Wenn es um den Kauf eines Mountainbikes geht, tauchen oft Fragen wie "Welche Mountainbike Marken gibt es?" oder "Welche Mountainbikes sind die besten?" auf. Um dir die Entscheidung zu erleichtern, haben wir eine Liste der Top-Mountainbike Marken zusammengestellt, die dir einen umfassenden Überblick verschafft.
Top Mountainbike Marken
Hier sind einige der bekanntesten und beliebtesten Mountainbike Marken:
Bulls
Bulls ist eine Eigenmarke der ZEG in Köln und bekannt für seine sportlichen und preiswerten Räder. Der größte Teil des Produktsortiments besteht aus Mountainbikes. Beliebte MTB-Modelle sind beispielsweise das Copperhead, das Nandi oder das Zarena, die verschiedene Preisklassen repräsentieren und unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Die zahlreichen Testsiege bestätigen die hohe Qualität, ebenso wie die Profi-Modelle, mit denen das UCI Bulls Team bereits mehr als 35 Medaillen auf nationaler Ebene sowie bei Europa- und Weltmeisterschaften gewinnen konnte.
Cannondale
Cannondale wurde 1972 von Joe Montgomery gegründet und ist heute ein international bekannter Radhersteller. Im Mountainbike-Bereich bietet Cannondale drei verschiedene Radtypen an: Cross-Country, Trail Bikes und E-Mountainbikes. Die US-Amerikaner sind für ihre leistungsstarken und innovativen Räder bekannt, und es gibt Modelle vom Anfänger-Bike bis zum Profi-Modell. Sehr beliebte MTB-Modelle sind beispielsweise das Jekyll (Enduro), Scalpel (Race-Fully) oder das Trail (Hardtail).
Conway
Das deutsche Unternehmen Hermann Hartje KG gründete Conway im Jahr 1993. Die Räder werden ausschließlich in Deutschland entwickelt. Während sich der Firmensitz im niedersächsischen Hoya befindet, liegt das Büro in Weiden in Bayern. Charakteristisch für die Mountainbikes sind optimal austarierte Federwege, eine sportliche Ausrichtung und innovative Features wie beispielsweise das Federsystem „Intelligent Moving Pivot“. Wer sich für ein MTB von Conway entscheidet, erhält ein zuverlässiges, qualitativ hochwertiges und preiswertes Bike.
Cube
Cube zählt nicht nur zu den beliebtesten MTB-Marken in Deutschland, sondern ist auch weit über die Landesgrenze hinaus bekannt. Die Räder des in der Oberpfalz ansässigen Unternehmens punkten mit Hochwertigkeit, attraktiven Preisen und einer markanten Optik. Sehr nachgefragte Modelle sind zum Beispiel das Aim (Hardtail-Allrounder), das Reaction (Tour-Hardtail) oder das Stereo (Fully).
Ghost
Ghost ist eine der Top-Marken im Mountainbike-Bereich. Sie wurde 1993 von Uwe Kalliwoda und Klaus Möhwald im nordbayerischen Waldsassen gegründet. Drei Jahre später wurden die ersten Fullys produziert. Bekannt ist die Marke durch ihre leichten und schnellen Sporträder. Beliebte Ghost Modelle sind das Kato FS (Einsteiger-Fully), Asket (Offroad-Hardtail) und Lanao (Einsteiger-Hardtail). Die Profis vom Factory-Racing-Team von Ghost beweisen stets aufs Neue, dass die MTB-Topmodelle absolut mit der Welt-Elite mithalten können.
Giant
Giant gehört zu den weltweit größten Zweiradsportproduzenten und wurde 1972 gegründet. Das erste Vollcarbon-Rennrad brachten die Taiwanesen 1996 auf den Markt. Erkennbar sind die Bikes an der speziellen Rahmengeometrie: das Oberrohr fällt zum Sattelrohr deutlich ab, wodurch das Rahmen-Dreieck kompakter wird. Das reduziert zum einen das Gewicht, zum anderen verbessert sich dadurch die Steifigkeit. Das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis, die innovative Technologie und erstklassige Verarbeitungsqualität machen die Rennräder von Giant so beliebt. Mit dem Propel-Modell konnten Profi-Fahrer auf der Tour de France gleich zwei Etappensiege sichern.
