MAMMUT Fahrrad Hersteller Geschichte

Dass der Schweizer Ausrüster Mammut nächstes Jahr seinen 150. Geburtstag feiert, dürfte mittlerweile jedem Outdoor Freund bekannt sein. 1862 wurde das Unternehmen von Kaspar Tanner in Dintikon als Seilerei gegründet. Heute ist Mammut auf Bekleidung, Rucksäcke, Seile, Kletterschuhe und Gurte, Lawinenverschütteten-Suchgeräte, sowie Stirnlampen und Schlafsäcke spezialisiert.

Anfang 2000 gesellte sich die norwegische Traditions-Schlafsack-Marke AJUNGILAK dazu, vor etlichen Jahren kaufte man die Schweizer Wanderschuhmarke „RAICHLE“ und im Lauf der Jahre folgten noch weitere Produzenten von Nischenprodukten und damit Know-how. MAMMUT ist auf dem besten Weg ein Vollsortimenter mit Ausrichtung Alpin-Outdoor zu werden und das ist auch gut so. Also aus meiner Sicht würde es passen.

Die Peaks Collection ist die neu lancierte Ausrüstungslinie für eben dieses Firmenjubiläum 150 Jahre Mammut. Mit ihrem asymmetrischen Muster kreieren die Produkte einen für den Bergsport völlig einzigartigen Look. Man kann die neue Jubiläumskollektion im Mammut Peak Project auch bereits in Aktion entdecken. Momentan ist eine erste Auswahl der Produkte mit dem neuartigen Design in den Mammut Stores und im ausgewählten Fachhandel verfügbar. 150 Jahre Mammut.

Mammut gehört damit als international tätiges Schweizer Bergsportunternehmen nicht nur zu den besten sondern auch traditionsreichsten seiner Art. Sven ist Software Ingenieur, leidenschaftlicher Pfadfinder, Vater von drei sehr aktiven Kindern und Urheber des Freiluft Blogs. Seit vielen Jahren ist er bereits mit “Outdoor” und Natur verbunden. Zu seinen persönlich bevorzugten Outdoor-Aktivitäten zählen unter anderem (Trail-) Running, Mountainbiking, Tageswanderungen und Geocaching.

Die neue Bikepacking-Kollektion von ASSOS + Mammut

Mach dein Fahrrad bereit, ab auf den Sattel und entdecke die neue ASSOS + Mammut Bikepacking-Kollektion. Entdecke unsere neue Bikepacking-Kollektion. Speziell gemacht für Abenteurer im Sattel, bietet dir diese Kollektion kompromisslose High-Performance Ausrüstung für jede Bikepacking-Reise. Mit leichter, atmungsaktiver Ausrüstung und einer Isolierung mit idealem Wärme-Gewichts-Verhältnis bist du perfekt für mehrtägige Bikepacking-Abenteuer, herausfordernden Bergtouren und Übernachtungen im Camp gerüstet.

Die verlängerte Rückenpartie, ergonomisch geformte Ärmel und helmtaugliche Kapuzen sorgen für höchsten Komfort beim Fahrradfahren, während dir Passform und Material uneingeschränkte Bewegungsfreiheit bieten. Durch Wind- und wetterfeste Materialien bleibst du auf und neben dem Rad trocken und geschützt - egal, was die Wetter-App sagt.

"Unser Ziel ist es, Radfahrern die ultimative Ausrüstung für ihre Abenteuer zu bieten, damit sie sich in jeder Umgebung auf ihre Ausrüstung verlassen können."Laura BernhardMammut Produktmanagerin Bekleidung

Die Kollektion

  • LEICHTER PACKENLeichte, atmungsaktive Ausrüstung und eine Isolierung mit idealem Wärme-Gewichts-Verhältnis.
  • WEITER FAHRENPerfekt für mehrtägige Bikepacking-Abenteuer, herausfordernden Bergtouren und Übernachtungen im Camp.
  • DIE SCHWEIZER INNOVATIONDank Wind- und wetterfester Materialien kannst du deine Wetter-App vergessen.

