Test: 29 Zoll MTB Laufräder mit Steckachse – Alu und Carbon im Vergleich

Laufräder gelten als das beste Tuning fürs MTB. Doch stimmt das wirklich? Und was bieten aktuelle Nachrüstsätze? Dieser Artikel klärt auf und vergleicht 13 Modelle ab 430 Euro.

Die Gewinner auf einen Blick

  • Testsieger Alu-Laufräder: Die Veltec ETR Extradrei überzeugen mit perfektem Aufbau, niedrigem Gewicht und einem spitzen Wert bei der Trägheitsmessung.
  • Testsieger Carbon-Laufräder: Die Acros Enduro-Carbon-LSR 29" sind superleicht und klasse aufgebaut. Besonders toll für Nachrüster: Der Satz ist auch für Non-Boost erhältlich!
  • Kauftipp Alu-Laufräder: Die Race Face Aeffect R punkten dank grundsolidem Laufradaufbau, guten Steifigkeitswerten und ordentlichem Tempo.
  • Kauftipp Carbon-Laufräder: Die Newmen Advanced SL A.30 machen optisch eine Menge her und auch die Beschleunigung kann voll punkten.

Alu-Laufräder im Test (ab 430 Euro)

Im Folgenden werden verschiedene Alu-Laufräder detailliert vorgestellt und bewertet:

Crankbrothers Synthesis Enduro Alloy

  • Preis pro Paar: 600 Euro
  • Gewicht v./h.: 913.5 g /111 g
  • Max. Systemgewicht: keine Angabe
  • Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Alu/Stahl 31/29 mm
  • Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/32, dreifach gekreuzt
  • Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
  • Achsstandards hinten: 12 x 148 mm
  • Disc-Aufnahme/Freilauf: 6-Loch / MS, XD, HG
  • Lieferumfang: TL-Band, TL-Ventile
  • Gewicht: 2024,5 g
  • Testfazit: Die Crank-Räder gehören zu den seiten- und torsionssteifsten im Test. Trotz des hohen Gewichts erreichen sie bei der Trägheitsmessung gute Werte, da die recht leichte Alu-Felge die schweren Naben kaschiert.
  • Testurteil: Gut

DT Swiss XM 1700 Spline

  • Preis pro Paar: 719 Euro
  • Gewicht v./h.: 897 g/993 g
  • Max. Systemgewicht: 120 kg
  • Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Alu/Stahl 30/30 mm
  • Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/28, dreifach gekreuzt
  • Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
  • Achsstandards hinten: 12 x 148 mm
  • Disc-Aufnahme/Freilauf: CL / MS, XD, HG
  • Lieferumfang: TL-Band, TL-Ventile
  • Gewicht: 1890 g
  • Testfazit: Die beliebten Mittelklasse-Laufräder der Schweizer sind - für Alu-Felgen - leicht und prima zu beschleunigen. Das Vorderrad überragt bei der Seitensteifigkeit die Konkurrenz, generell liegen die Steifigkeiten auf sehr gutem Niveau.
  • Testurteil: Sehr gut

Mavic Crossmax XL S 29

  • Preis pro Paar: 750 Euro
  • Gewicht v./h.: 881 g/1010 g
  • Max. Systemgewicht: 120 kg
  • Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Alu/Stahl 30/30 mm
  • Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 24/24, zweifach gekreuzt
  • Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
  • Achsstandards hinten: 12 x 148 mm
  • Disc-Aufnahme/Freilauf: 6-Loch, CL / MS, XD, HG
  • Lieferumfang: TL-Ventile, Speichen
  • Gewicht: 1891 g
  • Testfazit: Das neue Crossmax- Laufrad kommt dezenter daher als früher - und ist rundum eine solide Wahl. Für ein Alu-Rad relativ leicht, glänzt die wie gehabt sehr gute Mavic-Aufbauqualität. Steifigkeitswerte sowie die Beschleunigung liegen im Mittelfeld des aber generell sehr starken Testfeldes.
  • Testurteil: Gut

