Die französischen Westalpen sind das Motorradabenteuer schlechthin in Europa! Atemberaubende Kurvenstrecken ziehen sich durch wilde Berglandschaften, Täler und Wälder. Die Alpenregion um die französischen Westalpen haben einige der höchsten befahrbaren Strecken Europas zu bieten. On- sowie offroadbegeisterte Motorradfahrer kommen hier voll auf Ihre Kosten. Die Bergwelt und Aussichten sind einfach fantastisch!
Die Strecken verbinden die Nachbarländer Italien und Frankreich bis in die Gipfel. Vom Schwarzwald bis zur Côte d’Azur oder nach Nizza sind es gute 900km Strecke - quer durch die Berge. Die Anreise aus Deutschland kann über Frankreich, die Schweiz oder Italien erfolgen. Wer genügend Zeit mitbringt, kann sicher wochenlang in der Grenzregion zwischen Italien und Frankreich Kurven fahren.
Als Reisezeit für diese Alpenregion bietet sich April/Mai bis September/Oktober an. In dieser Zeit sind die meisten Pässe gut befahrbar und die Temperaturen tagsüber angenehm zum Fahren. Doch Vorsicht! In der Nacht können gerade im Frühling oder im Herbst die Temperaturen noch weit unter den Gefrierpunkt fallen.
Je nach Jahreszeit und Witterungsbedingung können die Pässe schonmal geschlossen sein. Ärgerlich, wenn man das erst vor Ort feststellt.
Der Grenzverlauf zwischen Italien und Frankreich hat neben den tollen Landschaften auch viel Geschichtliches zu bieten. Diese stammen meist aus dem ersten und zweiten Weltkrieg. Wer die Augen offen hält, findet in den Bergen richtig große Forts, Militärische Unterstände, verfallene Ruinen und dicke Bunkermauern.
Wer Camping mag, kommt hier voll und ganz auf seine Kosten. Die Franzosen lieben Camping genauso wie wir! Es gibt in den Alpenregionen viele schöne Spots zum wild campen. Wir haben in Frankreich und Italien mit Wildcamping bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Zelt aufschlagen und in die Sterne schauen: Wenn man eins wird mit der Natur, ist das wunderbar. Der morgendliche Blick aus dem Zelt verleiht diesen Abenteuern immer eine ganz besondere Note. Dazu einen frisch duftenden Kaffee und der Tag kann beginnen. Bitte achtet auf die Umgebung, die Natur und Tierwelt und nehmt euren Müll wieder mit!
Das Hinterland der Côte d’Azur hat mit dem Departement Alpes-de-Haut-Provence ebenfalls Einiges zu bieten. Den Grand Canyon du Verdon musst du gesehen haben.
Die offizielle und durchgehend ausgeschilderte Strecke erstreckt sich über rund 700 Kilometer von Thonon-les-Bains am Genfer See bis nach Menton an der Côte d’Azur. Im offiziellen Streckenverlauf überquert die RdGA 17 Hochalpenpässe, davon neun über 2000 Meter. Höhepunkte sind sicherlich der Col de l’Iseran, der Col du Galibier, der Col d’Izoard und der Col de la Cayolle.
Darüber hinaus gibt es verschiedene reizvolle Nebenstrecken zur RdGA, die über weitere imposante Pässe führen, wie z.B. den Col d’Agnel in Italien oder den Col de la Bonette. Doch die Route des Grandes Alpes sowie die Gegenden links und rechts der Strecke haben noch so viel mehr zu bieten.
Die Route des Grandes Alpes: Ein unvergessliches Erlebnis
»Route des Grandes Alpes« - das ist mehr als nur die simple Bezeichnung einer Touristenstrecke durch die französischen Westalpen. Für viele Motorradfahrer verbirgt sich dahinter der ganz große Traum. Der Traum, einmal Kurven zu fahren, bis die Welt scheinbar aus den Fugen zu geraten scheint.
Die »Route des Grandes Alpes« (RdGA) führt, wie der Name schon sagt, über einige der schönsten und auch höchsten Alpenpässe Frankreichs. Die »Route des Grandes Alpes« ist erst seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts als durchgehende Strecke befahrbar. Im Jahr 1909 begannen die Arbeiten an der Route. Bereits 1913 wird die noch lückenhafte Alpenstraße eingeweiht. Der Erste Weltkrieg unterbricht die Arbeiten bis 1918. Im Jahr 1930 ist der Bau der Straße so weit fortgeschritten, dass die Strecke Nizza-Chamonix in rund eineinhalb Tagen zurückgelegt werden kann. Ein wichtiges Teilstück kommt 1937 mit der Eröffnung der höchsten Passstraße Europas, dem 2.770 Meter hohen Col de l’Iséran, hinzu.
