Rose aus Bocholt im Münsterland ist heute einer der Pioniere des Fahrrad-Direktvertriebs. Gleichzeitig blickt das Unternehmen auf eine mehr als 115-jährige Tradition zurück. Legendär waren seit den 1980er Jahren die Versandkataloge für Fahrräder und Fahrrad-Komponenten. Inzwischen ist das Geschäft auf den Internet-Direktvertrieb mit entsprechender Service-Infrastruktur umgestellt. Seit zwölf Jahren gibt es auch eigene Rose-Räder, die sich - typisch Direktvertrieb - durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen.
Ob sportliches Race-Rad, vielseitiges Gravelbike oder kraftvolles Trekking-E-Bike - der deutsche Direktversender Rose Bikes bietet eine breite Modellpalette für fast jeden Einsatzzweck. Unsere Redaktion hat die spannendsten Modelle ausgiebig getestet. Hier findest du unsere Top-Empfehlungen - mit klaren Bewertungen, Praxiseindrücken und technischen Highlights.
Rennräder von Rose im Test
Im münsterländischen Bocholt gegründet, entwickelte sich Rose im Laufe der letzten Jahre zu einem der führenden Rennrad-Hersteller. Aero-Räder bestechen, wie das Wort schon sagt, durch ihre Aerodynamik. Ein ideales Bike für alle, die gerne vorne im Wind fahren, die Tempo bolzen möchten, fürs Einzelzeitfahren üben oder einfach ein optisch sehr, sehr geiles Rennrad fahren möchten.
Marathon Rennräder sind für längere Zeit im Sattel konzipiert, wobei Komfort nicht zu kurz kommen darf. Die Race Bikes verfügen zudem über sehr hohe Steifigkeitswerte, um die Kraft ohne Verluste auf die Straße zu übertragen. Wie du dir vorstellen kannst, sind die Race-Bikes extra drauf ausgelegt, allen Anforderungen gerecht zu werden, die einem im Rennen begegnen: kurze harte Sprints, sportliche Sitzposition und natürlich ein sehr niedriges Gewicht, um in den Bergen keine Nachteile zu haben.
Rose Reveal AL-Rennrad
Auf der Suche nach einem erschwinglichen und gut ausgestatteten Rennrad? Das Rose Reveal AL kombiniert moderne Optik, hochwertige Komponenten und eine angenehme Geometrie - alles für unter 2000 Euro. Erfahre hier, warum dieses Alu-Rennrad eine starke Wahl für Vielseitigkeit und Fahrfreude ist. Das Reveal AL hier bei Rose kaufen.
Rose X-Lite 06 Ultegra Di2
Maximale Performance - auf wenige Renner im Test passt dieser Claim so gut wie auf die aktuelle Generation des X-Lite 06 von Rose. Die komplette Ausstattung ist auf Leistung und Tempo getrimmt, echte Schwachpunkte? Sucht man hier vergeblich. Das X-Lite 06 Ultegra Di2 hier bei Rose kaufen.
Rose XLite 06 Force AXS
Anspruch und Wirklichkeit klaffen oftmals auseinander. Doch im Falle des Rose XLite ist dies anders. Wir haben uns den Flitzer aus Bocholter Hause einmal näher angeschaut und auf ausgewiesenen Asphaltpisten ausführlich getestet. Der Eindruck: durchweg positiv. Das X-Lite 06 Force AXS hier bei Rose kaufen.
Kunde C. D. (XLITE 04 Ultegra) “Für den Preis ein hervorragendes Rad. Bergab kann es richtig Fahrt aufnehmen und es lässt sich in den Kurven sicher und präzise steuern. Das Rad kam topeingestellt an, keine Nachbesserungen erforderlich.
Aufgrund der überragenden Eigenschaften bei Leichtbau, Aerodynamik, Integration und Fahreigenschaften könnte das Rose X-Lite 6 ein echter Meilenstein werden. Cleaner Look, moderne Geometrie und State-of-the-Art-Technik.
„Das XLITE kann mit vergleichbaren Top-Performance-Bikes mithalten, selbst wenn die teilweise deutlich teurer sind. „In den ersten Testfahrten überzeugte das X-Lite mit einer hohen Laufruhe und spürbar verbesserten Aerodynamik-Eigenschaften. „Bei unseren Testfahrten hinterließ das neue Rose XLite eine bleibende Erinnerung.