Newmen Evolution SL A.30

  • Preis pro Paar: 680 Euro
  • Gewicht v./h.: 831 g/971 g
  • Max. Systemgewicht: 125 kg
  • Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Alu/Stahl 30/30 mm
  • Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/28, dreifach gekreuzt
  • Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
  • Achsstandards hinten: 12 x 148 mm
  • Disc-Aufnahme/Freilauf: 6-Loch / MS, XD, HG
  • Lieferumfang: -
  • Gewicht: 1802 g
  • Testfazit: Leicht und flott! Die Newmen-Alu-Räder sind nur minimal schwerer als die von Testsieger Veltec, lassen sich aber genauso prima (für einen Alu-Satz) beschleunigen. Der Aufbau ist gelungen mit minimalem Seiten-, aber quasi null Höhenschlag.
  • Testurteil: Sehr gut

Race Face Aeffect R

  • Preis pro Paar: 600 Euro
  • Gewicht v./h.: 923,5 g/1070 g
  • Max. Systemgewicht: keine Beschränkung
  • Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Alu/Stahl 30/30 mm
  • Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/28, dreifach gekreuzt
  • Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
  • Achsstandards hinten: 12 x 148, 12 x 157 mm
  • Disc-Aufnahme/Freilauf: 6-Loch / MS, XD, HG
  • Lieferumfang: TL-Band, TL-Ventile, Speichen
  • Gewicht: 1993,5 g
  • Testfazit: Auf der Habenseite der Alu-Laufräder aus Kanada steht ein grundsolider Laufradaufbau samt sehr guter Steifigkeitswerte. Trotz des stattlichen Gewichts von fast zwei Kilo für den Satz macht die Felge Tempo: In Sachen Beschleunigung gehört das Race-Face-Rad zu den besten im Alu-Testfeld.
  • Testurteil: Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Kauftipp)

Shimano Deore XT WH-M8120

  • Preis pro Paar: 430 Euro
  • Gewicht v./h.: 933 g/1079 g
  • Max. Systemgewicht: keine Angabe
  • Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Alu/Stahl 30/30 mm
  • Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/28, zweifach gekreuzt
  • Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
  • Achsstandards hinten: 12 x 148 mm
  • Disc-Aufnahme/Freilauf: CL / MS
  • Lieferumfang: TL-Band, TL-Ventile
  • Gewicht: 2012 g
  • Testfazit: Günstig, aber gut! Shimanos XT-Laufradsatz schlägt sich trotz preislichem Respektabstand zur Konkurrenz wacker. Der Aufbau der Laufräder ist sehr gut, die Steifigkeitswerte sind mit Crankbrothers die besten im Test.
  • Testurteil: Gut

Spank 350 Vibrocore

  • Preis pro Paar: 699 Euro
  • Gewicht v./h.: 917 g/1119 g
  • Max. Systemgewicht: keine Angabe
  • Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Alu/Stahl 30/30 mm
  • Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/28, dreifach gekreuzt
  • Achsstandards vorne: 15 x 110, 20 x 110 mm
  • Achsstandards hinten: 12 x 148, 12 x 150/157 mm
  • Disc-Aufnahme/Freilauf: 6-Loch / MS, XD, HG
  • Lieferumfang: TL-Band/-Ventile, Speichen, Nippel
  • Gewicht: 2036 g
  • Testfazit: Die Spank-Räder besitzen eine Schaumstoff-Schicht in der Felge, die Vibrationen dämpfen soll. Generell eher schwerer, "nur" gut zu beschleunigender Satz, dessen Hinterrad die schlechtesten Seitensteifigkeiten im Test zeigt.
  • Testurteil: Gut

Veltec ETR Extradrei

  • Preis pro Paar: 549 Euro
  • Gewicht v./h.: 827,5 g/964,5 g
  • Max. Systemgewicht: keine Angabe
  • Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Alu/Stahl 30/30 mm
  • Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 32/32, dreifach gekreuzt
  • Achsstandards vorne: QR, 15 x 100, 15 x 110, 20 x 110 mm
  • Achsstandards hinten: QR, 12 x 142, 12 x 148 mm
  • Disc-Aufnahme/Freilauf: 6-Loch / MS, XD, HG
  • Lieferumfang: TL-Band
  • Gewicht: 1792 g
  • Testfazit: Veltecs Satz ist perfekt aufgebaut und zeigt das geringste Gesamtgewicht im Alu-Testfeld. Auch der Wert bei der Trägheitsmessung ist im Vergleich Spitze. Die Seitensteifigkeiten sind ebenfalls bar jeder Kritik.
  • Testurteil: Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Testsieger)

Carbon-Laufräder im Test (ab 1199 Euro)

