E-Mountainbike: Informationen und Wissenswertes

Anstrengung bis zum eigenen Limit macht dir eher weniger Spaß und Freude. Dennoch möchtest du nicht darauf verzichten, mit dem Mountainbike durchs Gelände zu reiten? Bei dir steht der Fahrspaß klar im Vordergrund und eine elektronische Antriebsunterstützung klingt für dich nach einer spannenden Sache? Dann ist ein E-Mountainbike sicherlich eine interessante Alternative für dich. Mache dir doch einfach selbst ein Bild von unseren verschiedenen Elektro-Mountainbikes in unserem Onlineshop.

Wir führen verschiedenste hochwertige E-Mountainbikes von zahlreichen bekannten großen Herstellern wie zum Beispiel Scott, Cube, Ghost, Bergamont, Giant und Haibike. Solltest du noch Fragen zur verbauten Technik, zu den Komponenten, den Fahreigenschaften und dem Verhalten im Gelände haben, dann scheue nicht, unseren kompetenten Kundenservice zu kontaktieren und dir die nötige Beratung persönlich einzuholen. Selbstverständlich kannst du die verschiedenen E-Bikes auch in einer unserer deutschlandweiten Fahrrad XXL-Filialen ausgiebig testen. Neben tollen E-Mountainbikes findest du bei uns übrigens auch den passenden Helm und anderes Equipment für deinen nächsten motorisierten Geländeritt.

Obwohl die Rahmengeometrie, das Fahrwerk, die breiten Reifen und die Komponenten speziell für den harten Einsatz im Gelände ausgelegt sind, eignen sich e-Mountainbikes auch hervorragend für den Alltag. Die sportlich-komfortable Sitzhaltung und das erhöhte Sicherheitspaket mit Scheibenbremsen und Federgabel sorgen im Straßenverkehr für erhöhte Sicherheit. Der kräftige Vortrieb gewährleistet ein souveränes Anfahren im städtischen Stop-and-go-Verkehr.

Was ist ein E-Mountainbike?

E-MTBs haben durch den Elektromotor und dem benötigten Akku natürlich wesentlich mehr Gewicht mit sich rumzutragen. Ein E-Mountainbike bringt schnell über 20 kg auf die Waage und darunter leidet natürlich nicht nur die Wendigkeit, sondern auch die Leichtigkeit, das Fahrrad mal schnell zu schultern und über Hindernisse zu tragen. Trotzdem bietet das E-Bike für den Geländeeinsatz auch zahlreiche Vorteile. Der Funfaktor steht hier klar im Vordergrund. Solange man das Bike nicht tragen muss, spielt auch das Gewicht eine geringe Rolle. Für das schnelle Vorwärtskommen gibt es die Unterstützung des Elektromotors. Die E-MTBs sind ansonsten mit den gleichen Komponenten wie nicht motorisierte Mountainbikes ausgestattet. Sichere und zuverlässige Bremsen, die auch das Zusatzgewicht erfolgreich abbremsen, Federgabel und gegebenenfalls ein Dämpfer, hochwertige Schaltkomponenten und je nach Modell Carbon- oder Aluminiumrahmen. Der notwendige Akku reicht je nach Streckenführung und Geschwindigkeit für eine Strecke von 30 bis 60 km. (Laut StVZO sind E-Mountainbikes also auch nicht zugelassen für den Straßenverkehr, dazu müsste man Licht und Reflektoren nachrüsten.)

Für wen lohnt sich ein E-Mountainbike?

Das E-Bike ist auf dem Vormarsch und gehört längst zum gewohnten Bild auf Fahrradwegen in Europa. Doch für wen lohnt es sich eigentlich überhaupt? Die naheliegendste Gruppe sind natürlich diejenigen, die auf Grund von Alter oder Krankheit nicht mehr über die ausreichende Fitness oder Konstitution verfügen, um längere Anstiege zu bewältigen. Bei Knieproblemen kann der Motor beispielsweise die nötige Abhilfe schaffen und Schmerzen verhindern. Doch das E-Bike ist mehr als eine bloße Aufstiegshilfe, es ist auch eine Möglichkeit, den eigenen Spaß zu maximieren. Statt vollständig aus eigener Muskelkraft nur einmal zum Traileinstieg zu pedalieren, kann man mit dem E-MTB dieselbe Strecke zwei oder drei Mal zurücklegen. Am Ende des Tages hat man also auch zwei- oder dreimal so viel Trailspaß. Zudem ist ein E-Mountainbike perfekt, um auf dem Weg zu Arbeit oder nach Hause noch einen Abstecher in den Wald zu machen. So werden selbst nervige Montage zum echten Highlight.