Gravelbikes von Rose im Test
In den letzten Jahren hat sich ein neuer Trend entwickelt: sogenannte Gravel oder Cross-Bikes. Mit diesen Rennrädern, die in der Regel über Scheibenbremsen verfügen, müsst ihr euch nicht mehr stoisch auf der Straße aufhalten - biegt doch einfach mal in den Feldweg ab und habt einen schönen Tag im Wald.
Rose Backroad AL EQ
Das Backroad gehört zu den beliebtesten Gravelbikes hierzulande. Versionen für Race, Bikepacking und Alltag sind in unterschiedlichen Ausstattungen erhältlich. Nun haben wir uns das Alltags-Gravelbike Backroad AL EQ, frisch mit neuen Farben versehen, geschnappt. Wir wollten wissen, ob auch dieses Modell durch Vielseitigkeit punkten und Radfahrer-Träume wahr werden lassen kann. Das Rose Backroad AL EQ hier bei Rose kaufen.
Rose Backroad FF
Ja, es ist flott: Rose präsentiert mit dem Backroad FF ein speziell für den Renneinsatz konzipiertes Gravelbike mit spannenden Features. Das honorierten die Leser bereits bei der Wahl zum Gravelbike des Jahres 2024. Wir hatten den rasanten Schotterflitzer bereits ausgiebig testen können und geben dir hier noch einmal alle Details zum Test. Hier kannst du das Backroad FF Rival bei Rose kaufen!
„ROSE macht mit dem BACKROAD FF vieles richtig und das zu einem Preis, der deutlich unter dem der Konkurrenz liegt. „Kompromisslos schnell: Das Rose Backroad FF ist eines der flottesten Gravelbikes, die wir je testen durften. Wenn nicht sogar DAS flotteste Gravelbike, das wir je testen durften. „Das Rose Backroad FF Force AXS XPLR ist eines der sportlichsten Gravelbikes, die es derzeit zu kaufen gibt. „Kurz gesagt: Der Backroad FF ist ein Gravel-Bike, das ausschließlich für den Rennsport entwickelt wurde.
Ein absolutes Hingucker Gravelbike, das nicht nur von der Optik überzeugt, sondern v.a. auch durch die sehr ansprechende Geometrie und die hochwertigen Anbauteile. Gewicht Rahmen: ab ca.
Für wen ist das Backroad Bike geeignet? Für wen ggf. nicht? Wir sprachen mit Rose über alle NEUERUNGEN beim Backroad (2021).
Bewertung: Sehr gut! „…Die 32 mm breiten Reifen drücken auf die Waage und sorgen für ein sehr ruhiges, gelassenes Handling. Dazu kommt der sehr lange Radstand von 1027 mm […] Das knallbunte Backroad Force (Rose bietet auch eine dezentere Farbvariante an) folgt absolut zuverlässig und punktgenau, bleibt bei schnellen Abfahrten traumwandlerisch sicher, bietet dazu insgesamt sehr hohen Komfort.
„Das Rose Backroad-4400 bot entgegen unserer Erwartungen nur wenig Komfort, ist jedoch ein von Grund auf ehrliches Bike mit sehr berechenbarem und präzisem Handling.
Wegen der Bereifung (sehr komfortabel, laufruhig und pannensicher) und dem langen Radstand von 1.027 mm (Rahmengröße 57) und dem etwas höheren Gewicht ist das Backroad nicht unbedingt das Rad für einen sehr langen Radmarathon - durch sein angenehmes Rollverhaltens und den hohen Komfort jedoch eine echte Option für sogenannte Vielfahrer, wie z.B.
Rose Adventure Collection
Gut gekleidet ins nächste Abenteuer: Mit der neuen Adventure Collection bringt der Versender aus Bocholt eine eigene Bekleidungsserie für den Gravelbike-Einsatz. Wir konnten die neuen Teile bereits ausgiebig testen. Dabei zeigten sich die Testfahrer beeindruckt von der Qualität und dem Schnitt der Produkte. Tatsächlich muss sich Rose mit dieser Kollektion nicht vor gestandenen Marken verstecken.
Zu den Lieblingsteilen der Test-Crew zählte etwa die Adventure Bib Shorts mit hochwertigem Sitzpolster, bequemen, breiten Trägern und angenehmen, nahtfreien Beinabschlüssen. Auch die Handlebar Bag und das Merino Jersey gefielen.
E-Bikes von Rose im Test
Straßen und Radwege sind für E-Bikes das bevorzugte Terrain. Die Sitzposition ist gestreckter als auf einem City E-Bike. werden kann - und ein eher geringes Gewicht sorgen bei den Trekking E-Bikes für eine große Reichweite. Kontrolle erleichtert.
