Mountainbike mit dicken Reifen: Informationen und Vorteile

Sind Sie auf der Suche nach einer einzigartigen und abenteuerlichen Art des Radfahrens? Dann sind Sie bei Fatbikes genau richtig! Ein Fatbike ist ein Fahrrad mit extra breiten Reifen, das speziell für unwegsames und raueres Gelände entwickelt wurde.

Was ist ein Fatbike?

Das „Fat“ im Namen bezieht sich auf die massiven Reifen, die an einem Fatbike montiert werden. Es werden mindestens 4 Zoll, teilweise sogar bis zu 5 Zoll breite Pneus montiert. Ursprünglich sind die besonderen Fahrräder in Alaska zum ersten Mal in Erscheinung getreten. Von dort schwappten sie als Trend bis in deutsche Großstädte. Das Angebot an Fatbikes wächst und so mancher Fahrer eines Mountainbikes ist den fetten Reifen bereits verfallen.

Besondere Merkmale von Fatbikes

  • Reifen: Die Felgen der Fatbikes sind bis zu 10 Zentimeter breit, die Reifen mindestens vier Zoll, maximal 4,8 Zoll groß.
  • Rahmen und Gabeln: Um das enorme Volumen der Reifen aufnehmen zu können, kommen spezielle Rahmen und Gabeln zum Einsatz, die deutlich breiter bauen und somit mehr Luft bieten.
  • Naben: In der Folge sind häufig auch die Einbaubreiten der Naben größer als bei anderen Mountainbikes. 15x150mm für die Front und 12x197mm am Heck sind nicht ungewöhnlich.
  • Kurbeln: Es kommen auch Kurbeln mit größerer Lagerbreite zum Einsatz. Bei Fatbikes hat sich eine Lagerbreite von 100mm etabliert.

Vorteile von Fatbikes

Die Reifen haben mehr Grip und Stabilität, wodurch man problemlos auf dem Strand, verschneiten Wegen und im Wald fahren kann. Ein Fatbike bringt einen also über die normale Straße und über sandige Offroad Wege. Ein Fatbike bietet einem viel Freiheit und vermittelt dabei ein abenteuerliches Gefühl.

Der Grund dafür ist die Performance, die großen Reifen bieten im Vergleich zu kleineren Reifen (26, 27,5 Zoll oder 28 Zoll) einige Vorteile. Die großen Reifen bieten davon eine Menge, vor allem auf weichem oder losem Untergrund. Die großen Räder sind dafür bekannt das schneller Rollen und eine bessere Performance im Gelände bieten.

Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • Bessere Traktion und Stabilität auf verschiedenen Untergründen
  • Geländetauglichkeit und verbesserte Rollfähigkeit
  • Hoher Fahrkomfort durch Dämpfungseigenschaften der Reifen

Fatbike-Modelle und Ausstattung

Fatbikes unterscheiden sich grob in Modelle mit Federung und ohne Federung. Ungefederte Räder sind mit einer Starrgabel ausgestattet, sogenannte Hardtails besitzen eine Federgabel. Außerdem sind Fatbikes auch als vollgefederte Modelle erhältlich. Für Fahrten auf normalen Wegen, die asphaltiert und kaum uneben sind, bietet sich der Kauf eines Fatbikes mit einer starren Gabel an. Diese Modelle sind meist günstig auf dem Markt erhältlich.

Wer oft auf Terrain mit groben Untergründen unterwegs ist, kommt an einem Bike mit einer Federgabel nicht vorbei. Eher selten zu finden sind dagegen Fatbike Fullys, die über eine Vollfederung verfügen.

Fatbike-Typen:

  • Starrgabel: Geeignet für ebene, asphaltierte Strecken.
  • Hardtail (Federgabel): Ideal für unebenes Gelände.
  • Fully (Vollfederung): Bietet maximale Traktion und Federung im schwierigen Gelände.

E-Fatbikes: Die motorisierte Variante

Fatbikes existieren auch als E-Bike, die mit einem kraftvollen E-Antrieb überzeugen und eine genauso hohe Bodenhaftung wie andere Varianten mit sich bringen. Ein E Fatbike macht unmögliche Anstiege möglich. Sie viel leichter steile Hügel hinaufzubringen.

Vorteile von E-Fatbikes:

  • Unterstützung durch Elektromotor für leichteres Fahren
  • Ermöglicht das Bewältigen extremer Steigungen
  • Hohe Sicherheit durch Grip und Effizienz bei der Bremstraktion im Gelände

Worauf Sie beim Kauf eines Fatbikes achten sollten

Ein Problem von Fatbikes ist das höhere Gewicht im Vergleich zu einem Rennrad oder MTB. Fast genauso wichtig ist der Reifendruck. Bei Fatbikes ist ein Luftdruck zwischen 0,5 und maximal 0,8 bar im Reifen zu empfehlen. Wer auf ein Fatbike umsteigt, muss sich auch darauf einstellen, dass die Kurbel und Pedale ungewohnt weiter außen positioniert sind.

