Der Fürst-Pückler-Radweg ist ein etwa 500 km langer Radweg, der 2005 eingeweiht wurde. Er verbindet viele Sehenswürdigkeiten in der Lausitz, die sich auf polnische, sächsische und brandenburgische Teile verteilen.
Das blaue Karo mit weißer Pyramide weist Ihnen den Weg.
Individuelle Routenplanung
Diese Rundtour ermöglicht Ihnen eine individuelle Planung Ihrer Routen, da Sie den Start- und Endpunkt frei wählen können. Kombinieren Sie den Fürst-Pückler-Radweg mit dem Gurkenradweg, Spreeradweg, der Niederlausitzer Bergbautour oder dem Oder-Neiße Radweg für eine an Ihre Bedürfnisse angepasste Fahrradtour in Brandenburg.
Sehenswürdigkeiten entlang des Radwegs
Entlang der Strecke liegen die idyllischen Parklandschaften von Branitz und Bad Muskau und der romantische Spreewald. Vorbei an Europas größter künstlicher Seenlandschaft, dem Lausitzer Seenland mit schwimmenden Häusern und zahlreichen Freizeitmöglichkeiten, geht es weiter zu Industriedenkmälern wie den Biotürmen Lauchhammer und dem "liegenden Eiffelturm", der Förderbrücke F60.
Der Spreewald
Durch die Calauer Schweiz geht es in den Spreewald, eine der schönsten Flusslandschaften Europas. Ein über hunderte Kilometer in sich verzweigtes Wasserwegenetz war ursprünglich von Wald bedeckt.
Die landwirtschaftliche Nutzung ist den naturräumlichen Gegebenheiten angepasst, und noch immer ist der Kahn das günstigste und manchmal einzige Gefährt, um zu Gehöften, Wiesen und Feldern zu gelangen.
Durch die Ausläufer des Spreewaldes, der Spree selbst folgend und an großflächigen Fischteichen entlang nähert man sich dem Ausgangspunkt des Fürst-Pückler-Weges, der Stadt Cottbus.
Ihre Radtour durch den Spreewald beginnt in Burg auf dem Kräutermühlenhof. Sie radeln dem blauen Karo mit weißer Pyramide in Richtung Werben nach. Danach führt Sie der Fürst-Pückler-Radweg durch Dissen und die Spreeaue bis zu den Teichlandschaften in Peitz.
Diese Fahrradroute führt Sie vom Kräutermühlenhof in Burg nach Raddusch, wo Sie die originalgetreue Slawenburg erkunden können. Von dort aus geht es weiter durch spreewaldtypische Dörfer und die einzigartige Spreewälder-Natur. Folgen Sie dem Fürst-Pückler-Radweg zurück bis nach Burg. Bevor Sie wieder auf dem Kräutermühlenhof einkehren führt Sie der Radweg durch den Spreewald zum Bismarckturm.
- Den Kräutermühlenhof in Burg Spreewald mit Pension, Festscheune und Restaurant „Zur Kräutermühle“.
- Die Slawenburg Raddusch.
- Die Kräutermanufaktur in Burg Spreewald.
Radeln Sie im Spreewald mit Ihrer Familie vom Kräutermühlenhof los und entdecken Sie unseren Kurort Burg im Spreewald. Der Fürst-Pückler-Radweg führt Sie durch die Spreewald-Landschaft entlang der Spree, vorbei an Feldern und durch idyllische Wälder.
- Den Kräutermühlenhof in Burg Spreewald mit Pension, Festscheune und Restaurant „Zur Kräutermühle“.
- Die Landhauspension lädt zum Entspannen ein.
- Erklimmen Sie den Bismarckturm mit 62 Metern Höhe.
Der Muskauer Faltenbogen
Der eiszeitliche Gletscher, der den Muskauer Faltenbogen erschaffen hat, übte so gewaltigen Druck aus, dass die unter ihm lagernden Sand-, Ton- und Kohleschichten stark zusammengepresst und dann vor seinem Rand als "Schuppen" und "Falten" aufgeworfen wurden. Auf diese Weise lagern die Kohlevorkommen zum Teil verhältnismäßig dicht unter der Erdoberfläche, wo sie den Menschen einfach zugänglich waren. Das Gebiet des Muskauer Faltenbogens ist daher schon frühzeitig bergbaulich erschlossen worden. Heute setzt die Region vor allem auf ihre landschaftlichen Reize.
