Das Sushi Bike Maki M1 hat das erklärte Ziel, das erste bezahlbare und stilvolle E-Bike unter 15 Kilo zu sein. Neben dem Maki M1 und M2 bietet das Münchner Start-up auch die Modelle Maki+ und California Roll+ an, die etwas üppiger ausgestattet sind und jeweils 1.199 Euro kosten.
Design und Ausstattung
Allen Sushi Bikes kann man einen reduzierten, urbanen Style nicht absprechen. Schutzbleche, Gepäckträger und Ständer sind in diesem Style-Konzept überflüssig und ohne ist das Rad leichter. Ein einfacher Alu-Rahmen und die schlanke Stahlgabel sparen ebenfalls Kosten. Schnellspanner sucht man an den Naben vergeblich, ebenso eine fest angebaute Lichtanlage. Statt fest installierte Beleuchtungsanlage: Batteriescheinwerfer. Die mechanischen Scheibenbremsen erfüllen ihren Zweck, sind aber weniger fein dosierbar als hydraulisch betätigte Exemplare.
Antrieb und Akku
An Antrieb und Verarbeitung wird der Spardruck besonders deutlich. Der Hinterradnabenmotor ist nur rudimentär über die Trittfrequenz steuerbar. Er schiebt, je nach Unterstützungsstufe, gleichbleibend kräftig, sobald sich die Pedale drehen. Die Kabel sind größtenteils außen am Rahmen verlegt und zum Teil nur mit Kabelbindern befestigt.
Weil das Sushi Maki M1 relativ leicht ist und der Motor weniger kraftvoll, dürfte der 125 Wattstunden kleine Akku für Stadtfahrten ausreichen - 40 Kilometer Reichweite sind es laut Sushi Bikes. Der Akku am Sushi Bike Maki M1 sieht aus wie eine Trinkflasche, hat aber immerhin 125 Wattstunden.
Fahreigenschaften
Punkten kann das Maki M1 mit seinen Fahreigenschaften im Sushi Bike Test. Das leichte E-Bike läuft sicher und fahrstabil, dem Zug am sehr schmalen Lenker folgt das Rad willig und prompt. Das Maki M1 ist ein einfaches, aber dafür preisgünstiges und dennoch fahrsicheres E-Bike. Eine Gangschaltung hat dieses Sushi Bike nicht, die Übersetzung des einzigen Gangs ist relativ lang. Dank der Motorunterstützung braucht es zum Anfahren und Beschleunigen aus langsamer Fahrt jedoch nur wenig Beinkraft.
Technische Daten
Die harten Fakten zum Sushi Bike Maki M1:
- Preis: 999 Euro
- Rahmen / Gabel: Alu / Stahl
- Gewicht: 15,5 Kilogramm
- Bremsen: Tektro, Disc mechanisch
- Schaltung: Singlespeed, 46 / 18 Zähne
- Motor / Akku: 200 W / 125 Wh
- Reifen: 28-622
Interview mit Andy Weinzierl, Gründer und CEO von Sushi Bikes
MY BIKE: Preiserhöhung ab 15.6. - woran liegt es bei euch konkret: Lieferschwierigkeiten, Rohstoffpreise etc.?
ANDY WEINZIERL: Die Klassiker: Lieferkette und Rohstoffpreise. Aber auch alle operativen Kosten, wenn wir an die wirtschaftliche Situation und Inflation denken. Eigentlich hätten wir die Preise längst anheben müssen, nachdem Container seit über einem Jahr das Fünffache kosten. Ich habe immer auf Entspannung gehofft, aber leider ist das Gegenteil der Fall und in immer mehr Bereichen steigen die Kosten. Also blieb auch uns keine Wahl mehr. Aber wir erhöhen nur minimal und decken damit noch nicht mal die exakten Mehrkosten.
Wie kommt ihr generell mit der derzeitigen Lage am (Bike-)Markt zurecht?
