Conway ist eine Marke, die sich auf Touren und Trails spezialisiert hat. Das Angebot umfasst E-Bikes für anspruchsvolles Gelände, Crossover-E-Bikes und voll ausgestattete, stadttaugliche Touren-E-Bikes für Alltagserledigungen und Ausflüge.
Conway Xyron ST 10.0 im Detail
Das neue Xyron ST von Conway ist sportlich und will im Gelände überzeugen. Dank Bosch CX mit 800er-Akku hat es massig Reichweite an Bord.
Die Fakten zum Conway Xyron ST 10.0
- Motor: Bosch Performance Line CX, 85 Nm max.
- Akku: Powertube 800 (optional 600)
Der Rahmen ist das Herzstück eines jeden Mountainbikes. Und der ist beim neuen All Mountain E-Bike Conway Xyron ST richtig gelungen. Hauptrahmen und Hinterbau sind aus Carbon und das Gewicht des Chassis ist stark.
Das Vollcarbon-Chassis des Conway Xyron ST hat also Potenzial für ein noch deutlich leichteres Bike. Die Batterie kann einfach entnommen werden, saß in unserem Testbike aber nicht klapperfrei.
Der E-Bike-Antrieb
Auch Conway hat die Neuauflage des Performance CX von Bosch zum Anlass genommen und seine E-MTB-Palette neu aufgestellt. Die Power-E-Bikes sind auf den neuen CX-Antrieb ausgelegt und haben, wie bei Conway üblich, eine komfortable Akku-Entnahme. Alle Bikes kommen mit dem großen Powertube 800, doch optional passt auch der leichtere 600er-Akku ins Unterrohr.
Die Batterie sitzt unter einem Cover, das werkzeuglos abgenommen werden kann. Der Akku ist mit einem Schloss gesichert.
Der Systemcontroller sitzt auf einer Adapterplatte im Oberrohr. So ist das Chassis für eine künftige Displaygeneration vorbereitet.
Die Mini-Remote arbeitet kabellos, das erspart lästigen Kabelsalat.
Die Geometrie
Das Conway Xyron ST ist ziemlich sportlich gezeichnet. Der Lenkwinkel fällt für ein All Mountain eher flach, der Radstand lang aus. Auffällig ist außerdem der steile Sitzwinkel. Die langen Kettenstreben lassen das Pendel in Richtung Fahrstabilität und ausgewogene Gewichtsverteilung fallen. Insgesamt gilt: Fahrstabilität steht vor ultimativer Agilität.
Flacher Steuersatzabschluss, flacher Lenker: So sitzt das Cockpit trotz zwei Zentimeter Spacer unter dem Vorbau tief. Wer es höher mag, greift zu einem Riser-Lenker.
BIKE-Messwerte im Überblick (Rahmengröße L):
- Sitzrohrlänge: 396 mm
- Radstand: 1280 mm
- Reach: 478 mm
- Stack: 645 mm
- Lenkwinkel: 64 Grad
- Sitzwinkel: 77,5 Grad
- Kettenstrebenlänge: 454 mm
Die Ausstattung des Conway Xyron ST 10.0
Solide Bikes mit guter Ausstattung zum fairen Preis. Das sind Merkmale, die wir mit Conway verbinden. Beim ersten Blick auf das Xyron ST 10.0 wurden wir stutzig. Günstige H‑1900-Laufräder von DT Swiss, S1000-Kassette aus Srams Einstiegsregal, solide Alu-Parts und ein Fahrwerk sowie Schaltung aus der gehobenen Mittelklasse. Das ruft bei einem Preis von 8000 Euro nicht gerade Begeisterung hervor und ist im Vergleich zur Konkurrenz kein Highlight.
Gut: Die Ausstattung wurde passend gewählt und setzt an den richtigen Stellen Akzente. Richtig starke Bremsen und super griffige Reifen mit gutem Pannenschutz bringen viel Fahrsicherheit im Gelände. Beides drückt etwas auf die Waage.
