Gore-Tex Fahrradbekleidung im Test: Schutz und Komfort für Radfahrer

Wer kennt sie nicht, die Gore-Tex Jacke? Generationen haben bereits auf die bewährte Membran gesetzt, die es seit 1976 in Jacken gibt. Wenn es um den Radsport geht, lassen wir uns vom Wetter nicht so leicht abschrecken! Eine gute Regenjacke ist dabei jedoch unverzichtbar, um uns vor Wind und Nässe zu schützen.

Warum eine Regenjacke wichtig ist

Der Hauptzweck einer Regenjacke besteht darin, unseren Körper vor Auskühlung zu schützen und das Risiko von Erkältungen zu minimieren. Gleichzeitig sollte sie beim Radfahren nicht einschränken.

Gore Wear Endure Gore-Tex Regenjacke im Test

Mit der Endure Gore-Tex Jacke haben die US-Amerikaner eine Regenjacke gezielt für den Radsport entwickelt. Die Endure Gore-Tex Jack macht wie zu erwarten auf den ersten Blick einen sehr hochwertigen und robusten Eindruck. Dabei ist das gewählte Material relativ dünn, wodurch sich ein Gefühl von Leichtigkeit beim Tragen einstellt. Die Passform ist locker gehalten, sodass für MTB’ler hier problemlos Protektoren unter der Jacke getragen werden können oder im Winter eine dicke Isolationsschicht.

Auch ist die Kapuze Fahrrahhelm tauglich und der Frontschirm durch einen kleinen Draht versteift. Zusätzlich gibt es an der Kapuze zwei Kordelzüge, mit dem die Kapuze passend fixiert werden kann, damit sie vom Fahrtwind nicht runter geblasen wird. Ebenfalls ist der Saum mit einem Kordelzug ausgestattet. Utensilien wie Riegel, Schlüssel oder das Smartphone finden in den beiden verschließbaren Taschen genügend Platz.

Im Test hat die Endure Gore-Tex Jacke uns nicht im Stich gelassen. Die Jacke sitzt auf dem Rad perfekt und deckt auch in vorgebeugter Haltung den Rücken gut ab. Die verlängerten Arme können auch mit kürzeren Handschuhschaften einen lückenlosen Übergang schaffen. Die Kapuze ist auch mit größeren Helmen wie einem POC Tectal kompatibel und bleibt dank der Fixiermöglichkeit an Ort und Stelle.

Wind hat bei dieser Jacke keine Chance einzudringen, jedoch wird es an den Stellen die dem Fahrtwind ausgesetzt sind, bedingt durch das dünne Material, schnell kühl. Wird es uns unter der Jacke zu warm, hilft nur das öffnen des Reisverschlusses, denn Gore hat hier auf weitere Belüftungsöffnungen verzichtet. Auch wenn die Membran sehr Atmungsaktiv ist, bei schweißtreibenden Bergauf-Passagen kommt das System schnell an seine Grenzen. Das hingegen eine Gore-Text Membran wirklich Wasserdicht ist und die Jacke mit Bravour den Duschtest bestanden hat, brauchen wir hier wohl nicht extra zu erwähnen.

Die Endure Gore-Tex Jacke besitzt das Potential die Lieblingsjacke für das ganze Jahr zu werden.

GOREWEAR Endure Regen-Set im Detail

Ziel des Tests war es, passend zur herbstlichen Jahreszeit ein Regen-Set, bestehend aus einer hochwertigen Regenjacke und einer Regenhose, auf dem Mountainbike auszuprobieren. Ich bin ein Allwetter-MTB-Fahrer und habe mich daher natürlich auch sehr darüber gefreut, dieses Set ausgiebig bei windigem und regnerischem Wetter testen zu dürfen. Ausgesucht habe ich mir die Jacke in der neuen und neutralen Farbe „grau“, die Regenhose wiederum in „schwarz“. Die Farben passen wirklich zu jeder Rahmenfarbe und ich gehöre eher zu den Fahrern, die sich nicht gerne zu bunt anziehen.

Bei einer Körpergröße von 179 cm und normaler Statur (78 kg) habe ich mich bei der Jacke für die Größe M und bei der Hose für die Größe L entschieden. Bei MTB-Hosen und Shorts trage ich immer die Größe L, da ich die Bewegungsfreiheit schätze, auch weil ich oft Knieschoner anhabe.

