Mini Bike Geschichte: Eine faszinierende Entwicklung

Das Mini-Bike ist mehr als nur ein kleines Rad; es ist ein speziell angefertigtes Rad für kleinwüchsige Menschen, bei dem Standardgeometrien und Kinderfahrräder oft nicht die richtigen Körperproportionen bieten. Salamandre Cycles hat sich dieser Herausforderung gestellt und ein beeindruckendes Ergebnis erzielt: einen wunderschönen Stahlrahmen mit Stahlgabel, 20-Zoll-Laufrädern, Shimano Alfine 11 Antrieb und hydraulischen Scheibenbremsen. Solche Aufträge geben Rahmenbauern die Möglichkeit, Menschen, die sonst kaum Freude am Radfahren haben, diese Freude zurückzugeben.

Die Anfänge der Mini Bikes

Die Geschichte der Mini Bikes begann mit dem Wunsch nach Verbesserung. Gegründet wurde YCF von Yannick Coquard, einem nationalen Pro-Motocross-Rennfahrer, und Dimitri Bera, einem hochrangigen französischen Techniker. Sie schlossen sich 2004 zusammen, um die Qualität und Zuverlässigkeit der Pit-Bikes zu verbessern. Yannick modifizierte sein eigenes Pitbike Schritt für Schritt und entschied schließlich, sein eigenes zu bauen. Seit der Einführung der ersten Minibike-Reihe im Jahr 2005 hat sich die Marke YCF enorm weiterentwickelt und ihre Produkte auf das heutige Niveau gebracht.

YCF: Ein echter Motorradhersteller

YCF ist ein echter Motorradhersteller mit eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilung und eigener Fabrik in China, die 2009 gegründet wurde. Diese Kontrolle von A bis Z war der Schlüssel zum Erfolg. Ein großer Erfolg war die Entwicklung des YCF 50 im Jahr 2012. Dieses Minibike ist für Kinder von 3 bis 7 Jahren gedacht und kann optional mit einem Stabilisierung kit ausgestattet werden. Es wurde speziell für Geschwindigkeit und Sicherheit entwickelt.

Durch diesen Erfolg bestärkt und aus ökologischen Gründen beschloss YCF, 2016 sein eigenes elektrisches Minibike auf den Markt zu bringen und das erste elektrische Minibike für Kinder zu entwickeln. YCF bietet auch ein 88-Zoll-Elektrofahrrad an. 2017 entwickelte YCF ein höheres Modell, zwischen einem Pitbike und einem vollwertigen Fahrrad, mit 14-Zoll- und 17-Zoll-Rädern, die dem Fahrer mehr Stabilität bieten.

Mini Bikes im Motorsport

Dennis Norick Stelzer, ein zehnjähriger, international erfolgreicher Pocket Bike Fahrer, träumte schon mit vier Jahren von einer Rennfahrerkarriere. Seit fünf Jahren kämpft er mit einem Pocket Bike, der Mini-Version eines Motorrads ohne Schaltung, auf Asphalt-Strecken um die ersten Plätze. Familie Stelzer unterstützt ihn dabei tatkräftig und investiert viel Zeit und Geld in sein Hobby. "Adrenalin", darum gehe es, sagt Dennis. "Dass der Junge talentiert ist, steht außer Frage", sagt auch Gordana Kurzka vom Deutschen Motor Sport Bund.

Die Kleinsten fahren mit dem Pocket Bike, einem Zweirad, dass knapp einen Meter lang und 50 Zentimeter hoch und breit ist. "Mit so einem Bike kann man allerdings nur bis zum Alter von zehn Jahren fahren", sagt Gordana Kurzka. Und um in die nächste Stufe wechseln zu können, müssten die Nachwuchsrennfahrer beweisen, dass sie talentiert genug sind. Familie Stelzer weiß das.

Im Keller ihres Hauses haben Vater und Sohn sich dafür eine Werkstatt eingerichtet, in der sie das Bike anpassen und sicherer machen. Es riecht nach Benzin hier. "Nach meinem Lieblingsgeruch", erklärt Dennis Norick lachend. Sein Bike fährt bis zu 80 km/h. gefährlich sein. Den Vorwurf unverantwortlich zu handeln, lassen die Eltern jedoch nicht gelten. Schule gehe vor, sagt Dennis Norick.

