Die Suche nach dem optimalen Sitzkomfort auf einer Harley Davidson kann eine lange Reise sein. Viele Fahrer, insbesondere auf längeren Strecken, suchen nach Möglichkeiten, den Komfort zu erhöhen und Rückenschmerzen vorzubeugen. Eine Rückenlehne für den Fahrersitz kann hier eine entscheidende Rolle spielen. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte von Rückenlehnen für Harley Davidson Fahrersitze, einschließlich Tests, Erfahrungen und verfügbare Optionen.
Komfort und Ergonomie
Wie schon angedeutet sitzt man auf der Ultra sehr bequem. Aber auch der Fahrer sitzt auf der weich gepolsterten Sitzbank herrlich entspannt. Der Lenker ist hoch und zum Fahrer geneigt, statt auf Fußrasten legt man seine Füße auf Trittbrettern ab und schläft vor lauter Wonne fast im Stehen ein.
Viele Fahrer suchen nach Lösungen, um die Sitzposition zu verbessern und den Komfort auf langen Strecken zu erhöhen. So stehen die Fußspitzen etwas vorn über die Trittbretter raus, hingegen könnte der Lenker etwas weiter zum Sitz reichen (bin 1,80m groß, 70Kg).
Der Komfort ist einfach überragend, die Lehne ist individuell einstell- und mit einem Handgriff abnehmbar. Beim Mustang minimal höher und näher am Tank, auch nach langen Fahrten keine Rückenschmerzen, kein Verlangen nach Highway Pegs.
Der Sitzkomfort ist deutlich besser geworden, Stöße kommen nur sehr gefiltert durch und die Rückenlehne hält den Fahrer ganz bequem in einer entspannten Sitzposition, schließlich ist die Lehne ja verstellbar. Ich muss natürlich noch mehr Erfahren um mir ein abschließendes Urteil zu bilden, aber für den Moment scheint sich die Investition gelohnt zu haben.
Sorgen Sie durch die Rückenlehne für Fahrkomfort auf Langstrecken. Dieses Rückenpolster zeichnet sich nicht nur durch eine schnittige Form aus, die den unteren Rücken perfekt abstützt, ohne den Fahrer nach vorn zu drücken, sondern auch durch ein schlankes Profil, so dass der Sozius noch mehr Platz hat. Eine verstellbare Halterungsstütze mit vier Befestigungspositionen ermöglicht unterschiedliche Sitzund Fahrpositionen. Der variable Winkel des Rückenpolsters sorgt für maximalen Komfort.
Verschiedene Sitzmodelle und ihre Eigenschaften
Es gibt verschiedene Sitzmodelle auf dem Markt, die unterschiedliche Vor- und Nachteile bieten. Hier sind einige Beispiele:
- Mustang Solo Seat: Bietet hohen Komfort und eine individuell einstellbare Rückenlehne.
- HD Signature Hammock Sitz: Verfügbar mit Rückenlehne für bestimmte FLDE, FLHC, FLHCS, FLSL, FXBB, FLFB, FLFBS, FXBR und FXBRS Modelle ab '18.
- Sundowner Solo: Bietet ausreichend Lordosenunterstützung.
- Super Reach® Sitze: Verlagerte Sitzposition für weniger große Fahrer, um näher an Lenker und Bedienelemente zu gelangen.
Erfahrungen mit verschiedenen Sitzen
Viele Harley-Fahrer haben ihre Erfahrungen mit verschiedenen Sitzen und Rückenlehnen geteilt. Hier einige Beispiele:
- Ein Fahrer berichtet, dass er nach dem Kauf eines 15" Mustang Solo Seat mit Rückenlehne keine Kommentare mehr über die Seniorenausstattung beachtet, da der Komfort überragend ist.
- Ein anderer Fahrer empfiehlt den Sundowner Solo Sitz für ausreichend Lordosenunterstützung.
