Kindersitz Fahrrad Römer Test: Sicherheit und Komfort für kleine Radfahrer

Der Kinderwagen wird irgendwann nicht nur für das Kind, sondern auch für die Eltern langweilig. Nach gut neun Monaten, wenn der Nachwuchs schon eigenständig sitzen kann, sieht das plötzlich ganz anders aus. Wir haben 21 Hecksitze und 13 Frontsitze für Sie getestet. Wir wollten wissen, wie gut sich die einzelnen Kinder-Fahrradsitze für kleine und große Ausflüge, aber auch für den Alltag eignen.

Front- oder Hecksitz? Eine Frage der Perspektive und des Gewichts

Die Frage, ob bei Kinder-Fahrradsitzen Hecksitze oder Frontsitze »besser« sind, entscheiden die meisten aus dem Bauch heraus. Vielen Müttern ist der Frontsitz suspekt, weil er auf den ersten Blick weniger sicher erscheint. Doch Frontsitze haben einen entscheidenden Nachteil: Sie sind in der Regel nur für Kinder bis zu einem Gewicht von 15 Kilo zugelassen. Dieses Gewicht erreichen Kinder meist im Alter zwischen 2 und 3 Jahren. Hecksitze sind dagegen in der Regel für Kinder bis 22 Kilo zugelassen - oder bis zu einem Alter von rund 5 Jahren. Ab da können die Kids dann meist ohnehin selbst Fahrrad fahren.

Wenn man sich im Straßenverkehr umsieht, begegnen einem fast ausschließlich Fahrräder mit Hecksitz. Bei Hecksitzen muss man vor allem darauf achten, dass der Schwerpunkt des Hecksitzes nicht weiter als 10 Zentimeter hinter der Achse des Hinterrads liegt. Je weiter hinten das Kind sitzt, desto unsicherer ist das Fahrverhalten.

Der größte Vorteil von Hecksitzen gegenüber Frontsitzen ist, dass man mit ihnen Kinder bis zu einem Gewicht von 22 Kilo oder einem Alter von 5 Jahren transportieren darf.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Viele Hecksitze werden am Sitzrohr befestigt und federn an Befestigungsbügeln freischwebend über dem Gepäckträger. Das ist komfortabel fürs Kind, kann bei Kurven oder unebenen Straßenverhältnissen aber zu Pendelbewegungen führen und das Fahrverhalten beeinflussen. Somit können je nach Geschwindigkeit und Straßenzustand auch entsprechend hohe Kräfte auf den Fahrradsitz und die Halterung wirken. Es gibt auch Hecksitze, die direkt am Gepäckträger befestigt werden.

Am besten fahren Sie mit Ihrem Zweirad zu einem Fachgeschäft und lassen sich vor Ort beraten. Denn bei einem Kinder-Fahrradsitz und bei dessen Montage gibt es einige Dinge zu beachten, die einem viel Arbeit, Zeit und Umstände ersparen - wie Kabelzüge, die verlegt werden müssen oder Gepäckträger, die nicht passen.

Getestete Modelle im Überblick

Hier sind einige der getesteten Modelle, die in verschiedenen Aspekten überzeugen konnten:

  • Hamax Caress: Hochwertig verarbeitet mit praktischer Gepäckträger-Montage. Tolles Design, tolle Verarbeitung, toller Sitz. Schön sind auch der Drehknopf am Sitz für das Einstellen der Ruheposition und der extra beigefügte Gepäckträgeraufsatz. So ist der Sitz nicht nur »freischwebend« an Befestigungsbügeln einsetzbar, sondern vielseitig und sogar für mehr als ein Fahrrad nutzbar.
  • Polisport Bilby Maxi RS: Ein Fahrradsitz mit viel Komfort und Sicherheit fürs Kind. Inspiriert wurde sein Design von Beuteltieren - die geschwungene Form umhüllt die kleinen Beifahrer förmlich und sorgt für viel Sicherheit und Komfort. Dazu kommen ein hervorragendes 5-Punkt-Gurtsystem, Reflektoren, die für Sichtbarkeit im Stadtverkehr sorgen, und eine luxuriöse Schlafposition, bei der sich der gesamte Fahrradsitz um 20 Grad nach hinten verstellen lässt.
  • Bobike Exclusive Tour: Ebenfalls sehr sicher - und noch dazu schick. Schon allein optisch wirkt er kompakt und ansprechend. Und nicht nur das: Funktion, Verarbeitung und Sicherheit bewegen sich hier auf einem hohen Level. Obwohl der Sitz direkt auf dem Gepäckträger befestigt wird, verfügt er durch einwandfreie Sitzkissen und -polster über viel Fahrkomfort.
  • Prophete Wallaroo: Einfach, gut und preiswert - der Prophete ist ein günstiger Alleskönner. Ganz schlicht und einfach kommt er daher, setzt optisch kaum Akzente, doch das ist auch gar nicht nötig. Das Gurtsystem, die Sitzschale mit Armlehnen und die Verarbeitung lassen keine Wünsche offen.