Im Wohnzimmer von Familie Stelzer steht eine Glasvitrine vollgestopft mit Erfolg: mit Dutzenden Pokalen, Urkunden und Auszeichnungen. Dieses Jahr ist Dennis Norick wieder unter den besten Fahrern und sogar der beste Fahrer mit einem Zweitaktmotor. Dass Dennis Norick zumindest in den nächsten Jahren weiter auf Rennstrecken unterwegs sein wird, steht außer Frage. Ab der nächsten Saison fährt der Junge nicht mehr mit einem Pocket Bike, sondern wird dann auf das Schaltbike umsteigen. Anders als Pocket Bikes haben Schaltbikes eine ganz normale Sechs-Gang-Schaltung.

Die Entwicklung von Elektro-Klapprädern

Als ich im Jahr 2007 das Falt-Pedelec-Projekt begann, war noch Pionierzeit in der E-Bike-Welt. Auf Anraten eines "E-Bike Experten" baute ich das erste E-Bike Faltrad mit einem Mittelmotor. Nach der ersten Probefahrt war mir klar, dass der Mittelmotor für meine Ansprüche zu wenig Leistung hatte und daher zukünftig nicht in Frage kommt. Der nächste Prototyp wurde mit einem Vorderradmotor ausgestattet. Obwohl zu dieser Zeit keine 20" Motoren erhältlich waren und ich einen langsam drehenden 28" Motor einspeichen musste, wurde eine Höchstgeschwindigkeiten von 20 km/h erreicht.

Viele weiteren Entwicklungschritte mussten jedoch noch gemacht werden, um zur jetzigen Modellreife zu gelangen. Im Ur-Vitali Elektroklapprad war bereits 2007 ein Mittelmotor eingebaut. Aus den 70er Jahren stammt die Idee: Ein Fahrrad zusammenklappen, im Kofferraum des Autos mitnehmen und im Grünen radeln. Das Klapprad war erfunden. Der Trend hielt sich etwa 10 Jahre, bis Fahrraddachträger es ermöglichten, sein normales Fahrrad mit dem Auto zu transportieren.

2007 sah ich ein altes Klapprad stehen und bekam in dem Moment den Geistesblitz, einen Elektroantrieb einzubauen, dann wäre der Nachteil der schlechten Laufeigenschaften überwunden. Gesagt, getan. Ich montierte einen Motor in ein Klapprad und es lief nicht schlecht, jedoch bei der schnellen Bergabfahrt bekam ich es auf dem wackelnden Klapprad mit der Angst zu tun. Die Rahmengeometrie war für diesen Betrieb überhaupt nicht ausgelegt.

So entwickelte ich den Rahmen, der den Anforderungen von hohen Geschwindigkeiten und einem starken Motor angepasst wurde. Die Sitzposition, zuvor viel zu eng, wollte ich wie an einem "Erwachsenen-Rad". Also verlängerte ich zuerst den Radstand, änderte die Lenkerform und Lenkerstütze und beschaffte eine extra lange Sattelstütze. Die ersten Vitalis waren dann mit einer 3-Gang Schaltung mit Rücktrittbremse und einem 160Wh NiMH Akku ausgestattet. Schon in der ersten Auslieferung ließen die Kunden eine 7-Gang Schaltung nachrüsten. Die Akkuleistung reichte damals für etwa 25 Kilometer.

Mini Bikes als Trend

Leicht, laut, schnell und vor allem billig: Mini-Bikes liegen im Trend. Ursprünglich für Kinder konzipiert, finden die winzigen Motorräder vor allem unter Erwachsenen immer mehr begeisterte Anhänger. "Das ist einfach ein Kick", sagt Oliver Kubbe. "Es vibriert tierisch, ist höllisch laut und sehr anspruchsvoll zu fahren." Der Motorrad-Liebhaber verkauft über seine Firma Tunescoot in einem Hamburger Hinterhof neben normalen Zweirädern auch Mini-Bikes. "Diese Dinger sind wirklich aufregend."

Im Internet bewerben zahlreiche Motorrad-Händler die gerade einmal kniehohen Höllenmaschinen, die nur auf Privatgrundstücken oder Kartbahnen gefahren werden dürfen, als "ultimative Spaß-Garantie" oder "Hornissen im Tiefflug". "Kinder können Mini-Bikes nicht fahren", sagt er. "Man muss ziemlich aufpassen. Doch das ist nicht das einzige Risiko der Mini-Motorräder, die seit wenigen Jahren bundesweit erhältlich sind und sich inzwischen vor allem unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen großer Beliebtheit erfreuen.