Auch Carbon-Laufräder wurden getestet und bewertet:

Acros Enduro-Carbon-LRS 29"

  • Preis pro Paar: 1199 Euro
  • Gewicht v./h.: 731 g/819 g
  • Max. Systemgewicht: keine Beschränkung
  • Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Carbon/Stahl 29/29 mm
  • Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/28, dreifach gekreuzt
  • Achsstandards vorne: 15 x 100, 15 x 110 mm
  • Achsstandards hinten: 12 x 142, 12 x 148 mm
  • Disc-Aufnahme/Freilauf: 6-Loch, CL / MS, XD, HG
  • Lieferumfang: TL-Band, TL-Ventile, Inbus
  • Gewicht: 1550 g
  • Testfazit: Acros liefert mit dem Enduro-Laufradsatz ein mit 1550 g superleichtes und klasse aufgebautes Paar Carbon-Rundlinge. Die Steifigkeiten liegen ebenso in allen Bereichen auf sehr gutem Niveau. Toll für Nachrüster: Der auch preislich äußerst attraktive Satz aus Baden-Württemberg ist auch für Non-Boost erhältlich.
  • Testurteil: Überragend (MOUNTAINBIKE-Testsieger)

Crankbrothers Synthesis Enduro Carbon

  • Preis pro Paar: 1699 Euro
  • Gewicht v./h.: 829 g/1017 g
  • Max. Systemgewicht: keine Angabe
  • Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Carbon/Stahl 31/29 mm
  • Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/32, dreifach gekreuzt
  • Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
  • Achsstandards hinten: 12 x 148 mm
  • Disc-Aufnahme/Freilauf: 6-Loch / XD, HG
  • Lieferumfang: TL-Band, TL-Ventile
  • Gewicht: 1846 g
  • Testfazit: Die Synthesis sind die schwersten und "langsamsten" Kohlefaser-Räder im Test. Dafür sind die Crankbrothers rundherum sehr gut aufgebaut, und sie glänzen dank massiver Bauweise mit nahezu perfekten Seitensteifigkeiten. Vorne mit breiterer Maulweite als hinten, dort dafür mit 32 Speichen extra stabil aufgebaut.
  • Testurteil: Sehr gut

DT Swiss XMC 1501 Spline One

  • Preis pro Paar: 1599 Euro
  • Gewicht v./h.: 766 g/ 863 g
  • Max. Systemgewicht: 120 g
  • Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Carbon/Stahl 30/30 mm
  • Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/28, dreifach gekreuzt
  • Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
  • Achsstandards hinten: 12 x 148 mm
  • Disc-Aufnahme/Freilauf: CL / MS, XD, HG
  • Lieferumfang: TL-Band/-Ventile, MS-Freilauf
  • Gewicht: 1629 g
  • Testfazit: Die Schweizer punkten bei ihrem Carbon-Modell mit perfektem Aufbau und niedrigem, wenn auch nicht superleichtem Set-Gewicht. Die Steifigkeiten liegen auf sehr gutem Niveau, und wie (fast) alle Carbonis im Test beschleunigen die DTs super. Gibt es auch als XRCVariante für Cross-Country und als EXC (Enduro).
  • Testurteil: Überragend

Newmen Advanced SL A.30

  • Preis pro Paar: 1450 Euro
  • Gewicht v./h.: 715 g/864,5 g
  • Max. Systemgewicht: 125 g
  • Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Carbon/Stahl 29/29 mm
  • Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/28, dreifach gekreuzt
  • Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
  • Achsstandards hinten: 12 x 148 mm
  • Disc-Aufnahme/Freilauf: CL / MS, XD, HG
  • Lieferumfang: TL-Band, TL-Kit von Milkit
  • Gewicht: 1579,5 g
  • Testfazit: Optisch macht Newmens superleichter Carbon-Satz mit den silbern glänzenden Naben eine Menge her. Die Laufräder beschleunigen nur minimal schlechter als Testsieger Acros, auch beim Aufbau gibt es keinen Grund zur Kritik.
  • Testurteil: Überragend (MOUNTAINBIKE-Kauftipp)