- Gabel / Dämpfer: Rockshox Lyrik Select+ / Superdeluxe Select+
- Schaltung: Sram GX Eagle Transmission
- Bremsen: Magura Gustav Pro / 203/203 mm
- Laufräder: DT Swiss H 1900
- Reifen: Schwalbe Albert Gravity Radial Addix Ultra Soft/Soft, 29 x 2,50
- Besonderheiten: Optional passt der Powertube 600 ins Unterrohr
Maguras Gustav Pro packen richtig kräftig zu und sollen mit den dicken Scheiben besonders sorglos und robust ausfallen. Leicht sind die Stopper aber nicht.
Die GX Transmission von Sram wechselt kabellos über Funk die Gänge. Am Schaltwerk sitzt ein separater Akku, der eigenständig geladen werden muss. Vorteil: Schalten klappt auch, wenn der E-Bike-Akku leer ist.
Die Lyrik Select+ von Rockshox hat schon die hochwertige Dämpfungskartusche der Ultimate-Reihe verbaut, verzichtet aber auf die “Buttercup”-Technologie, die kleine Vibrationen herausfiltern soll.
Praxistest: So fährt sich das Conway Xyron ST 10.0
Geländekönnen? Check! Auch die anspruchsvollen Trails im Bikeländ Eberbach konnten wir mit dem Xyron ST von Conway sportlich angehen.
Beim Aufsitzen fällt sofort die progressive Geometrie auf. Der steile Sitzwinkel platziert den Fahrer weit vorne im Bike. Dieses Gefühl wird durch ein tiefes Cockpit noch verstärkt. Auf langen Flachpassagen lastet dadurch viel Druck auf den Handgelenken, nicht ideal für gemäßigte Touren. Punkten kann das Bike dafür so richtig in schwierigen Gelände-Uphills, denn die Front folgt willig den Lenkimpulsen des Fahrers. Dank geschmeidigem Bosch-Motor und extrem traktionsstarken Schwalbe-Reifen klettert das Xyron souverän.
Im technischen Uphill ist das Bike mehr zu Hause als auf einer gemütlichen Seeumrundung.
Geht’s bergab, muss man die recht tiefe Front zu bändigen wissen. Wenn es steil wird, steht man nicht so souverän hinter dem Cockpit wie bei manch anderem Kandidaten - doch das ist Geschmacksache. Auch bei uns im Testteam gab’s Pro- und Contra-Stimmen. Denn durch die flache Front bekommt das Vorderrad viel Druck, was in flachen Kurven eine gute Führung und ein direktes Handling bringt. Darüber hinaus hat das Bike im Downhill richtig Potenzial. Top Reifen, solides Fahrwerk und ein üppiger Radstand verleihen viel Sicherheit auf schnellen Geraden.
Das intuitive Handling gibt Vertrauen, um mit dem Xyron auch mal abzuheben. Doch der Charakter des Bikes ist eher sicher als verspielt.
Dabei nimmt man lieber die direkte Linie, als flink Haken zu schlagen. Denn neben der Geometrie bringen auch die schweren Laufräder eine gewisse Trägheit mit sich. Auch das Fahrwerk hat seine Kompetenz eher bei sensiblem Schluckvermögen denn bei sportlichem Gegenhalt. Für massig Traktion, ein sattes Fahrverhalten und guten Pannenschutz sorgen die Schwalbe-Reifen Albert Gravity mit der neuen Radial-Karkasse. Die bringen zwar ordentlich Gewicht mit, sind im Gelände aber auch ein spürbares Plus.
Liegt satt auf dem Trail und bietet richtig viel Traktion: Das Conway Xyron ST 10.0.
Weniger begeistern konnte uns die Geräuschkulisse auf dem Trail. Zwar hat der neue Bosch-Motor sein Rasseln abgelegt. Doch an unserem Testbike klapperte der Akku deutlich im Unterrohr. Schade: Das Bike kommt nur mit 170er-Stütze. Obwohl das Sitzrohr extrem kurz ausfällt, was Platz für eine lange Teleskopstütze und damit massig Bewegungsfreiheit schaffen würde. Spannend: Wer es auf harte Trails abgesehen hat, findet mit dem Xyron LT auch den rassigen Enduro-Bruder unseres Testbikes im Conway-Portfolio. Dann mit satten 170 mm Federweg.