Die Angaben über die Anzahl der Pässe an der »Route des Grandes Alpes« schwanken - je nach Zählweise - zwischen 17 und 21.
Hier die wichtigsten Orte und interessantesten Bergpässe auf euren Route de Grandes Alpes Motorrad Etappen:
- Startpunkt der Route des Grandes Alpes ist Thonon-les-Bains, ein malerisch gelegener Kurort am Ufer des Genfer Sees.
- Von hier aus erreicht ihr über den Wintersport-Hotspot Morzine den Pass Col de la Colombière auf 1.613 Höhenmetern.
- Weiter geht´s auf eurer Route des Grandes Alpes Motorrad Tour durch La Clusaz im Aravis-Massiv bis zum Col des Aravis auf 1.486 Metern Höhe.
- Danach kommt ihr nach Arêches-Beaufort und zum Roselend-Stausee. Jetzt führt die Straße am See entlang, bis sie sich zum 1.968 Meter hoch gelegenen Bergpass Cormet de Roselend hinauf schlängelt.
- Anschließend fahrt ihr weiter zur ehemaligen Römersiedlung Bourg-Saint-Maurice und durch das Skigebiet von Val-d’Isère, bis ihr auf 2.770 Metern den Col de l’Iseran erreicht. Er ist der höchste asphaltierte Bergpass der Alpen.
- Jetzt geht es auf eurer Route des Grandes Alpes Motorrad Etappe durch den Nationalpark Vanoise nach Valloire und von dort aus zum 2.645 Meter hoch gelegenen Col du Galibier mit Blick auf den Mont Blanc.
- Als nächstes liegt Serre Chevalier auf eurer Route des Grandes Alpes Motorrad Tour, dann kommt ihr nach Briançon.
- Auf 2.361 Metern erwartet euch als nächstes Etappenziel auf der Route Grand Alpes der Col d’Izoard im Naturpark Queyras, von wo aus ihr über Guillestre zum Col de la Cayolle in 2.326 Metern Höhe fahrt.
- Die Passstraße folgt dem Lauf des Flusses Var und gehört zu den landschaftlich schönsten Strecken auf der Route des Grandes Alpes Motorrad Tour.
- Weiter geht es durch den Mercantour-Nationalpark mit den Dörfchen Valberg und Saint-Martin-Vésubie zum 1.604 Metern hoch gelegenen Col de Turini.
- Anschließend erreicht ihr das mittelalterliche Dorf Sospel und den Col de Castillon auf 706 Metern.
Nicht gerade der kürzeste Weg zum Mittelmeer: die Route des Grandes Alpes Etappen. Aber garantiert derjenige mit den spannendsten Kurven und dem besten Panorama. Lust darauf, siebzehn Alpenpässe und 15.000 Höhenmeter auf 700 km Strecke zu bezwingen? Wenn ihr schon immer mal zu den Gipfelstürmern gehören wolltet, seid ihr auf einer Route des Grandes Alpes Motorrad Tour genau richtig. Übrigens: Der Straßenbelag ist größtenteils in gutem Zustand.
Vom Genfer See geht es immer in Richtung Mont Blanc über fünf weniger hohe Pässe zum Eingewöhnen, bis ihr dann auf dem höchsten asphaltierten Gebirgspass Europas landet: dem Col de l’Iseran auf 2.770 Metern. Macht euch darauf gefasst, dass ihr dort oben nicht allein sein werdet. In der Saison kommen hier jeden Tag mehr als 100 Biker vorbei. Nicht schlecht, um Erfahrungen auf eurer Route des Grandes Alpes Motorrad Tour auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.
Nächstes Highlight auf eurer Route des Grandes Alpes Motorrad Etappe ist die fast schon unwirkliche Felsenlandschaft rund um den Col de l’Izoard auf 2.360 Höhenmetern.
Außerdem haben wir für euch sowieso schon die GPS Tracks der Route des Grandes Alpes Motorrad Tour abgespeichert. Ihr könnt die Route des Grandes Alpes Motorrad Tour als GPX Dateien herunterladen.