Wichtige Aspekte beim Kauf:

  • Gewicht: Achten Sie auf das Gewicht, besonders wenn Sie das Fahrrad transportieren möchten.
  • Reifendruck: Passen Sie den Luftdruck an das Gelände und Ihr Fahrergewicht an.
  • Ergonomie: Beachten Sie die Positionierung von Kurbel und Pedalen.

Einsatzbereiche von Fatbikes

Dank der dicken Reifen kann man nämlich einfach auf Sand, Schnee und Schlamm fahren, während normal breite Reifen hier einfach versinken würden. Wirklich jeder Untergrund, selbst Asphalt, ist auf den breiten Reifen gut zu bewältigen. Egal ob man durch den Wald oder über den Strand fahren möchte, mit unseren Fatbikes ist ihnen Abenteuer und Spaß garantiert.

Mögliche Einsatzgebiete:

  • Strandfahrten
  • Fahrten im Schnee
  • Wald- und Geländewege
  • Alltägliche Fahrten in der Stadt

Reifendruck: Der Schlüssel zum Fahrgefühl

Der Luftdruck ist beim Fatbike der allesentscheidende Parameter. Rollwiderstand, Traktion, Lenkverhalten und Dämpfung sind zu großen Teilen von ihm abhängig. Ansonsten verliert man nämlich die Dämpfungseigenschaften, die das einzigartige Gefühl der Fatbikes ausmachen. Wir empfehlen daher, mit 0,5 Bar anzufangen und von diesem Punkt aus zu experimentieren, bis man den passenden Luftdruck gefunden hat.

Hier ist eine Tabelle, die den empfohlenen Reifendruck basierend auf dem Fahrergewicht und dem Gelände zeigt:

Fahrergewicht Gelände Empfohlener Reifendruck
Leicht (bis 70 kg) Sand, Schnee 0,2 - 0,4 Bar
Leicht (bis 70 kg) Asphalt, fester Untergrund 0,5 - 0,6 Bar
Schwer (über 70 kg) Sand, Schnee 0,4 - 0,6 Bar
Schwer (über 70 kg) Asphalt, fester Untergrund 0,7 - 0,8 Bar

Fatbikes im Vergleich zu Mountainbikes

Bei all den positiven Eigenschaften bezüglich Komfort und Fahrgefühl entsteht schnell der Eindruck, dass jeder MTB-Fahrer sofort auf ein Fatbike umsatteln sollte. Allerdings ist es so einfach dann auch nicht. Natürlich sind 5 Zoll breite Reifen dennoch keine widerstandsoptimierten XC-Rennreifen. Ein Nino Schurter wäre sonst schon längst auf einem Fatbike im XC-Worldcup unterwegs. Das Komplettpaket aus Traktion, Dämpfung und Rollwiderstand ist aber absolut überzeugend und für den Freizeitsportler ein echter Spaßgarant.

Mountainbikes mit 29 Zoll großen Reifen werden immer beliebter, egal ob Fully oder Hardtail. Die großen Reifen bieten davon eine Menge, vor allem auf weichem oder losem Untergrund. Die großen Räder sind dafür bekannt das schneller Rollen und eine bessere Performance im Gelände bieten.

E-Fatbike 20 Zoll und andere Größen

Dass ein Fatbike extra dicke Reifen hat, wissen Sie inzwischen. Was Sie aber auch noch beachten sollten ist, dass die Zollangabe sich durch die dicke der Reifen leicht verzieht. Das bedeutet, ein E Fatbike 26 Zoll Reifen wirkt größer, als ein 26 Zoll Rad mit Standardreifen. Ein E Fatbike 27.5 Zoll oder E Fatbike 28 Zoll wirkt eher wie 30 Zoll. Wegen diesen Extra-cm haben die meisten Fatbike maximal 26 Zoll Reifen, denn sonst würden sie viel groß. Durch die Breite der Reifen benötigen sie ebenfalls eine breitere Gabel. Eine beliebte Größe für Fatbikes sind auch 20 Zoll. Diese kleinen und wendigen E Fatbike 20 Zoll sind oft auch faltbar und können so überall mit hin genommen und leicht verstaut werden.

Fazit

Fatbikes bieten eine einzigartige und abenteuerliche Möglichkeit, die Welt zu erkunden. Egal ob auf Sand, Schnee oder anspruchsvollem Gelände - mit einem Fatbike sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Unsere elektrischen Fatbikes sind ausgestattet mit dicken Reifen und zahllosen extra Funktionen, die dafür sorgen, dass Sie problemlos Plätze erreichen können, die mit einem gewöhnlichen Rad schwierig zu befahren sind. Worauf warten Sie noch? Entdecken Sie die Welt auf eine coole und beeindruckende Art und Weise!

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