Entdecke auch unsere All-Mountain-Trail E-Bike Modelle.

Der E-MTB Rahmen - E-Hardtail oder E-Fully?

Wie auch bei den klassischen Mountainbikes stellt sich vor dem Kauf eines E-MTBs die Frage: Hardtail oder Fully? Das Einsatzgebiet der sportlichen Bikes entscheidet zumeist, welche Variante die passende für dich ist. Ein Hardtail E-Mountainbike eignet sich für Fahrten auf befestigten Straßen, Feld- und Forstwegen sowie auf moderaten unbefestigten Wegen und Trails. Vorteile sind der geringere Preis, die bessere Kraftübertragung über den steiferen Rahmen und der geringere Pflegeaufwand. Ein Fully E-Mountainbike bietet sich an wenn man hauptsächlich auf unbefestigten Wegen, grobschottrigen Untergrund und generell im gröberen Gelände unterwegs ist. Durch die Federelemente hat man eine bessere Traktion und Stabilität, was zu einer höheren Geschwindigkeit und mehr Fahrspaß führt.

Ausführlichere Informationen zum Unterschied zwischen einem Hardtail und Fully.

Welche Laufradgröße für mein neues E-MTB?

Eine weitere Frage die du dir sicher schon gestellt hast, ist die nach der Laufradgröße deines neuen Pedelecs für das Gelände. Kurz und knapp lässt sich sagen das 26 Zoll Laufräder lange das Maß aller Dinge waren, seit einigen Jahren aber so gut wie ausgedient haben. Größtenteils wurden sie durch 27,5 Zoll Laufräder ersetzt, welche vor allem an Abfahrtsorientierten E-Mountainbikes zu finden sind, da sie wendiger sind als 29er, aber dennoch gute Werte in Sachen Laufruhe und Steifigkeit erreichen. Außerdem findet man auch schon viele 27,5+ Zoll Laufräder. Die neuen etwas breiteren Plus-Reifen würden bei einem „normalen“ Mountainbike durch das erhöhte Gewicht und dem Rollwiderstand dazu führen, dass man ein wenig kräftiger in die Pedale treten müsste. Bei E-Bikes und der Motorunterstützung der Antriebssysteme wird dieser Nachteil aber perfekt ausgebügelt. So kann man vom hohen Grip der 27,5+ Bereifung profitieren. Ab einer Körpergröße von ca. 170 cm kann man sich an 29 Zoll Laufrädern und ihrer Laufruhe erfreuen. Gerade für längere Touren, Cross Country und Marathonrennen ohne viele verwinkelte Trailabfahrten eine gute Wahl.

Ausführliche Beratung zum Thema Laufradgrößen für Mountainbikes.

Antriebssysteme von E-Mountainbikes

Zum Einsatz kommt bei einem e-Mountainbike entweder ein Mittelmotor oder Hinterradnabenmotor. Der Mittelmotor findet vor allem bei hochwertigen e-Mountainbikes Verwendung. Dieses Antriebskonzept besticht durch die zentrale und tiefe Lage des Antriebsaggregats im Rahmen mit einem tiefen Schwerpunkt. Das sehr dynamische Fahrverhalten gleicht somit dem eines Mountainbikes ohne Motor, Agilität und Handling werden in keiner Weise beeinträchtigt. Unterstützt wird die ausgeglichene Gewichtsverteilung des Fahrrades durch die Platzierung des Akkus am Unterrohr.

Welchen Antrieb soll ich für mein E-MTB wählen?

Das Herzstück eines jeden E-Bikes ist zweifelsohne der Motor bzw. das Antriebssystem. Gerade durch die E-Mountainbikes hat sich der Mittelmotor als beste Position für den Elektroantrieb etabliert und den Hinterradnabenmotor abgelöst. Durch den zentralen und tiefen Schwerpunkt des Bikes ergibt sich ein besseres Handling. Bei einer kraftvollen Unterstützung. Bei den Herstellern der Elektroantriebe gibt es mittlerweile eine große Vielfalt. Die drei am häufigsten verbauten möchten wir dir hier kurz vorstellen:

  • Bosch Performance Line CX: Der Bosch Performance Line CX Antrieb ist bei den meisten unserer E-Mountainbikes verbaut. Auch hier handelt es sich um einen Mittelmotor, der eine Leistung von 250 Watt aufweist. Im eMTB Modus verstärkt der Motor die Eigenleistung des Fahrers dynamisch zwischen 120% und 300%. Damit ist kein Berg mehr zu steil.
    • 70 Nm max. Drehmoment
    • 300% max. Antriebsunterstützung
    • Gewicht: < 4,0 kg
  • Shimano Steps E8000: Von Shimano wird häufig der Shimano Steps E8000 Motor verbaut, welcher in der Fachpresse und von Liebhabern gleichermaßen gelobt wird. Man kann zwischen drei verschiedenen Unterstützungsstufen wählen, dem Boost, Trail und Eco Modus. Der Antrieb an sich ist ein wenig kompakter und leichter als das Spitzenmodell von Bosch und begeistert durch seinen seinen natürlichen Support.
    • 70 Nm max. Drehmoment
    • 300% max. Antriebsunterstützung
    • Gewicht: 2,8 kg
  • Yamaha PW-SE: Yamaha schickt den Yamaha PW-SE Motor ins Rennen. Das SE steht für Sports Edition, was mit einem tollen Ansprechverhalten auch genauso sportiv wirkt. Ein Dreifach-Sensorsystem sorgt für eine bei allen Fahrbedingungen konstante und optimal angepasste Unterstützung.
    • 70 Nm max. Drehmoment
    • 280% max. Antriebsunterstützung
    • Gewicht: 3,5 kg

Die Reichweite der heutigen E-Mountainbikes

Die Reichweite eines E-Mountainbikes hängt von extrem vielen Faktoren ab. Drei der dominantesten sind aber natürlich die Akkukapazität (gemessen in Wattstunden), die Leistung des Motors und der Fahrmodus (Unterstützungsstufe), den man wählt. Große 500 Wh Akkus erreichen heutzutage Reichweiten von um die 140 Kilometer, zumindest in der Ebene. Bewegt man sich in sehr hügeligem Terrain oder auf unebenem Untergrund, sinkt die Reichweite. Auch die Bereifung (grobes oder feines Profil), die Windbedingungen und die Temperatur spielen eine Rolle. Die nutzbare Kapazität eines Akkus verringert sich nämlich bei sehr kalten Temperaturen. Daher kommt man mit dem E-Bike im Winter weniger weit als im Sommer. Zu guter Letzt spielt auch das Fahrergewicht eine Rolle. Ein 100 Kilogramm Biker kommt selbstverständlich weniger weit als ein 50 Kilogramm leichter Mensch.

Wer gerne mehr über dieses Thema erfahren und mit den verschiedenen Parametern spielen möchte, findet mit dem Bosch E-Bike Reichweitenrechner ein nützliches Tool.

Kosten für ein neues E-Mountainbike

Mit welchen Kosten muss man für ein neues E-Mountainbike rechnen? Der Preis eines E-Mountainbikes richtet sich natürlich nach den Ansprüchen und den verbauten Komponenten. Wir möchten dir helfen herauszufinden was du für die drei Preisklassen: Einsteiger, Mittelklasse und High-End an Komponenten und Preisen erwarten darfst.

Was kostet ein Einsteiger E-MTB?

Der Einstieg in die E-MTB Welt beginnt um die 1500-1800 Euro. Hersteller wie Cube, Carver oder Husqvarna bieten hier bereits E-MTB Hardtails, die für entspannte Touren auf Forstwegen oder Asphalt gut geeignet sind. Wer ein Fully E-Bike sucht, muss ca. 2600-3000 Euro in die Hand nehmen. Akku und Motor sind in dieser Preisklasse meist nicht besonders in den Rahmen integriert, was der Funktion keinen Abbruch tut, optisch aber etwas rudimentärer wirkt. Dafür erhält man in der Regel einen 400-500 Wh Akku, was für eine Reichweite von gut 100 Kilometern reicht (im Eco Modus). Hinsichtlich der Motoren kommen vernünftige Optionen zum Einsatz, so zum Beispiel Boschs Active Line, die 250 Watt Leistung und 50 Nm Drehmoment bietet. Somit ist auch mit einem Einsteiger E-MTB keine Steigung zu steil. Das Gewicht beträgt in dieser Preisklasse ca. 21-24 Kilogramm für Hardtails und 22-25 Kilogramm für Fullys. Um die recht hohen Gewichte sicher abbremsen zu können, sind beinahe alle E-MTBs mit (hydraulischen) Scheibenbremsen ausgestattet.

