Rennrad Aluminium Triban RC 100 Shimano 7 Test: Sport und Speed für Einsteiger

Sport und Speed in einem kompakten und schlanken Paket: Mit dem Rennrad können weite Strecken und hohe Geschwindigkeiten problemlos erreicht werden. Doch auch in niedrigeren Preisklassen gibt es empfehlenswerte Modelle.

Aluminiumrahmen, Carbongabeln, Scheibenbremsen - Rennräder gibt es in verschiedenen Ausführungen und Qualitätsklassen. Nicht alle Bikes glänzen in allen Kategorien. Dennoch gibt es auch im vergleichsweise niedrigpreisigen Segment tolle Räder.

Sie sind leichtgewichtig und verfügen über eine clevere Gewichtsverteilung: Rennräder sind aerodynamisch optimierte Bikes, die für Geschwindigkeit auf dem Asphalt sorgen. Die sportliche Haltung auf dem Rennrad ist per se nicht die komfortabelste. Dennoch sollte man diese optimieren, um auch lange Ausfahrten angenehm zu überstehen und das Maximale an Leistung herauszuholen.

Zudem gilt heute häufig das „Alles kann, nichts muss“-Prinzip, weshalb die Eigenschaften von Gravelbikes immer mehr auf den Rennrad-Bereich abfärben und die modernen Bikes zu Allroundern macht. War man früher stets auf der Suche nach dem glattesten Asphalt, dürfen Kopfsteinpflaster, gelegentliche Schotterabschnitte oder schlechter Straßenbelag heute auch Teil der Rennradrunde sein.

Im Unterschied zum Citybike sitzt man auf dem Rennrad nach vorn gebeugt, um aerodynamischer unterwegs zu sein und die Trittkraft möglichst effizient in die Pedale zu übertragen. Rennräder sind Leichtbau-Kunstwerke und weisen deshalb meist einen Aluminium- oder - im oberen Preisbereich - einen Carbon-Rahmen auf.

Die Größe des Rennrads ist abhängig von der Körpergröße, der Schrittlänge sowie der präferierten Sitzposition des Fahrers: Rennradfahrer sowie sportliche Fahrer sitzen gerne höher. Soll die Sitzposition aber eher komfortabel ausfallen, dann wird auch die Körperhaltung aufrechter sein.

Rennräder müssen nicht ausschließlich für hohe Geschwindigkeiten gedacht sein; auch längere Touren lassen sich mit diesem Typus fahren. Ein Beispiel dafür ist das Bike Scott Addict 40, das zu den Endurance-Rädern des Unternehmens gehört. Die Form des Fahrrads ist besonders auf eine angenehme Sitzposition ausgelegt, um längere Strecken zurücklegen zu können.

Ein sehr empfehlenswertes Rennrad ist das schicke Modell von Trek. Es eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene, die nicht so viel ausgeben möchten. Ausgestattet ist es unter anderem mit einer Shimano-Schaltgruppe und einem Aluminiumrahmen. Dank der Endurance-Geometrie ist es auch für Langstreckentouren geeignet. Außerdem verfügt es über Halterungen für Oberrohrtaschen, Gepäckträger, Schutzbleche und Trinkflaschen. So können Sie ganz einfach Tagestouren planen.

Für unter 2000 Euro gibt es das Specialized-Rennrad, das sich sowohl für Rennen als auch für längere Touren eignet. Das Allez-Modell ist besonders für Anfänger geeignet. Der Aluminiumrahmen ist verhältnismäßig leicht und in drei verschiedenen Farben erhältlich.

Nicht gerade günstig, aber ein echter Allrounder ist das Focus Paralane 8.7. Dieses Fahrrad vereint Geschwindigkeit mit Ausdauer, also Komfort, und Aerodynamik. Dementsprechend ist es auch vielseitig einsetzbar. Nicht ganz üblich für ein Fahrrad dieser Preisklasse ist, dass der Focus über einen Carbon-Rahmen verfügt. Dank der 35-Millimeter-Reifen eignet sich das Bike für verschiedene Terrains und kann daher auch für Bikepacking-Touren genutzt werden.