Wir kennen das ja kaum anders. Unsere erste Charge lief Ende 2019 vom Band. Seit Mitte 2020 ist die Situation angespannt. Vielleicht hat uns diese harte Schule gelehrt, immer kreativ zu bleiben und mit Resilienz an die Sache zu gehen. Wir finden immer eine Lösung, auch wenn ich persönlich gerne auf diese Extrahürden verzichten würde.
Ihr erhöht die Preise nur für die +Modelle. Euer Alleinstellungsmerkmal beim Maki M1 / M2 „E-Bike unter 1.000 Euro“ bleibt also zementiert?
Die +Modelle kosteten seit Einführung schon 1.199 Euro und lösten die erste Generation an SUSHI BIKES ab. Die Nachfrage ist seit Launch ungebremst und es scheint, als hätten die hinzugefügten Features, also höhere Reichweite, LCD-Display, dickere Reifen, genau den Geschmack der Kund*innen getroffen. USP von Sushi Bikes ist eben nicht 999 Euro, sondern ein bezahlbares E-Bike mit der perfekten Ausstattung für die Stadt.
Habt ihr weitere Pläne für die nächsten Jahre? Ein Gravelbike oder ein urbanes Lastenrad?
Unsere +Modelle sind fantastisch angelaufen. Das zeigt uns, dass wir offensichtlich genau die Zweifel beseitigt haben, die es bei den ersten Modellen noch gab. Unsere Kund:innen liefern uns viel ehrliches Feedback und tolle Ideen, dieser intensive Austausch ist uns sehr wichtig. Wir denken natürlich auf einigen Plänen herum, ob und wann ein Update kommt und wie das aussieht, wissen wir allerdings selbst noch nicht genau.
Welche Pläne habt ihr für die Zukunft in puncto Nachhaltigkeit noch?
Das Sushi Bikes Team ist so getrieben vom eigenen Purpose, dass jede Entscheidung mit Nachhaltigkeitsgedanken getroffen wird. Wir überarbeiten gerade jede einzelne Verpackung, gestalten das Office entsprechend, ziehen die Lieferkette immer weiter nach Europa und überprüfen den Gesamtabdruck. Seit diesem Jahr beteiligen wir uns auch an der Fair Cobalt Alliance als weltweit erster E-Bike-Hersteller und helfen dabei, die Arbeitsbedingungen bei der Cobalt-Gewinnung zu verbessern. Wenn wir an Lithium und Co. denken, dann sehen wir, dass die Branche noch viel zu tun hat.
Eindrücke vom e4testival Emobilty-Event in Hockenheim
Sushi Bikes stellen sich betont auf Augenhöhe mit ihren Kunden: Durch überdurchschnittliche Transparenz etwa zu Lieferzeiten, durch ausführliche Reaktionen auf Beschwerden z.B. bei Google Rezensionen, mit vielen Anleitungsvideos auch für Fahrrad- bzw. Aus der Community ist laut Sushi auch viel Input in die neuen Modelle Maki+ und California+ geflossen. Insbesondere die höhere Akkukapazität für größere Reichweiten. Sushi gibt jetzt 75 Kilometer an. Auf den ersten und sogar zweiten Blick sind sie nicht als E-Bikes auszumachen. Die „Community“ steht wohl großteils zu ihren Makis, Californias & Co. Auch wenn es durchaus Mängel zu geben scheint.
Zielgruppen sind übrigens nicht nur wir Endverbraucher, sondern auch Firmen, die ihren Mitarbeitern E-Bike-Mobilität zum Pendeln anbieten möchten: Mit Sushi Bikes „flexible, grüne Stadtmobilität bezahlbar machen“ - so die die B2B-Mission bei Sushi Bikes.
Vor- und Nachteile
Können nur 1.299 Euro für das Sushi Maki+ wirklich ein angemessener Preis für ein verläßliches City-E-Bike sein? Warum sind Sushi Bikes so günstig? Ohne Verzicht geht das natürlich nicht. „Reduziert auf das Wesentliche“ nennt Sushi Bikes das.
- Keine Gangschaltung - nur ein Gang / Singlespeed. Sushi kommuniziert klar: Das reicht in der Stadt und für moderate Steigungen, und bis etwa 30 km bleibt das Treten noch in angenehmer Frequenz.