Rose Mayor Plus
Mit der Mayor-Plus-Reihe hat der Bocholter Versender Rose einen echten Straßenkreuzer für Stadt und Tour unter den E-Bikes im Programm: große Rahmenvielfalt, tolle Ausstattung und Bosch-Power kombiniert mit großen Akkus. Wir haben den Diamantrahmen mit automatisch schaltender Enviolo-Nabenschaltung durch den Alltag gescheucht. Hier das Mayor Plus 3 bei Rose kaufen.
Das Touren-E-Bike des Anbieters aus Bocholt gefällt auf Anhieb mit den glatten Rohrübergängen seines Aluminiumrahmens, dessen Schweißnähte sorgfältig beigearbeitet sind; sehr schön ist auch die integrierte Sattelklemmung. So sportlich wie die Optik ist auch die Sitzhaltung mit nur geringem Höhenunterschied von Sattel und Lenker.
Das Mayor Plus ist ein klassisches Tourenrad. Die Sitzposition ist bequem, die Fahrleistungen komfortabel - dank Luftfedergabel, breiten, leicht profilierten Reifen und gefederter Sattelstütze. Dabei ist die Abstimmung eher steif, was für einen harmonischen Geradeauslauf und souveräne Fahreigenschaften mit viel Gepäck sorgt. Nur auf grobem Pflaster wirkt das Rad etwas hart. Die 4-Kolben-Bremsanlage arbeitet punktgenau, das Volant ist auf sehr gute Kontrolle hin ausgelegt.
Mountainbikes von Rose im Test
Rose Bonero Plus
Mit dem Rose Bonero Plus präsentierten die Bocholter das erste Trail-Hardtail in der Light-E-MTB-Kategorie überhaupt. Den Antrieb übernimmt der beliebte TQ-HPR50-Motor. Nomen est omen bietet er bis zu 50 Nm Drehmoment. Im Unterrohr findet der 360-Wh-Akku Platz, der jedoch nicht entnehmbar ist. Das Bonero Plus hier bei Rose kaufen.
Rose FILE Plus
Mit dem neuen FILE Plus 2025 kommt jetzt ein komplett neues Fully, das zumindest auf dem Papier das Zeug zum Erfolg mitbringt und eine wesentlich breitere Zielgruppe ansprechen dürfte. Im Gegensatz zum BONERO Plus, das mit TQ HPR50-Motor vom Band läuft, ist das neue FILE Plus bereits mit dem kürzlich neu vorgestellten HPR60-Motor ausgestattet.
So unauffällig, dass es schon wieder auffällt: Das neue ROSE FILE Plus 2025 präsentiert sich in einer radikal reduzierten Formsprache. Der Vollcarbon-Rahmen sticht mit klaren Linien, scharfen Kanten und einer minimalistischen Seitenansicht aus der Masse hervor. Der sonst markante ROSE-Schriftzug, wie man ihn vom Root Miller Plus kennt, ist verschwunden. Stattdessen bleibt die Seitenansicht völlig clean. Einzig das Logo am Steuerrohr und die Modellbezeichnung auf dem Oberrohr verraten: Dieses Bike stammt aus der Schmiede in Bocholt. Auch die dezente „Soil“-Farbgebung des Testbikes unterstreicht mit einem zurückhaltenden, erdigen Grauton den Understatement-Charakter des Bikes weiter.
ROSE hat dafür den Rahmen an mehreren Stellen vor äußeren Einflüssen geschützt. Angefangen am Unterrohr, wo das Motorcover Richtung Steuerrohr verlängert wurde, um den Rahmen vor Steinschlägen zu schützen. Am Hinterbau wurde ein kleiner Fender verschraubt, der Steine aus dem beweglichen Bereich zwischen Sitzrohr und Kettenstreben effektiv fernhält und damit den Lack schützt. Auch der großzügige und gut dämpfende Kettenstrebenschutz des ROSE FILE Plus 2025 tut das beim Kontakt mit der Kette.