Hier noch zwei kleine Insidertipps: Jeden September gibt es ein großes Biker-Festival auf der Route des Grandes Alpes. Und ein privates Motorrad-Museum mit 70 liebevoll gepflegten Maschinen liegt auch auf der Strecke. Mehr dazu auf unseren detaillierten Seiten über die einzelnen Pässe.
Lust auf Abenteuer und weite Horizonte? Wenn ihr euch mal so richtig aus dem Alltag ausklinken möchtet, ist die Route des Grandes Alpes genau das Richtige für euch. Allerdings solltet ihr kein Problem mit Serpentinen haben, denn bei eurer Alpenüberquerung erwarten euch siebzehn Bergpässe - sechs davon in mehr als 2.000 Metern Höhe. An eurer Route liegen interessante Sehenswürdigkeiten, szenische Hotels und Restaurants mit köstlichen regionalen Spezialitäten.
Den Sportlern unter euch werden auf den Flüssen und Seen entlang der Strecke spannende Outdoor-Aktivitäten wie Canyoning, Rafting und Wakeboarding angeboten. Wandervögel finden an der Routes des Grandes Alpes zahllose ausgeschilderte Wanderwege, die zu Aussichtspunkten, Burgen oder Festungen führen. Am schönsten ist aber der grenzenlose Weitblick auf den Bergen: Er rückt die Welt wieder in die richtige Perspektive.
Rechts und links der Route des Grandes Alpes Motorrad Etappen gibt es unglaublich viel zu entdecken - vor allem für Liebhaber natürlicher Attraktionen und Foto-Hotspots wie Schluchten, Höhlen und Wasserfälle. Ihr fahrt auf eurer Alpenüberquerung durch zwei Nationalparks und einen der schönsten Naturparks in Frankreich. Wer mehr an Kultur und Folklore interessiert ist, freut sich bestimmt über traditionelle Bergdörfer wie Bonneval-sur-Arc - eines der schönsten Dörfer Frankreichs - direkt an der Straße. Falls ihr genügend Zeit für Sightseeing eingeplant habt, gibt es altehrwürdige Festungsanlagen und kleine, versteckte Bergkirchen aus Naturstein zu erkunden. Aber auch kulinarisch ist die Route des Grandes Alpes eine Entdeckungsreise wert.
Die beste Reisezeit für die Route des Grandes Alpes
Zwischen Mitte Juni und Mitte September ist für die Route des Grandes Alpes Motorrad Tour die beste Reisezeit. Dann sind normalerweise alle Gebirgspässe geöffnet und die Hauptroute ist fast immer schneefrei. Nur Straßen, die höher als auf 2.000 Metern verlaufen, können in seltenen Fällen mit etwas Neuschnee aufwarten.
Allerdings solltet ihr auch auf andere Kriterien achten, wenn ihr den Zeitpunkt für eure Tour des Grandes Alpes durch die französischen Alpen festlegt. In Frankreich fangen Mitte Juli immer die Sommerferien an. Das sorgt für absolutes Chaos auf den Straßen. Außerdem gibt es im Juli und August diverse Veranstaltungen wie die Tour de France, die zu Straßensperren führen können.
Grundsätzlich werden die Pässe über oder direkt an der Grenze Frankreich/Italien am Wochenende von den Italienern "geflutet". Entweder im Rossi-Style und Papagei-Outfit, oder dann auch sehr beliebt Schicki-Micki ... d.h. da kann die Sozia schon mal im Top und mit High-Heels auf dem Bike sitzen. Interessant und/oder lustig allemal ...
Wenig bis nix los, das Wetter passt (meistens). Ansonsten passt auch der Juni, wobei da das Wetter gerne etwas wackeliger ist.
Trotz der Ferienzeit war ab dem Iseran praktisch nichts mehr los.
Die Zeit der Tour de France sollte man ebenfalls im Auge behalten. Aber wenn, dann spielt auch der Embrunman eine Rolle (immer am 15. August, außer evtl. bei Corona). Üblicherweise kann man in Rennrichtung trotzdem fahren, aber die Gegenrichtung ist gesperrt.
Im Oktober kann es schon mal passieren das du auf 2000m Schnee hast. Flexibilität ist in den Bergen sowieso angebracht. Da kann es auch im Hochsommer vorkommen das es auf den hohen Pässen schneit. Und in Frankreich hält man nicht viel von Leitplanken.
