Seit mehr als 40 Jahren treibt uns die Leidenschaft für Oldtimer an - ob auf vier oder auf zwei Reifen. Historische Motorräder benötigen besonderen Versicherungsschutz, denn sie haben ganz andere Anforderungen an eine Kfz-Versicherung.
Was ist eine Oldtimer-Versicherung?
Eine Oldtimer-Versicherung ist eine spezielle Art der Kfz-Versicherung, die auf die Bedürfnisse von Oldtimern zugeschnitten ist. Sie bietet oft günstigere Beiträge und einen umfassenderen Schutz als eine normale Kfz-Versicherung.
Voraussetzungen für eine Oldtimer-Versicherung
Für eine Oldtimer-Versicherung gibt es verschiedene Voraussetzungen. Unter anderem benötigt das Auto ein entsprechendes Alter und darf nicht als Alltagsfahrzeug dienen. Bei vielen Tarifen besteht zusätzlich ein Mindestalter für den Fahrer und eine Begrenzung für die Kilometerleistung.
Vorteile einer Oldtimer-Versicherung
Bei einem Oldtimer sind Steuern und die Versicherung in der Regel günstiger als bei einem normalen Pkw. Aus diesem Grund raten wir von Vergleich.org Ihnen eine entsprechende Oldtimer-Versicherung abzuschließen, um Kosten zu sparen. Versichern Sie Ihr Auto mit einer Oldtimer-Versicherung, profitieren Sie von einem äußert umfassenden Schutz. Zum Beispiel verfügen die Tarife oftmals über eine Wertabsicherung und einen Ersatzteileschutz. Dies gewährleistet Ihnen die Verwendung von Originalteilen oder hochwertigen Ersatzteilen zur Reparatur eines Unfalls.
Die Vorteile und Nachteile einer Kfz-Versicherung für Oldtimer fassen wir Ihnen nachfolgend zusammen:
Vorteile
- spezialisierte Versicherung für Liebhaberfahrzeuge
- günstigere Beiträge im Vergleich zu normalen Kfz-Versicherungen
- hohe Abdeckung für seltene Fahrzeuge mit hohem Wert
- Wertsteigerung oftmals berücksichtigt
Nachteile
- an bestimmte Voraussetzungen gebunden, wie eine begrenzte Fahrleistung oder Garagenpflicht
- oftmals Wertgutachten bei Vertragsabschluss notwendig
- zum Teil Mindestalter des Fahrers
Youngtimer vs. Oldtimer Versicherung: Was ist der Unterschied?
Ab wann ein Auto kein Youngtimer mehr ist und zum Oldtimer wird, ist ausschließlich von dessen Erstzulassung abhängig. Während ein Youngtimer seit mindestens 20 Jahren auf den Straßen unterwegs ist, liegt die Altersgrenze für einen Oldtimer bei 30 Jahren. Auswirkungen hat dies unter anderem auf die Kosten der Versicherung.
Für Youngtimer und Oldtimer gibt es bei vielen Versicherungen gesonderte Tarife. Die Kosten einer solchen Oldtimer-Versicherung oder Youngtimer-Versicherung sind im Vergleich zu einem regulären Tarif deutlich günstiger.
Welche spezifischen Eigenschaften und Besonderheiten die einzelnen Versicherungsarten haben, sehen Sie hier:
| Typ | Unterschiede |
|---|---|
| Kfz-Versicherung | allgemeine Versicherung für Fahrzeuge aller Art, günstigerer Beitrag bei Schadensfreiheit, Rückstufung im Schadensfall |
| Youngtimer-Versicherung | speziell für Fahrzeuge ab 20 Jahren, teilweise eingeschränkte jährliche Kilometerleistung, keine Rückstufung im Schadensfall |
| Oldtimer-Versicherung | speziell für Fahrzeuge ab 30 Jahren, eingeschränkte Fahrleistung pro Jahr, teilweise Gutachten notwendig, keine Rückstufung im Schadensfall |
Worauf Sie bei der Wahl einer Oldtimer-Versicherung achten sollten
Laut diversen Tests von Versicherungen für Oldtimer sind für einen umfassenden Schutz verschiedene Eigenschaften wichtig. Neben der Deckungssumme bestimmt die Wahl zwischen Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko den Grad der Absicherung für Ihren Oldtimer. Die Höhe des Beitrags hängt unter anderem vom Marktwert Ihres Fahrzeugs und der gewählten Selbstbeteiligung ab. Eine Vorsorgedeckung gleicht zusätzlich die Wertsteigerung Ihres Oldtimers im Schadensfall aus.
Deckungssumme
Bei einer gängigen Versicherung für Oldtimer-Pkws beträgt die Deckungssumme in der Regel 100 Millionen Euro. Dieser Wert zeigt Ihnen, welche Summe die Versicherung für einen Schaden maximal zahlt. Unabhängig von dieser Summe ist die maximale Deckungssumme bei Personenschäden. Diese liegt bei einer Kfz-Versicherung für Oldtimer typischerweise bei 15 Millionen Euro. Beide Summen sind fester Bestandteil einer Oldtimer-Versicherung und sind Teil der Haftpflichtversicherung.
Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko: Was sind die Unterschiede?
Bei einer Oldtimer-Versicherung sind verschiedene Tarife wählbar. Zusätzlich zur vorgeschriebenen Haftpflicht lässt sich eine Versicherung für Oldtimer-Pkw mit einer Teilkasko oder Vollkaskoversicherung erweitern. Welche Unterschiede bei einer Oldtimer-Versicherung zwischen Tarifen bestehen, zeigen wir Ihnen hier auf Vergleich.org:
| Versicherungs-Typ | Eigenschaften |
|---|---|
| Haftpflicht | Schäden an fremden Fahrzeugen, Personenschäden, Folgekosten des Unfallgegners wie Abschlepper oder Mietwagen, Schäden an Gebäuden und Verkehrseinrichtungen |
| Teilkasko | Schäden durch Naturgewalten wie Hagel oder Überschwemmung, Schäden durch Zusammenstöße mit Tieren, Marderschäden, Steinschlag oder Glasbruch, Diebstahl |
| Vollkasko | alle Leistungen der Teilkasko, eigene Kosten nach verschuldetem Unfall, Schäden durch Vandalismus |
Eine Vollkaskoversicherung bietet einen umfangreichen Schutz. Auch bei einem selbstverschuldeten Unfall übernimmt die Oldtimer-Versicherung die Kosten für die Reparatur.
Kosten einer Oldtimer-Versicherung
Bei einer Oldtimer-Versicherung gibt es keine Schadenfreiheitsklassen. Entsteht an Ihrem Oldtimer ein Schaden, bleiben die Beiträge weiterhin stabil. Eine Rückstufung wie bei einer gewöhnlichen Kfz-Versicherung gibt es nicht.
Die Kosten einer Oldtimer-Versicherung richten sich unter anderem nach dem jeweiligen Fahrzeug. Je höher der Wert ist, desto teurer wird in der Regel die Versicherung. Zusätzlich sind bei einer Oldtimer-Versicherung die Kosten unter anderem von der Höhe der Selbstbeteiligung und der jährlichen Fahrleistung abhängig.
Selbstbeteiligung
Die Höhe der Selbstbeteiligung ist je nach Versicherung und Tarif unterschiedlich. Während bei einer Haftpflicht keine Selbstbeteiligung fällig wird, stehen Ihnen bei Teil- und Vollkasko normalerweise mehrere Optionen zur Wahl. Typische Beträge sind beispielsweise 150, 300 oder 500 € bei der Teilkasko und 500 oder 1.000 € bei der Vollkasko.
Grundsätzlich gilt, je höher die Selbstbeteiligung, desto geringer der jährliche Versicherungsbeitrag.
Alter des Fahrers
Prinzipiell lässt sich eine Oldtimer-Versicherung ab 18 Jahren abschließen. Ab diesem Alter besteht eine volle Geschäftsfähigkeit. Manche Versicherungsunternehmen begrenzen Ihr Angebot auf ein höheres Alter. In vielen Fällen ist der Abschluss einer Oldtimer-Versicherung erst ab 25 Jahren möglich.
Je nach Anbieter und Tarif gibt es Ausnahmen für jüngere Fahrer. Beispielsweise lassen manche Oldtimer-Versicherungen Fahrer unter 25 Jahren zu. Die Kosten dieser speziellen Oldtimer-Versicherungs-Tarife liegen in der Regel über dem normalen Beitrag.
Für äußerst hochwertige Autos (Premium-Modelle) gilt hingegen oftmals ein Mindestalter des Fahrers von 30 Jahren.
Maximale jährliche Fahrleistung
Für eine Oldtimer-Versicherung gelten verschiedene Voraussetzungen, wie eine begrenzte Fahrleistung im Jahr. Je nach Anbieter variiert die maximale jährliche Fahrleistung und liegt typischerweise im Bereich zwischen 8.000 und 10.000 km. Eine Oldtimer-Versicherung ohne Kilometerbegrenzung finden Sie selten.
Wertgutachten
Ein Wertgutachten benötigen Sie bei nahezu jeder Kfz-Oldtimer-Versicherung. Abhängig ist dies normalerweise vom Wert Ihres Fahrzeugs. Überschreitet der Wert Ihres Autos eine bestimmte Grenze nicht, lässt sich dieses bei manchen Oldtimer-Versicherungen ohne Wertgutachten absichern. Diese Grenze ist je nach Tarif unterschiedlich und liegt im Normalfall zwischen 20.000 und 100.000 €.
Zusätzlich setzen Versicherungen für Oldtimer mit H-Kennzeichen ein zweites Fahrzeug voraus. Eine solche Versicherung lässt sich ausschließlich in Verbindung mit einem Alltagsfahrzeug abschließen.