Wie viel muss ich für ein Mittelklasse E-Mountainbike ausgeben?

Ein Mittelklasse E-MTB dürfte den Sweetspot der meisten Biker treffen. Mit ca. 2500 Euro für ein E-Hardtail bewegen sich diese noch im erschwinglichen Bereich, bieten gleichzeitig aber deutlich mehr als ein Einsteiger E-MTB. So sind Motor und Akku in dieser Preisklasse meist formschön in leichte Aluminium Rahmen eingelassen, was optisch sehr ansprechend ist. Zudem ist die empfindliche Elektronik somit bestens geschützt im Fall eines Sturzes. Auch die Federelemente sind wertig, wodurch sich ein Mittelklasse E-MTB gut und gerne über leichte Trails bewegen lässt. Wer hier noch etwas mehr Performance sucht, greift zu einem E-Fully. Dafür werden dann ca. 3500-4000 Euro fällig. Hinsichtlich der Motoren kommen bereits kräftige Optionen zum Einsatz. So zum Beispiel der Yamaha PW-SE mit 250 Watt und 70 Nm Drehmoment. Dank großer 500 Wh Akkus sind Reichweiten von gut 140 Kilometern (im Eco Modus) möglich. Natürlich kommen auch bei diesen Bikes hydraulische Scheibenbremsen zum Einsatz, was gerade bei langen Abfahrten absolute Pflicht ist. Zudem darf man sich über hochwertige Reifen und sinnvolle Anbauteile freuen, die das Gewicht für ein Hardtail auf 20-23 Kilogramm und für ein Fully auf 21-24 Kilogramm drücken.

Was kosten High-End E-MTBs?

Ab 3500 Euro erhält man ein High-End E-Hardtail, das bereits mit einem voll integrierten Motor und Akku punktet und häufig auch einen Carbon Rahmen bietet. Nach oben sind die Grenzen natürlich offen, wobei gilt: je teurer, desto leichter. Dasselbe gilt natürlich auch für E-Fullys, die allerdings erst bei ca. 4500 Euro beginnen. Egal ob Hardtail oder Fully, hier kommen sehr kräftige Motoren zum Einsatz, die bestens für grobes Gelände geeignet sind. Viele Hersteller setzen beispielsweise auf Boschs Performance CX Motor mit 250 Watt Leistung und 75 Nm Drehmoment. Für den nötigen Saft sorgt meist ein 500 Wh Akku, der gut und gerne 140 Kilometer Reichweite ermöglicht (im Eco Modus). Natürlich sind in dieser Klasse hinsichtlich der Federelemente nur noch hochwertige Komponenten verbaut. Auch die Laufräder und hydraulischen Scheibenbremsen bewegen sich auf Top-Niveau. Daher eignen sich diese Bikes für anspruchsvollere Trails, Alpenüberquerungen oder E-Bike Rennen. Ein Hardtail dieser Klasse wiegt unter 20 Kilogramm und ein Fully um die 20-21 Kilogramm.

Sicherheit beim Fahren mit dem E-MTB

Mit dem E-MTB immer sicher unterwegs

Durch das hohe Gewicht und die hohen Geschwindigkeiten geraten E-Biker leider besonders häufig in schwere Unfälle. Dabei ließen sich manche Verletzungen durch die passende Schutzausrüstung verhindern. E-Biker sind nämlich überproportional häufig ohne Helm unterwegs. Doch der Helm beim E-MTB gehört natürlich genauso zur Pflichtausstattung wie er das beim Trailbiken tut. Zudem empfiehlt es sich für E-MTB Neulinge, einen Fahrtechnikkurs zu belegen. Durch die Unterstützung kommt man zwar spielend leicht den Berg hinauf, doch bergab zeigt sich dann oft die fehlende Erfahrung. Brems- und Kurventechnik sind aber essentiell.

E-MTB Modelle der aktuellen Saison

Die aktuelle Auswahl an E-MTB-Neuheiten zeigt interessante Modelle für 2025. Mit vielen Infos, Fotos und Preisen.

  • Alltag und Offroad: Alleskönner MTB
  • Im Trend: Light-E-Mountainbikes
  • Leichtere, stärkere Motoren im Modelljahr 2025

Laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) sind in Deutschland besonders E-Mountainbikes sehr beliebt. Bei den insgesamt verkauften E-Bikes im Jahr 2024 lagen E-MTBs wie auch im Vorjahr auf Platz eins, so eine Erhebung der Marktdaten des ZIV (pdf). Der Preis hat es allerdings in sich. So startet das Amflow PL Carbon bei rund 6500 Euro. Basis für das 19 Kilogramm leichte E-Mountainbike ist ein Carbon-Rahmen. Das Fox-Fahrwerk bietet vorn 16 und hinten 15 Zentimeter Federweg. Zur Ausstattung gehören Magura MT5 Bremsen, eine 1x12-Kettenschaltung von Sram und ein Farbdisplay.