Details zu einzelnen Modellen

Hamax Caress

Der Hamax Caress ist ein absoluter Allrounder hier in unserem Test. Er besticht durch sein auffälliges Design, die überwiegend hochwertige Verarbeitung, viel Komfort, seine Funktionalität und tollen Extras - so kann man diese Sitzschale mit Gabel oder Gepäckträger-Aufsatz fahren. Und der Sitz lässt sich im Handumdrehen in eine Schlafposition für die kleinen Beifahrer bringen - praktisch bei längeren Touren und Ausflügen. Nachdem der Jockey Comfort von Britax Römer nicht mehr hergestellt wird, tritt der Hamax Caress in seine großen Fußstapfen.

Hamax aus Norwegen weiß, worauf es bei einem Kinder-Fahrradsitz ankommt. Schon allein optisch ist der Hamax ein echter Hingucker. Dazu bietet er eine hochwertige Verarbeitung. Toll ist auch der Drehknopf am Sitz, der die Rückenlehne um bis zu 20 Grad nach hinten verstellt und für eine angenehme Ruheposition sorgt, damit der kleine Passagier während der Fahrt ins Grüne oder auf dem Rückweg auch mal etwas Verschnaufen oder sogar Schlafen kann.

Die Montageanleitung ist nicht sehr gut, zu umfangreich und unübersichtlich. Bilder und Text passen nicht immer zusammen. Dabei gibt es zwei Varianten: Die Klassische - mit Halterung am Rahmen mit Sitzstangen, die unser aber nicht überzeugte. Die Halterung ist aus Plastik, wirkt nicht sehr stabil und die Sitzstangen haben recht viel Spiel. Das verstärkt die Pendelbewegungen in Kurven und beim Bremsen. Besser nimmt man den mobilen Gepäckträger-Aufsatz, der ohne Werkzeug montiert werden kann und dadurch schnell und praktisch für jedes Fahrrad einsetzbar ist.

Der Hamax ist abschließbar. Das Gurtsystem ist ein 3-Punkt-Sicherheitsgurt mit Druckknopf. Der öffnet sich bei unserem Test erst nach 50 Newtonmeter und erfüllt damit die Prüfnorm. Allerdings: Kopf und Schultern des Kindes sind im Fall eines Sturzes nicht so gut geschützt. Hier fehlen der Schale entsprechende Vorrichtungen. Immerhin: Durch die komfortablen und langen Armlehnen können die kleinen Piloten eine stabile Fahrposition einnehmen. Das sorgt auch für Sicherheit.

Fazit: Durch seine hier im Test unübertroffenen Allrounder-Qualitäten überzeugt und punktet der Hamax Caress. Das rechtfertigt auch seinen recht hohen Preis.

Polisport Bilby Maxi RS

Der Polisport Bilby Maxi RS hat, was seine Form und sein Design angeht, ganz besondere Wurzeln. Diese gehen bis in die Tierwelt. Laut Hersteller sei für den stark geschwungenen Fahrradsitz ein Beuteltier die Inspiration gewesen - im Klartext: Ein Kind sei im Bilby Maxi RS so umhüllt und geschützt wie ein Baby im Beutel seiner Känguru-Mama.

Ja, das kann er größtenteils schon. Doch fangen wir zunächst mit der Montage an: Diese verläuft schnell und unkompliziert, benötigt nur ein paar Handgriffe. So braucht man die sogenannte QST-Schraube, die sich an der Unterseite des Sitzes befindet und auf der ein großer Griff sitzt: erst lösen und damit die Vorrichtung öffnen, in die die Sitzgabel gelegt und befestigt wird. Allerdings: Die Schraube, bei der man noch eine kleine Sicherung leicht anziehen muss, lässt sich bei unserem Modell nur mit großer Mühe bewegen. Die Halterung für die Sitzgabel legt man um das Sattelrohr und befestigt diese mit vier Schrauben - ein passender Innensechskant ist dem Bauset beigefügt. All das ist gut und solide verarbeitet. Die hochwertigsten Materialien wurden hier jedoch nicht verwendet.