Race Face Next R31

  • Preis pro Paar: 1699 Euro
  • Gewicht v./h.: 816 g/912 g
  • Max. Systemgewicht: keine Beschränkung
  • Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Carbon/Stahl 31/31 mm
  • Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/28, dreifach gekreuzt
  • Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
  • Achsstandards hinten: 12 x 148, 12 x 157 mm
  • Disc-Aufnahme/Freilauf: 6-Loch / MS, XD, HG
  • Lieferumfang: -
  • Gewicht: 1728 g
  • Testfazit: Wie Crankbrothers setzt auch Race Face eher auf Stabilität denn auf ausgewiesenen Leichtbau. Dafür überzeugt der Aufbau der breiten Felgen, auch die ermittelten Steifigkeitswerte des teuren Next-R-Satzes sind durch die Bank sehr gut. Lässt sich zudem Carbon-typisch prima beschleunigen.
  • Testurteil: Sehr gut

Warum Laufräder das ideale Tuning sind

Hochwertige Laufräder bringen positive Effekte. Sie sparen Gewicht und damit Massenträgheit, was das Bike leichter, agiler im Handling und spurtfreudiger macht. Gleichzeitig gehen sie in Sachen Steifigkeit und Langlebigkeit keinerlei Kompromisse ein. So zumindest das Versprechen.

Leicht und mit viel Speed

Die getesteten Laufräder weisen attraktive Gewichte auf, die deutlich unter denen eines "08/15-Satzes" in einem 3000-Euro-Fully liegen dürften. Die Carbonis wiegen dabei weniger als die Alu-Modelle: im Schnitt 265 g pro Satz. Die beiden Kohlefaser-Wheels von Acros und Newmen erreichen mit unter 1600 g Paargewicht echte Traumwerte - bei voller Enduro- und hoher Gewichtsfreigabe.

Newmen und Veltec zeigen, dass auch Alu leichte Laufräder erlaubt. Deren Sätze kommen auf je rund 1800 g - klasse. Crankbrothers, Shimano und Spank überbieten mit ihren Alu-Rädern die kritische Zwei-Kilo-Marke. Das passt zur jeweiligen Philosophie der Hersteller (robust, komfortabel, langlebig ...), geht aber kaum als Gewichts-Tuning durch und hat entsprechend Punktabzüge zur Folge.

In der Regel gilt: Je leichter, desto beschleunigungsfreudiger. Aber auch sehr schwere Laufräder können eine vergleichsweise geringe Massenträgheit aufweisen. Denn es kommt vor allem auf das Gewicht der Felge an, da diese bei der Rotation den längsten Weg zurücklegt. Eine schwere (robuste) Nabe fällt buchstäblich nicht so sehr ins Gewicht.

Vorteile von 29 Zoll Laufrädern

Die großen 29 Zoll Laufräder bringen bei der Fahrt mehr Laufruhe und der Fahrer hat ein sicheres Gefühl. Die Fahrt wird sanfter, der Laufradsatz hat mehr Bodenkontakt und dadurch eine bessere Traktion. Ein Twentyniner Laufrad macht dein Bike pfeilschnell, schafft Höchstgeschwindigkeiten und ist verglichen mit den anderen Laufradgrößen der Champion in der Endgeschwindigkeit.

Bei keiner anderen Laufradgröße ist die Reduktion von rotierender Masse so stark spürbar wie bei einem 29 Zoll Laufrad. Egal ob für Schnellspanner, Steckachse, Boost, Shimano 11fach, Sram 11 oder 12fach. Alles ist möglich. Konfiguriere dir deinen neuen leichten MTB 29" Laufradsatz mach den Test und spüre den Unterschied.

Sowohl die Antriebssteifigkeit als auch die Bremssteifigkeit ist bei beiden NEWMEN Modellen sehr gut. Das ist auch auf die hohe Speichenspannung zurückzuführen. Außerdem vermitteln die NEWMEN Straightpull-Naben eine hohe Rotationssteifigkeit.

Durchschlagsicherheit

Auch in diesem Punkt haben uns die NEWMEN Laufräder voll überzeugt. NEWMEN hat ein ausgezeichnetes Durchlagstestverfahren, um unter anderem bei Durchschlägen schwerwiegende Schäden an der Felge zu verhindern. Trotz ein paar Durchschlägen wurde weder die Carbonfelge des NEWMEN Advanced noch die Aluminiumfelge des NEWMEN Evolution beschädigt.