Weniger ist mehr: Der Trend zum Minimalismus zeigt sich beim ROSE FILE Plus 2025 auch beim Antrieb. Mit 60 Nm Drehmoment und 350 Watt Maximalleistung ist der HPR60 leistungsstärker als sein Vorgänger HPR50, stellt aber dennoch einen Minimal-Assist-Motor dar, der ein maximales Unterstützungsverhältnis von 200 % ermöglicht. Gekoppelt ist der neue Motor an die mit 580 Wh Kapazität einzige verfügbare Akkuoption. Für noch mehr Reichweite kann das ROSE FILE Plus 2025 mit dem optional erhältlichen 160-Wh-Range-Extender gekoppelt werden.
Bei der Verzögerung geht ROSE beim FILE Plus X0 2025 in die Vollen: Die Bremskraft der SRAM MAVEN Silver-Vierkolben-Bremsen ist über jeden Zweifel erhaben - daran ändert auch die verhältnismäßig kleine 180-mm-Scheibe am Heck nichts, die jedoch naturgemäß bei langen Abfahrten und schweren Fahrern schnell warm wird. Auch beim Fahrwerk macht ROSE beim Topmodell des FILE Plus 2025 keine halben Sachen: Es stammt aus der Ultimate-Serie von RockShox.
Das ROSE FILE Plus 2025 kommt in zwei Ausstattungsvarianten: Neben der 7.999 € teuren X0-Variante unseres Testbikes gibt es noch die günstigere Ausstattungsvariante 70 für 5.999 €. Die X0-Ausstattung des ROSE FILE Plus 2025 in unserem Test kann neben der Farbe „Soil“ unseres Testexemplars auch in der mehrfarbigen Lackierung „Dusk” bestellt werden. Die 2.000 € günstigere Ausstattungsvariante 70 bietet dasselbe Motor- und Akkusystem, differenziert sich aber über kostengünstigere Teile bei Fahrwerk, Laufradsatz, Schaltung und Bremsen.
Laut ROSE eignet sich das FILE Plus 2025 damit für Körpergrößen von 1,60 bis 2,02 m. Die 485 mm Reach in Größe L sind etwas länger, die mit 445 mm durchschnittlich langen Kettenstreben bleiben über alle Größen hinweg gleich lang. Über einen einstellbaren Steuersatz von Acros lässt sich der Lenkwinkel von serienmäßigen 65° auf 64° abflachen.
Auf langen Anstiegen punktet das ROSE FILE Plus X0 2025 im Test mit einer entspannten, tourentauglichen Sitzposition, die auch nach mehreren Höhenmetern keine Rückenschmerzen verursacht. Das Fahrwerk zeigt sich dabei effizient und ruhig, ohne unnötig zu wippen. Das X0 Transmission-Schaltwerk sorgt im Test für präzise Schaltvorgänge unter Last - die Funktionsweise leidet unter der günstigeren GX-Kassette nicht. Dasselbe trifft auch bei der Abfahrt zu.
Die Geräuschkulisse des ROSE FILE Plus X0 2025 ist im Test selbst in ruppigen Passagen erneut auffällig unauffällig. Das Fahrwerk agiert eher auf der straffen Seite. Wer das E-MTB aktiv auf dem Trail über Wellen und in Anliegern pusht, generiert dadurch ordentlich Geschwindigkeit.
Zusammenfassend zeigt sich das ROSE FILE Plus X0 auf dem Trail in allen Disziplinen solide. Es leistet sich im Test keine echten Schwächen, setzt aber auch keine neuen Maßstäbe. Das FILE Plus X0 2025 richtet sich an Fahrer, die gern lange Touren mit hoher Eigenleistung fahren möchten, aber auch nicht auf technische Trails verzichten können.
Mit moderner Geometrie sowie guter Ausstattung liefert das FILE Plus eine gute Performance auf dem Trail - ob bergauf oder bergab. Gibt es noch intuitivere und agilere Bikes? Definitiv. Ist ROSE mit dem FILE Plus dennoch ein konkurrenzfähiges E-MTB auf der Höhe der Zeit gelungen? Absolut!