Bevor ich das Regen-Set aus dem Karton nahm, überraschte mich das erstaunlich geringe Gewicht. Beim Auspacken merkte ich, wie leicht hochwertige Fahrradbekleidung doch sein kann. Als ich die Jacke und die Hose zum ersten Mal angezogen hatte, zauberte es mir ein Lächeln ins Gesicht. Die Regenbekleidung sah nicht nur fantastisch aus, sie saß auch perfekt. Die hochwertige Verarbeitung wurde von meinen Arbeitskollegen ebenso gelobt wie die erstklassige Passform und der ansprechende Schnitt.

Die Jacke verfügt über die GORE-TEX PACLITE® PLUS Technologie. Die GORE-TEX Membran wurde dabei auf die abriebfeste Außenschicht geklebt. Dadurch ist die Endure-Jacke zu jeder Zeit wasser- und winddicht sowie extrem leicht. Ganz oben an der Innenseite der Kapuze befindet sich eine gummierte Einlage, die dafür sorgt, dass die Kapuze am Helm haften bleibt und nicht bei jedem Windstoß sofort abrutscht. Die Kapuze habe ich über mehrere meiner Helme gezogen. Sie passte auf jeden Helm und ist oben weiter geschnitten als unten.

Die Jacke sitzt auch mit Rucksack sehr gut, die Ärmel sind ausreichend lang und der Rücken ist verlängert. Bei anderen Jacken passiert es mir oft, dass ich mir mit dem Reißverschluss am Hals oder am Bart wehtue. Aber hier hat GOREWEAR mitgedacht, denn die integrierte Reißverschlussgarage verhindert mit Bravour jedes Scheuern am Hals.

Bei meinen Touren hatte ich entweder meinen Rucksack oder meine Hüfttasche dabei. Und da unterscheidet sich die GOREWEAR Endure ganz klar von Produkten anderer Jackenhersteller. Ich kam während der Fahrt problemlos an jeden Reißverschluss der Jackentaschen und konnte z. B. einen Riegel etc. herausziehen. Speziell bei den Hüfttaschen blockiert bei anderen Jackenherstellern der Hüftgürtel die Jackentaschen, bei der GOREWEAR Endure nicht. Dieses Feature gefällt mir sehr gut.

Außerdem lässt sich die Jacke leicht in einer der Fronttaschen verstauen. Einfach das Innenteil herausziehen und die ganze Jacke in die Tasche packen. Der Zipper befindet sich auf beiden Seiten. Durch die integrierte Lasche kann man die Jacke auch am Gürtel aufhängen oder z. B. Uphill habe ich mich über die ausgezeichnete Atmungsaktivität der Jacke gewundert. Ich hatte keinen Hitzestau, obwohl ich bei ca.

Die Jacke hat sogar starkem Wind standgehalten, meine zusätzliche Windjacke benötige ich ab sofort nicht mehr. Auf dem Trail habe ich festgestellt, dass mich nichts an der Jacke stört. Perfekter Sitz, kein Ziehen oder Drücken am Oberkörper oder an den Armen auf dem Sattel oder im Wiegetritt. Das liegt auch an der vorgeformten Ellbogenpartie.

Da ich nicht nur auf Trails fahre, sondern auch längere Strecken entlang des Rheins, konnte ich auch einigen Regenschauern mit Wind nicht ausweichen. Wie auf den Trails im Wald war die Jacke absolut regen- und winddicht. Die Kapuze benutze ich auf solchen Strecken nicht, da bei höheren Geschwindigkeiten auch mehr Luft in die Kapuze strömt und es mir unangenehm wird (Windgeräusche und Kapuzenrascheln an den Ohren), selbst wenn die Kapuze eng am Gesicht anliegt. Ich benutze lieber einen Helmüberzug.

Ich habe festgestellt, dass es mir trotz Anziehen der Kapuzenkordel nicht gelingt, die Kapuze so kompakt wie möglich hängen zu lassen, was zur Folge hat, dass sie sich bei stärkerem Wind öfters aufbläst und ich das Gefühl habe, etwas gebremst zu werden. Hier hätte ich mir eine aufrollbare Kapuze gewünscht, die ich bei Bedarf im Kragen verstauen kann.

