Beim Thema Rennradsattel verblüfft die Vielfalt, die sich dem komfortinteressierten Käufer bietet. Genauso könnte man aber auch sagen, es gäbe keine eklatanten Unterschiede bei Sofasesseln - zudem ist der Sattel neben Lenkergriffen und Pedalen das entscheidende Verbindungsteil zwischen Fahrer und Fahrrad und trägt damit nicht unwesentlich zum Gelingen einer Tour bei. Der Markt ist größer geworden, die Hersteller haben diversifiziert. Zwar gibt es nach wie vor ultraleichte »Folterbänke«, wie man sie von früher kennt. In den letzten dreißig Jahren, seitdem der Mountainbike-Boom der Neunzigerjahre für einen ordentlichen Innovationsschub auch bei den Sätteln sorgte, hat sich jedoch viel getan.
Die Ergon-Philosophie: Ergonomie und Gesundheit im Fokus
Das Ergon-Entwicklungsteam hat intensiv zum Thema Männergesundheit geforscht. Bei Männern führt hoher Druck auf den äußerst empfindlichen Dammbereich unter anderem zu Taubheitsgefühlen. Auf die richtige Druckverteilung kommt es an.
Anatomische Besonderheiten und Satteldesign
Das männliche Becken ist im Vergleich zu Frauen weniger flexibel. Das heißt: Männer sitzen aufrechter auf dem Sattel und beanspruchen die Sitzknochen stärker. Daher kann der Übergangsbereich zwischen Sattelheck und Sattelnase schmal gehalten werden (Y-Form). Im Gegensatz zur weiblichen Anatomie stehen bei Männern die Schambeinkufen deutlich steiler zueinander, und die Schambeinfuge (Symphyse) liegt wesentlich höher.
Da die Beckenknochen V-förmig nach vorne zulaufen, muss der Sattel bei unterschiedlichen Sitzpositionen in der Lage sein den Sitzknochen eine ausreichend große Auflagefläche zu bieten. Der sehr tiefe, nach hinten abgesenkte Entlastungskanal mündet in einer Öffnung. Diese Konstruktion vereint alle Vorteile eines Lochsattels ohne seine möglichen Nachteile (sehr steife Sattelschale) und entlastet die Dammregion besonders gut.
Technologien für höchsten Sitzkomfort
Das neuartige OrthoCell®-Material hilft Dir, beschwerdefrei Deine beste Leistung abzurufen. Diese Inlays im Genital- und Sitzbereich, die langlebiger und leichter sind als Gel, sorgen für beste Druckverteilung und liefern höchste Rückstellkraft. Das Polster des SR Pro Men besteht aus orthopädischem Schaum, den wir fürs Rennradfahren besonders ergonomisch, aber dennoch extrem haltbar abgestimmt haben. Für eine zusätzliche Extraportion Komfort haben wir den Pro-Modellen unseres SR Men spezielle Gleitflanken spendiert. Bei allen Modellen des SR Men ist ein Topeak Fixer integriert.
Modellübersicht und Testberichte
Die Ergon-SR-Serie ist preislich die attraktivste Premium-Sattelreihe auf dem Markt. Nach über 1000 Meilen auf dem SR Men ist dieser erste Wahl für unsere Road- und Gravel-Ausfahrten. Der neue Ergon SR Men Pro erfüllt mit seinem robusten und ergonomischen Design alle Kriterien, die man an einen Fahrradsattel stellt. Von ausgedehnten Gravel-Abenteuern bis hin zum täglichen Pendeln war der SR Men Pro eine willkommene Ergänzung zu meinem derzeitigen Setup.
Der neue SR Comp Men ist einer der besten Sättel für den Einsatz am Gravel-Bike, den ich bisher gefahren bin. […] Der wahnsinnig gut unterstützende Sitzbereich überzeugt voll und ganz. […] Genau der richtige Mix aus Flex und definierter Steifigkeit. Angenehm an den Sitzknochen.
- SR Pro Men: Flach und angenehm gepolstert, ideal für Rennradfahrer.
- SR Comp Men: Einer der besten Sättel für Gravel-Bikes mit optimalem Mix aus Flex und Steifigkeit.
- SR Allroad Core Comp Men: Ein Gentleman unter den Sätteln, geeignet für Touren aller Längen.
