E-Mountainbike Herren Test: Was Sie wissen müssen

E-Mountainbikes (E-MTBs) erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie es Fahrern ermöglichen, anspruchsvolle Strecken mit Unterstützung zu bewältigen. Dieser Artikel konzentriert sich auf E-Mountainbikes für Herren und bietet einen Überblick über verschiedene Aspekte, die bei der Auswahl eines geeigneten Modells zu berücksichtigen sind.

E-MTB Hardtail: Eine vielseitige Option

Ein E-MTB Hardtail ist ein E-Mountainbike mit einer gefederten Frontgabel, aber ohne Hinterbaufederung. Diese Bauweise bietet eine direkte Kraftübertragung und ein geringeres Gewicht im Vergleich zu vollgefederten E-Mountainbikes (E-MTB Fullys). Besonders effizient sind Hardtail E-MTBs auf Anstiegen und im flachen Gelände.

E-MTB Hardtail Modelle wie das Cube Reaction Hybrid stehen für Innovation, Zuverlässigkeit und ein breites Einsatzspektrum - von sportlichen Ausfahrten bis zum täglichen Pendeln. Wenn Sie ein vielseitiges Bike suchen, das sowohl im Alltag als auch auf Touren und im Gelände überzeugt, sind E-MTB Hardtails die perfekte Wahl.

Tipp: In aktuellen E-MTB Hardtail Tests schneiden Modelle mit Bosch Performance Line CX Motor und hochwertigen Akkus besonders gut ab.

Motoren im Test: Vielfalt und Leistung

Die Wahl des richtigen Motors ist entscheidend für das Fahrerlebnis. Hier sind einige der getesteten Motoren:

  • Specialized S-Works 3.1 Motor: Am neuen Specialized S-Works Turbo Levo 4 arbeitet Specializeds S-Works-3.1-Motor mit satten 720 Watt Spitze und 111 Nm Maximaldrehmoment. Mit dem S-Works-3.1-Motor vollbringt Specialized das Wunder eines verblüffend starken Aggregats, dessen fein zu dosierender Schub stets ein natürliches Fahrfeeling sichert.
  • Japanische E-Motorentechnik: Diese kommt am E-All-Mountain von BESV, dem E-Enduro E-One-Sixty von Merida und Cilos Carbon-E-Enduro Kyano HC zum Einsatz.
  • Shimano EP801: Der top E-MTB-Motor EP801 bietet je nach Firmware bis zu 15 individualisierbare Unterstützungslevel respektive der Grundmodi Eco, Trail und Boost. Ähnlich wie bei Specialized oder Bosch gestaltet man die Motorcharakteristik des EP801 per Smartphone-App auf Wunsch selbst und justiert sogar das Nachlaufverhalten. Dies auch im E-MTB-Rennbetrieb; so nennt Shimano die Funktionserweiterung Race-Tune.
  • DJI Avinox M1: Ein neuer Stern am Motorenhimmel ist der DJI-Mittelmotor Avinox M1, der mit bis zu 120 Nm und 1000 W Leistung nicht mit Stärke geizt und laut Hersteller für einen Full-Size-Motor nur 2,5 kg auf die Waage bringt.
  • Bosch CX: Centurion bettet den Bosch CX optisch adrett ins Aluchassis seines No-Pogo ein. Und auch am Simplon-E-Carbon-Hardtail greift man auf die vier Modi des Bosch CX zu, darunter die schön dynamisch zu fahrende, 1A zu dosierende, E-MTB-Fahrstufe. Stichwort Akkustik: Während Bosch’ CX-Motor am Centurion und Simplon-Cure:E-Hardtail sowie der Specialized S-Works selbst bei hoher Last angenehm leise summen.
  • Pinion MGU-E1.12: Ebenfalls aus Schwaben kommt die Pinion-MGU-E1.12-Motor-Getriebeeinheit mit 12 Gängen und bis zu 85 Nm Drehmoment. Simplon setzt sie am E-Enduro Rapcon E-Pinion ein, kombiniert sie mit dem Gates-Zahnriemen, der die Motorkraft ans Hinterrad bringt.
  • Mivice-M700-Motor: Am Einsteiger-E-Hardtail Peak 709 der Lidl-Bikemarke Crivit kommt der Mivice-M700-Motor zum Einsatz. Drei Modi bieten sich Fahrern hier zusätzlich einer 20 Sekunden währenden Boost-Stufe für fiese Steilanstiege. Das Mivice-Aggregat mit den drei regulären Modi reagiert an langen, steileren Anstiegen im Vergleich eher zurückhaltend. So braucht es eine hohe sportive Trittfrequenz, um dem Mivice seinen Schub zu entlocken. In der Testausstattung eignet sich das Crivit weniger für anspruchsvolle Trails, eher für Touren. Das Mehrgewicht des von der Supermarktkette Lidl verkauften Bikes resultiert auch aus dem mit 3,5 Kilo eher schweren Mivice-Motor.
  • ZF-Antrieb: Der deutsche Anbieter Raymon verbaut hingegen das Motor-Erstlingswerk von ZF. Und auch der ZF-Antrieb im Raymon tönte ziemlich laut.