Alles in allem ist dies eine leichte Regenjacke, die gegenüber anderen Regenjacken mit vier Funktionen glänzt:

  1. Absolut winddicht, also auch als Windjacke geeignet.
  2. Absolut regendicht, da kommt kein Wasser durch.
  3. Sowohl für MTB-Touren als auch für Wanderungen geeignet.
  4. Immer dabei, durch das geringe Gewicht und das kleine Packmaß passt die Jacke sogar in eine Hüfttasche.

Die ENDURE Regenhose verfügt über die gleiche GORE-TEX PACLITE® PLUS Technologie wie die ENDURE Regenjacke. Die einzige Reißverschlusstasche auf der rechten Seite ist weiter hinten angebracht, damit Smartphone oder Portemonnaie beim Treten nicht stören. Sie dient aber auch als integrierte Packtasche. Dazu zieht man die Tasche heraus und stopft die ganze Hose hinein. Das geht ganz einfach, denn der Zipper befindet sich sowohl auf der Außen- als auch auf der Innenseite.

Ein kleiner Wermutstropfen: Leider hat die GOREWEAR ENDURE Regenhose keine weitere Tasche mit Reißverschluss. Die Regenhose in Größe L passt mir gut. Das Silikon-Gripper-Band am Bund reicht für meinen Hüftumfang bereits aus. Wer will, kann noch mit dem Kordelzug am Bund nachhelfen. Die reflektierenden Elemente befinden sich hauptsächlich an den Seiten der Hose.

Positiv aufgefallen sind mir die Druckknöpfe zum Verstellen der Unterschenkelweite und der großzügige lange Reißverschluss der Regenhose. Da ich uphill in der Regel nicht so zügig unterwegs bin, konnte ich ein leichtes Rascheln der Regenhose feststellen, das ich jedoch nicht als störend empfand. Auf dem Trail hörte ich durch die höhere Geschwindigkeit kein Rascheln mehr und war erstaunt über die großzügige Bewegungsfreiheit. Auch der untere Teil der Regenhose kam nicht mit der Kette in Berührung.

Wie bei der Regenjacke wurde ich auch bei einigen Regenschauern nie nass und spürte auch keinen kalten Wind an den Beinen. Bis auf die fehlende linke Reißverschlusstasche hat mich die GOREWEAR Endure mit GORE-TEX PACLITE® PLUS Technologie und abriebresistentem Sitzpanel voll überzeugt. Sie bietet auch mit Knieschonern eine gute Passform, eine einfache Anpassung und hervorragenden Schutz vor Regen und Wind beim Radfahren.

Gore Wear Spinshift GTX im Test

Wie bereits angesprochen kommt die neueste Gore-Tex Technologie zum Einsatz, wodurch die Jacke noch dünner und leichter (147 Gramm) ist. Im Vergleich zur universell einsetzbaren Endure Jacke ist die Gorewear Spinshift rein auf den Radsport ausgelegt. Mit ihrem Kinetic Garment Design, soll sich die Jacke wie eine zweite Haut anfühlen und besonders gut in der Unterlenker-Position sitzen.

Vom Aufbau ist die Jacke sehr minimalistisch gehalten, so gibt es keinerlei Einstellmöglichkeiten. An Verstaumöglichkeiten gibt es auf dem Rücken eine kleine Tasche, in der beispielsweise ein Smartphone Platz findet. In dieser Tasche kann aber auch die gesamte Jacke verstaut werden. Dank des geringen Packmass kann sie problemlos in einer Trikot Rückentasche mitgenommen werden.

Bei einer Körpergröße von 1,83m und einem Brustumfang von 97cm hatten wir die Jacke in EU-Größe M zum Test. Unter der Jacke trugen wir nur einen dünnen Baselayer. Ein weiterer Midlayer hätte nicht mehr unter die Jacke gepasst. In aufrechtstehender Position sitzt die Jacke straff und spannt um den oberen Rückenbereich. Auf dem Rad entlastet sich dann das spannende Gefühl, wenn man in vorgebeugter Position sitzt. Jedoch bleibt ein grundsätzlich eingeengtes Gefühl, da das Material nicht dehnbar ist.

Ebenfalls ist bei unserer Testfahrt der verlängerte Rücken nicht an Ort und Stelle geblieben und stattdessen nach oben gerutscht. Hatte die Gorewear Endure Jacke in EU-Größe M perfekt gesitzt, empfehlen wir bei der Spinshift Jacke definitiv eine Nummer größer zu wählen.