Weitere getestete Rennradsättel
Fizik zeigt mit dem Vento Antares R5, dass es inzwischen ein routinierter Player auf dem Rennradsattel-Markt ist. Der Sattel ist ein komfortabler Allrounder, der mit einer guten Dämpfung und vor allem einem fairen Preis punkten kann. Sehr leichter, schön verarbeiteter und innovativer Rennradsattel für State-of-the-Art-Fans.
Newcomer Pro aus Taiwan hat mit dem Stealth Curved Team einen innovativen, leichten und sehr schön verarbeiteten Sattel für gewichts- und leistungsorientierte Rennradler im Programm. Das Carbongestänge und der Verzicht auf zu viel technischen Schnickschnack drückt das Gewicht auf magere 164 Gramm - das ist Rekord im Test.
SQlab zeigt mit dem 612 Ergowave S-Tube, wie ein komfortabler, leichter und durchdachter Multifunktionssattel auszusehen hat. Zwar ist der in vier Breiten erhältliche Sattel nicht ganz günstig, dafür erhält man für rund 140 Euro ein rundum ausgereiftes Produkt.
Will man einen echten Gentleman unter den Sätteln, kommt man nur schwerlich um den Ergon SR Allroad Core Comp Men herum. Der Sattel öffnet komfortbewussten Rennradlern und Nutzern anderer Fahrradarten Tür und Tor zu Touren aller Längen.
Der Decathlon Fahrradsattel Unisex Light 145 mm ist unser Tipp für Sparfüchse. Der modern geformte Sattel eignet sich für Frauen und Männer gleichermaßen und wird in zwei Breiten angeboten. Auch das Gewicht geht für diese Preisklasse in Ordnung: 255 Gramm zeigt unsere Waage trotz des Cro-Mo-Gestänges an.
Worauf es beim Rennradsattel ankommt
Bei Sätteln für Rennräder gibt es einige Faktoren zu beachten - wir haben uns auf Form, Breite, Gestänge und Polsterung konzentriert. Und doch werden die Sattelentwickler nicht müde, auch hier zu experimentieren. Das Ergebnis ist eine Vielfalt an Sattelformen.
Sattelbreite
Wir schrieben bereits über die Form - die Sattelbreite ist unmittelbar damit verbunden. Bereits vor einem Vierteljahrhundert machten sich Hersteller wie SQlab und Specialized daran, ihre Sättel in verschiedenen Breiten anzubieten. Der Grund ist einleuchtend: Nicht jedes Gesäß ist schließlich gleich. SQlab entwarf einen speziellen Hocker, mit dessen Hilfe der Abstand der Sitzknochen bestimmt werden kann. Hokuspokus, dachten viele am Anfang - doch die Breitenauswahl entsprechend den Sitzknochen macht speziell bei Radfahrern, die buchstäblich viel im Sattel sitzen, durchaus Sinn. Denn der Komfortunterschied in Sachen Sitzposition zu einem Standardsattel ist, zumindest bei richtiger Auswahl, frappierend.
Sattelgestänge
Sattelgestänge ist nicht gleich Sattelgestänge! Wie bei anderen gewichtskritischen Fahrradteilen auch bestehen die dünnen Stangen, mit denen Fahrradsättel auf der Sattelstütze befestigt werden, aus den unterschiedlichsten Materialien. Allen Materialien ist gemein, dass sie relativ verwindungssteif sind und die Schläge, die auf den Sattel einwirken, abfedern bzw.
Polsterung
Polster ist nicht gleich Polster: Das gilt nicht nur beim Sofa. War vor 20 bis 30 Jahren, wie bei Laufschuhen auch, ein Gel-Einsatz der große Hit, ist es heute statt Gel eher eine ausgeklügelte Schaumstoffpolsterung aka »Memory Foam«. Weniger empfehlenswert sind Sättel, die komplett aus einem Material aufgeschäumt wurden.
Weitere Sattelmodelle im Test
Die Italiener können einfach Sattel - bei der Anzahl an Stunden, die die Radfahrernation auf Fahrrädern aller Art verbringt, kein Wunder. Dass Fizik besonders bei innovativem Design die Nase recht weit vorn hat, gilt nach wie vor und auch für den Vento Antares R5. Zusammen mit der Wingflex-Technologie, bei der sich die »Ecken« des Sattels der Fahrbewegung anpassen, gehört der Vento Antares R5 darüber hinaus zu den komfortabelsten Rennradsätteln im Test.