- Keine Federung - bis auf den Minimal-Komfort durch die Reifen verzichtet das Sushi Bike auf jede Federung.
- Weniger Motorleistung und Akku - auch das kommuniziert Sushi Bikes offen. Das Drehmoment ist zwar in den TechSpecs der Homepage nicht zu finden, dürfte aber bei 25 bis 30 Nm liegen. Der entnehmbare Akku der aktuellen Plus-Modelle liefert etwa 250 Wh Energie.
- Scheibenbremsen nur mechanisch - das ist ein Kompromiss bei vielen Einsteiger oder Low-Budget E-Bikes. Vertretbar.
- Kein Händlernetz - die Sushi-Bikes werden online verkauft und über Partnerwerkstätten gewartet.
- Günstige Komponenten, nicht die hochwertigste Verarbeitung - bei aller Optik-Priorität wurden neben den Bremsen auch sonst günstige Komponenten gewählt. Die Lenkergriffe sind hart, das Licht eher schwach, der Sattel ohnehin eine individuelle Baustelle, wie bei vielen Bikes.
Zusatzbauteile: Gepäckträger (hinten und vorn), Schutzbleche, Fahrradständer, Taschen, Air Bell gibt es als Zubehör. Pluspunkte sind immerhin: Anhänger und Kindersitze können angebracht werden. Die Bikes sind out-of-the-box StVZO-kompatibel.
Plug-and-play sind die Bikes dagegen nicht: Erst einmal müssen sie nach der (kostenlosen!) Lieferung vor die Haustür montiert werden, inklusive der Bremsen. Die Modelle gibt es in drei Größen und in Schwarz und Braun (Leder-Lenkergriffe, Reifen).
5 Motorstufen - die Stufen 2-3 helfen etwas, bei 4-5 wird die Unterstützung stärker. Die Motorunterstützung setzt erst nach einer halben Kurbelumdrehung ein - daran muss man sich gewöhnen (d.h. Die Sitzhaltung ist sportlich, etwas gestreckter als auf Tourenrädern. Zulässiges Gesamtgewicht: 110 kg.
Maki 3.0: Verbesserungen und Neuerungen
Das neue Maki 3.0 stattet Sushi mit hydraulischen Scheibenbremsen und einer Lichtanlage aus. Alte Qualitäten wie die einfache Konstruktion als Singlesspeed-Bike und der abnehmbare Akku samt Powerbank-Funktion bleiben dabei erhalten.
In der dritten Version des Maki integriert Sushi einige wichtige Neuerungen, darunter eine integrierte Lichtanlage, hydraulische Scheibenbremsen, unplattbare Bremsen und ergonomische Lenkergriffe. Gleichzeitig bleiben alte Qualitäten wie das geringe Gewicht und die simple Konstruktion erhalten. Das Maki 3.0 ist dadurch das bisher beste Sushi-Bike - leider ist der Preis aber auch auf 1.399 Euro gestiegen.
Optisch folgt man aber noch immer einer besonders schlichten Designlinie. Dafür gibt es jetzt endlich integrierte Lichter, neue hydraulische Scheibenbremsen sowie einen ergonomischeren Lenker.
Anders als etwa bei VanMoof mit seinem Eigenbau-Konzept bleibt das Sushi Maki 3.0 zudem kompatibel zu Standard-Teilen, wodurch Reparaturen oder Erweiterungen deutlich einfacher möglich sind.
Fahrgefühl und Handling
Sushi legt bei der Konstruktion als Eingangrad wieder einen Fokus auf höhere Geschwindigkeiten statt auf einfaches Anfahren. Das ist durchaus sinnvoll, da man beim Anfahren ja durch den Elektromotor unterstützt wird. Die Übersetzung eignet sich sehr gut für schnelleres Fahren - bei anderen Singlespeed-Modellen wie dem Jeep FR 6020 oder dem Rover FFR 701 war das Fahren bei 25 km/h bereits äußerst ungemütlich.