Akkus und Reichweite

Die Akkukapazität ist entscheidend für die Reichweite eines E-MTBs. Hier einige Erkenntnisse aus den Tests:

  • Apropos: Der allgemeinen klaren Tendenz zu möglichst großen Akkukapazitäten bei Full-Power-E-MTBs folgt das Testfeld.
  • So bedienen sich nur Simplon am E-Hardtail Cure:E sowie Mérida einer leichteren 600-Wh-Batterie, in allen anderen Testbikes sitzen Akkus mit mindestens 708 Wh Kapazität.
  • Nachteil bei allem Reichweitenpotential großer Akkus: sie wiegen mehr, machen die Bikes schwerer. So wiegt das BESV mit 800er-Batterie stattliche 26,8 Kilo, das Simplon Rapcon E-Pinion trotz Carbonchassis 26,3 Kilo und das Einsteiger-Hardtail von Crivit 26,2 Kilo.
  • Ein Ausrufezeichen setzt Amflow: 20,6 Kilo trotz 800er Akku - wow!

Gewicht: Ein wichtiger Faktor

Warum das Gewicht trotz Motor wichtig ist? Weil man ein leichteres E-MTB mit weniger Krafteinsatz steuert, etwa durch langsameres, diffiziles Gelände. Mit den drei genannten Bikes tut man sich hier vor allem als untrainierter Anfänger etwas schwerer.

Testergebnisse und Empfehlungen

Fahrspaß erleben lässt sich im Sattel aller zehn Testprobanden, zugleich findet sich Anlass zur Kritik. So leiden die Geländefreuden am Volant des Crivit-Hardtails auf etwas holprigeren Trails, besser aufgehoben ist das Crivit eher auf sanften Flowtrails und Feld-, Wald- und Wiesenwegen.

Das unschöne Klackern des Akkus im Unterrohr des BESV stört in ruppigen Downhills und sollte 2025 eigentlich nicht mehr auftreten. Deshalb und weil die Shimano-Deore-Bremsen das schwere Bike nicht forscher verzögern, gibt es Punktabzug.

Dank quirligem Naturell, schlaghungrigem Fahrwerk und attraktiver Ausstattung mit Carbonrahmen fährt das Merida einen Preis-Leistungs-Tipp ein. Das Specialized S-Works Turbo Levo 4 glänzt mit ausgezeichneten Allroundqualitäten, holt eine ElektroRad-Empfehlung.

Einziger Nachteil des Bikes: sein elitärer Preis könnte ernüchternd wirken.

ADAC-Test: E-Mountainbikes bis 5000 Euro

Der ADAC hat acht E-Mountainbikes bis 5000 Euro nach den Kriterien Fahren, Antriebssystem und Motor, Handhabung, Sicherheit und Verarbeitung sowie auf Schadstoffe getestet. Ergebnis: Sechsmal "gut", zweimal "befriedigend". Plus: Tipps für e-MTB-Fahrer.

Testsieger von Cube mit guten Allround-Eigenschaften. Die "Ein-Finger-Bremse" ist ein Muss. Reichhöhen zwischen 1371 und 2179 Höhenmeter.

Das Cube bietet neben sehr guten Bremsen umfassende Informationen auf dem Display und eine Schiebehilfe mit Rückwärtsblockade. Die Sitzposition erlaubt darüber hinaus eine angenehme Fahrt auf ebener Straße. Nur der begrenzte Lenkereinschlag und der Ausbau des Akkus bieten noch Raum für Verbesserungen.