Über die Zusammenarbeit

In dieser Saison vereinen ASSOS und Mammut das Beste an Schweizer Innovationen und Handwerkskunst für eine einzigartige Bikepacking-Kollektion. Beide Marken stehen für innovative Lösungen und High Performance in ihrem Fachgebiet. Diese Kollektion ermöglicht es Bikepacker:innen, jenseits der Grenzen zu fahren, der Stadt zu entfliehen, Langstrecken und Höhenmeter zu meistern und mehrere Tage auf abgelegenen Routen zu verbringen.

Über ASSOS

ASSOS steht für höchste Expertise im Bereich Profi-Radsportbekleidung und entwickelt seit 1976 moderne Ausrüstungen, die speziell für Fahrer:innen entwickelt wurde, die unvergleichlichen Komfort und High Performance suchen. Mit einer tief verwurzelten Leidenschaft für Präzision, Aerodynamik und Komfort verbindet ASSOS Technologie mit Schweizer Handwerkskunst, um Ausrüstung zu entwickeln, die es Radfahrer:innen ermöglicht, über ihre Grenzen hinauszugehen.

Exkurs: Friedel Münch und die Münch Mammut Motorräder

Friedel Münch ist am Sonntag im Alter von 87 Jahren gestorben. Sein Name ist mit Superlativen verbunden wie kaum ein anderer im Motorradbau, um seine Maschinen ranken sich Mythen. Als Münch am 27. Februar 1966 sein neues Motorrad vorstellte, war die Fachwelt geplättet. So etwas hatte man noch nicht gesehen - eine Straßenmaschine mit einem Vierzylinder-Automotor, 55 PS stark und über 180 Sachen schnell! Die »Münch Mammut«, die offiziell »Münch 4« genannt wurde, war das erste »Big Bike« der Geschichte. Sein Lebenswerk krönte er 34 Jahre später mit der »Mammut 2000« - wieder das größte, schwerste und teuerste Motorrad der Welt. Zuletzt lebte der geniale Konstrukteur in Altenstadt.

Friedel Münch wurde am 6. Februar 1927 in Dorn-Assenheim geboren, sein Vater hatte eine Auto- und Motorrad-Werkstatt in Nieder-Florstadt und nahm seinen Sohn schon im Kindesalter mit zu den Motorrad-Bergrennen auf dem nahen Schottenring. Kein Wunder, dass sich der Junge für Motorräder begeisterte und, von 1941 bis 1944, eine Kfz-Schlosserlehre machte.

Am 28. Februar 1966 präsentierte Münch eine Sensation: Das erste Straßenmotorrad mit Vierzylinder-Automotor, das größte, schwerste, schnellste und teuerste Zweirad der Welt. Die »Mammut« schlug ein wie eine Bombe, Münch war plötzlich weltberühmt. Er durfte »sein Kind« allerdings nicht Mammut nennen, weil ein Fahrradhersteller den Namen für sich beanspruchte. Bis 1980 wurden von der offiziell »Münch-4« genannten Maschine exakt 476 Stück gebaut. Hollywoodstars und arabische Scheichs liebten sie ebenso wie Gunter Sachs oder Modedesigner Luigi Colani.

Ende der 1960er Jahre entstand für zwei Millionen Mark ein neues größeres Werk, diesmal im Altenstädter Ortsteil Waldsiedlung, für fast 40 Mitarbeiter. Doch ein Geschäftspartner sorgte dafür, dass die Firma in andere Hände überging und schließlich 1974 geschlossen wurde.

Knapp zehn Jahre später, im Alter von 73 Jahren, kehrte die Legende zurück. Münch konstruierte eine Neuauflage: die »Münch Mammut 2000«. Das mit sagenhaften 260 PS stärkste Serienmotorrad der Welt kostete 85 000 Euro und wurde in hochwertiger Handarbeit gebaut.

Dass die Legende weiterlebt, dafür soll die Münch Mammut 2000 sorgen. Die Neuauflage ist genauso maßlos wie das Original, hat aber technisch mit ihrem Vorgänger nur noch wenig gemein. Der Rest besteht, so Münch, aus "exklusiven Spezialanfertigungen". Mit einem Gewicht von 354 Kilogramm ist das "Big Bike" nicht gerade ein Leichtgewicht.

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