KTM
Wer mit seinen Rädern bereits zweimal den weltweit anerkannten Eurobike-Design-Award gewinnen konnte, hat sicher einiges richtig gemacht. Doch nicht nur die stilvolle Optik, sondern auch die hohe Robustheit und der höchste Anspruch an Qualität und Innovation machen die MTBs von KTM zu etwas ganz Besonderem. Dabei hatte sich das österreichische Unternehmen bis in die 60er rein auf die Herstellung von Motorrädern spezialisiert. Die MTB-Marke KTM bietet Bikes sowohl für den Profisport als auch für den ambitionierten Hobbysportler und Freizeitradler an. Zu den attraktiven Modellen zählen unter anderem das Prowler (Enduro-Fully), Scarp (Race-Fully), Chicago (Einsteiger-Hardtail) und Myroon (Race-Hardtail).
Liv
Liv ist eine Marke von Giant, die sich ausschließlich auf die Produktion von Damen-Rädern spezialisiert hat. Mit dem langjährigen Know-how des Mutterkonzerns im Rücken kann die junge MTB-Marke (gegründet 2014) erstklassige Räder für Fahrerinnen jeden Leistungsniveaus herstellen. Die spezielle Rahmen-Geometrie ermöglicht nicht nur eine aufrechte Haltung, sondern sorgt auch für eine bessere Kontrollierbarkeit im Gelände. Aber auch die Komponenten, wie beispielsweise Dämpfer, sind auf Frauen ausgelegt. Im Hardtail-Bereich sorgen das Tempt und Bliss für Fahrspaß auf längeren Fahrradtouren, im Alltag oder auch auf dem Trail. Das Modell Intrigue ist ein vielseitiges Trail-/All Mountain-Bike, das auch als Pro-Variante erhältlich ist.
Marin
Wer ein Bike mit einer exzellenten Ausstattung möchte, ist bei den Kaliforniern von Marin definitiv an der richtigen Adresse! Die US-Rennradmarke wurde im Jahr 1986 von Bob Buckley ins Leben gerufen, selbst ein passionierter Mountainbiker. Als Namensvorlage diente die Geburtsstätte des Mountainbikes, Marin County. Wer sich für Marin entscheidet, bekommt ein preiswertes Bike mit einem leichten und robusten Rahmen in höchster Qualität.
Merida
Merida wurde 1972 in Taiwan gegründet und ist weltweit für seine durchdachten und qualitativ hochwertigen Bikes bekannt. Es werden nur Highend-Komponenten verbaut und auch innovative Forschungstechnologien kommen hier nicht zu kurz. Das Innovationszentrum der asiatischen Marke befindet sich in Stuttgart, der Hauptsitz jedoch liegt in Taiwan. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Konstruktion des Rahmens gelegt, der zuerst zahlreiche Qualitätskontrollen durchlaufen muss. Die beliebtesten Modelle sind die Hardtails Big.Nine und Big.Seven, das One-Twenty und die Trail-Boliden One-Forty und One-Sixty.
Mondraker
Der Radhersteller aus dem sonnigen Alicante in Spanien hat sich auf die Produktion von Highend-Mountainbikes spezialisiert. Die Brand ging im Jahr 2001 an den Start. Innovative Features, wie die Forward Geometry (höhere Balance und besseres Handling durch längeren Reach und längere Oberrohre) oder das Zero Suspension System (hocheffizientes Federungssystem) machen Mondraker zu einer ganz besonderen MTB-Marke. Regelmäßig für Furore sorgt das MS Mondraker Team beim Downhill World Cup.
Orbea
Der größte Radhersteller in Spanien fühlt sich im Gelände zuhause und lässt die Kooperation mit dem Profi-Team in die Entwicklung der MTBs einfließen. Ob Hobby-Mountainbiker, Downhill-Profi oder Wettkampf-Fahrer - mit mehr als 60 Modellen ist bei Orbea für jeden Typ das richtige Bike dabei. Beliebte Modelle der Brand aus dem Baskenland sind Alma (Race-Hardtail), MX (Einsteiger-Hardtail) und Occam (All-Mountain Fully).
Rocky Mountain
Die Kanadier können mit gutem Gewissen als echte MTB-Pioniere bezeichnet werden und genießen in der Branche einen exzellenten Ruf. Die Entwicklung der Hochleistungs-Bikes erfolgt am Hauptstandort in Vancouver, wo die Firma auch im Jahr 1978 gegründet wurde. Ihr Mountainbike-Segment hat Rocky Mountain in 5 verschiedene Bereiche gegliedert: Freeride, Cross Country, Trail, Enduro und Abenteuer. Obwohl die Räder eher in der oberen Preisklasse und im Profi-Bereich zu verorten sind, werden mit der breiten Produktpalette Fahrer aller Leistungsklassen angesprochen.
