen Maschinen eben auch fast perfekt. Die Boxengasse ist während eines Langstreckenrennens ein lebendes System, ein Organismus. Motorräder kommen rein, meist planmäßig: Länger als eine Dreiviertelstunde darf laut Reglement kein Fahrer draußen bleiben.
Visuelles Chaos mit System
Häufig läuft aber auch irgendetwas nicht richtig, kommt ein bisweilen kopfschüttelnder Fahrer rein oder muss das klassische Material sogar „nach Hause schieben“. Gut, wenn er sein Team in der letzten Vorbeifahrt zuvor noch rechtzeitig per festgelegtem Zeichen warnen konnte. Wenn nicht, müssen die Mechaniker eben überraschend ran, improvisieren und reparieren.
Werkzeuge und große Kanister kommen in größter Hektik zum Einsatz, Sprit fließt durch Tankstutzen, ein dreckiges Küchenhandtuch wischt die Restflüssigkeit auf, der Fahrer schreit noch etwas, das Motorrad wird wieder angeschoben, springt mit einer Explosion an und sprintet die Boxengasse herunter zu der Ampel am Ende der Boxenmauer.
Kaum hat sich das Chaos gelegt, bricht auch schon beim Nachbar-Team die Hektik aus … Oft spielt sich diese Szene zehnmal gleichzeitig ab. Ein ungeübtes Auge kann die Eindrücke auf die Schnelle gar nicht sortieren: Visuell ist es ein Chaos, aber das Chaos hat System. Und zwar seit 1922.
Das Ziel war und ist es, das Motorrad sicher über 24 Stunden ins Ziel zu fahren, anfangs mit nur einem Fahrer, später mit zweien und heute in der Langstrecken-WM auf aktuellen Maschinen mit bis zu vier Fahrern. In jenem Jahr fand das erste 24-Stunden-Rennen mit dem Namen Bol d’Or statt - goldene Schale, im Jargon „Schüssel“ genannt.
Goldene Zeit der Serie waren die 70er-Jahre
Die goldene Zeit dieser Serie waren die 70er-Jahre, als alle Hersteller mehr oder weniger große Auftritte auf den Bühnen der Rennszene inszenierten und mit den Erfolgen groß Werbung machten, vor allem in Frankreich. Aber auch Deutschland hatte seine Heroen wie Helmut Dähne und Alois Tost. Namen wie Eckert-Honda oder Meyer-Honda gehörten zu den berühmten der Langstreckenszene.
Zu einer Zeit, als die japanischen Marken Honda, Suzuki und Kawasaki in nur wenige Rennen dieser Art mehr Engagement als in den GP-Sport steckten! In der Retroszene sind die klassischen Rennmaschinen längst Kult. Legendäre sportliche Leistungen brachten sagenhaften Ruhm. In den 70ern spulten die Fahrer Jean-Claude Chemarin und Christian Léon beim Rennen in Spa-Francorchamps mit ihrer RCB-Honda über 4400 Kilometer ab!
Ein Rekord, der 25 Jahre Bestand hatte. Die Strecke war damals 17 Kilometer lang und ultraschnell. Stilecht in Spa feierte genau diese Szene vor einigen Jahren ihre Rückkehr: Im Rahmen der Bikers’ Classics richtete der belgische Veranstalter DG Sports ein Vier-Stunden-Rennen aus.
Zunächst noch am Tag und in zwei Etappen, um Möglichkeiten für Reparaturen zwischendurch zu geben. Das Interesse war so groß, dass 80 Teams unter sich ausmachen mussten, wer sich für die 67 Startplätze qualifizieren konnte. Insider und Experten gelang es nun, diese besondere Atmosphäre der 70er- und 80er-Jahre zu konservieren. 2013 etablierte DG Sports eine europäische Meisterschaft mit drei Rennen, die European Classic Series ECS.
Sie hatte 2014 vier Läufe: in Paul Ricard/Le Castellet, Spa-Francorchamps, Aragon und auf der Nürburgring GP-Strecke. In der größten Klasse fahren Motorräder mit unbegrenztem Hubraum, die das Herstellungsdatum Dezember 1981 nicht überschreiten dürfen. Die heutige Rennserie ist ein rollendes, nein, ein rasendes Museum.