Den letzten Platz im Vergleich belegt das "Strike eRIDE 940" von Scott. Bei diesem Fully-Modell zeigten sich im Test sicherheitsrelevante Defizite. Die Hebelmechanik, um die Sattelstütze versenken zu können, ist schwer zu erreichen. Das sorgt besonders beim Bergabfahren für gefährliche Situationen, weil Bikerin oder Biker dazu die sichere Griffposition am Lenker aufgeben müssen. Zudem ist das Bike von Scott in der Preisklasse nur mit einem 500-Wh-Akku ausgestattet. Bei allen anderen E-Mountainbikes im Test sind Akkus mit 750 Wh oder 630/621 Wh verbaut. Entsprechend ist nur eine vergleichsweise geringe Reichweite (70 Kilometer) bzw. Reichhöhe (1371 Meter) möglich.

Die mit einem Finger zu bedienenden Modelle sind dabei nicht nur leichter zu handhaben, sondern in Kombination mit reichlich Bremskraft und guter Dosierbarkeit den schwächeren und weniger ergonomischen Zweifingerbremsen deutlich überlegen. Bergab kann so immer ein Finger an der Bremse und gleichzeitig der Lenker gut im Griff bleiben.

Entsprechend variieren die Reichhöhen: Die drei Reichweiten-Sieger schaffen mit einer Akkuladung über 2000 Höhenmeter, Gipfelkönig ist das Cube mit 2179 Höhenmetern. Die Ladezeiten der Akkus liegen zwischen 5,5 Stunden und 7 Stunden und sind damit gut bis befriedigend.

Am besten zu lösen ist das Problem beim E-Mountainbike von Giant, das eine Skala an der Kolbenstange des hinteren Dämpfers für die richtige Einstellung eingeprägt hat. Auch der Fahrkomfort ist bedeutend. Gabel und hinterer Dämpfer haben darauf entscheidenden Einfluss, besonders beim Bergabfahren. Denn je besser beide das Rad auf den Trail bzw.

Die richtige Größe und Ausstattung

Das richtige Bike zu finden, bedarf einer klaren Vorstellung darüber, was man damit machen möchte. Nur die ideale Größe des Bikes inkl. der optimalen Einstellung der Dämpferelemente bietet ultimativen Fahrspaß. Dies muss beim Fachhändler erfolgen. Oftmals bietet dieser ein "Bikefitting" an, das dann mit dem Kauf verrechnet wird.

Neben der Größe ist auch das "Lenkerfitting" entscheidend. Hier gilt: Zuerst Bremse, dann Sattelstütze, dann die Schaltung. Diese sollten gut vom Griff aus erreichbar sein. Beim Bremshebel ist die "Einfingerbremse" eine unverzichtbare Ausstattung für die sichere Downhill-Fahrt.

Die Bikes lassen sich alle etwas unterschiedlich fahren - so kommt man an einer ausgiebigen Probefahrt nicht vorbei. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf Ergonomie und Handling gelegt werden, gefolgt von der Handhabung der Bedieneinheit und deren Informationsumfang.

Sicherheitsausrüstung

Neben einem Helm sorgen weitere Sicherheitsausrüstungen wie Knie- und Ellenbogenschützer für guten Unfallschutz auf Trails. Je nach Beschaffenheit des Trails können auch Rumpfprotektoren oder ein Vollvisierhelm sinnvoll sein.

Zur besseren Erkennung für andere sollte bunte oder auffällige Kleidung gewählt werden und zur akustischen Warnung eine Klingel am Fahrrad angebracht sein. Für eine klare Sicht ist eine Schutzbrille zu empfehlen, um die Augen vor Insekten, Schmutz und Staub zu schützen.

Nehmen Sie Trainingsprogramme wahr, die dabei helfen, die eigenen und die physikalischen Grenzen zu verstehen und die eigenen Fähigkeiten zu verbessern.

Zur Grundausstattung gehört ein kleines Erste-Hilfe-Set, ein Flickzeug sowie ein Ersatzschlauch inklusive Montagematerial, um für eine Panne gerüstet zu sein. Für Notfälle sollte ein vollgeladenes Handy oder eine Powerbank mitgeführt werden.

Empfehlungen des ADAC an die Hersteller

  • Die Bedienung der Bremsen sollte möglichst mit der "Einfingertechnik" möglich sein.
  • Die absenkbare Sattelstütze muss auch in schwierigen Situationen mit dem Daumen von der Lenkergriffposition unkompliziert und sicher erfolgen können.
  • Zum Kauf sollte ein z.B. kostenvergünstigtes Techniktraining selbstverpflichtend durch den Hersteller mit angeboten werden.
  • Die Schalthebel sollten, um Schäden der Antriebsübertragung (Kette, Ritzel) zu vermeiden, möglichst in der "Eingangrastung" erfolgen, d.h. beim Drücken des Schalthebels wird nur ein Gang geschaltet.
  • Eindeutige Hinweise zum zulässigen Gesamtgewicht bzw. Systemgewicht müssen am e-MTB gut sichtbar sein.