Das Modell Amflow Pro wird für einen Preis von ab 9800 Euro angeboten. Besonderheiten der Ausstattung sind eine elektronische Kettenschaltung von Sram, höherwertige Fahrwerkskomponenten und Bremsen (MT7) sowie eine kleinere 600-Wh-Batterie.

Doch nun gibt es auch Antriebsalternativen, wie das neue leichte Modell Spectral:Onfly von Canyon zeigt.

Beim Elektroantrieb setzt der Fahrradhersteller auf den kompakten und leisen TQ-Motor HPR50, der ein moderates Drehmoment von 50 Nm hat. Der Akku mit einer Kapazität von 360 Wh ist im Rahmen integriert. Die Reichweite kann mit dem optionalen 160 Wh Range Extender erhöht werden.

Als Bedienelemente für das Motorsystem gibt es ein kleines Display auf der Oberseite des Oberrohrs sowie eine kleine Bedieneinheit am ansonsten sehr aufgeräumten Lenker. Zur spartanischen Ästhetik passt die im Rahmen verlegte Kabelführung. Ebenfalls integriert ist das Lenkstabilisierungssystem KIS von Syntace.

Insgesamt stehen vier Modell-Versionen des Spectral:Onfly mit unterschiedlichen Qualitäts- und Funktionsstufen bei Fahrwerk, Bremsen und Schaltung zur Auswahl. Nur 18 Kilogramm wiegt das schlanke Fully mit 16 Zentimetern Federweg vorne und 15 Zentimetern hinten. Die Preisspanne reicht von 5600 bis 9000 Euro.

Wichtigste Neuerung ist die fünfte Generation des Bosch-Antriebs Performance Line CX. Der Elektromotor ist unter anderem leiser und leichter, unterstützt dank verbesserter Sensorik präziser und bietet neue Funktionen wie eine Berganfahrhilfe.

Zum neuen Modelljahr gehört ein überarbeiteter Rahmen, der den Bosch-Motor integriert. Lufteinlässe versorgen das Aggregat mit kühlender Frischluft, Luftkammern schützen die Kettenstrebe vor Kettenschlägen. Die vordere Federgabel bietet 12 Zentimeter Federweg. Hydraulische Scheibenbremsen von Shimano sowie eine Deore XT 11-Gang-Kettenschaltung und eine integrierte Lichtanlage gehören zur Serienausstattung des 4850 Euro teuren Basismodells.

Als Bedienoberfläche setzt Centurion auf eine Kombination aus Mini-Remote und Kiox-300-Display.

Beide Modelle sind zudem vollgefedert. Das Modell Numinis ist für den sportlichen Geländeeinsatz konzipiert und verfügt über ein Fox-Fahrwerk mit 15 Zentimetern Federweg vorne und 14 Zentimetern hinten.

Das mit Schutzblechen, Gepäckträger, Lichtanlage und Seitenständer ausgestattete und als Allrounder ausgelegte Modell Lhasa setzt auf Fahrwerkskomponenten von Suntour mit 12 Zentimetern Federweg vorn und hinten.

Beide E-MTBs sind mit hydraulischen Scheibenbremsen und XT-Schaltungen von Shimano ausgestattet. Außerdem haben beide Sattelstützen, die sich auch während der Fahrt per Knopfdruck absenken und wieder anheben lassen.

Jetzt hat der Hersteller das Mountainbike überarbeitet und es unter anderem deutlich leichter gemacht. Zudem soll das Rockshox-Fahrwerk mit 17 Zentimetern Federweg einige Reserven bieten.

Der Aluminiumrahmen des R wurde laut Centurion hinsichtlich Steifigkeit und Haltbarkeit optimiert.

Zudem zeichnet sich das neue Modell durch eine aufgeräumte Optik mit innenverlegter Verkabelung aus. Beim Cockpit setzt Centurion auf die Mini-Remote von Bosch, ein in der Lenkermitte montiertes Kiox-Display sowie dem im Oberrohr integrierten System-Controller.