Separate Bewertungen gibt es auch für Motorräder mit maximal 750 und auch 1000 Kubik, sie dürfen zudem etwas jünger sein. Die vielleicht wichtigste Regelung sind die Räder, 18 Zoll vorn und hinten, um die Authentizität der Epoche zu wahren. Einige Motorräder in dem bunten Starterfeld sind tatsächlich historische Originale, andere sind aus passenden Teilen und Komponenten neu aufgebaut.
„Zeitgemäß“ ist das Schlüsselwort, und das ist unter Umständen sehr liberal aufgefasst, ohne das Regelwerk allzu sehr zu verletzen. Um den Sieg wird genauso hart gekämpft wie damals, das sind definitiv keine bloßen Paraden. Seit dem offiziellen EM-Status zieht das Niveau an.
Endurance Enthusiasten
Endurance-Enthusiasten können bei den heutigen Rennen der ECS viel Motorrad-Bildung nachholen, eben weil diese Kontinuität da ist. Für andere ist es eine Gelegenheit, nachzuholen, was man damals versäumt hat. Frei nach der Devise: „Es ist nie zu spät für eine glückliche Jugend.“ So auch für das Team Ammerländer Classic Racing, wo Jörg Dreisörners perfekt aufgebaute Königswellen-Ducati mit dem großen Barcelona-Tank die Box teilt mit der Startnummer 65: einer Kawa, die sich über die Jahre zu einer der schönsten Ikonen der Boxengasse entwickelt hat.
Es ist allesvertreten. Renner für locker 50.000 Euro fahren um die Wette mit möglichst einfach gestrickten Renngeräten. Auch das ist authentisch, historisch korrekt. Auffallend: die unerwartet große Zahl an BMWs und Moto Guzzis. Die Maschinen aus Mandello del Lario sind heute schneller als damals: Das unglaublich rasante Team Moto Bel aus Frankreich holte schon diverse Siege auf einer Guzzi.
Wenn dann die Sonne im Westen glutrot auf den Horizont tropft, ist der große Moment da. Dunkelheit wird zum Vorhang, die Strecke zur illuminierten Bühne. Hier flackert ein Scheinwerfer, dort ist das Rücklicht ausgefallen. Allein oder im Pulk stürmen die Fahrer die spärlich beleuchtete Start-/Zielgerade hoch, fegen durch die weltberühmte Senke Eau Rouge. Im Regen schleppt jedes Motorrad einen grauen Schimmer aus Gischt und Wasser hinter sich her, Regentropfen funkeln wie kleine Blitze. Ja, die Illusion, sie ist perfekt.
Mit Oldies Rennluft schnuppern
Seit es Motorräder gibt, wird damit auch Motorsport betrieben“, schreibt Szene-Urgestein Manfred John als Organisator der Rennserie Klassik Motorsport. „Das muss aber nicht immer mit dem neuesten und aktuellem Maschinenmaterial sein. Beim Classic Racing wird Sport mit Young- und Oldtimermotorrädern betrieben, das macht genauso viel Spaß.“
Mindestens! Denn die Aura, der Esprit, die Ästhetik klassischer (Renn-)Motorräder ist oft unerreicht. Okay, die Fahrleistungen sind wie „damals“. Doch ist es ein Nachteil, wenn man seinem Motorrad überlegen ist, die Maschine wirklich mal ans Limit führen kann? Vor allem, wenn man sein Schätzchen ja oft über Jahrzehnte kennt.
MOTORRAD zeigt auf den folgenden Seiten sechs Möglichkeiten, wie man mit Klassikern auf Rennstrecken kommt: Bei welchen Veranstaltungen und Wettbewerben in welchen Klassen und mit welchen Regeln?
Bikers' Classics / Sunday Ride Classic
Bei den Bikers’ Classics in Spa-Francorchamps inhalierten Besitzer alter Schätzchen 2003 zum ersten Mal selbst Rennstrecken-Atmosphäre. Seitdem starten immer am ersten Juli-Wochenende rund 750 Teilnehmer beim Freien Fahren. Die Motorräder, reine Renn- genauso wie klassische Straßenmaschinen mit Nummernschild und Scheinwerfer, müssen Baujahr 1950 bis 1982 sein und mindestens 250 cm³ haben.