Leichtlauf der Lager

Die Lager der NEWMEN Straightpull Naben laufen sehr leicht. Wir behaupten, dass sie sogar so leicht laufen, dass sie kaum mit anderen Herstellern zu vergleichen sind. Darauf legt Michi Grätz bekanntlich sehr viel Wert.

Breite Felgen

Die mittlere Innenweite der Felgen liegt bei 30 Millimetern, das erlaubt niedrige Reifendrücke. Das breite Boost-Einbaumaß - 110 mm vorne, 148 mm hinten - macht die Laufräder steif.

Schlagtest

Mit einem Schlagtest wurde überprüft, was die Felge wegstecken kann. Dazu wurden die Laufräder 20 Grad geneigt aufgespannt und ein 7,5 Kilogramm schwerer Kunststoffhammer aus fünf Höhen auf das Felgenhorn donnern lassen. Alu-Felgen bekommen dabei schnell Beulen, deren Tiefe wir vermessen haben (Tabellenwerte oben). Carbon-Felgen wurden auf sichtbare Schäden kontrolliert und auf der höchsten Schlagstufe bis zu fünf Versuche an fünf unterschiedlichen Stellen unternommen.

Bewertet wurde bei Carbon die höchste schadensfreie Stufe, bei Bruch wurde zusätzlich um eine Stufe abgewertet. Bei Alu wurde die Stufe bewertet, bei der die Verformung unter einem Millimeter bleibt.

Ergebnisse des Bruchtests

Die Syntace-Felge aus Carbon besteht die Schlaghöhe 5 locker, selbst die Probe auf Stufe 8 lässt nur den Decklack platzen. Ein herausragendes Testergebnis. Damit kann man sich zu Tale stürzen.

Die Carbon-Felge von Acros hält bis Schlagstufe 4 ohne sichtbare Zeichen, bei Schlagstufe 5 reißt die Felge auf. Im groben Geläuf sind solche Konstruktionen keine gute Wahl.

Meistens beult Alu nur. Aber wenn es zu viel wird, gibt es auch hier Bruch - wie im Bild bei der Sun-Ringlé-Felge, die bei Schlagstufe 5 als einzige Alu-Felge richtig deutlich einreißt.

Selbst bei Schlagstufe 5 sind die Beulen in der Newmen-Aluminium-Felge winzig. Besser steckt kein Alu-Ring die Misshandlungen weg. Der Trick: Die Felgenhörner sind leicht ausgestellt.

Die leichte, asymmetrische Breitfelge scheint baugleich mit der von Acros, teilt aber auch deren Schlagempfindlichkeit. Sehr guter, homogener Aufbau. Sehr gute Steifigkeit.

Die außermittigen Speichenlöcher sorgen für gleichmäßige Spannungen links und rechts. Mechanisch top, bis auf die Schwäche im Schlagtest.

UST-Felge mit knackigem Reifensitz - keine hat einen größeren Durchmesser im Test. Tolle Verarbeitung, aber leider nicht ausreichend schlagfest.

Die dicke Breitfelge wird ausschließlich für Tubeless-Reifen empfohlen. Optisch ist das Ganze sehr stimmig, offenbart aber Schwächen im Schlagtest.

Die Felge scheint baugleich mit Bulls, ist im Schlagte...

DT Swiss FR 1500 Classic

DT Swiss präsentiert mit dem FR 1500 Classic einen Systemlaufradsatz für den harten Enduro- und Downhill-Einsatz. Er basiert auf der kürzlich vorgestellten FR 541 Alu-Felge und den bewährten 240er-Naben und wird in allen gängigen Laufradgrößen und Nabenbreiten verfügbar sein.

Der DT Swiss FR 1500 Classic-Systemlaufradsatz soll ab sofort verfügbar sein und schlägt mit 899 € zu Buche. Ihr könnt ihn sowohl als 29” als auch mit 27,5” oder im Mullet-Setup kaufen.

Alle Naben besitzen eine 6-Loch-Bremsaufnahme und an der Hinterradnabe das Ratchet EXP-System von DT Swiss. Freigegeben ist ein Systemgewicht von 140 kg, was für die meisten Fahrer mehr als ausreichend sein sollte.

Alle Systemlaufräder von DT Swiss werden von Hand gespeicht und zentriert und der Laufradsatz bringt in Kombination mit einem SRAM XD-Freilaufkörper ein Gewicht von 1.879 Gramm auf die Waage. Ausgeliefert wird er bereits mit einem montierten Felgenband und zugehörigen Tubeless-Ventilen.