Die Stärke der Unterstützung könnt Ihr über den Bordcomputer einstellen. Was sich im Vergleich zum Vorgängermodell ebenfalls verbessert hat, ist die Bremsanlage. Zwar vertraut Sushi noch immer auf Scheibenbremsen von Tektro, diese werden jetzt aber hydraulisch angesteuert. Zwar verbessert sich da durch nicht die Bremskraft des E-Bikes, die Ansteuerung beim Betätigen der Bremshebel ist aber präziser. Das sorgt für mehr Komfort und Sicherheit, da die Scheibenbremsen durchaus stark genug sind, dass sich das Hinterrad bei Gefahrenbremsen vom Boden löst.
Akku und Reichweite
Wie bei den Vorgängern sitzt der Akku des Maki 3.0 im Rahmen und wirkt ein wenig wie eine mitgenommene Wasserflasche. Aus dieser gut erreichbaren Position könnt Ihr den Akku über einen Schlüssel entnehmen und in der Wohnung laden. Praktisch: Ihr könnt ihn dann als Powerbank nutzen.
Sushi gibt die maximale Reichweite des Maki 3.0 mit 75 km an. Hier hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts geändert, und aus meinen Erfahrungen im Test-Alltag schätze ich diese Angabe als realistisch ein. Bei meiner Fahrweise auf voller Unterstützung und regelmäßigem Anfahren dank roter Ampeln musste ich aber nach ca. 25 bis 30 km wieder an die Steckdose.
Standardmäßig liefert Sushi ein Standard-Netzteil mit, das den Akku in 5,5 Stunden auflädt. Für 89 Euro könnt Ihr Euch ein Schnellladegerät als Zubehör dazukaufen und die Ladezeit damit auf 3,5 Stunden reduzieren.
Kritikpunkte
So ist der Bordcomputer noch immer sehr rudimentär und kommt ganz ohne smarte Funktionen. Im Testzeitraum verschob sich zudem das Hinterrad bei stärkerer Belastung durchs Herunterfahren von einem Bordstein.
Dass weder der Rahmen noch die Reifen irgendeine Federwirkung haben, ist beim Fahren zudem immer mal wieder ungemütlich. Dass Sushi den Preis des Maki 3.0 auf fast 1.400 Euro anhebt, finde ich zudem ein wenig bedauerlich.
Montage und Komponenten des Sushi Maki MK2
Der größte Teil der verkauften Sushi Bikes dürften direkt vom offiziellen Online Shop im Karton bei den Käufern zuhause ankommen. Da überrascht dann auch das mit 45 Minuten ganz schön lange offizielle Unboxing- bzw. Montage-Video nicht. Viele der zu erledigenden Montageschritte sind auch für Schrauber-Laien kein allzu großes Problem. Montage des Lenkers, der Pedale oder des Vorderrads sind simpel und eigentlich kann man auch hier relativ wenig falsch machen. Wesentlich problematischer ist hingegen, dass die Bremssättel der mechanischen Scheibenbremsen nicht montiert sind. Diese Aufgabe wird komplett dem Käufer überlassen. Wer noch nie eine Scheibenbremse montiert hat, oder bislang schlicht gar keine Schrauber-Erfahrung besitzt, ist damit hilflos überfordert, egal wie ausführlich die entsprechenden Videos auch sein mögen. Das schleiffreie, sichere Einstellen der Bremsen kostet selbst einen geübten Biker einige Minuten.