Sicherheitsrisiken und Verarbeitung

Doch bei näherem Hinsehen entpuppen sich die meisten Modelle laut Fachleuten als große Sicherheitsrisiken: billige Verarbeitung, instabile Schweißnähte, lockere Lenker, scharfe Kanten. In der Kart-Szene werden die "Spielzeugmotorräder" deshalb gerne "Chinakracher" genannt. Die meisten Mini-Bikes werden laut Fachleuten über das Internet verkauft, einfache Typen sind bereits ab 150 Euro zu haben. "Bei vielen dieser Billigmodelle sehen die Schweißstellen aber aus, als hätte sie ein Kindergärtner gemacht", sagt Kubbe.

Obwohl die Mini-Motorräder nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind, trauen sich immer wieder Fahrer damit auf die Straße. Das Unfallrisiko ist enorm: Die Fahrer sitzen so tief, dass sie von Autofahrern leicht übersehen werden. Doch auch auf Privatgrundstücken ist das Heizen gefährlich. "Diese Fahrzeuge können auf bis zu 100 km/h beschleunigt werden, aber dafür sind sie einfach nicht ausgelegt", sagt Karl-Peter Jochem von der Polizei in Trier. "Man sitzt dort so unsicher, dass man schon runterfällt, wenn man nur über einen Stein fährt."

Oliver Kubbe warnt vor unzureichender Verarbeitung und verkauft Mini-Bikes an Jugendliche grundsätzlich erst ab 15 Jahren. Was die Geschwindigkeit der Mini-Bikes angeht, hat Oliver Kubbe zwar andere Erfahrungen gesammelt: "Bei normaler Einstellung sind die etwa 40 km/h schnell; wenn man Zylinder, Auspuff und Vergaser ändert, kann man sie bis auf 60 km/h tunen. Aber mehr geht definitiv nicht."

Die Honda Super Cub: Ein Meilenstein

Honda hat mit der Super Cub einen "Meilenstein" gesetzt, der frischen Wind in die Motorradszene brachte. Die Super Cub wurde zum Verkaufshit, da sie preisgünstige Mobilität bot. Die Fahrzeugbedienung und -beherrschung sind kinderleicht. Zum Gangwechsel genügt ein Tritt auf die Schaftwippe. Die Doppelkupplung übernimmt das Aus- und Einkuppeln. Die Technik ist so pfiffig gelöst, dass man das Vehikel sogar anschieben kann.

Mit dem Ziel, den Weltmarkt zu erobern, gründete der agile Firmenboss Soichiro Honda eine Werksniederlassung in den USA. Bereits 1960 war die C100 und C102 mit E-Starter und Batterie-Spulenzündung ausgestattet. Honda Deutschland wurde in Hamburg gegründet. Bis heute wurden über 100 Millionen Super Cubs gebaut.

Die Honda Monkey: Ein "Zwerg" erobert die Welt

Die Honda Monkey, auch bekannt als "Zwerg", wurde geboren, um im Renn-Fahrerlager unterwegs zu sein. Kaum größer als der "Zwerg", passen gerademal 2,5 Liter Treibstoff in den Tank. 1973 bringt Honda das Nachfolgemodell Z50M auf den Markt. Die Viertaktbegeisterung von Honda-san ist hinreichend bekannt. Die SS50 kommt mit 49ccm Hubraum auf den Markt. Im Jahre 1978 wollte Honda gezielt Vielfahrer und die Damenwelt ansprechen.

Die ST50 wiegt 64 kg, die ST70 ist ein Kilogramm schwerer. Die Zündanlage erfolgt die Motordrosselung auf 2,5PS bei 5000/min. Die Modellbezeichnung des Affen Z50J ist teuer und in gelber, roter, weißer oder grüner Lackierung erhältlich. Das "G" steht für "Gorilla". Bei uns wird der Hüpfer schlicht als Z50 "G" bezeichnet.

Monkey-Cross: Eine eigene Sportart

1975 wurde der "Göppinger-Monkey-Cross-Club" gegründet. Monkey-Cross ist eine Sportart mit weit über 100 Teilnehmern. Zugelassen sind 12jährige auf serienmäßigen Monkeys bis 50ccm. Auch die Reifengröße ist mit 10 Zoll festgeschrieben. Um- oder Eigenbauten sind erlaubt. Inzwischen ist vieles verbessert und getunt, dass die Heide wackelt.

Es gibt eine gemeinsame Monkey-Cross Meisterschaft mit anderen Dax&Monkey-Clubs. Originaltreue zählt dabei nicht immer. Leistungssteigerung wollen die Behörden nicht mehr auf den Straßen dulden. Auch die Mini-Bikes von Honda sind betroffen.