Die Route selbst (Thonon-le-Bains bis Menton) kann man in drei Tagen schaffen, ich würde aus heutiger Sicht aber fünf Tage empfehlen, gerne natürlich auch mehr, vor allem wenn man die tollen Pässe abseits (z.B. Hotels und Pensionen gibt es an der Strecke genug. Ich habe mich immer erst am Nachmittag darum gekümmert, trotz Sommersaison.
Pässe der Route des Grandes Alpes
Einige der bekanntesten und wichtigsten Pässe der Route des Grandes Alpes sind:
- Col des Gets: Mit 1.172 Metern ein eher unscheinbarer Pass. Die Passhöhe liegt mitten im Ort Les Gets auf einem flachen Sattel und wird durch die dortige Ski-Station dominiert.
- Col de la Colombière: Der Colombière weist teilweise schon Hochgebirgscharakter auf. Die Passhöhe ist von den markanten Gipfeln des Bornes-Massivs umgeben. Bei der Abfahrt hat man einen schönen Blick auf die felsige Aravis-Kette am Horizont.
- Col des Aravis: Mit 1.487 Meter Höhe bildet er mit der Aravis-Kette den höchsten Gebirgszug der Savoyer Voralpen. Die Passhöhe mit Souvenirshop und Gasthof ist sehr touristisch ausgelegt.
- Cormet de Roselend: Der erste Hochalpenpass der »Route des Grandes Alpes«. Der Cormet verbindet Albertville mit Bourg St. Maurice und bietet landschaftlich sehr viel Abwechslung. Durch bewaldetes Gebiet erreicht man zunächst den Col de Méraillet, der auf 1.605 Metern am Ende des bewaldeten Abschnitts liegt. Das Passschild steht auf einer großen Kreuzung und ist eher unspektakulär. Wenige Meter weiter bietet sich ein phantastischer Blick auf den Lac de Roselend. Hier lohnt ein Fotostopp. Am Rande des Sees liegt ein kleines Refugium.
- Col de l’Iseran: Er ist mit 2.764 Metern der höchste Pass der Alpen. Will man noch höher hinaus, muss man weiter bis zur Cime de la Bonette, die mit ihrer extra angelegten Rundstrecke auf 2.802 Meter hinaufführt. Auf dem Weg ins Tal Richtung Süden lohnt sich ein Stopp in Bonneval-sur-Arc.
- Col du Galibier: Der Col du Galibier ist mit 2.645 Metern der fünfthöchste asphaltierte Alpenpass und mit seinem grandiosen Panorama landschaftlich ein absolutes Highlight und einer der schönsten Pässe der Route. Bei klarer Sicht kann man von der Passhöhe sogar das Mont-Blanc-Massiv sehen.
- Col d’Izoard: Der Izoard hat verkehrstechnisch keine große Bedeutung, da es durch das Durance-Tal eine gute Alternativstrecke gibt. Im unteren Teil ist er bewaldet, im oberen Teil eröffnet sich jedoch eine grandiose Serpentinenstrecke in zerklüfteter und wilder Felslandschaft. Auf der Passhöhe befindet sich nur ein Obelisk und ein kleiner Laden, ansonsten wirkt alles eher wie eine Wüstenlandschaft. Die »Casse déserte« ist absolut beeindruckend und landschaftlich gesehen ist der Col d’Izoard einer der abwechslungsreichsten Pässe der Route.
- Col de la Cayolle: Der Cayolle beeindruckt mit einer bizarren Felsenlandschaft und besticht mit Ruhe und wilder Romantik. Die Landschaft entwickelt jetzt immer mehr einen südlichen Charakter. Von Norden kommend beginnt die wunderschöne Anfahrt durch die Schluchtenlandschaft »Gorges du Bachelard«. Erst spät ist ein wirklicher Anstieg auszumachen, der in wenigen Kehren zum Scheitel des Passes führt. Die Abfahrt gen Süden ist das komplette Gegenteil.
- Col de Turini: Der vorletzte Pass der RdGA ist der Col de Turini mit 1.607 Metern in den provencialischen Seealpen. Bekannt geworden ist er durch die Rallye Monte Carlo und als Schauplatz einer rasanten Verfolgungsjagd in einem James-Bond-Film.
- Col de Castillon: Der Col de Castillon ist mit seinen 706 Metern der letzte Pass der »Route de Grandes Alpes«.