BIKE-Bewertung des Conway Xyron ST 10.0
Stärken:
- hohe Fahrsicherheit und viel Komfort
- souveränes Kletterverhalten
- top Reichweite und Wechsel-Akku
- leichter Rahmen
Schwächen:
- klappert auf dem Trail
- Ausstattung wenig glanzvoll
- schwere Laufräder
Ausgewogene Fahreigenschaften machen das Xyron zum gelungenen Trail-Allrounder. Positiv stechen Reichweite und Kletterkönnen heraus.
Das Conway Xyron ST 10.0 kommt im BIKE-Test auf die Note 2,2.
Das BIKE-Fazit
Das Conway Xyron ST ist überraschend sportlich gezeichnet und eher Geländekönner denn braver Alltags-Allrounder. Ein echtes All Mountain für Trails und Berge. Top sind das leichte Chassis und die enorme Reichweite mit dem neuen Bosch-Paket. Die progressive Sitzposition mit flachem Cockpit schmeckt sicherlich nicht jedem.
Conway Cairon Modelle im Überblick
Das Conway e Bike Cairon C227 mit entnehmbarem PowerPack Akku 500 Wh und Gen.3 Performance 36 V Motor von Bosch ist eine Mischung aus Trekking E Bike und Mountain E Bike. Dank der kompletten Ausstattung eignet sich das Rad für Alltagsfahrten und Touren.
Wer ein strapazierfähiges ebike für unwegsames Gelände und MTB-Trails sucht, ist mit dem Conway e Bike Xyron S 2.7 richtig bedient. Es besitzt vorne wie hinten eine leistungsstarke Federung (Federgabel und Dämpfer mit je 150 mm Federweg), eine 12 Gang Schaltung und einen Bosch Powertube 625 Wh Akku.
Das Conway e Bike Cairon T 500 ist dank seiner straßenverkehrstauglichen Ausstattung in der Stadt und auf dem Land einsetzbar. Dank dem Federweg von 80 mm können holprige Passagen gut überfahren werden.
Bei Conway liegt der Fokus ganz klar auf Touren und Trails: Im Angebot befinden sich allerlei e Bikes für anspruchsvolles Gelände, aber auch Crossover E Bikes und voll ausgestattete, stadttaugliche Touren e Bikes für Alltagserledigungen und Ausflüge.
Conway setzt auf die altbekannten Hersteller Bosch und Shimano - zumindest, was die Motoren und Batterien anbelangt. Die Reifen werden von dem angesehenen deutschen Hersteller Schwalbe zur Verfügung gestellt. Beim Bremswerk verlässt man sich ebenso auf bewährte Marken wie Tektro und Shimano.
Einige e Bikes können entweder mit einem fest verbautem PowerTube Akku, der für eine verbesserte Ästhetik sorgt, oder mit einem herausnehmbaren, extern ladbaren PowerPack Akku bestellt werden.
Bei den Mountain E Bikes und Fully E Bikes musst du dir eventuell Zubehör kaufen, da diese nur sehr spärlich ausgestattet sind. Das Conway e-Bike Cairon X 300 aus der Kategorie „Cross / Allroad“ wird z.B.
Wer einen schnittigen Allrounder sucht, der sowohl auf Asphalt als auch auf Waldwegen optimale Leistung erbringt, wird an dem Conway e-Bike Cairon X 300 Gefallen finden.
Ein beliebtes Fully E Bike ist das Conway e Bike Xyron 527 mit 12 Gang Schaltung und 625 Wh Akku, welches mit Carbonrahmen oder mit Aluminiumrahmen bestellt werden kann. Das Conway e Bike ETS 400 ist ein Trekking E Bike Herren mit schlanker Geometrie.
Am günstigsten kommst du mit einem SUV oder Trekking e Bike weg. Das Conway e Bike Cairon C 229 kostet dich beispielsweise um die 2.500 €, ohne nachträgliche Anpassungen und ohne E Bike Versicherung. Das Conway e Bike Cairon T 600 hat einen Preis von etwa 3.900 €. Bei den Mountainbikes musst du dann mit Preisen ab 4.000 € rechnen. Das trendige Fully E Bike eWME 629 schlägt mit etwa 5.800 € zu Buche.