Sie starten in fünf Leistungs-/Altersklassen. Für Superbikes der späten 80er- und frühen 90er-Jahre, wie Ducati 888, Honda RC 30, Suzuki GSX-R 750 und Yamaha FZ(R) 750, existiert eine eigene Klasse. Wer einmal über die fantastische Ardennen-Achterbahn gedonnert ist, eine der schönsten Rennstrecken der Welt, kommt garantiert wieder. Jedes Jahr.
Für dieses Erlebnis sind selbst happige 395 Euro Startgeld gut angelegt. Wer keine Lizenz hat, bekommt für 15 Euro eine fürs Wochenende. Dafür gibt’s insgesamt neun Turns à 20 Minuten. Es sind zwar keine Rennen, aber letztlich fährt jeder so schnell, wie er und das Motorrad können. Dafür wurden die Maschinen à la Bol d’Or oder Z1 ja einst gebaut. Just do it!
Mit ähnlichem Konzept und Programm lädt stets am ersten April-Wochenende (2015 zu Ostern!) der Sunday Ride Classic auf den herrlichen Circuit Paul Ricard nach Le Castellet. Im Rahmenprogramm vom 3. bis 5. Juli 2015 steigt ein wahres Motorradfest. Mit Vier-Stunden-Rennen für Klassiker bis 1980 und legendären Grand Prix-Stars auf der Strecke und im Fahrerlager.
Classic Superbike Racing: CSBK Master Series
Die IG Classic Superbikes e. V., kurz CSBK, ist ein Verein, der sich dem Erhalt und dem Betrieb klassischer japanischer Superbikes der späten 70er- bis frühen 80er-Jahre widmet und bereits 2008 eine Rennserie ins Leben gerufen hat, die den Thrill jener Tage ins Hier und Jetzt transportiert: die CSBK Masters Series. „Superbike”, das war damals das Synonym für viel Hubraum, viel Leistung und wenig Fahrwerk, pilotiert von schwer verwegenen Grenzgängern.
Entsprechend spektakulär war die Show, die Fahrer wie Freddie Spencer, Eddie Lawson oder Wes Cooley in den USA damals auf den Asphalt brannten. Kaum weniger spektakulär sind die Rennen der CSBK Masters Series heute, wenn 45 und mehr Muscle-Bikes der alten Schule die Luft im Grid zum Kochen bringen.
Zu den Waffen der Wahl gehört dabei alles, was die japanischen Hersteller seinerzeit in die Schlacht geworfen haben - Honda Bol d’Or, Suzuki GS 1000, Katana, Kawasaki Z 1000 R und GPZ 1100, Yamaha FZ 750, Hondas VF 750 oder die Ur-GSX-R von Suzuki. Zusätzlich finden bei der CSBK auch alte Spezialrahmen-Schätze mit so klangvollen Namen wie Bimota, Egli, Moto Martin, Harris oder Bakker einen adäquaten Spielplatz.
Gemeinsam gefahren und um Meisterschaftspunkte gerungen wird in drei Divisionen, über zehn Rennläufe, verteilt auf jährlich fünf Events: Vintage (Modellvorstellung bis 1983 auf 18-Zoll-Rädern mit Zweikolben-Bremse), AMA Legends (AMA Superbike Look-alikes, Modellvorstellung bis 1984 auf 17-Zoll-Rädern) und Open Extreme (Rahmen bis Modelljahr 1985, Motoren bis 1988, auch im Marken-Mix).
Um mitzumischen, bedarf es einer Mitgliedschaft in der IG CSBK für 30 Euro pro Jahr und einer einmalig zu entrichtenden Einschreibegebühr für die CSBK Masters Series von 100 Euro. Die Startgebühren für die einzelnen Veranstaltungen werden dann jeweils mit Einreichen der Nennung fällig und liegen im Schnitt bei etwa 260 Euro.