Top E-Mountainbikes im Überblick

Auch dieses Jahr sind E-Mountainbikes DIE Kassenschlager schlechthin. Kein Wunder: Motoren, Akkus, Fahrwerke sind in quasi allen Preisbereichen auf einem hervorragenden Niveau. Dabei ist es nicht nur die Power, die beeindruckt, sondern auch die Art und Weise, wie die Ingenieure es geschafft haben, gelungene Geometrien um diese Räder gebaut zu haben.

In der Welt des elektrischen Mountainbikings zeichnet sich außerdem ein neuer Trend ab: das Light E-MTB. Diese leichten, wendigen E-Mountainbikes versprechen, das Beste aus beiden Welten zu vereinen - die kraftvolle Unterstützung eines E-Bikes und das agile Handling eines klassischen Mountainbikes. In unseren ausführlichen Tests nehmen wir verschiedene Modelle unter die Lupe.

Hier einige der Top-Modelle:

  • Canyon Grand Canyon:On AL 7: Das Grand Canyon:ON AL 7 ist kein Trailjäger, sondern ein vielseitiges E-Hardtail für entspannte Touren. Mit kräftigem Bosch-Motor, großem Akku (optional) und Gepäckträger- und Anhängerfreigabe eignet es sich perfekt für Berufspendler, Alltagsradler und Einsteiger, die ab und zu einen leichten Abstecher ins Gelände wagen. Für anspruchsvolle Trails fehlen Ausstattung und Geometrie. Wer das sucht, sollte ins Fully-Regal oder zum höherwertigen Modell greifen. Das Grand Canyon:ON AL 7 erhält den Preis-Leistungs-Tipp der Mountainbike.
  • Mondraker SLY RR: Wer nicht immer die aktuellsten Parts fahren muss und auf der Suche nach einem erschwinglichen Light-E-MTB ist, freut sich über die funktionale Ausstattung des Sly. In der R-Ausstattung gibt es die starke Bosch-SX-Power bereits unter 6000 Euro in einem schicken Alu-Rahmen. Das Bike überzeugt auf dem Trail und der Waage. Wer schnelle Abfahrten liebt und Komfort bevorzugt, ist hier goldrichtig. Das SLY RR von Mondraker erhält den Mountainbike Preis-Leistungs-Tipp.
  • Yeti MTe T3 X0 Transmission: Wer es sich leisten kann, hat mit dem Yeti MTe einen wahren Alleskönner zur Hand. Das Fahrwerk bügelt satt über den Trail, ohne wegzusacken und die Progressionsverstellung am Hinterbau bietet viel Spielraum beim Setup. Die leichte TQ-Unterstützung trägt zum Akustik-Bike-Gefühl bei, ist aber Geschmackssache. Wer Bosch-Power gewohnt ist, wird bergauf eventuell was vermissen. Das MTe erhält das Mountainbike-Testergebnis überragend.
  • YT Decoy SN 29 Core 4: Das Decoy SN 29 ist ein echtes Trail-Feuerwerk für ambitionierte E-MTB-Fans. Natürliches Fahrgefühl, durchdachte Ausstattung, verspieltes Handling und faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Decoy ist der Mountainbike-Tipp für Light-E-MTBs.
  • Specialized S-Works Turbo Levo 4: Das neue Levo 4 beeindruckt mit Anpassbarkeit, super Fahrwerk und starkem Motor. Auf technischen wie flowigen Trails bietet es Souveränität und Spieltrieb. Parts, Geometrie und Integration sind top. Ein tolles Bosch-Bike für Einsteiger und fortgeschrittene Fahrer*innen. Das Bike erhält den Mountainbike-Preis-Leistungs-Tipp.
  • Cube Stereo Hybrid One44 HPC Race 800: Cube bringt mit dem neuen Stereo One44 ein topausgestattetes E-MTB an den Start. Mit 150 mm Federweg an der Front, 140 mm am Heck und einem Carbon-Hauptrahmen bietet das Bike ein attraktives Gesamtpaket. Das Bike erhält von uns mit 4499 Euro den Preis-Leistungs-Tipp, sowie die Testnote Sehr gut.
  • Canyon Neuron:ON CF 7: Canyon schickt mit dem neuen Neuron:ON CF 7, mit einem Gesamtgewicht von 23 kg, ein leichtes E-MTB ins Rennen. Der bewährte Bosch-CX-Motor der vierten Generation sorgt in Kombination mit dem 750-Wh-Akku für eine starke Unterstützung auf langen Touren. Dank des Voll-Carbon-Rahmens bleibt das Gewicht niedrig, während 140 mm Federweg an der Front und 130 mm am Heck für Komfort und Kontrolle sorgen. Es gewinnt, mit der Testnote Sehr gut, den E-MTB-Fully-Vergleichstest.
  • Rocky Mountain Instinct Powerplay SL Carbon 70: Wie seine großen Powerplay-Brüder richtet sich das Instinct SL an Bikerinnen und Biker, die ein E-MTB für anspruchsvolle Rides suchen. Trotz eher geringem Hub brilliert es im Downhill, der neue Motor rockt ebenso wie die hohe Reichweite. Das Instinct erhält das MOUNTAINBIKE-Testsiegel: Fahrspaß, sowie die Testnote Überragend.
  • Raymon Airok Ultra: Das Airok ist ein wenig "touriger" ausgelegt als die Konkurrenz - sowohl in Sachen Geo als auch mit der strafferen Heckfederung. Dennoch gefällt das Raymon auch auf dem Trail, speziell im Kurventanz sorgt das Bayern-Bike für Gaudi ohne Ende. Angesichts der edlen Parts geht auch das Preis-Leistungs-Verhältnis in Ordnung. Handling, Fahrwerk und Parts lassen keine Wünsche offen. Wer sich jedoch nach stärkerer Unterstützung sehnt, ist mit dem TQ-Aggregat nicht ideal beraten. Das Bike erhält von uns mit 8999 Euro den Preis-Leistungs-Tipp, sowie die Testnote Überragend.
  • Centurion No Pogo R 3000: Komfortabel und souverän auf wilden Trails und zudem alltagstauglich-das neue No Pogo von Centurion ist das vielseitigste Rad im Test. Der hochwertige Alu-Rahmen gefällt. Auch die Performance des Motors sowie die Ausstattung sind top. Es gewinnt den Enduro-E-MTB Vergleichstest.