Der Bilby Maxi RS punktet klar und deutlich in anderen Bereichen. So kleben auf der Sitzschale hinten und an den beiden Seiten Reflektoren, die bei Dunkelheit im Stadtverkehr für Sichtbarkeit und Sicherheit sorgen. Auch das 5-Punkt-Gurtsystem überzeugt, lässt sich nur mit zwei Händen und nicht durch bloßes darauf drücken öffnen. Die Sitz- und Gurtpolster sind zwar recht dünn, jedoch weich und angenehm. Die Gurte sind auf Schulterhöhe in zwei Höhen verstellbar. Dazu gibt es auf Kopfhöhe für den Fahrradhelm noch eine Aussparung. Zudem ist die gesamte Umrandung von Kopf bis Fuß so weit nach außen gewölbt und abgerundet, dass man den Sitz immer gut greifen kann. Das ist beim ein- und ausführen der Sitzgabel praktisch. Außerdem erleichtert es den Transport, wenn man den Bilby nur mit der Hand trägt.

Durch ein kleines, rundes Loch oben in der Sitzschale über dem Kopf der kleinen Beifahrer kann man den Sitz auch an einen Haken hängen.

Kommen wir zu der geschwungenen Form der Sitzschale, die, wie zuvor erwähnt, von Beuteltieren inspiriert ist. Und das ist sinnvoll. Der Kopfschutz, die langen Armlehnen und die Füße sind durch die geschwungene Form recht ausladend miteinander verbunden. So sitzen die kleinen Beifahrer wirklich rundherum geschützt in dem Bilby Maxi RS und können es sich gemütlich machen.

Ein weiterer Pluspunkt besteht in Form eines Drehknopfes, der sich neben der großen Schraube, die die Sitzgabel fixiert, befindet. Dieser Drehknopf sorgt dafür, dass sich die gesamte Sitzschale stufenlos um bis zu 20 Grad nach hinten verstellen lässt - in eine sogenannte Schlafposition für die Kleinen. Auch sehr praktisch! Gerade bei längeren Fahrten oder Ausflügen.

Unsere Testpiloten haben sich im Bilby Maxi RS definitiv wohlgefühlt, der in der Stadt und auch draußen auf Kies- oder breiteren Waldwegen eine gute Figur ablegt. Was bei dem Fahrradsitz von Polisport nicht ganz so überzeugt, sind die Verarbeitung und verwendeten Materialien, die nicht sehr hochwertig wirken. Die Gabel lässt sich nicht geschmeidig herausziehen und hereinstecken, sondern hakt etwas. Könnte daran liegen, dass die Halterung am Unterrohr mit Einrastfunktion und Druckknopf zum Auslösen recht einfach gehalten ist.

Ebenfalls negativ: Das Sicherungsband, das man an den Rahmen binden kann, ist viel zu lang und kann schnell in die Speichen geraten.

Doch für den recht günstigen Preis sollte man auch nicht zu viel verlangen und erwarten. Zumal das Entscheidende ja bei all dem ist: Der Fahrradsitz funktioniert, ist solide in seiner Verarbeitung und überzeugt im Bereich Sicherheit und Komfort. Darauf kommt es primär an.

Bobike Exclusive Tour

Noch stylisher ist man mit dem Exclusive Tour Kindersitz von Bobike unterwegs. Der Sitz ist sehr kompakt und robust. Dafür sorgt eine doppelwandige Konstruktion, die die niederländische Firma selbst konzipiert hat, und die für viel Sicherheit sorgt. An der Lehne des Kindersitzes befindet sich eine Aussparung für den Helm. Der Kopf ist durch die weit nach vorn ragenden »Ohren« im Fall eines Sturzes gut geschützt. Die Kopflehne lässt sich um 12 Zentimeter verstellen, die Fußstützen um 13,5 Zentimeter.

Auf der Straße überzeugt der Kindersitz ebenfalls. Obwohl der Sitz direkt auf dem Gepäckträger befestigt wird, verfügt er durch die einwandfreien Sitzkissen über viel Fahrkomfort. So entstehen auch nicht die üblichen Pendelbewegungen in Kurven oder bei Unebenheiten auf der Straße.