Zusätzlich gibt es zum Saisonbeginn als „Kick-off“ ein Alteisenreiten, bei dem auch und gerade Einsteiger mit ihren straßenzugelassenen Classic Superbikes willkommen sind, ein wenig Rennluft zu schnuppern.
Deutsche Historische Motorradmeisterschaft
Die Deutsche Historische Motorradmeisterschaft ist nach eigenem Bekunden eine der größten Motorsportserien in Deutschland - und eine der ältesten. Rund 1200 Starter zählt man pro Jahr, schon seit 1970 bringt der Veteranen Fahrzeug Verband (VFV) historische Rennfahrzeuge auf die Piste, seit 1990 unter dem Dach des DMSB als DHM.
Starten darf in 13 Klassen von A bis X alles vor Baujahr 1993, aber - Achtung - nicht in Sprint-, sondern in Zuverlässigkeitsrennen. Neu für 2015: die Klasse A (Zweitakter bis 1993), die Klasse B (Supersport- und Superbike-Motorräder bis 1993) und die Klasse C (Eigenbau-Gespanne von 1984 bis 1993 mit 750er-Zweitaktern oder 1000er-Viertaktern).
Während eines Rennwochenendes gibt es in der Regel am Samstag zwei Trainingsläufe und ein Pflichttraining, am Sonntag dann die beiden Wertungsläufe. Voraussetzung für einen Start ist jedoch nicht nur ein dem Reglement entsprechendes Motorrad, sondern auch die Mitgliedschaft im Veteranen Fahrzeug Verband und eine gültige Lizenz.
Deutscher Langstrecken Cup (DLC)
Der Deutsche Langstrecken Cup - DLC ist auch 2021 die einzige offizielle Motorrad-Langstreckenmeisterschaft mit Prädikat des DMSB. Auf verschiedenen Rennstrecken in Deutschland (Hockenheim, Nürburgring, Oschersleben) und benachbarten Ausland (Most (CZ)) werden Langstreckenrennen über verschiedene Distanzen zwischen 6 Stunden und 1000 km durchgeführt. Das Rennen in Oschersleben findet am 17. Oktober statt (ohne Zuschauer).
Die Teams der Moto 1000 und Moto 600 bestehen aus maximal 3 Fahrern mit maximal 3 Motorrädern je Team. In der Klasse Endurance sind die Racer mit einem Motorrad mit maximal 3 Fahrern unterwegs. Seit 2019 ist die Klasse Endurance im Status einer Deutschen Meisterschaft.
Der Sieger der Klasse Endurance ist am Ende der Saison Deutscher Meister Endurance. Gewertet werden in der Deutschen Meisterschaft Endurance alle Teams, in denen alle Fahrer im Besitz einer DMSB A-Lizenz sind. In den Klassen Moto 1000 und Moto 600 ist die Wertung mit B- und A-Lizenz möglich.
Vorteile des DLC:
- wenig Lärmrestriktionen
- zusätzliche Trainingsmöglichkeit
- entspannte Anreise
- Rennwochenende mit anderen Cups
- DMSB Streckensicherung
- professioneller Auftritt
- Gaststarts möglich
Hafeneger-Endurance CUP Rennen
Die Hafeneger-Endurance CUP Rennen werden 2023 an insgesamt 5 Veranstaltungen ausgetragen. In der Motorsport Arena Oschersleben werden zwei 4 Std. Rennen ausgetragen, die eine komplett separate Veranstaltung darstellen. In Brünn und Most werden insgesamt drei 2 Std.
In der Classic Endurance, mit Läufen über 3 und 4 Stunden, kommt der optimalen Vorbereitung für das Material und einem gut eingespielten Team eine besonders große Rolle zu - Racing in Reinkultur mit extra hoher Zufriedenheit im Ziel. Das separate Zeittraining findet am Freitag rechtzeitig vor dem Rennen statt.
Teams ohne Qualizeit starten aus der Boxengasse, wenn die Fahrer im freien Training eine qualifikationswürdige Rundenzeit gefahren sind. Qualifikationsregel: 120% des Durchschnitts der schnellsten 5 Teams.
Klassen
Die jeweilige Klasse muss bei der Anmeldung angegeben und bei der technischen Abnahme bestätigt werden. Entscheidend für die Klassenzuordnung bei Teams mit mehreren Motorrädern ist das hubraumstärkste Motorrad.