Santa Cruz
Die Geschichte der Kalifornier begann 1994, als das erste handgefertigte Bike über die Ladentheke rollte. Der Fokus liegt auf Highend-Fullys, die für höchste Fahrqualität, Robustheit und Langlebigkeit bekannt sind. Die Bike-Rahmen werden in der hauseigenen Produktionsstätte hergestellt und auch die Forschung im eigenen Carbon-Labor vorangetrieben. Santa Cruz ist so sehr vom eigenen Produkt überzeugt, dass eine lebenslange Garantie auf Rahmen und Rahmenteile gewährt wird.
Scott
Auf einer Liste mit guten MTB Marken darf der Name Scott auf keinen Fall fehlen. Der US-Schweizer Radhersteller ist vor allem für seine Innovationen, moderne Optik und technologische Hochwertigkeit bekannt. Mit den Top-Modellen wurden schon einige Weltmeister- und Olympiatitel geholt. Zu den beliebtesten Fully-Modellen zählen das Spark, Genius und das Gambler. Im Hardtail-Bereich sind die Modelle Aspect, Contessa und Scale sehr nachgefragt.
Specialized
Die Kalifornier gehören zu den besten Mountainbike Marken weltweit und sind im Premium-Segment angesiedelt. Die Spitzenmodelle von Specialized haben schon zahlreichen Profis zu Siegen auf internationaler Ebene verholfen. Die Top-Modelle laufen unter der Serie S-Works, bei der nur fortschrittlichste Materialien, modernste Designs sowie innovative Technologien zum Einsatz kommen.
Trek
Trek macht keine halben Sachen. Für die Kultmarke aus Wisconsin zählt nur eins - die besten Bikes in ihrer jeweiligen Kategorie zu entwickeln. So auch in der Sparte der Mountainbikes. Als einer der internationalen Technologieführer baut Trek fortschrittliche MTBs für Einsteiger, Hobby-Racer und Profis. In jedem der zahlreichen Modelle stecken ausgeklügelte Features und Details, die dich jeden Trail meistern lassen.
Weitere MTB Marken im Fahrrad XXL Onlineshop
Fahrrad XXL bietet eine Vielzahl hochwertiger Marken-MTBs an. Hier sind einige weitere Marken, die du im Sortiment finden kannst:
- BERGAMONT
- CANNONDALE
- CARVER
- CUBE
- FOCUS
- GHOST
- GIANT
- HAIBIKE
- KTM
- LIV
- MERIDA
- SCOTT
- SPECIALIZED
- TREK
Komponenten machen das Mountainbike aus
Wenn man sich die einzelnen Bauteile an einem Mountainbike genauer anschaut, dann wird man feststellen, dass der MTB-Hersteller im Prinzip nur den Rahmen und im Falle von Fullys (vollgefederte MTBs) die Hinterbaukonstruktion stellt. Alle anderen Anbauteile wie Schaltwerk, Bremsen und Federsysteme kommen von Zulieferern wie Shimano, SRAM, Magura, FOX oder RockShox. Man kann es also so formulieren: Wenn ein Hersteller einen guten Rahmen baut, dann wird daraus in der Regel ein ganz gutes Mountainbike. Dies verdeutlicht, dass die Komponenten letztendlich einen maßgeblichen Anteil an der Qualität des Komplettrads haben.
Hardtail vs. Fully - Was ist der Unterschied?
Ein Fully-Rahmen verfügt im Gegensatz zum Hardtail über Federung sowohl an der Vordergabel als auch im hinteren Teil des Fahrrads. Dies sorgt für eine bessere Dämpfung und Komfort auf rauen und technisch anspruchsvollen Trails. Da beide Räder unabhängig voneinander gefedert sind, hast Du auf anspruchsvollen Trails eine bessere Kontrolle. Zudem ist das Hardtail-Mountainbike in der Herstellung günstiger als das Fully, was sich natürlich auf den Preis niederschlägt.
Letztendlich hängt die Wahl zwischen einem Hardtail- und einem Fully-Mountain-Bike von Deinen individuellen Bedürfnissen und Deinem bevorzugten Fahrstil ab. Wenn Du hauptsächlich auf flachen Strecken und einfacheren Trails fahren möchtest, kann ein Hardtail eine gute Wahl sein.
Verschiedene Mountainbike-Typen
Mountainbikes gibt es nicht nur mit unterschiedlicher Federung, sondern auch für unterschiedliche Einsatzzwecke und Gebiete:
- Cross-Country (XC) Bikes: Für effizientes Fahren auf langen Strecken, vor allem auf glatten bis leicht rauen Trails. Sie zeichnen sich durch einen leichtgewichtigen Rahmen aus.
- Trail- bzw. Trail Bikes (All Mountain Bikes): Die Allrounder unter den Mountainbikes. Sie bieten Vielseitigkeit für verschiedene Terrains und sind perfekt für den Spaß auf Trails ausgelegt.