Für den Fall, dass man keinen Gepäckträger an seinem Fahrrad hat, bekommt man von Bobike einen zugeschickt. Die Montageanleitung ist allerdings recht umfangreich und verwirrend. Ein Montagevideo auf der Webseite von Bobike sorgt für etwas mehr Durchblick. Der Fahrradsitz passt übrigens nicht auf jeden Gepäckträger. Wenn der Bobike-Sitz dann jedoch auf dem Fahrrad befestigt ist, sorgt er für viel Spaß. Und man sieht unterwegs richtig gut aus.

Prophete Wallaroo

Rein äußerlich macht der Prophete Wallaroo nicht viel her. Er sieht wie ein ganz normaler, einfacher Kinder-Fahrradsitz aus. Doch bei diesem Modell kommen schnell die inneren Werte zur Geltung. Die Montageanleitung ist recht unübersichtlich. Viel zu viele undurchsichtige Bilder sorgen für Verwirrung. Dabei ist die Montage, wenn man es einmal geschnallt hat, sehr einfach und unkompliziert, es braucht nur etwas Zeit, bis man sich da durchgewurschtelt hat. Mit einem Drehknopf-System befestigt man die Sitzstangen und braucht dafür kein Werkzeug. Auch die Halterung am Rahmen ist gut zu fixieren. Die herausstehenden Schrauben können mit Schutzkappen abgedeckt werden.

Auch auf der Straße gibt der Kindersitz von Prophete eine gute Figur ab. Er macht auch leichte Pendelbewegungen, aber ist fast besser ausbalanciert als der Römer-Fahrradsitz. Das Gurtsystem, die Sitzschale mit Armlehnen und die Verarbeitung lassen fast keine Wünsche offen. Nicht so gut: Der zusätzliche Sicherheitsgurt, der vom Sitz aus am Rahmen befestigt wird, ist sehr lang. Er baumelt herum und kann in die Speichen geraten. Und: Das Gehäuse der Halterung am Rahmen ist aus Plastik, könnte also etwas hochwertiger sein.

Römer Jockey Comfort: Ein Erfahrungsbericht

Schnell und unproblematisch am Fahrrad montiert, mit einer neunfach verstellbaren Rückenlehne, stabil und mit extra Speichenschutz - dass sind im Kern die Highlights des Jockey Comfort, der mit wenigen Ausnahmen bei den Käufern auf positive Resonanz stieß.

Der Kinderfahrradsitz aus den Werkhallen des renommierten Hauses Römer punktet neben seiner soliden Verarbeitung vor allem wegen seiner Langlebigkeit, die eine Verwendung des Sitzes auch für das zweite Kind ermöglicht, wie einige Besitzer des Gerätes bestätigen. Mittels Adapter soll er sich leicht am Fahrrad montieren lassen und - im Gegensatz zu vergleichbaren Modellen auf dem Markt - sei die Bedienungsanleitung ohne Weiteres verständlich. Im Übrigen gebe es, wie Kunden erklärten, kein ärgerliches Aufschaukeln beim Fahren und auch störendes Klappern gehört nicht zu den Eigenschaften des Römer. Bei der Fahrt verhalte er sich stabil, weshalb sich sowohl der Fahrer oder die Fahrerin als auch der Nachwuchs sicher fühlen.

Für Sicherheit sorgt sein extra großer Speichenschutz mit einfach verstellbaren Fußstützen plus Schlaufen sowie eine neunfach höhenverstellbare Rückenlehne, die individuell auf die Körpergröße jedes Kindes abgestimmt werden kann. Die maximale Belastbarkeit ist mit 20 Kilogramm angegeben.

Auch an Komfort mangelt es dem Römer nicht, wie einige Käufer bestätigen: Die Armlehnen seien ausreichend hoch und der Kopf des Kindes falle beim Schlafen nicht nach vorne oder zur Seite, was der in der Neigung verstellbaren Rückenlehne zu verdanken sei. Im Übrigen sind, wie Besitzer des Römer berichten, die Sitzpolster gut verarbeitet, leicht zu reinigen und der Sitz gut gefedert.