Antrieb und Reichweite des Sushi Maki MK2
Der Hersteller gibt die Leistung des Motors mit 200 Watt an, was sich in unseren Messungen auch bestätigt. Im Vergleich zur Konkurrenz muss der kleine Nabenmotor jedoch einige Federn lassen. Ähnlich sieht es beim Akku aus: Sushi gibt eine maximale Reichweite von 40 km an, die uns doch als sehr optimistisch erscheint. In unseren Messungen hält das Maki in der höchsten Unterstützungsstufe in der Ebene keine 20 km durch und selbst bei weniger Leistung dürften die 40 nur bei Optimalbedingungen erreicht werden. Auffällig war bei unseren Messungen das sehr frühe Abschalten des Motors: Schon bei ca. 20 km/h Geschwindigkeit drosselt er seine Leistung, die dann schließlich bei ca. 24,5 km/h dann ganz zum Erliegen kommt. Quasi alle anderen E-Bikes beginnen erst bei 24 km/h oder höher, ihre Leistung zu drosseln und unterstützen oft bis ca. Positiv überrascht waren wir von der Motorabschaltung an den Bremshebeln: Da der Antrieb (wie bei quasi allen E-Bikes in dieser Preisklasse) keinen Drehmomentsensor besitzt, sondern seine Leistung anhand der Kurbelbewegung reguliert, ist ein je nach Situation unterschiedlich stark ausgeprägtes Nachschieben vorhanden.
Komponenten und Fahrgefühl des Sushi Maki MK2
Bei den Komponenten gibt es angesichts des günstigen Preises keine allzu großen Überraschungen. Auf eine Schaltung muss man direkt ganz verzichten - sämtliche Sushi Bikes sind (bis jetzt?) ausschließlich als Singlespeed-Räder erhältlich. Die gewählte Übersetzung ist für flache Gegenden in Ordnung, die Wohlfühlkadenz ist bei Geschwindigkeiten zwischen 20 und 25 km/h erreicht. Wirklich ordentlich sind die gewählten mechanischen Scheibenbremsen vom Tektro. In der Praxis fällt zunächst die für ein derart auf die breite Masse zugeschnittenes Rad sehr spezielle Geometrie auf. Spürbar von der Bahn bzw. der Fixie-Szene inspiriert sitzt man eher gedrungen, aber dennoch sportlich. Das bedeutet viel Last auf den Händen bzw. dem Lenker, was in Verbindung mit dem steilen Lenkwinkel für ein quirliges Fahrverhalten sorgt.
Wie für einen Nabenmotor üblich ist er schön leise und macht sich selbst bei maximaler Leistung nur durch ein kaum wahrnehmbares Brummen bemerkbar.
Komfort und Alltagstauglichkeit des Sushi Maki MK2
Dass das Sushi Maki jedoch trotz der bislang insgesamt eher positiven Eindrücke nur bedingt empfehlenswert ist, liegt an dem sehr geringen Komfort - für ein Alltagsrad ein durchaus kritischer Punkt. Der Hauptgrund hierfür dürften die sehr schmalen Reifen und auch die Hochprofilfelgen sein. Die 28 mm Pneus muss man in der Stadt auf mindestens vier Bar aufpumpen, möchte man nicht regelmäßig den Schlauch wechseln, was bereits dafür sorgt, dass der Reifen selbst als dämpfendes Element fast ausscheidet. Vor allem letztere fallen negativ auf: Bretthart, fast ohne Dämpfung und mit einer unangenehmen Ziernaht sind diese für uns direkte Tausch-Kandidaten. Zur Ehrenrettung des Sushi Maki muss man ohnehin anführen, dass sich diese Versäumnisse beim Komfort mit überschaubarem finanziellem Mehraufwand selbst beheben lassen.
Maki+ und California Roll+: Weiterentwicklungen von Sushi Bikes
Die beiden neuen Modelle sind die ersten von SUSHI-Fahrerinnen und -Fahrern mitentwickelten E-Bikes des zwei Jahre alten Start-ups. Das beliebte und moderne Design behalten auch Maki+ und California Roll+ bei. So kosten die beiden neuen E-Bikes Maki+ und California Roll+ nur jeweils 1.199 Euro inklusive Versand. Beide neuen E-Bikes von SUSHI Bikes weisen eine von 40 auf nun rund 75 km gesteigerte Reichweite auf. Möglich machen dies neue Akku-Rundzellen. Die neuen Zellen erhöhen die Kapazität des Akkus von 5,2 Ah auf 9,6 Ah. Auch hinsichtlich Komfort haben die beiden neuen Modelle Maki+ und California Roll+ mehr zu bieten. SUSHI Bikes stattet sie mit einem verkürzten Vorbau sowie einem Riser-Bar-Lenker mit 600 mm Breite und einer anderen Form. Dies sorgt für eine ergonimischere Sitzposition. Auch die nun 37 statt 28 mm breiten Reifen tragen zum Fahrkomfort bei. Das Maki+ ist zudem mit einem bequemeren Sattel ausgestattet, der dennoch zum sportlichen und puristischen Design des Bikes passt. Unter anderem ist bei den beiden Rädern noch das Cockpit aufgeräumter und hochwertiger. Das Display ist mit einem LCD-Screen ausgestattet, der über Geschwindigkeit und den Akkustand informiert.