Zusätzliche Pässe und Routen
Neben der Hauptroute gibt es noch viele weitere interessante Pässe und Strecken in den französischen Alpen:
- Col du Pré: Die Strecke über den Col du Pré (1.703 m) führt von Beaufort über Arèches zum Lac de Roselend und gilt somit als alternativer Anfahrtsweg zum Cormet de Roselend. Und sie ist wegen seiner landschaftlichen Schönheit und des geringeren Verkehrs wohl auch die lohnendere Route. Kurz nach der Passhöhe befindet sich ein kleines Restaurant mit herrlichem Blick auf den Lac de Roselend.
- Col de la Madeleine: Der Col de la Madeleine war in den letzten Jahren immer wieder Teil der Tour de France und ist daher in einem sehr guten Zustand. Lag die Passhöhe früher bei 1.993 Metern, so prangt das neue Passschild dank einer Aufschüttung nun auf 2.000 Metern. Auf der Passhöhe gibt es einen großen Parkplatz und ein uriges Bistro. Bei gutem Wetter reicht die Fernsicht bis zum Mont Blanc.
- Lacets de Montvernier / Col du Chaussy: Lacets de Montvernier bedeutet aus dem Französischen übersetzt in etwa »die Schnürsenkel von Montvernier«. Schon von weitem sieht man, dass dieser Name nicht von ungefähr kommt: Wie ein überdimensionaler Schnürsenkel, der vom Himmel gefallen ist, schneidet sich die Strecke von Pontamafrey nach Montvernier in die Felsen über dem Maurienne-Tal. Achtzehn übereinander gestapelte Haarnadelkurven führen aus dem Tal auf die insgesamt 3.400 Meter lange Steigung. Siebzehn dieser Kehren winden sich auf einer Strecke von zwei Kilometern, das bedeutet etwa alle 120 Meter einen Richtungswechsel von fast 180 Grad.
- Col de la Croix de Fer: Der Col de la Croix de Fer verbindet die Orte Allemond und St.-Jean-de-Maurienne. Der Pass liegt in einer herrlichen alpinen Landschaft und bietet ein fantastisches Panorama mit Blick auf die Chaîne de Belledonne und die Aiguilles d’Arves. Das Eiserne Kreuz, das dem Pass seinen Namen gegeben hat, gibt es übrigens tatsächlich.
- Col de Glandon: Die Auffahrt zum Col de Glandon von Süden her, vorbei am idyllisch gelegenen Lac de Grand Maison, besticht durch herrliche Landschaften und wenig Verkehr. Etwas oberhalb des Parkplatzes auf der Passhöhe befindet sich eine Informationstafel zu den umliegenden Gipfeln. Obwohl der Col du Glandon häufig auf dem Programm der Tour de France steht, gehört er nicht zu den beliebtesten Pässen der französischen Alpen. Das liegt wohl daran, dass er - zusammen mit seinem Schwesterpass Croix de Fer - abseits der populären Route des Grandes Alpes liegt und die Parallelroute über den Col du Galibier in Nord-Süd-Richtung die prestigeträchtigere Variante ist. Nur 3 km entfernt von der Glandon-Passhöhe befindet sich die des Col de la Croix de Fer, mit dem sich der Glandon auch den größten Teil der Südauffahrt teilt.
Unterkünfte entlang der Route
Entlang der Route des Grandes Alpes gibt es zahlreiche Unterkünfte für jeden Geschmack und jedes Budget. Hier einige Beispiele:
- Hôtel Belveder in Seez: Ein guter Ausgangspunkt für Touren in der Region.
- Hotel Relais du Petit Saint Bernard: Zwei Sterne, sauber, gemütlich, nett. Dazu eine unglaubliche Aussicht.
- L’Auberge Provencale in Menton: Laut Bewertungen soll das Haus zwar ok sein, die Betreuung aber noch Optimierungspotenzial besitzen.
- Hôtel de la Chaussée in Briançon: Seit 1892 empfängt das Hôtel de la Chaussée seine Gäste im Herzen von Briançon. Seine 15 Zimmer und drei Ferienwohnungen versprühen alpenländische Gemütlichkeit.
Das Klima in den französischen Alpen
Aufgrund seiner geografischen Vielfältigkeit lässt sich das Klima dort nicht einheitlich beurteilen. Mild und gemäßigt ist wohl die beste Beschreibung. Die französischen Alpen haben ein eher atlantisches Klima; den Südteil prägt ein mildes Mittelmeerklima. Den meisten Regen gibt es an den Westseiten der Gebirge (Alpen, Cavennen, Jura), und die meisten Sonnenstunden zählt man an der Mittelmeerküste.
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