Pocketbikes: Der amerikanische Einfluss

Pocketbikes wurden in den frühen 1970er Jahren in den Vereinigten Staaten eingeführt, als das Dandy Pocketbike aus Japan von der Kendee Corporation importiert wurde. Der Sport des Mini-Moto-Rennens verbreitete sich schnell. Andere Pocketbike-Hersteller aus Japan, Italien und Europa kamen bald hinzu. Die frühen Bikes wurden von einem 2-Takt-Motor (Robin oder Roland) mit entweder 34,4cc oder 40,2cc Hubraum angetrieben. Diese Motoren wurden ursprünglich für Rasentrimmer und Laubbläser verwendet. Diese Motoren leisteten 2,0 PS und mit dem Zusatz einer Expansionskammer (getunter Auspuff) brachten die Bikes satte 3,0 PS!

Die Rahmen bestanden aus Stahlrohren, 4-Zoll-Aluminiumfelgen, pneumatischen Reifen, einer Seilzug-Scheibenbremse hinten und einer 3-teiligen Glasfaserkarosserie. Im Jahr 1996 kamen die ersten "Midis" auf den Markt, wie wir sie kennen, die Polini 911, und GRC kam mit dem exquisiten Lazer auf den Markt. In der Zwischenzeit wurden die alten "Bangers" zur Paul Godwood Klasse, benannt nach einem der Jungs, die wirklich geholfen haben, die Dinge in Gang zu bringen.

Die italienische Revolution

Alles begann, als ein italienischer Vater ein Bike für seinen Sohn baute. Er sammelte einige Teile, die für andere Anwendungen verwendet wurden (einschließlich eines Rasenmähermotors), und machte sich daran, das erste Minimoto zu bauen. Es setzte sich schnell durch und ein paar kleine italienische Werkstätten begannen, die ersten Bikes zu produzieren. Wo immer möglich, verwendeten sie Teile, die bereits verfügbar waren. Es wurden kleine 2-Takt-Motoren verwendet, hauptsächlich aus Gartengeräten. Diese Art von Motor wird auch heute noch für einige Modelle verwendet und als "Industriemotor" bezeichnet. Einer der häufigsten Hersteller von Industriemotoren ist "efco".

Das Motoren- und Bike-Design entwickelte sich weiter, wurde aber revolutioniert, als Polini mit einem speziell für Minimoto entwickelten Motor auf den Markt kam. Die Mehrheit der heutigen Modelle verwendet diesen Motor, der ständig aktualisiert wird. Polini führte auch andere Teile speziell für Minimoto ein, darunter Reifen, und schuf durch Massenproduktion eine beeindruckende Modellpalette. Die meisten kleineren Hersteller übernahmen den Polini-Motor und verwendeten ihn in ihren eigenen Fahrraddesigns. Heute dominiert Polini die Motorenproduktion. Sie sind nach wie vor der größte Bike-Hersteller, aber Pasini, GRC, DM, ZPF, ATM und Stamas sind ebenfalls wichtige Akteure in der Herstellung von Minimotos in Italien. GEM hat seinen Sitz in Großbritannien und verwendet Polini-Motoren.

Mini vs. Midi

Es gibt zwei Größen von Minimoto, "Mini" und "Midi". Es ist nicht unbedingt einfach, sie zu unterscheiden. Das neueste Gitterrahmen-GRC muss sehr genau inspiziert werden, um zu sehen, ob es sich um ein Mini (GR1) oder ein Midi (RSR) handelt. Einige größere und/oder weniger flexible Fahrer sagen, dass sie das Midi bevorzugen. Andererseits gibt es ein Argument, das besagt, dass das Mini, weil es kleiner ist, besser handhabt. Die Polini 911 ist merklich größer als andere Bikes. Die Debatte wird weitergehen, aber es ist wirklich kein großes Problem. Die meisten Fahrer werden sich schnell anpassen, besonders an ihr erstes Bike. Es kann sich seltsam anfühlen, auf ein anderes Bike zu springen, und oft ist der erste Eindruck: "Ich mag nicht, wie sich das anfühlt", wenn es sich nur um ein alternatives Gefühl aufgrund der geringfügigen Änderungen in der Geometrie handelt.