- Enduro Bikes: Darauf ausgelegt, in technisch anspruchsvollem Gelände zu glänzen, wobei sie sowohl bergauf als auch bergab überzeugen.
- Downhill (DH) Bikes: Speziell für Abfahrten auf steilen und technisch schwierigen Strecken gebaut.
- Freeride Bikes: Kombinieren die Eigenschaften von Downhill- und Dirt Jump-Bikes und sind speziell für Sprünge, Tricks und extreme Stunts konzipiert.
- Fatbikes: Für außergewöhnliche Untergründe wie Schnee, Sand oder weiche Böden entwickelt.
- Dirt Bikes: Speziell für Sprünge, Kunststücke bzw. Tricks und Pumptracks gedacht.
- E-Mountainbike: Bietet elektrische Unterstützung und ermöglicht dadurch längere oder anspruchsvollere Touren und einfache Bergauffahrten.
Die Unterscheidung der Radtypen wird in der Regel durch den Federweg festgelegt:
- Geringer Federweg (80-120 mm): Typisch für Cross-Country (XC), Marathon und Hardtails.
- Moderater Federweg (120-150 mm): Typisch für Trail-Bikes & leichte All-Mountain-Bikes.
- Federweg von 200-220 mm: Geeignet für das Downhill-Bike, das speziell für extrem technische Abfahrten und sehr große Sprünge konzipiert ist.
Mountainbike-Laufräder
Mountainbike-Laufräder gibt es in verschiedenen Größen, die sich jeweils für unterschiedliche Einsatzbereiche und Fahrstile eignen:
- 26-Zoll: Heute vor allem bei Dirt-Jump- und Freeride-Bikes beliebt. Bietet hohe Wendigkeit und ein geringes Gewicht.
- 27,5-Zoll: Ein guter Kompromiss zwischen Wendigkeit und Stabilität. Vielseitig einsetzbar und werden häufig bei Trail-, All-Mountain- und Enduro-Bikes verwendet.
- 29-Zoll: Überzeugen durch hervorragendes Überrollverhalten sowie hohe Stabilität bei schnellen Fahrten.
- Mixed Wheels ("Mullet Setup"): Ein 29-Zoll-Rad vorne und ein 27,5-Zoll-Rad hinten. Kombiniert die Stabilität und das Überrollverhalten des größeren Vorderrads mit der Wendigkeit des kleineren Hinterrads.
Komponenten: Schaltung und Bremsen
Die gängigste Schaltungsart beim Mountainbikes ist die Kettenschaltung, da ein großer Übersetzungsbereich notwendig ist. Wir unterscheiden 1x-Schaltung sowie 2x- oder 3x-Schaltung:
- 1x-Schaltung (Single Chainring vorne): Die moderne Standardausführung bei Mountainbikes. Sie hat ein einzelnes Kettenblatt vorne und eine Kassette mit großem Übersetzungsbereich hinten. Diese Schaltung ist einfach, leicht und wartungsarm, da kein Umwerfer vorne nötig ist.
- 2x- oder 3x-Schaltung: Diese traditionellen Systeme verwenden zwei oder drei Kettenblätter vorne, was eine größere Bandbreite an Gängen bietet. Sie sind schwerer und komplexer, bieten aber Vorteile bei extrem langen Anstiegen.
Heutzutage findet man am Mountainbike vorwiegend hydraulische Scheibenbremsen. Sie lassen sich präzise dosieren und bieten die höchste Bremskraft.
Gewicht von Mountainbikes
Das Gewicht des Mountainbikes hängt von seiner Gattung, den verbauten Komponenten und natürlich auch vom Preis ab.
| Kategorie | Hardtail | Fully |
|---|---|---|
| Einsteiger | 12-13 kg | 15-16 kg |
| Mittelklasse | 11-12 kg | 13-15 kg |
| Premium | unter 11 kg (oft unter 10 kg) | 12-14 kg |
Weitere wichtige Aspekte
- Sicherheit: Sicherheit beim Biken hat immer Priorität. Schütze Deinen Kopf und Körper!
- Wartung: Beim Mountainbike, das Du als Sportgerät nutzt, solltest Du unbedingt regelmäßig eine Wartung durchführen.
Verwandte Beiträge:
- Beste Mountainbikes für kleines Geld: Top Modelle im Test & Vergleich
- Beste Mountainbike Marken 2024: Test & Vergleich der Top-Hersteller
- Fahrradkette Kosten: Preisvergleich & Qualität
- Welches Motoröl für Harley Davidson? Empfehlungen & Tipps
- Unverzichtbar für Fans: Alle MotoGP Übertragungszeiten und Sender im italienischen Fernsehen!
Kommentar schreiben