Preiswerte E-Mountainbikes

Günstig & trotzdem gut: Wir haben preiswerte E-Mountainbikes von 600 Euro bis 1400 Euro getestet. Auch im Stadtverkehr zahlt sich die robuste Verarbeitung aus. So muss man bei einem E-MTB meist keine Bedenken haben, dass beim flotten Bordsteinfahren etwas kaputtgeht. Das Problem: Sie sind normalerweise im Vergleich zu Citybikes teurer und zudem häufig ausverkauft.

Kurzübersicht Testsieger:

  • Eleglide M2: Eleglide hat es wieder einmal geschafft: Mit dem M2 zeigen sie ein E-MTB, das in dieser Preisklasse ungewöhnliche Features wie hydraulische Scheibenbremsen, einen starken Motor sowie einen großzügigen Akku bietet.
  • Telefunken Aufsteiger M925: Das Telefunken Aufsteiger M925 bietet solide Ausstattung und gute Verarbeitung für einen günstigen Preis. Trotz einer etwas geringen Reichweite überzeugt es mit Mittelmotor, hydraulischen Scheibenbremsen und hochwertigen Schwalbe-Reifen.

Fazit

Die Wahl des richtigen E-Mountainbikes hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Berücksichtigen Sie Faktoren wie den Motortyp, die Akkukapazität, das Gewicht und die Art der Strecken, die Sie fahren möchten. Eine Probefahrt und eine Beratung beim Fachhändler sind empfehlenswert, um das passende Modell zu finden.

Tabelle: Vergleich einiger E-MTB Modelle

Modell Motor Akkukapazität Gewicht Besonderheiten
Specialized S-Works Turbo Levo 4 Specialized S-Works 3.1 700Wh 22 kg Anpassbarkeit, starker Motor
Cube Stereo Hybrid One44 HPC Race 800 Bosch CX 750Wh 23 kg Carbon-Hauptrahmen
Canyon Neuron:ON CF 7 Bosch CX 750Wh 23 kg Voll-Carbon-Rahmen
Rocky Mountain Instinct Powerplay SL Carbon 70 Rocky Mountain Dyname 4.0 635Wh 21 kg Leicht, hohe Reichweite

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