Unter anderem bieten TÜV, GTÜ und DEKRA Wertgutachten an. Achten Sie bei der Wahl Ihrer Versicherung darauf, welche Gutachter diese akzeptiert.
Oldtimer-Versicherung im Ausland
Bei Reisen ist unter Umständen die sogenannte „Grüne Versicherungskarte“ wichtig, um Ihren Versicherungsschutz im Ausland nachzuweisen. Im Urlaub oder auf Reisen sind Unfälle oder Defekte keine Seltenheit. Wichtig ist, dass Ihre Versicherung in diesen Fällen auch im Ausland greift.
Ein Auslandsschutz zählt bei vielen Versicherungen zum Leistungsumfang. Je nach Versicherungsanbieter ist dieser im Standard-Tarif inbegriffen oder ist optional buchbar. Der Auslandsschutz gilt ausschließlich in europäischen Ländern. Eine Reise in ein anderes Lan...
H-Kennzeichen für Motorräder
Der größte Vorteil für ein H-Kennzeichen bei einem Motorrad ist, dass Sie in einer Umweltzone fahren dürfen.
Versicherungsschutz bei OCC
Bei OCC bekommen Sie diesen Schutz ausnahmslos: Uns zeichnet ein einzigartiges Fach- und Expertenwissen aus, wodurch wir unsere Kunden besser und individueller beraten können als andere Versicherer. Bei einem Schaden an Ihrem Klassiker werden Sie nicht zurückgestuft.
Bereits in der Teilkasko sichern wir Ihr Motorrad gegen mutwillige Handlungen Dritter. Ihr Oldtimer-Motorrad ist auch außerhalb der Saison mit einer Standhaftpflichtversicherung und Teilkaskoversicherung geschützt, wenn im laufenden Vertrag eine Kaskoversicherung mitversichert ist.
Teilkasko bei OCC
Der Versicherungsschutz in der Teilkaskoversicherung ist genau umfasst. Normalerweise sind nur die Schadenarten Brand, Explosion, Entwendung, Glasbruch, Sturm, Hagel, Blitzschlag, Überschwemmung, Lawinen (keine Dachlawinen), Erdrutsch, Tierbiss, Kurzschlüsse an der Verkabelung, Ersatz der Tür- und Lenkradschlösser nach Schlüsselverlust durch Einbruchdiebstahl oder Raub versichert.
Bei der OCC-Teilkasko ist darüber hinaus Vandalismus, Transportmittelunfall, Versicherungsschutz auf Fähren und die Kollision mit Tieren aller Art mit versichert - was nicht bei allen selbstverständlich ist.
Vollkasko bei OCC
In der OCC-Vollkasko sind alle Leistungen aus der Teilkaskoversicherung versichert und zusätzlich Schäden bei selbstverschuldeten Unfällen.
Umbauten und Originalzustand
Prinzipiell ja, es kommt immer auf den Grad des Umbaus an. Fast kein altes Motorrad ist mehr im absolut originalen Zustand. Im Laufe der Zeit kamen ein anderer Lenker, Stahlflexleitungen oder bessere Bremsen an das Bike. Kein Problem für uns! Wenn es Totalumbauten geworden sind, prüfen wir gern die Unterlagen.
Mopedversicherung
Mit einer Deckungssumme bis zu 100 Mio. € je Schadensfall und bis zu 15 Mio. Außerdem bietet die Mopedversicherung Schutz für alle Fahrer des Fahrzeugs. D.h. Bei der Mopedversicherung gibt es einen abgestuften Jahresbeitrag. Bei Versicherungsbeginn ab dem 01.05. oder später zahlen Sie eine günstigere Prämie.
Die Mopedkennzeichen können ab 3. Februar 2025 bequem online bestellt und unkompliziert per PayPal oder per Kreditkarte bezahlt werden.
Leistungen der Mopedversicherung
- Teilkaskoversicherung für Schäden am eigenen Fahrzeug, wie z.B.
- Elektro Kasko für Schäden am Akku bei Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb, z.B.
Das Verkehrsjahr der Moped-Versicherung beginnt mit der Mopedsaison am 01. Der Versicherungsschutz kann je nach Bedarf zum 01.03. oder auch zu einem späteren Zeitpunkt im Versicherungsjahr beginnen. Der Versicherungsbeitrag verringert sich dann dementsprechend.
Die ADAC Moped-Versicherung gibt es ab 52,- € für Mopeds & Roller. Ab 3.
Die Haftpflichtversicherung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung für jedes Fahrzeug. Die Haftpflicht übernimmt den gesetzlichen Schadenersatzanspruch eines Dritten, wenn der Schaden durch Gebrauch Ihres Fahrzeugs verursacht wurde. Die pauschale Versicherungssumme beträgt 100 Mio. Bei Personenschäden ist die Entschädigungssumme je geschädigter Person und Schadenereignis auf 15 Mio.
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