Was die Performance zum Wetterschutz betrifft, spielt Gorewear natürlich in der obersten Liga mit. Die Spinshift Jacke ist dabei keine Ausnahme, so schützt sie sehr zuverlässig vor Regen und Wind. In der kühleren Jahreszeit muss allerdings mit einem Schlauchschal nachgeholfen werden, da der Kragen mit mittlerer Länge den Halsbereich nicht vollständig abdeckt.

GORE-TEX INFINIUM Technologie

GORE® Wear bietet nun mit der GORE-TEX INFINIUM Technologie Bekleidung an, deren Fokus vor allem auf Komfort und Funktionalität liegt und die Ansprüche eines Pendlers bis hin zu denen eines ambitionierten Mountainbikers abdecken soll. Es ist ein eigenständiges Produktprogramm im Portfolio der Firma GORE (W.L. Gore. & Associates).

Damit sind alle funktionalen Materialien bzw. Technologien aus dem Hause GORE, bei denen wasserdichter Schutz nicht wichtig ist, gekennzeichnet. Die Bekleidung kann wasserabweisend sein, aber das von Gore bekannte „absolut wasserdicht“ ist nicht gegeben. Der Fokus liegt auf Komfort und Funktionalität.

GORE Windstopper ist eine winddichte und atmungsaktive Membran, die in Fleece- und Softshellbekleidung zum Einsatz kommt. Die Produkte sind absolut winddicht und stark atmungsaktiv. Je nach Ausführung sind auch wasserabweisende und isolierende Eigenschaften möglich. Das bedeutet herausragenden atmungsaktiven Schutz vor leichtem bis mäßigem Regen und Schnee.

Gore C5 Thermo Jacke und Handschuhe im Test

Die Passform der C5 Thermo Jacke ist normal bis leicht sportlich, kein Rennrad Raceschnitt, sodass sich die Jacke gleichermaßen für Rennrad, MTB, Gravelbike, Tourenbike und E-Bikes eignet. Eine Jacke für alle Biker eben. Die Haptik ist einzigartig weich und die Soft Lined Shell (Lederjacken Optik) sieht dazu noch echt cool aus. Der erste Eindruck der Jacke überzeugt mich, eine tolle Verarbeitung mit sehr sauberen Nähten.

Die Innenseite der C5 Jacke hat eine sehr warme Fleece-Isolation und hält auch an den kältesten Tagen schön warm. Bei sehr hohen Intensitäten neige ich bei mittelkalten Temperaturen zu einem leicht schwitzigem Gefühl. Nach meiner Erfahrung reicht bei Temperaturen um die 2 Grad sogar ein Kurzarm-Funktionshemd unter der Jacke, sonst wird es zu warm. Für intensive Trainingseinheiten ist die Jacke für meine Zwecke nicht unbedingt ausgelegt, mir wird dann einfach zu warm.

Bei Grundlagen-Trainingsfahrten oder lockeren Touren zeigt die Jacke ihre große Stärke, schön warm ohne schwitzig zu werden und selbst bei meiner 3-stündigen Ausfahrt mit leichtem Nieselregen, fühlte ich mich pudelwohl und trocken. Also auch das Versprechen, die Jacke sei wasserabweisend, wird erfüllt.

Die Jacke wird nicht nur in der Farbe Schwarz, wie ich sie gewählt habe, sondern auch in einem gut sichtbaren schwarz-gelb angeboten. Drei sehr geräumige Rückentaschen, eine davon mit Reißverschluss (z.B. als Schlüsselfach), sind selbstverständlich auch vorhanden.

Der Handschuh spielt seine große Stärke im Herbst/Frühjahr aus. Durch den Einsatz des Windstopper-Materials sind die Finger bestens geschützt. Auch hier sind die gute Verarbeitung und die sauberen, hochwertigen Nähte besonders hervorzuheben. Ebenfalls sehr positiv, ist mir die einzigartige Passform und das sehr angenehm zu tragende Material aufgefallen.

Dadurch, dass der Handschuh sehr dünn, eng anliegend und sehr leicht ist, hatte ich überhaupt keine Performance Einbußen am Lenker: Quasi ein Griffgefühl wie ohne Handschuhe. Wie auf den Bildern zu sehen ist, wirkt die gelbe Farbe wirklich klasse. Zusätzlich hat GORE ein reflektierendes Material an den Seiten eingearbeitet.