Conway Cairon SUV FS 7.7 Limited Edition
Mit dem CAIRON SUV FS 7.7 will CONWAY das Abenteuer E-Biken einer breiten Masse an Fahrertypen zugänglich machen. Während der Internetauftritt des CAIRON SUV den Fahrkomfort und die Fahrsicherheit des vollgefederten Offroad-Tiefeinsteigers in den Mittelpunkt stellt, ist uns im Praxistest eine andere Fahreigenschaft aufgefallen, durch die es sich von den anderen Tiefeinsteigern abhebt.
5.299 € muss man auf den Tisch legen, um zu erfahren, was das CONWAY kann. Damit ist es das günstigste SUV-E-Bike in diesem Vergleichstest. Das Bike ist in den Größen S bis XL verfügbar und rollt auf 27,5” großen Laufrädern.
Auch wenn das CAIRON den Zusatz SUV im Namen trägt, wird es von CONWAY intern als ein E-Mountainbike betrachtet, und das kommt nicht von ungefähr. So sticht das CONWAY erneut durch ein sehr stabiles und sicheres Fahrverhalten - selbst auf schlecht befestigten Pfaden und sogar leichten Trails - hervor.
Was den Federweg angeht, hat sich für das CAIRON das Blatt gewendet: So war der Vorgänger noch mit 120 mm Federweg vorne und 100 mm hinten der Tiefeinsteiger mit den höchsten Federwegsreserven in unserem Offroad-Tiefeinsteiger-Vergleichstest im letzten Jahr. Nun hat die Konkurrenz nachgezogen: Alle Tiefeinsteiger besitzen mehr Federweg als das CONWAY CAIRON. Nur das GIANT Stormguard E+ 1 hat unter allen SUV-E-Bikes mit 100 mm vorne nochmals weniger Federweg.
Das CAIRON besitzt wie der Vorgänger eine aufwendige Hinterbau-Kinematik mit dem horizontal durchs Sattelrohr verlaufenden Dämpfer, der von einer zusätzlichen Strebe zwischen Sitz- und Kettenstreben angelenkt wird. Sie ist entliehen vom legendären Specialized Demo-Downhill-Mountainbike und sorgte schon beim Vorgänger für ein hervorragendes Ansprechverhalten.
Was dem Fahrverhalten guttut, schadet leider etwas der Optik. Das CONWAY wirkt weniger aufgeräumt oder schlicht, wie z. B. das Advanced Trekking FS, und vermittelt eher einen auf Funktionalität getrimmten Eindruck.
Die Ladeportabdeckung besitzt eine etwas fummelige Bedienung und der Port selber ist nur gut von der Antriebsseite mit dem Ladestecker zu erreichen - dafür bietet die eigene Lösung deutlich besseren Schutz vor den Elementen als die Gummiabdeckung aus dem Bosch-Teilekatalog.
Der 625-Wh-Akku bildet das untere Ende der Messlatte, was Akkukapazität in diesem Test betrifft. Dennoch reicht das den meisten Fahrern für eine ausgedehnte Tagestour an ihrem SUV E-Bike aus. Wer seine Reichweite vergrößern will, kann den neuen Bosch PowerMore-Range-Extender mit 250 Wh Kapazität an der Trinkflaschenhalterung am Sattelrohr installieren.
Das CAIRON SUV E-Bike besitzt weitere Anschraubpunkte für eine Flaschenhalterung auf dem Unterrohr. Praktisch, denn so wird der tiefe Durchstieg nicht zu sehr von einer Flasche blockiert.
Was die Kabelintegration vor dem Cockpit angeht, so wirkt das CONWAY SUV E-Bike im Vergleich zum restlichen Testfeld unaufgeräumt. Züge und elektrische Leitungen werden durch Spiralschläuche gebündelt und wandern links und rechts hinter dem Steuerrohr durch Kabelports in den Rahmen. Das sorgt für etwas mehr Löcher im Rahmen, macht aber Hobbymechanikern die Zugverlegung einfacher.
Bei der Ausstattung lässt sich CONWAY in Sachen Funktionalität nichts zu Schulden kommen. Abgesehen von Moustache vermixt nur noch CONWAY Federelemente von zwei unterschiedlichen Herstellern für ihr E-Bike.