Beim Gestänge gibt Fizik lediglich »Alloy« an, was so viel wie Legierung heißt. Nicht zuletzt ist der Vento Antares R5 ein sehr breit einsetzbares Sattelmodell. Egal, ob Gelegenheitsrennradler oder ambitionierter Halbprofi, mit dem Sattel unterwegs zu sein, macht einfach Spaß.
Pro, ein Tochterunternehmen von Shimano, bringt mit dem Stealth Curved Team einen kompromisslos auf Rennrad-Performance frisierten Sattel auf den Markt. Mit mageren 164 Gramm richtet sich der Sattel also an Rennradfahrer, die das Gewicht ihres Rads auf ein Minimum drücken wollen. Trotzdem ist die EVA-Polsterung komfortabel genug, um auch auf langen Ausritten Spaß zu haben und dabei nicht zu weich. Ein schwammiges Gefühl, wie wir es bei vielen günstigeren Satteln verspürt haben, kommt jedenfalls nicht auf - und auch keine dadurch verursachten unangenehmen Druckstellen. Die große Aussparung sorgt für spürbare Entlastung - kein Hokuspokus eben.
SQlab ist schon seit Jahrzehnten ein Begriff für ergonomische Fahrradausrüstung - speziell mit komfortablen Griffen und Sätteln hat sich das Unternehmen aus Taufkirchen bei München einen Namen gemacht. Im Test erledigt der 612 Ergowave erstaunlich unauffällig seinen Dienst. Genau so soll es sein - hier drückt und zwickt nichts, hier bilden sich keine unangenehmen Knicke oder Scheuerzonen, das Gewicht verteilt sich optimal. Auffällig ist die S-Form des Sattels. Das Heck liegt deutlich höher als die Front, dazwischen liegt eine »Mulde« von SQlab liebevoll »Dip« getauft.
Ergon setzt beim SR Allroad Core Comp auf Technik aus dem Hause BASF. Richtig gelesen, der Chemieriese aus Mannheim hat seine Fühler schon lange auch Richtung Outdoor-Markt ausgestreckt. Bei einem flüchtigen Blick unterscheidet sich der Ergon SR Allroad Core Comp wenig von Modellen wie dem SQlab oder Terry. Bei genauerer Betrachtung fällt zudem die Zwischenschicht zwischen Obermaterial und Unterbau auf. Hier kommt das bereits erwähnte »Infinergy«-Material zum Einsatz, das beispielsweise auch bei Adidas-Laufschuhen verwendet wird. Es sorgt für eine »vollflächige Stoßabsorption«, wie es Ergon nennt. Das merkt man schon beim ersten Draufsetzen.
Der Decathlon Fahrradsattel Unisex Light 145 mm bietet ein Rundum-Sorglos-Paket für sportlich orientierte Einsteigerinnen und Einsteiger. Der relativ straff abgestimmte Sattel richtet sich an Rennradfahrer und Mountainbiker gleichermaßen. Zum Rennradfahren eignet er sich deutlich besser, mit wenig mehr als 250 Gramm ist der Decathlon für einen Sattel dieser Preisklasse auch (noch) angenehm leicht. Was das Design und den Sitzkomfort angeht, steht der Decathlon teureren Sätteln nur unwesentlich nach.
Nur 170 Gramm bringt der Natural Fit Nuance Road auf die Waage - ein toller Wert angesichts dessen, was der Sattel bietet. Wir setzen den Sattel auf Strecken bis 130 Kilometern ein. Natural Fit stattet den Sattel mit seiner Flex-Motion-Split-Sattelschale aus, die unangenehme Reibung an der Innenseite der Oberschenkel vermeiden soll - das können wir unterschreiben. Uns hat der hohe Komfort verblüfft, das Sitzfleisch beschwert sich auch bei langen Touren nicht wegen zu hoher Belastung.
»Fördert Männergesundheit« lesen wir im Produkttext von Ergon über den SR Pro Carbon Men - das lässt sich auf vielerlei Weise interpretieren. Wir überlegen nicht lange und starten auf eine längere Ausfahrt - und sind sofort angetan. Das etwas hochgezogene Heck stützt den Lendenwirbelbereich auf angenehm unauffällige Weise, das, was Ergon mit »Männergesundheit« meint, fühlt sich ebenfalls gut an. Gelungen ist auch das Carbongestänge, trotz der insgesamt recht straffen Abstimmung macht die Druckverteilung einen hervorragenden Eindruck, was an Ergons Ortho-Cell-Einsätzen liegen dürfte. Wie viele andere Sättel wird auch der SR Pro Carbon in zwei Breiten angeboten, im Test hatten wir die (breitere) Variante M/L.