Technische Daten: ROSE File Plus X0
| Ausstattung | Details |
|---|---|
| Motor | TQ HPR 60 60 Nm |
| Akku | TQ HPR Battery 580 Wh |
| Display | TQ HPR IN FRAME |
| Federgabel | RockShox Lyrik Ultimate 150 mm |
| Dämpfer | RockShox SuperDeluxe Ultimate 140 mm |
| Sattelstütze | E*thirteen Vario Infinite 180 mm |
| Bremsen | SRAM MAVEN Silver 200/180 mm |
| Schaltung | SRAM XO Eagle AXS Transmission 1x12 |
| Vorbau | ROSE MTB Stem 40 mm |
| Lenker | ROSE MTB Handlebar 780 mm |
| Laufradsatz | NEWMEN Beskar 30 29" |
| Reifen | Schwalbe Tacky Chan, Super Trail, Ultra Soft/ Schwalbe Tacky Chan, Super Gravity, Soft 2,4" |
| Größe | S, M, L, XL |
| Gewicht | 20,44 kg |
| Zul. Gesamtgewicht (inkl. Fahrer) | 120 kg |
Rose PDQ im Langzeittest
Das Rose PDQ hat uns im ersten Test bei seiner Markteinführung begeistert. Wir haben das Rose PDQ ein Jahr lang getestet und traumhafte Momente erlebt. Wer es sich leisten kann, greift in der Regel zu einem Fully. Denn die vollgefederten Bikes sind komfortabler, fahren besser bergab und haben einen breiteren Einsatzbereich.
Doch das Rose PDQ hat bei seiner Präsentation im Sommer 2023 dem Thema Hardtail ein völlig neues Leben eingehaucht. Das PDQ ist ein Hardtail, aber kein klassisches. … Rose gelingt es, den Einsatzbereich des PDQ deutlich gegenüber klassischen Hardtails zu erweitern. Die 120er Gabel, die dicken Reifen und die Teleskopstütze sind Gamechanger im Gelände.
Statt puristischem Leichtbau liefert Rose mit dem PDQ ein modernes Hardtail, das auch im Gelände richtig Spaß macht. Denn das PDQ steht zu den klassischen Werten, die man von einem Hardtail kennt: Es ist noch leicht, es geht vorwärts und es hat das direkte Fahrgefühl eines Hardtails.
Im Langzeittest wollten wir vor allem wissen, wie es mit der Haltbarkeit des Bikes, aber auch seiner Anbauteile wie der Transmission Schaltung von Sram, aussieht und ob das Konzept auch in alltäglichen Situationen seinen Reiz bewahrt. Wir haben eine hohe Fluktuation. Nicht beim Personal, dafür aber bei den Testbikes.
Normalerweise geht ein Testbike bei uns nach ca. 3-4 Wochen wieder zurück an den Hersteller. Das Rose PDQ hatten wir jetzt ein Jahr lang in unseren Fängen. So kamen insgesamt über 3000 Kilometer zusammen, die nicht nur unsere Stammtestcrew gesammelt hat. Immer wenn sich die Möglichkeit bot, haben wir das Bike auch Bikern und Bikerinnen unter den Hintern geschoben, die normalerweise keine Bikes bei uns testen.
Fast zeitgleich mit dem PDQ wurde Sram GX Eagle Transmission im Test vorgestellt. Natürlich bot dieser Test deshalb auch die perfekte Möglichkeit dieses revolutionäre System, ohne Schaltauge, ausgiebig zu testen. Die Gangwechsel funktionieren zuverlässig, ohne dass man regelmäßig nachjustieren muss. Eigentlich braucht man gar keine Mechaniker-Ahnung mehr, um mit dieser Schaltung glücklich zu werden. Die Reduktion der Variablen in der Schnittstelle zwischen Rahmen und Schaltung führt tatsächlich zu einem System, das auf Dauer sorgenfrei funktioniert. Sram hält sein Versprechen.
Nach ca. 400 Kilometern ist die Kette des Transmission-Antriebs gerissen. Die Belastung für die Kette ist dabei deutlich höher als bei mechanischem Schaltsystem. Denn der Stellmotor der Schaltung drückt die Kette gnadenlos über die Ritzel. Wir haben uns dazu entschieden, keine neue Kette aufzuziehen. Denn bei einem Preis für eine neue Kette von etwa 50 € werden das wohl die wenigsten Biker tun. Stattdessen haben wir die Kette um das gerissene Glied gekürzt und einfach weitergefahren.
Man kann sich über die Akkulaufzeit der Sram AXS Komponenten nicht beschweren. Denn der Akku an der Sattelstütze und auch der Akku der Schaltung halten wirklich lange. Es sei denn, es herrschen winterliche Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes. Dann geht der Akku tatsächlich deutlich schneller in die Knie.
Ab ca. 1500 Kilometer hat sich aber immer mal wieder ein Knarzgeräusch eingestellt. Manchmal reichte eine gründliche Reinigung, manchmal etwas Fett auf den Steckachsen oder die Verwendung von Montagepaste für die Sattelstütze.