Dank des leichteren CX-Motors, des 500 Gramm leichteren Powertube-Akkus und weiterer gewichtssparender Maßnahmen soll das Mountainbike rund zwei Kilogramm weniger Gewicht haben als bisher.

Darüber hinaus gibt es einige pfiffige Detaillösungen wie Lüftungsöffnungen für das Motorgehäuse, ein in die Hinterradschwinge integriertes Rücklicht, einen Mini-Scheinwerfer, ein Mini-Schutzblech für das Hinterrad und einen Strebenschutz für die Kette. Letzterer schützt die Strebe dank kleiner Luftkammern vor Kettenschlägen.

Und legt sein vollgefedertes Xyron zudem in den beiden neuen Varianten LT und ST auf. Bei der Version LT sind es 17 bzw. 16 Zentimeter, während das Yron ST (Short Travel) auf jeweils 15 Zentimeter Federweg kommt.

Die Geometrie setzt auf einen flacheren Lenk- und einem steileren Sitzwinkel sowie auf 29-Zoll-Räder. Beim Rahmenmaterial können Kunden zwischen Alu und Carbon wählen. Das Einstiegsmodell ST mit Alu-Rahmen startet bei rund 4500 Euro. Die ST-Top-Version mit Carbon liegt bei rund 8000 Euro. Das Conway Xyron LT wird nur mit Carbon-Rahmen zu Preisen von 6500 bis 8500 Euro angeboten.

Fans von Cube-Bikes wird es gleich auffallen: Anders als beim Vorgängermodell sitzt der Dämpfer nicht mehr vertikal, sondern horizontal unter dem Oberrohr hinter einem markanten Steg.

Angetrieben wird es vom neuen Bosch-Motor CX Performance Line Gen 5 mit 85 Nm Drehmoment, dieser ist leiser als beim Vorgängermodell und bietet ein natürlicheres Fahrgefühl.

Das neue Modell von Cube bietet verschiedene Größen: die Rahmengröße S hat 27,5 Zoll-Laufräder, ab Rahmengröße M hat das Stereo Hybrid One44 eine Reifengröße von 29 Zoll. Das Modell Stereo-Hybrid One44 vom Hersteller Cube hat eine hochwertige Ausstattung zu einem fairen Preis für das Einstiegsmodell ab rund 4500 Euro. Die Variante "Action Team" gibt es für rund 7000 Euro.

Sengo :e heißt die alltagstaugliche Variante, Cure :e das sportlichere Pendant. Beiden gemein ist ein Hardtail-Rahmen mit Intube-Akku sowie der Bosch-Mittelmotor CX in der neuen und smarteren Gen5-Ausführung.

Das Cure e: kommt ohne die für den Alltag wichtigen Komponenten wie zum Beispiel Schutzbleche aus. Simplon verspricht einen Carbon-Rahmen, der Trail-Geometrie mit Tourentauglichkeit in Einklang bringen soll. Dazu passend bietet Simplon eine Dual-Batterie-Option. An eine zusätzliche Halterung im Rahmendreieck lässt sich eine zweite Batterie anbringen und damit die Kapazität auf bis zu 1,6 kWh erweitern. Simplon verspricht einen Aktionsradius jenseits der 300 Kilometer. Selbst ambitionierte Fernreise-E-Biker dürften im Rahmen einer Tagesetappe kaum an diese Grenze stoßen.

Das rund 20 Kilogramm leichte Cure steht auf 29-Zoll-Rädern mit voluminösen MTB-Reifen. Die RockShox-Federgabel bietet 12 Zentimeter Federweg. Die rund 6000 Euro teure Basisausstattung Core hat eine 1x12-Schimano-Deore-Kettenschaltung und MT5-Scheibenbremsen von Magura. 6700 Euro kostet die Version Expert, die XT-Schaltung, Carbon-Lenker und Carbon-Sattelstütze bietet. 7200 Euro sind es für das Expert mit der E-Schaltung AXS von Sram.

Bei 6500 Euro startet das alltagstauglichere Sengo, dass mit Schutzblechen, Lichtanlage, Gepäckträger, Seitenständer und Allterrain-Reifen vorfährt. Weitere wichtige Unterscheidungsmerkmale sind die Schaltungen. Die einfachen Ausstattungsvarianten haben Shimano-Cues-Kettenschaltungen, das Topmodell Premium (ab 9000 Euro) setzt auf die Elektro-Variante der Rohloff-Nabenschaltung in Kombination mit Riemenantrieb sowie Shimano-XT4-Bremsen.

Beide Modelle sind ab sofort bestellbar.

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