Im Test setzen wir den in drei verschiedenen Breiten erhältlichen Sattel von Bontrager auf einigen MTB- und Rennradtouren bis etwa 80 Kilometer Länge ein und erfreuen uns seines homogenen Sitzkomforts. Hier ist nichts zu weich, aber auch nichts zu hart. Sofort können wir uns vorstellen, den Sattel auch auf der Langstrecke weit jenseits von 100 Kilometern einzusetzen.
Wie sein »Bruder« Vento Antares R5, der im Test eine Empfehlung bekommen hat, stellt der Tempo Aliante R5 ein gelungenes und vor allem bezahlbares Stück Satteltechnik des italienischen Rennrad-Ausstatters Fizik dar. Im Gegensatz zum Vento richtet sich der Tempo eher an die Ausdauer-Fraktion. Was die »Hardware« oder das Innenleben angeht, unterscheiden sich die beiden parallel im Juni 2024 getesteten Sättel nicht.
Der Terry Fly Arteria Men war der erste Sattel, den wir unter die Lupe nahmen. Der 79,90 Euro (UVP) teure Sattel, der mit einem robusten Chrom-Molybdän-Gestänge angeboten wird, durfte uns gleich mal bei einer höhenmeterreichen Alpenüberquerung mit einem Brompton-Klapprad begleiten. Kurz gesagt, wir waren auf Anhieb begeistert - und wollten den Sattel gar nicht mehr wechseln. Terry ist schon ein paar Jahre auf dem Markt und hat an seinen Produkten gefeilt. Im Falle des Fly Arteria Men ist ein sehr komfortabler, ausgewogen gedämpfter und nicht zu schwammiger Sattel herausgekommen, der eine breite Käuferschicht anspricht.
Der Pro Stealth Sport AF ist sozusagen der kleine Bruder des ebenfalls getesteten und prämierten Stealth Curved Team. Statt des Carbongestänges beim großen Bruder kommt hier Stahl zum Einsatz, die Polsterung besteht aus Polyurethan (beim Stealth Curved Team ist es hochwertigeres EVA).
Radsport-Vollausstatter Rose bringt mit dem Race R1 ein Budget-Modell auf den Markt, der die Konkurrenz rein preislich ordentlich unter Druck setzt. Die Druckverteilung ist für längere Strecken nicht ganz optimal. Zwar gibt es den Sattel in zwei verschiedenen Breiten, auf unseren beiden 75 bzw. 50 Kilometer langen Teststrecken hätten wir uns jedoch eine etwas bessere Entlastung der Sitzknochen und eine ausgewogenere Dämpfung gewünscht.
Der Wittkop Medicus Twin 7.0 hat uns überrascht. In diesem Distanzbereich fühlt sich der günstige Sattel wohl - für längere Distanzen würden wir hingegen zu einem technisch ausgereifteren Modell wie dem Terry raten.
Im Testfeld liegt der Specialized Phenom Expert mit seiner UVP von 150 Euro im obersten Preissegment. Für diese Investition bekommt man ein sehr sauber und ordentlich verarbeitetes Produkt - man merkt, dass Specialized mit den Jahren eine umfangreiche Expertise im Bereich ergonomischer Fahrradsättel aufgebaut hat. Der Phenom Expert hat eine carbonverstärkte Schale mit leicht flexiblen Kanten, ein Gestell aus Titan und bietet durch die PU-Schaumstoffpolsterung einen für unseren Geschmack guten Kompromiss zwischen Komfort und Kontrolle.
Erfahrungsbericht: Ergon SR3 Pro Carbon
Die Verarbeitung des Ergon SR3 Pro Carbon ist hochwertig, so wie man es bei Sätteln in dieser Preisklasse auch erwartet. Hier ist alles top! Sowohl die schwarze als auch die weiße Variante sehen zudem sehr edel aus.
Vor dem Kauf des Sattels sollte man auf jeden Fall seinen Sitzknochenabstand messen, um die richtige Sattelgröße zu ermitteln. In meinem Fall beträgt der Sitzknochabstand 11,7 cm, darum war die Entscheidung für Größe M schnell erledigt. Der Sattel fühlt sich zunächst etwas härter an. Die ersten Kilometer haben allerdings sehr schnell gezeigt, dass er in keinster Weise unbequem ist. Die Form des Sattels zeigt aber während der Fahrt schnell ihre Stärken. Ist der Sitzwinkel entsprechend eingestellt, hat man eine gute Verteilung der Auflagefläche im hinteren Bereich des Sattels, wo auch der meiste Druck aufgebaut wird.