Das hochwertige Lupine Nano SL-Fernlicht ist ein willkommenes Upgrade zum Licht an der Vorjahresversion.
Ausstattung: Conway Cairon SUV FS 7.7 Limited Edition
- Motor: Bosch Performance Line CX 85 Nm
- Akku: Bosch PowerTube 625 Wh
- Display: KIOX 500
- Federgabel: RockShox 35 Gold RL 120 mm
- Dämpfer: FOX Float DPS 100 mm
- Sattelstütze: Limotec A1L 75 - 100 mm
- Bremsen: Shimano XT IceTech 203/180 mm
- Schaltung: Shimano XT Linkglide 1x11
- Vorbau: Level 9 Adjustable
- Lenker: Level 9 Low Riser 720 mm
- Laufradsatz: RODI Ready 30 27,5"
- Reifen: Schwalbe Johnny Watts 2,35"
Technische Daten
| Größe | S | M | L | XL |
|---|---|---|---|---|
| Gewicht | 28,1 kg | |||
| Zul. Gesamtgewicht | 140 kg | |||
Nimmt man zum ersten Mal auf dem CONWAY Platz, fällt auf, dass das SUV-E-Bike nicht so kompakt ausfällt, wie man es von einem Tiefeinsteiger erwarten würde. Dank abgesenkter Sattelstütze und einem bequemen niedrigen Durchstieg gelingt das Aufsteigen mühelos, die Sitzposition ist jedoch leicht nach vorne gestreckt und vermittelt einen etwas sportlichen Flair.
Über den winkelverstellbaren Vorbau kann man den Lenker etwas zu sich herholen und die Front aufrichten, wodurch eine entspannte Sitzposition mit viel Langstreckenkomfort gewährleistet ist.
An steilen Anstiegen sollte man jedoch darauf achten, dass man nicht zu hecklastig auf dem CAIRON SUV E-Bike Platz nimmt und den Oberkörper nach vorne Richtung Lenker beugt: Tritt man im kraftvollen Turbo-Modus in die Pedale, kann schon mal das Vorderrad leicht zu steigen beginnen.
Die Wahl der hochwertigen und sportlichen Shimano XT Brems- und Schaltgruppe passt super zum sportiven Charakter des SUV-E-Bikes. Während die hohe Bandbreite der 11-fach Schaltung dafür sorgt, dass man steilste Anstiege erklimmen kann, sorgt die LINKGLIDE-Ausführung dafür, dass man selbst unter Last sehr smooth die Gänge wechseln kann.
Dreht man auf der Bergkuppe in Richtung Tal um, sorgen die Shimano XT-Vierkolbenbremsen mit 200/180 mm großen ICE-TECH-Bremsscheiben für hohe Standfestigkeit und gute Modulation, selbst wenn man auf steilen Talfahrten die Bremse lange schleifen lässt.
Die profilierten Schwalbe Johnny Watts verzahnen sich zuverlässig mit dem Untergrund und das feinfühlige Fahrwerk sorgt nochmal zusätzlich dafür, dass der Kontakt zwischen Reifen und Fahrbahn so gut wie nie abbricht.
Das verleiht große Zuversicht in das SUV E-Bike sowie die eigenen Fähigkeiten, sodass man schnell dazu geneigt ist, einfache Trails abseits der ausgeschriebenen Radwege in Angriff zu nehmen. Solange die Gangart dieser Trails sich noch in Grenzen hält, besteht das CAIRON die Anforderungen mit Bravour und sorgt gleichzeitig für eine gute Portion Fahrspaß.
Das CAIRON hat ein leichtfüßigeres Handling als zum Beispiel das SUV E-Bike Advanced Trekking FS oder Moustache J und lässt sich die rund 28 kg Lebendgewicht nicht anmerken.
Der Ständer begleitet die Abfahrt mit einem etwas nervigen Klappern, aber die restliche Alltagsausstattung hält solide, sodass der Fahrspaß nicht durch eine zu hohe Geräuschkulisse getrübt wird und man in Temporegionen vorstößt, die über der 25 km/h-Motorunterstützungsgrenze liegen.