- Klasse Moto 1000: über 950 ccm 4-T/4-Zyl.; über 1000 ccm 2- und 3- Zylinder (Mehrmotorradklasse mit max. 3 Fahrern)
- Klasse Moto 600: über 450 ccm bis 600 ccm / 4-T/4-Zyl.; über 450 ccm bis 750 ccm 2- und 3- Zylinder (Mehrmotorradklasse mit max. 3 Fahrern)
- Klasse Endurance-Racing: Einmotorrad-Teams mit maximal 3 Fahrern
Wichtig: Das ausgewiesene Lärmlimit kann durch die einzelnen Veranstaltungsausschreibungen geändert werden!
Ablauf des Rennens:
Der Ablauf des Rennens entspricht dem Ablauf im DLC. Der Startfahrer fährt nach Öffnung der Boxengasse seine Besichtigungsrunde und stellt sich auf der Start-Ziel-Gerade an seinem Startplatz auf. Er bleibt auf em Motorrad sitzen, die Helfer befinden sich noch außerhalb der Startaufstellung. Motoren sind aus, Zündung kann angeschaltet sein.
Nach Freigabe der warm up-Runde mittels Einzählen 3-2-1-Start und Durchreißen der grünen Flagge fährt der Startfahrer die warm up-Runde und begibt sich wieder auf seinen Startplatz. Der Helfer ist nun in der Startaufstellung und hält das Motorrad (Motor aus, Zündung kann eingeschaltet sein).
Es folgt der Le-Mans-Start ins Rennen: Der Fahrer begibt sich auf die gegenüberliegende Seite der Fahrbahn und nimmt dort Aufstellung. Auf das Einzählen 3-2-1-Start und Durchreißen der Nationalflagge rennt der Fahrer über die Start-Ziel, springt auf das Motorrad, startet die Maschine und fährt los. Das Motorrad hat den Startplatz aus eigener Kraft zu verlassen. Ein Anschieben mit Vorwärtsbewegung des Helfers ist untersagt.
Tageswertung je Klasse: Pokale für Platz 1 - 3
Prämierung für eingeschriebene Teams:
- 1. Platz - Pokal, Gutschein 200 EUR für Trainings/Rennen 2025
- 2. Platz - Pokal, Gutschein 150 EUR für Trainings/Rennen 2025
Zeittraining
Siehe ausgewiesene Zeiten im Zeitplan, bei mehreren Zeittrainings wird die beste Zeit aus allen Zeittrainings für die Startaufstellung herangezogen. Unbedingt die Startaufstellung einsehen und die Startpositionen auf der Strecke in Augenschein nehmen (außerhalb des Streckenbetriebs). Das Ergebnis des Zeittrainings und die Startaufstellung werden nach Abschluss der Zeittrainings an der Anmeldung ausgehängt.
Ablauf Sprintrennen (ohne warmup-Runde)
- Aufruf 10 min vor, 2. Aufruf 5 min vor, 3. Aufruf zur Öffnung der Boxengasse (Zeit im Zeitplan)
- Startfahrer fahren bei Öffnung der Boxengasse auf die Strecke und absolvieren die Aufstellrunde
- Der Fahrer nimmt den Startplatz in der Startaufstellung vor der Start/Ziel-Linie ein; zur Orientierung sind die Startreihen mit Zahlen an der Mauer gekennzeichnet
- Die eingesetzten Helfer unterstützen die Fahrer beim Finden des Startplatzes, aber grundsätzlich ist der Fahrer selbst verantwortlich für das Finden der richtigen Position
- Es stehen immer drei Fahrer pro Reihe; Motor laufen lassen
- Helfer dürfen auf den Grid, müssen aber, sobald der Fahrer an seinem Startplatz steht die Strecke schnellstens wieder verlassen
- Sobald das Feld komplett steht faltet der Starter vor der Aufstellung die rote Flagge zusammen, zeigt auf die Startampel und verlässt die Start/Ziel- Gerade
- Die Ampel springt auf ROT und der Start erfolgt, sobald sie ausgeschaltet ist (nach ca.
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