Die Braunkohlelandschaft
Jahrhundertelang haben die Menschen in der Lausitz vom Braunkohlebergbau gelebt. Heute haben die Landschaften zwischen Bergbau und Sanierung - die auf dem 500 km langen Fürst-Pückler-Weg entdeckt werden können - einen ganz eigenen Reiz. So findet man derzeit eine besondere Mischung von alten Kulturlandschaften, noch aktivem Tagebau und „neuem“ Land.
Im Zuge der Braunkohlesanierung entsteht in der Lausitz eine völlig neue Landschaft. Die nach dem Kohleabbau zurückbleibenden Restlöcher werden zu einer Wasserlandschaft von ca. 14.000 Hektar Fläche geformt - ein Areal, größer als die Mecklenburgische Seenplatte. Im Kernbereich entsteht eine durch schiffbare Kanäle verbundene Seenkette, mit ca. 5.500 Hektar Wasserfläche.
Diese Tour ist geprägt von landschaftlichen Kontrasten. Neu geschüttetes Land grenzt an alte Kulturlandschaften. Hier ist Raum für sich neu entwickelndes Leben - nicht nur für Menschen, auch für Pflanzen und Tiere.
Etappen und Routen
Von Jocksdorf bis nach Bad Muskau verläuft der Radwanderweg auf der Trasse des Fürst-Pückler-Kutschweges. Die Tagesetappe steht ganz im Zeichen des Schaffens von Hermann Fürst von Pückler-Muskau: Sie beginnt im Branitzer und endet im Muskauer Park. Dazwischen liegen vom Tagebau berührte Orte, die alte Tuchmacherstadt Forst (Lausitz) und die reizvolle Landschaft des UNESCO Global Geoparkes Muskauer Faltenbogens.
Die Tour führt durch den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, zu der auch rekultivierte Tagebaurestlöcher wie der Grünewalder Lauch und der ehemalige Truppenübungsplatz bei Hohenleipisch gehören. Die hier beheimateten Traubeneichenbestände, Heideflächen und Silbergrasfluren sind ökologisch besonders wertvoll. Seltene Tierarten wie Weißstorch, Auerhuhn, Baumfalke und Kranich finden hier Lebensraum.
Auf dem Weg zum IBA-Zentrum in Großräschen wird immer wieder und auf ganz verschiedene Weise deutlich, wie der Braunkohletagebau in die Landschaft und das soziale Gefüge der Region eingegriffen hat.
Von der Stadt Luckau mit der Kulturkirche, dem historischen Altstadtkern und dem bunten Stadtpark, geht es weiter durch den facettenreichen Niederlausitzer Landrücken mit seiner seenreichen Tagebaulandschaft in die Stadt Calau. Hier haben Sie die Möglichkeit eine erste Rast auf dem Marktplatz mit zahlreichen Einkehrmöglichkeiten einzulegen. Besuchen Sie das Heimatmuseum, eine ehemalige Mädchenschule, und das Oldtimer Museum, bevor es in Richtung Raddusch weiter geht. Auf dem Weg können Sie in der Bauenküche Göritz anhalten und erfahren Sie in der beliebten Slawenburg in Raddusch wissenswertes zur Siedlungsgeschichte.
Radwege in der Umgebung
- Der Gurkenradweg ist ein 250 km langer Rundweg und er verbindet Sehenswertes im Ober- und Unterspreewald als auch am Rande, Nahezu flaches Gelände, ein gut ausgebautes Radwegenetz und eine einzigartige Wald-, Wiesen- und Flusslandschaft bieten beste Voraussetzungen dazu.
- Der Spreeradweg ist ein idyllischer Radweg durch wunderschöne Landschaften, endlose Wälder und ruhige Seengebiete.
Informationen zur Strecke
Der Fürst-Pückler-Weg führt größtenteils über asphaltierte und verkehrsarme Wege in überwiegend ebenem Gelände.
Anreise
Einsteigen in die Tour kann man zum Beispiel in Cottbus, Forst, Weißwasser, Spremberg, Senftenberg, Bad Liebenwerda, Doberlug-Kirchhain, Finsterwalde, Großräschen und Calau.
- Mit der Bahn: Die genannten Orte sind alle mit der Regionalbahn erreichbar.
- Mit dem Auto: Mit dem Auto gelangt man z.B. Aktualisierung: 18.
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