Nur in engen Kurven sollte man sich nicht zu weit nach innen lehnen und auf die Pedalstellung achten: Das kurveninnere Pedal sollte nach oben zeigen, sonst riskiert man einen Pedalaufsetzer.
CONWAY räumt mit dem Vorurteil auf, dass Tiefeinsteiger nur für Damen und alte Menschen geeignet sind. Will man nach dem Abstecher den Weg zurück zur eigentlichen Route finden, kann man auf die Navigationsfunktion über das Bosch Kiox 500-Display zurückgreifen.
Zusammen mit dem CONTEC LED-Rücklicht mit Bremslichtfunktion, das weit oben am schlichten Gepäckträger installiert ist, sorgt dies für gute Sicht und Sichtbarkeit. Im Vergleich zur Konkurrenz hat das Rücklicht jedoch mehr die Anmutung eines Plastik-Reflektors.
Der Gepäckträger mit Federklappe und 27 kg Zuladung macht aus dem CAIRON einen fähigen Transporter. Das neue CONWAY CAIRON SUV FS 7.7 macht sowohl als entspannter Cruiser sowie praktischer Transporter für den Alltag als auch als abenteuerlustiger Entdecker auf einfachen Trails fast alles richtig - und das richtig gut. Damit holt das SUV E-Bike eine breite Zielgruppe ab.
Nur im Style-Department kann es nicht mit den schickeren Modellen, wie dem CENTURION Country R3000i oder dem Advanced Trekking Pro FS, mithalten.
Das CONWAY CAIRON SUV FS 7.7 hat an genau den richtigen Stellen einen Feinschliff verpasst bekommen: Es baut auf den Tugenden des Vorgängers auf und macht dabei fast alles besser. Es vereint Fahrsicherheit und Komfort mit Fahrspaß und macht in einem breiten Einsatzgebiet als SUV E-Bike eine gute Figur.
Weitere Conway Modelle und Alternativen
Conway bietet nicht nur herkömmliche Mountain e Bikes und Trekking e Bikes an, sondern auch Crossover-Modelle, die als gelände- und straßentaugliche Allrounder gehandhabt werden. Diese sind in den Kategorien „SUV“ und „Cross / Allroad“ zu finden.
Die Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h ist für ein Pedelec, das verkehrsrechtlich als Fahrrad gilt, vorgeschrieben. Das bedeutet, dass sich der Motor ab dieser Geschwindigkeit abschaltet.
Theoretisch lässt sich jedes Pedelec wie ein normales Fahrrad fahren, sofern du den Motor ausschaltest. Das e Bike von Conway besitzt einen Bordcomputer (z.B. das Bosch Intuvia Display), der dir alle Daten zur aktuellen Fahrt bereitstellst. Du kannst drei, vier oder mehr Unterstützungsstufen einstellen - je nachdem, ob du viel Eigenleistung erbringen willst oder nicht.
Je nach Modell wiegt ein e-bike von Conway zwischen 24 und 28 kg. Das ist auf jeden Fall mehr Gewicht als bei einem herkömmlichen Fahrrad, weshalb du beim Bergaufschieben die Schiebehilfe aktivieren solltest.
Das hängt natürlich immer von der Akkuleistung und der mitgelieferten Ladestation ab. Da vorwiegend Batterien von Bosch verbaut werden, fällt die Ladezeit im Vergleich zu anderen Marken durchschnittlich aus.
Die Reichweite hängt von vielen Faktoren ab, wie dem Beladungsgewicht, der gewählten Unterstützungsstufe und dem Terrain. Die angegebene maximale Reichweite lässt sich in den seltensten Fällen erreichen. Realistisch sind Reichweiten zwischen 30 und 60 km.
Wenn du dein Bike am liebsten auf Straßen und einfachen Waldwegen bewegst, solltest du das Einsteiger-Bike von Conway in die engere Kaufauswahl nehmen. In extrem verwinkelten Trails kommt einem das verspielte Handling entgegen. Die aufrechte Sitzposition gibt dem Conway Einsteiger-Bike einen komfortablen Charakter. Bei der Ausstattung sticht vor allem die starke Bremsanlage hervor.
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