Erstmals setzt DT Swiss am Vorder- und Hinterrad auf eine unterschiedliche Speichenanzahl, sprich auch auf unterschiedliche Felgen. So kommen am Vorderrad 28 und am Hinterrad 32 Speichen zum Einsatz. Das soll laut DT eine optimale Steifigkeit ermöglichen, die nicht nur die Speichenspannung, sondern durch die Anzahl und Art der Speichen definiert wird.

Die verwendete FR 541-Felge hat eine Innenweite von 30 mm und basiert auf den bekannten EX-Felgen. Allerdings wurde an gewissen Stellen Material hinzugefügt oder eingespart. So findet sich z. B. am Ende der Felgenflansch mehr Material und der Flansch geht folglich nicht nur nach innen, sondern auch etwas nach außen.

Die verwendete 240er-Nabe zählt als MTB-Topmodell im DT Line-up und besitzt das bewährte Ratchet EXP-System. Dieses besitzt bei 36 Verzahnungen einen Eingriffswinkel von 10°.

Auf dem Trail sorgt der FR 1500 Classic-Systemlaufradsatz für eine angenehme Steifigkeit, die feine Vibrationen herausfiltert und dennoch genug Traktion und Präzision auf den Trail bringt.

Laufradsatz 29 Zoll MTB Vergleich 2025

Die besten Laufradsätze 29 Zoll MTB: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.

Shkj MTB Laufräder Vergleichssieger

Hjrd Mountainbike-Laufradsatz 29

Pmp Nitro Carbon Race Set Bestseller

Wcyscore Mountainbike Laufradsatz Preis-Leistungs-Sieger

Die besten Laufradsätze 29 Zoll MTB:

Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.

Shkj MTB Laufräder Vergleichssieger

  • Modell: Shkj MTB Laufräder
  • Einbaubreite: 110 mm | 148 mm
  • Lochzahl: 32 | 32
  • Vorteile: mit Schnellspannern, für Scheibenbremsen, robustes Material
  • Nachteile: ohne Felgenbänder

Hjrd Mountainbike-Laufradsatz 29

  • Modell: Hjrd Mountainbike-Laufradsatz 29
  • Einbaubreite: 100 mm | 135 mm
  • Lochzahl: 32 | 32
  • Vorteile: für Scheibenbremsen, mit Schnellspannern, mit Felgenbändern
  • Nachteile: keine Flachspeichen

Pmp Nitro Carbon Race Set Bestseller

  • Modell: Pmp Nitro Carbon Race Set
  • Einbaubreite: 100 mm | 135 mm
  • Lochzahl: 28 | 28
  • Vorteile: aus Carbon, besonders leicht, mit Flachspeichen, für Tubeless-Reifen geeignet, mit Felgenbändern
  • Nachteile: ohne Schnellspanner

Wcyscore Mountainbike Laufradsatz Preis-Leistungs-Sieger

  • Modell: Wcyscore Mountainbike Laufradsatz
  • Einbaubreite: 100 mm | 135 mm
  • Lochzahl: 32 | 32
  • Vorteile: für Scheibenbremsen, mit Schnellspannern, mit Felgenbändern
  • Nachteile: keine Flachspeichen

Tabelle: Vergleich von MTB Laufradsätzen (29 Zoll)

Modell Einbaubreite (vorne | hinten) Lochzahl (vorne | hinten) Vorteile Nachteile
Shkj MTB Laufräder 110 mm | 148 mm 32 | 32 mit Schnellspannern, für Scheibenbremsen, robustes Material ohne Felgenbänder
Hjrd Mountainbike-Laufradsatz 29 100 mm | 135 mm 32 | 32 für Scheibenbremsen, mit Schnellspannern, mit Felgenbändern keine Flachspeichen
Pmp Nitro Carbon Race Set 100 mm | 135 mm 28 | 28 aus Carbon, besonders leicht, mit Flachspeichen, für Tubeless-Reifen geeignet, mit Felgenbändern ohne Schnellspanner
Wcyscore Mountainbike Laufradsatz 100 mm | 135 mm 32 | 32 für Scheibenbremsen, mit Schnellspannern, mit Felgenbändern keine Flachspeichen

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