Kritische Anmerkungen zum Gurtsystem

Bei allem Lob sei kritisch anzumerken, dass der Sitz nicht, wie etwa bei den konkurrierenden Kandidaten dieser Klasse, mit einem Fünf-Punkt-Gurt ausgestattet ist, sondern mit einer einfacheren Gurtvariante, wenn diese auch im Übrigen problemlos angelegt ist, weil sie sich ohne große Fädelei mittels Schnappverschluss zwischen den Beinchen schließen lässt.

Einzelne Kunden halten es allerdings für ratsam, einen sorgsamen Blick auf die Gurte auch während der Fahrt zu richten, da es vorkommen könne, dass sich der Nachwuchs daraus befreie.

Weitere Testergebnisse und Sicherheitsaspekte

Die Stiftung Warentest hat Kinder-Fahrradsitze zuletzt Anfang 2018 getestet. Geprüft wurden Modelle von Thule, Hamax, Britax Römer, Urban Iki, Bobike, Qibble und Polisport. Die Testergebnisse können nach verschiedenen Kriterien gefiltert werden, wie Front-, Rahmen- oder Gepäckträgermontage. Auch die Handhabung und das Fahrverhalten wurden bewertet.

Es ist wichtig zu beachten, dass Fahrradrahmen unterschiedlich gebaut sind, und Standard-Adapter nicht immer passen. Daher ist eine Beratung im Fachgeschäft ratsam.

Sicherheitsmängel und Rückrufe

In der Vergangenheit gab es auch sicherheitsrelevante Probleme. So rief Thule im April 2024 die Polster des Kinderfahrradsitzes Ride Along wegen verbotener Flammschutzmittel zurück. Zudem fielen im Test der Stiftung Warentest zwei Modelle von Britax Römer aufgrund leicht zu öffnender Gurtschnallen durch.

Der ADAC hat 16 Fahrradsitze für Kinder getestet und dabei neunmal die Note "gut" vergeben. Allerdings gab es auch Kritikpunkte, wie verbotene Schadstoffe in Gurtpolstern und einen nicht optimal geschützten Kopf- und Schulterbereich.

Wichtige Tipps für die Nutzung von Kinderfahrradsitzen

  • Helm ist Pflicht: Egal für welchen Sitz Sie sich entscheiden - der Helm ist ein Muss.
  • Montage prüfen: Vor jeder Verwendung des Fahrradkindersitzes die Halterung auf korrekten Sitz prüfen bzw. nachziehen.
  • Gurte kontrollieren: Eltern, die Sitze mit Mängeln im Gurtsystem nutzen, sollten darauf achten, den festen Sitz der Gurte während der Fahrt häufiger zu überprüfen.
  • Fachgeschäft aufsuchen: Um eine mögliche und richtige Montage am eigenen Rad zu überprüfen und ein Probesitzen inklusive Probefahrt durchzuführen, sollten Sie ein Fachgeschäft aufsuchen.
  • Sicherer Stand: Das Kind nie alleine im Fahrradsitz stehen lassen und bestenfalls für den sicheren Stand einen Doppelständer am Fahrrad verbauen (wenn möglich).
  • Erste Fahrversuche: Erste Fahrversuche auf sicherem Gelände durchführen, da das Fahrverhalten mit montiertem Fahrradsitz speziell auch in der Liegefunktion sehr ungewöhnlich ist.

Kinderfahrradsitz-Test: Vergleichstabelle

Hier ist eine Vergleichstabelle basierend auf den bereitgestellten Daten:

Eigenschaft Polisport Bilby RS Thule Yepp Nexxt Mini Prophete Wallaroo Thule Baby RideAlong Hamax Caress
Passend für 26 und 28 Zoll Fahrräder Normale und Ahead-Lenker Runde und ovale Rahmen Runde und ovale Rahmen Fahrräder mit Gepäckträger (120-180 mm)
Montage Rahmenbefestigung Schnellspannhalterung für Lenker Rahmenbefestigung Schnellspannhalterung Gepäckträgermontage
Max. Gewicht 22 kg 15 kg 22 kg 22 kg 22 kg
Rückenlehne mitwachsend Ja Nein Nein Nein Ja
Liegefunktion Ja Nein Nein Ja Ja
Gurtsystem 5-Punkt-Gurt 5-Punkt-Gurt mit Magnet 3-Punkt-Hosenträger-Gurt 3-Punkt-Gurt, gepolstert 3-Punkt-Gurt mit Kindersicherung

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