Fahrstufen und Motorunterstützung
Das SUSHI Bike fährt sich sportlich schnell, sofern man die höchste Fahrstufe ausgewählt hat. Wer weniger Wert auf das Tempo legt, aber trotzdem schnell unterwegs sein will, wird die Fahrgeschwindigkeit über die 3 zur Verfügung stehenden Fahrstufen einstellen und den Motor arbeiten lassen. Auf diese Art und Weise erreicht man mit dem SUSHI BIKE auf höchster Fahrstufe eine Geschwindigkeit von ca. 24 km/h. Auf Stufe 2 kommt man immerhin noch auf durchschnittliche 17-18 km/h. Mit der kleinsten Fahrstufe unterstützt der Motor nur noch bis ungefähr 14 km/h auf gerader Strecke. Stufe 1 ist nach dem Einschalten des SUSHI BIKE über die Bedieneinheit immer vorausgewählt.
Anfahren und Trittfrequenz
Beim Anfahren macht sich die Motorunterstützung am deutlichsten bemerkbar. Unabhängig von den örtlichen Gegebenheiten oder wie kräftig man in die Pedale tritt, schiebt der Motor das Rad an, bis es wieder auf Geschwindigkeit gekommen ist. Man Sollte beim Anfahren aber darauf achten, dass man nicht schon in die Pedale tritt, während man noch auf das Rad aufsteigt. Sonst bekommt man den Eindruck, dass es einem davonfahren möchte und es besteht die Möglichkeit, dass man die Kontrolle über das Rad verliert. Durch die feste Übersetzung erhöht sich die Trittfrequenz mit zunehmender Geschwindigkeit. Wenn man schneller als 25 km/h fahren möchte, geht das nur mit einer Trittfrequenz von über 75 U/Min. Ab 30 km/h werden mindestens 90 U/min benötigt. Das sieht dann schon eher anstrengend und nicht mehr wie zügiges Radfahren aus.
Bergauffahren und Schiebehilfe
Wenn es mal bergauf geht, kommt der 200 W Motor schnell an seine Grenzen. Bei kurzen Anstiegen hilft das SUSHI Bike aber ganz gut mit, so dass das Hochfahren wesentlich leichter fällt, als ohne Motorunterstützung. Wenn man den Motor abschaltet oder der Akku leer ist, fährt sich das Sushi Bike wie ein normales Single Speed Rad. Man spürt keinerlei Widerstände, weder beim Anfahren ohne Motor noch im Leerlauf, wenn die Pedale nicht bewegt werden.
Über das Bedienteil am Lenker kann man zusätzlich eine Art Schiebehilfe aktivieren, wenn man die Minus-Taste gedrückt hält. Der Motor dreht dann von ganz alleine mit Schrittgeschwindigkeit, ohne das man dafür in die Pedale treten muss. Dieses Feature ist ganz hilfreich, wenn man das Maki irgendwo hinaufschieben muss.
Lenkerhöhe und individuelle Anpassung
Die Lenkerhöhe ist eine sehr individuelle Sache und auch stark abhängig vom Radtyp, den du fährst. Bei Trekking- und Holland-Rädern ist der Lenker oft höher als der Sattel, bei Mountainbikes oder Rennrädern ist es meistens andersherum. Wie hoch der Lenker an deinem Fahrrad sein soll, kannst du dir aber aussuchen.
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