Nieselregen und Feuchtigkeit bleiben draußen während die Wärme drinnen bleibt. Hält man sich an diesen Einsatzbereich bieten sie hervorragenden Schutz gegen kühlen Wind. Sie überzeugen mich durch hervorragende Passform, hohen Komfort und das ohne Einbußen beim Griffgefühl am Lenker oder bei der Bewegungsfreiheit der Hände.

Weitere getestete Produkte von Gore Wear

Im Test wurden auch weitere Produkte von Gore Wear berücksichtigt:

  • C5-Thermo-Winterjacke
  • C5-Thermo-Langarmtrikot
  • Gore Wear Torrent Jacke
  • C5-Trägerhose
  • Tempest-Winterjacke
  • Stream-Jacke
  • Gore-Wear-Progress-Radhose
  • Thermo-Handschuhe aus der C5-Serie
  • Shield-Thermo-Überschuhe

Die Gore-Wear-Sets überzeugten als Einzelstücke sowie in der Abstimmung aufeinander. Die Bestnoten vergaben unsere Tester für die wasserdichten oder wasserabweisenden, winddichten und dabei weitgehend atmungsaktiven Gore-Tex- und Gore-Tex-Infinium-Materialien. Insbesondere die Jacken und Langarmtrikots boten sowohl einen effektiven Wetterschutz, eine gute Wärmeisolation sowie teils eine durchdachte Konstruktion, die eine hohe Atmungsaktivität erlaubte.

Wie von Gore Wear gewohnt fielen die Schnitte radsporttypisch sportiv, jedoch nicht beengend aus. Ihre Ausrichtung auf eine hohe Funktionalität bei Winter-Bedingungen war durchweg gelungen. Das Preis-Leistungsverhältnis war auch wegen der sehr hochwertigen Verarbeitung der robusten Materialien ordentlich.

Vor- und Nachteile des Gore Endure-Kits

Das Endure-Kit von Gore Wear hat sowohl Stärken als auch Schwächen:

Stärken:

  • Wasserdicht (Jacke)
  • Verarbeitung
  • Gore Wasserdicht-Versprechen (Garantie siehe Homepage)

Schwächen:

  • Preis (!)
  • Bei viel Spritzwasser drang Feuchtigkeit in die Hose

Das sagt Gore Wear zur Imprägnierung

Mit einem speziellen Imprägniermittel für Funktionsbekleidung, das im Fachhandel erhältlich ist, kann die dauerhaft wasserabweisende DWR-Imprägnierung wieder erneuert werden. (Hinweis: Wir empfehlen, keine einwaschbaren Imprägniermittel zu verwenden.) Durch diese Nachbehandlung bleibt die DWR-Imprägnierung des Obermaterials erhalten oder wird wiederhergestellt, sodass es wasser- und schmutzabweisend bleibt.

Es dringt Feuchtigkeit ein. Das rät Gore Wear

Wenn sich die Innenseite deiner GORE-TEX Bekleidung feucht anfühlt, könnte eine undichte Stelle der Grund sein oder es ist Zeit, die dauerhaft wasserabweisende DWR-Imprägnierung zu erneuern. Im Laufe der Zeit lässt die DWR-Imprägnierung des Obermaterials nach, besonders im Schulter- und oberen Rückenbereich. Obwohl die innere Lage des GORE-TEX Materials ihre wasserdichten Eigenschaften behält, kann sich die Außenseite dann mit Feuchtigkeit vollsaugen, wodurch ein klammes, kaltes Gefühl entsteht.

Zusammenfassung der Testergebnisse

Die getesteten Gore Wear Produkte, insbesondere die Jacken und Hosen mit Gore-Tex und Gore-Tex Infinium Materialien, bieten einen effektiven Wetterschutz, eine gute Wärmeisolation und eine hohe Atmungsaktivität. Die Schnitte sind radsporttypisch sportiv und die Verarbeitung der robusten Materialien ist sehr hochwertig.

Tabelle: Übersicht der getesteten Gore Wear Produkte

Produkt Material Eigenschaften
Endure Gore-Tex Jacke Gore-Tex Paclite® Plus Wasserdicht, winddicht, leicht
Endure Regenhose Gore-Tex Paclite® Plus Wasserdicht, winddicht
Spinshift GTX Jacke Gore-Tex ePE-Membran Wasserdicht, atmungsaktiv, leicht
C5 Thermo Jacke Gore-Tex Infinium Winddicht, wasserabweisend, warm
C5 Thermo Handschuhe Gore-Tex Windstopper Winddicht, wasserabweisend, warm

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0