Motoren im Detail

Industriemotoren werden immer noch von mehreren Herstellern verwendet (vor allem Blata bei seinem Einstiegsbike) und leisten typischerweise zwischen 2,5 und 3,5 PS (hp). Alle sind luftgekühlt. Der Polini 4.2 Motor ist der Basis Polini Motor und leistet, wie der Name schon sagt, in Standardform 4,2 PS. Er ist luftgekühlt und verwendet das "Serie I" Kurbelgehäuse mit dem 3-Port Zylinder. Der Polini 6.2 Motor ist mit dem 3-Port Zylinder ausgestattet und entweder wasser- oder luftgekühlt erhältlich. Das untere Ende verwendet das "Serie II" Kurbelgehäuse. Dies trägt dazu bei, ihn leistungsstärker zu machen. Rennvorschriften erlauben keine Änderungen an den Motoreninnereien, erlauben aber Leistungsteile, wobei der Auspuff das wichtigste ist.

Der Polini Super Motor verwendet ebenfalls das Serie II Kurbelgehäuse, jedoch mit einem 5-Port Zylinder. Er ist jetzt nur noch wassergekühlt erhältlich, war aber früher auch luftgekühlt erhältlich. Um mit Polini zu konkurrieren, stellt Mallossi einen alternativen 5-Port Zylinder her. Die 3-Port Motoren sind nur in 40cc erhältlich. Der 5-Port Zylinder ist sowohl in 40 als auch in 50cc erhältlich. ZPF bietet einen getunten 5-Port Polini Zylinder mit ihrem eigenen "speziellen" Zylinderkopf an. Die zusätzlichen cc ergeben 25% mehr Hubraum und haben daher das Potenzial für mehr Leistung. 50er sind in den USA häufiger, aber sie holen in Großbritannien schnell auf.

Fahrwerk und Reifen

In den letzten Jahren haben sich die Fahrwerkskomponenten rasant entwickelt, mit der Einführung von Teilen, die speziell für diesen Zweck entwickelt wurden. Rahmen sind entweder eine Rohrrahmen- oder eine Holmlegierungskonstruktion. Beide Typen haben grundlegende und fortschrittlichere Beispiele. Die Bremsen sind seilzugbetätigte Scheiben, die von ausreichend bis hervorragend reichen. Das lässt Räder und Reifen übrig. Reifengröße und Verfügbarkeit sind der wichtigste, wenn nicht sogar der einzige, Tuning-Faktor in Bezug auf das Fahrwerk.

Frühe Bikes verwendeten "fette" Reifen, die, wie ich vermute, aus einer anderen Anwendung stammten. Einige Bikes (meist Industriemotoren) verwenden sie immer noch. Die 910 ist ein Mini, der als Einstiegsbike und als Leihbike sehr beliebt ist. Für ihre Midi-Reihe, die 911, verwendet Polini einen Reifen, der allgemein als 6" bekannt ist. Sie sind in der Tat ein 6,1" Hinterreifen und ein 6,6" Vorderreifen. Sowohl 5" als auch 6" werden serienmäßig mit Profil geliefert, aber es gibt einen weichen Slick für die 6". Die meisten anderen Hersteller (und zunehmend auch Polini) verwenden 6,5" schlauchlose Reifen, die hauptsächlich von PMT hergestellt werden. Vorder- und Hinterreifen verwenden unterschiedliche Profile, obwohl einige Fahrer den Vorderreifen auf dem Hinterreifen verwenden, um unterschiedliche Handlingeigenschaften für bestimmte Strecken zu erzeugen. Die Reifen sind derzeit in drei verschiedenen Slick-Mischungen und zwei Regenwettertypen erhältlich.

Zusammenfassung

Die Geschichte der Mini Bikes ist reich an Innovationen und Entwicklungen. Von den bescheidenen Anfängen mit Rasenmähermotoren bis hin zu den hochmodernen, speziell entwickelten Maschinen von heute haben Mini Bikes einen langen Weg zurückgelegt. Ob im Motorsport, als trendiges Freizeitgerät oder als innovative Lösung für Mobilität - Mini Bikes haben sich ihren Platz in der Welt der Zweiräder gesichert.

Wichtige Meilensteine in der Mini Bike Geschichte
Jahr Ereignis Beschreibung
1970er Einführung in den USA Dandy Pocketbike aus Japan wird importiert
2004 Gründung von YCF Yannick Coquard und Dimitri Bera gründen YCF
2005 Erste Minibike-Reihe von YCF YCF bringt die erste Minibike-Reihe auf den Markt
2009 Eigene Fabrik von YCF YCF gründet eine eigene Fabrik in China
2012 YCF 50 Entwicklung des YCF 50 für Kinder
2016 Elektrisches Minibike von YCF YCF bringt das erste elektrische Minibike für Kinder auf den Markt

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