Die große Überraschung während unseres Tests: Die klassischen Verschleißteile sind erstaunlich robust geworden. Egal ob Reifen oder Kette. 3000 Kilometer hinterlassen ihre Spuren, aber killen das Material nicht übermäßig. Die Bremsbeläge wurden einmal gewechselt. Kette, Kettenblatt und auch Innenlager können einiges ab.
Das Rose PDQ hat uns auch im Langzeittest begeistert. Ein Kettenriss stellte den Beziehungstiefpunkt dar. Ansonsten überraschte uns das PDQ in der Werksausstattung mit erstaunlich wenig Ärger. Trotz moderner Auslegung bleibt es einem Hardtail-Grundsatz treu: Hier verbringt man mehr Zeit auf dem Trail als in der Werkstatt. Der breite Einsatzbereich hat es für uns zu einem genialen Bike für Feierabendrunden und verlängerte Wochenenden gemacht.
Wie bei all unseren Tests liefern wir nicht nur tiefgründige Einblicke in die Details. Im Gegensatz zu allen anderen Medien erlaubt es unser innovatives und absolut objektives Testsystem euch Informationen zur kompletten Modellfamilie zu liefern. Auffällig ist, dass Rose mit dem PDQ 1 schon für 3000 € ein sehr stimmiges und vor allem hochwertiges Komplettbike liefert.
Kundenmeinungen zu Rose Bikes
Ludger N.: Es fing schon bei der Übergabe des neuen Fahrrads an. Ich musste darauf hinweisen, dass ein Gabelrohr undicht war, was dann erst mit Nachdruck von mir kontrolliert wurde. Das Gabelrohr war undicht, weil der Verschlussstopfen nicht festgezogen war. Als ich dann die erste Tour mit meinem neuen Rad gemacht habe, knackte während der ganzen Fahrt irgend etwas beim Fahren, bis ich dahinter gekommen bin, dass es der Fahrradsattel war. Es wurde vergessen die Klemmschelle auf der rechten Seite anzuziehen.
Weil es jetzt nötig war den Zahnriemen zu spannen, habe ich die Achse und die vier Schrauben gelöst. Es war mir aber nicht möglich das Hinterrad in den Langlöchern zu verschieben, da der/die Monteur/in die Schrauben (( ohne Unterlegscheiben )) so angeknallt hat, dass der Aluminiumrahmen gestaucht und massiv beschädigt wurde. Ebenso wurde bei der Montage des Fahrradständers unfachmännisch gearbeitet, was aber auf den Bildern in der Google Bewertung gut zu erkennen ist. Bis heute habe ich nicht einmal eine Antwort auf meine Reklamation erhalten.
Die Wertschätzung und Umgehensweise ist nicht vom Status der Ware abhängig. z.B. Sehr geehrter Inhaber, oder Verfasser von Antworten der Fa. Rose, sollten sie auf diesen Beitrag antworten, dann bitte nicht mit Sätzen aus dem Standardrepertoire. Ich möchte keine Unterhaltung, sondern eine klare Aussage, wie es jetzt damit weitergehen soll, ohne dem hinterher laufen zu müssen. Und schieben sie bitte nicht alles auf Corona.
Mega gut & sehr faire Konditionen…Schütze dein Bike bei Rennen (inkl. Wir haben brandaktuell noch diesen mega Tipp für dich: Über unseren Partner Helden.de kannst du dein Rennrad zu extrem fairen Konditionen versichern lassen - inkl. bei Rennen mit Massenstarts!
„Insgesamt liegt das Rad satt auf der Straße und punktet mit einer extrem hohen Laufruhe. „Das BLEND ist entspannt, robust und sinnvoll ausgestattet. Ein richtig guter Deal! Mit dem BLEND hat man einen sehr smarten Move gemacht und genau das richtige Bike für den Einstieg geschaffen. Der Preis (ab 1.199€!!) ist absolut fair und die Ausstattung für Neulinge in den Radsport mehr als ausreichend. Durch die Option Gravel wird für den Kunde nochmal deutlich mehr Flexibilität geschaffen - eine geniale Symbiose.
Unter Testbericht zum REVEAL (2020) inkl. „Das Reveal präsentierte sich zwar ausgesprochen komfortabel, aber keineswegs behäbig. Nach den sehr schicken neuen Bikes X-Lite Four und Six und dem absoluten Bestseller BACKROAD veröffentlichte Rose mit dem neuen Marathonbike REVEAL erneut einen echten Hingucker mit neuer, überarbeiteter Designsprache.
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