Das Cube-Rennrad ist eine Mischung aus Geschwindigkeit und Komfort. Deshalb eignet es sich für schnelle, aber auch längere Fahrten. Der Komfort soll zudem dank des Carbon-Rahmens und der -Gabel gewährleistet werden. Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit, ein Schutzblech anzubringen. Das Cube-Rad kann sowohl als Training- als auch Alltags-Bike verwendet werden. BremssystemShimano 105 BR-R7170, Hydr.

Der Name verrät direkt, um welche Art von Rennrad es sich handelt. Das Endurace-Bike von Canyon legt großen Wert auf Komfort, aber auch auf Leistung. Dank seiner Geometrie ist das Modell agil und lässt sich sehr gut fahren, da man recht aufrecht und komfortabel sitzt.

Mit 6,7 Kilogramm ist das Orbea-Bike nicht nur sehr leicht, sondern auch ein echtes Kletterfahrrad, mit dem Sie Berge, Anhöhen und Steigungen quasi mühelos bewältigen. Natürlich aber können Sie dieses Modell auch für Trainingsfahrten und auch Touren verwenden. Dank der 32-Millimeter-Reifenfreiheit ist das Fahren auf holprigen und rauen Straßen besonders einfach.

Vielen ist Bianchi mit dem ikonischen Celeste ein Begriff. Dabei handelt es sich um die Farbe, die eine Mischung aus Himmelblau und Türkis ist. Aber abseits des Designs zählt Bianchi zu den Fahrradpionieren und baut seit über 130 Jahren Bikes. Das Modell Spring 105 12SP gilt als klassisches Rennrad und kann sowohl für das Training als auch im Alltag genutzt werden. Dieses Rennrad ist für lange Strecken gemacht.

Die meisten Eigenschaften des Rads wurden so konzipiert, dass eine optimale Leistung auf langen Touren gewährleistet wird. Die Sitzposition ist dabei aufrecht und die steife Geometrie sorgt für Stabilität auf der Straße. Ein weiteres Rennrad für unter 3000 Euro aus der 105er-Shimano-Gruppe ist das Radon Spire 8.0. Auch dieses Bike eignet sich aufgrund des steifen Rahmens für längere Bikepacking-Touren, aber dank seines Gewichts auch für schnelle Ausfahrten.

Ein Allrounder mit ausgezeichneten Kletterfähigkeiten: Das beschreibt das Giant-Rennrad treffend. Auch dieses Modell ist mit der Shimano 105-Gruppe ausgestattet und überzeugt mit präzisen Schaltvorgängen.

Eines der preisgünstigsten Rennräder im FITBOOK-Überblick ist das Cannondale-Modell. Dieses Aluminium-Bike ist vor allem für Rennen konzipiert und dementsprechend ein wahres Speed-Wunder. Die Rohre wurden zudem so gestaltet, dass der Luftwiderstand möglichst gering ist.

Die Eigenmarke des Sportunternehmens Decathlon ist besonders interessant für diejenigen, die weniger als 1000 Euro für ein solides Rennrad ausgeben möchten. Grundsätzlich handelt es sich hierbei um einen Allrounder, der jedoch eher für den Einstieg in die Welt des Rennradsports gedacht ist. Ebenfalls in der unteren Preisklasse findet man das Scott Speedster 20. Aufgrund seiner Materialien ist es durchaus leicht, lässt sich schnell fahren und ist für den Alltag sehr gut geeignet.

Normalerweise ist der Name Marin unter Mountainbikern bekannt, doch seit einiger Zeit werden auch Rennräder produziert. Das Gestalt-Modell ist ein Beispiel dafür. Dabei handelt es sich um ein Fahrrad, das vor allem auf Geschwindigkeit ausgelegt ist.