- Ein Fahrer mit einer Heritage Softail hat den Hammock Sitz getestet und berichtet von einem deutlich besseren Sitzkomfort und einer entspannten Sitzposition dank der verstellbaren Rückenlehne.
Harley Davidson Street Glide Ultra: Ein Beispiel für Komfort
Die Street Glide Ultra von Harley Davidson ist ein Tourer im XXL-Format, der auf Komfort ausgelegt ist. Die neue Street Glide Ultra ist im Grunde genommen einen "normale" Street Glide mit verbesserter Ausstattung. So hat die Ultra beispielsweise ein ultra großes Top-Case mit Beifahrer-Rückenlehne im Sofa-Style, separate Beinbelüftungsklappen, eine 10 cm höhere Scheibe, Luftleitbleche vorne, neue und ultra bequeme Sitzmöbel für Fahrer und Beifahrer.
Die Street Glide Ultra schwingt elegant zwischen den Kurven und geht gar nicht mal unwillig ums Eck. Unebenheiten der Straße kommen schon beim Fahrer an, aber fiese Stöße in den Rücken gibt es nur selten. Zudem bügelt das Gewicht die meisten Dinge einfach so weg, das fühlt sich schon mächtig an. Den Rest federt das wie schon gesagt erstaunlich komfortable Sitzpolster weg.
Technische Details und Ausstattung
Beim Blick ins Cockpit fällt sofort das riesige 12,3" Display ins Auge. Man kann zwischen drei Ansichten wählen und entweder auf weiße oder schwarze Ansicht einstellen. Besonders cool ist die integrierte Vollkarten-Navigation, die auch ohne Online-Verbindung zum Smartphone perfekt funktioniert. Sogar Apple CarPlay funktioniert per Kabel, Android Auto aber leider nicht.
Auch bei der Lichtausstattung gibt sich die Street Glide Ultra keine Blöße. Voll-LED inkl. Tagfahrlicht, automatische Blinker-Rückstellung und sogar eine Coming-Home Ausschaltfunktion ist an Bord. Besonders schick finden wir die in die Batwing-Verkleidung integrierten Blinker.
Sound und Fahreigenschaften
Der 117 Cubic-Inch V2 klingt, wie man das erwartet. Souverän setzt sich der D-Zug in Bewegung und man hat den Eindruck, dass ihn heute auch nichts mehr aufhalten können wird. Die Street Glide Ultra schwingt elegant zwischen den Kurven und geht gar nicht mal unwillig ums Eck.
Trotzdem: Ein Kurvenräuber will die Harley nicht sein und das Gewicht ist natürlich stets präsent. Unebenheiten der Straße kommen schon beim Fahrer an, aber fiese Stöße in den Rücken gibt es nur selten.
Dieser drückt fette 175 Nm auf die Kurbelwelle und leistet 109 PS. In der Praxis bedeutet dies: Schub und Druck ohne Ende. Wer im Sport-Modus Gas gibt, bekommt mächtigen Vortrieb.
Bremsen und Kupplung
Erstaunlich gut für diese Gewichtsklasse funktionieren die Bremsen, vor allem die am Hinterrad. Hier werkelt ein 4-Kolbenfestsattel an einer 300er Scheibe und da viel Gewicht anliegt, packt die Bremse ordentlich zu. Vorne wird ein wenig Handkraft benötigt, aber auch hier ist die Bremswirkung in Ordnung. Die Kupplung ist übrigens etwas schwergängig, aber das ist bei diesem Ungetüm von einem Motor irgendwie auch okay.
Alternativen und Wettbewerber
Wettbewerber gibt es nicht sonderlich viele. Natürlich die die "normale" Street Glide ein Kandidat, diese ist allerdings nur unwesentlich günstiger - da würden wir auf jeden Fall die paar Euro draufpacken und die Ultra nehmen. Ansonsten fallen uns noch folgende Geräte ein: Triumph Rocket 3 GT, Honda Gold Wing, Indian Challenger bzw.
Fazit
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt.
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