Die Sattelnase ist bereits von der Fertigung stark abgeneigt, so dass man bei horizontaler Klemmung bereits eine gute Race-Einstellung hat. Der vordere Teil das Sattels ist sehr schmal gebaut, wodurch keine ungewollte Reibung beim Pedalieren entsteht. Das ist wirklich sehr angenehm, da auch die Oberfläche an den Seiten des Sattels sehr reibungsarm ist. Da die Auflagefläche bei diesem Sattel gefühlt weiter hinten liegt, ist für mich auch die im Vergleich kleinere Entlastungsrinne in der Mitte des Sattels absolut ausreichend. Man sitzt durch die breitere Auflagefläche mehr auf dem Hintern, wodurch das Schambein besser entlastet wird.
Ich fahre den Ergon SR3 Pro Carbon Sattel jetzt über 700 km. Dabei waren auch bereits zwei längere Ausfahrten über 100 km dabei. Selbst bei Langstrecken ist der Sattel (im Zusammenspiel mit meiner ASSOS T.cento_S7 Trägershorts) wirklich klasse. Ich habe das Gefühl, dass die breitere Sitzfläche am hinteren Teil des Sattels bei mir eine bessere Verteilung des Gewichts ermöglicht, und fühle mich auch bei längeren Ausfahrten über 100 km rundum wohl. Das Gewicht des Sattels ist ebenfalls super und passte hervorragend zu meinem Aufbau des Storck Scenero G3.
Ergon Allroad Kollektion: Mehr Komfort für Dropbar-Bikes
Mit der neuen Allroad-Kollektion möchten die Ergonomie-Experten nun auch den Markt der Dropbar-Bikes mächtig aufmischen und präsentieren neben der bekannten Sattelstütze auch Sattel, Lenkerband und Lenker-Pads. In der Praxis überzeugt die Stütze von Beginn an und hebt den Fahrkomfort im Heck deutlich an. Das erhöhte Heck des Sattels verhindert ein Rutschen nach hinten und durch die Aussparung in der Sattelmitte wird der empfindliche Dammbereich effektiv entlastet.
Ergon-Sattel Test & Vergleich: Was ist wichtig?
Ergon-Sättel zeichnen sich durch ihre hohe Druckentlastung und eine ergonomische Form aus. Sie sind ideal für Allroad- und Trekking-Touren und berücksichtigen den Sitzknochenabstand bei Damen und Herren, weshalb eine Vielzahl an Modellen zur Verfügung steht. Dies ermöglicht die Minimierung von Schmerzen. Die meisten Gestelle bestehen aus Aluminium, aber es gibt auch Carbon-Varianten, besonders bei Rennrad-Sätteln.
Wichtige Aspekte beim Kauf:
- Zweck und Art des Sattels
- Herren- oder Damen-Sattel
- Material und Gewicht
- Ergon-Sattel-Zubehör
Häufig gestellte Fragen zu Ergon-Sätteln
Für welchen Fahrradtyp eignet sich der Ergon SC Core Sattel?
Der Fahrradsattel SC Core der Marke Ergon ist für Stadträder geeignet. Durch den ergonomischen Kern ist der Sitz in der Lage, Vibrationen und Straßenschocks zu dämpfen und zu absorbieren.
Schützt der Ergon SC Core Fahrradsattel vor Taubheitsgefühl im Schritt?
Der Fahrradsattel SC Core von Ergon verfügt über einen Entlastungskanal der hilft Taubheitsgefühl zu vermeiden und die Weichteilbereiche zu schützen.
Fazit
Die Wahl des richtigen Rennradsattels ist entscheidend für Komfort und Leistung. Die große Auswahl an Modellen und Technologien macht es jedoch nicht einfach, den passenden Sattel zu finden. Es lohnt sich, verschiedene Modelle zu testen und auf individuelle Bedürfnisse und anatomische Besonderheiten zu achten.
| Modell | Eigenschaften | Geeignet für |
|---|---|---|
| SR Pro Men | Flach, angenehm gepolstert | Rennrad |
| SR Comp Men | Flexibel, steif | Gravel-Bike |
| SR Allroad Core Comp Men | Komfortabel, vielseitig | Touren, Allroad |
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