Moderne Rennräder unterscheiden sich oft nur marginal. Deshalb sind die Details besonders wichtig: Einige Räder zeichnen sich durch ihre Leichtigkeit, ihre durchdachte Ausstattung oder einen hochwertigen Carbon-Rahmen aus. Ebenso entscheidend ist das integrierte Schalt- und Bremssystem sowie die Bereifung.

Es ist außerdem wichtig zu erwähnen, dass viele Rennräder in dieser Preisklasse nicht die neuesten Modelle sind. Diese sind in der Regel deutlich teurer und können sogar im fünfstelligen Bereich liegen. Wenn man ein Rennrad kaufen möchte, sollte man vor allem auf eines achten: Viele Räder werden ab Werk nicht mit einer Straßenausstattung geliefert und sind somit nicht StVZO-konform.

Das Triban RC 100 im Detail

Das Triban 100 RC Rennrad ist ein sehr geeignetes Einsteiger-Rad zum absoluten Spitzenpreis! Bei Decathlon bekommt ihr das Modell in Grau für 299,99€, wenn ihr es abholt. Triban 100 RC Rennrad (Grau) für 317,98€ inkl. Fahrradtyp: Rennfahrrad.

Das Triban 520 RC Gravel

Das Triban 520 RC Gravel ist ein Gravelbike mit ansprechend lackiertem Alu-Rahmen, Scheibenbremsen und außen verlegten Brems- und Schaltzügen, dem sich auf den ersten Blick lediglich ankreiden lässt, dass die Montage-Standards von Discs und Naben nicht mehr aktueller Stand der Technik sind. Langfristig könnte das ein Problem bei der Ersatzteilversorgung werden.

Die 105-Schaltung von Shimano mit 2 x 11 Gängen und hydraulische, aber per Seilzug betätigte Scheibenbremsen von TRP werden auch an deutlich teureren Rädern verbaut. Die 35 Millimeter breiten Reifen stammen von Hutchinson, breitere Pneus passen nicht ins Rad. Dennoch: Vergleichbar ausgestattete Gravelbikes sind selbst bei anderen Direktvertreibern mindestens 200 Euro teurer; im Fachhandel ist die Preisdifferenz noch größer.

Auf der Testrunde nimmt das 10,5 Kilo schwere Rad spürbar träge Fahrt auf. Spritzig geht anders, denkt man kurz, aber auch daran kann man sich gewöhnen. Keine Nachsicht gäbe es dagegen bei funktionalen oder gar sicherheitsrelevanten Mängeln. Kurz schnellt der Adrenalinpegel nach oben, als wir auf der Abfahrt ins Isartal die Bremsen betätigen. Die Beläge streicheln die Scheiben nur sanft, eine Vollbremsung möchte man jetzt nicht machen müssen. Dieses Problem hat das Triban aber nicht exklusiv, auch die Scheibenbremsen teurer Räder müssen erst eingebremst werden, ehe sie volle Leistung bringen. Wir finden aber: Dies ist ein Vorgang, der nicht in der Verantwortung des Käufers liegen sollte.

Ansonsten fährt sich das Triban im besten Sinne unauffällig. Der lange Vorbau bringt den Fahrer in eine relativ gestreckte Position. Dank langem Radstand und extremer Fahrstabilität rollt das Rad stur geradeaus. An die hohen Lenkkräfte gewöhnt man sich rasch; sie stören dann nicht weiter. Die mit drei Bar gefahrenen, in der Mitte diamantierten, an den Seiten mit eng stehenden kurzen Stollen versehenen Reifen rollen passabel und geraten nur in flott gefahrenen Kurven auf losem Untergrund ans Limit; in solchen Situationen wünscht man sich doch mehr Traktion. Bei zügigem Tempo ist am Vorderrad außerdem eine leichte Unwucht zu registrieren.

Dennoch zeigt der Daumen am Ende nach oben.

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