Als Sushi Bikes 2019 auf den Markt kamen, sorgte insbesondere der spektakuläre Preis von knapp 1.000 Euro für Aufsehen. Mit diesen steigerte sich der Verkaufspreis auf 1.199 Euro. Nun steht das nächste Upgrade an und man ahnt es schon: die Preise steigen weiter und so kosten die neuen Modelle nun 1.399 Euro.
Trotz der Verteuerung natürlich immer noch ein attraktiver Preis für ein E-Bike, auch wenn man mit dem Sushi Bike weiterhin einige Einschränkungen in Kauf nehmen muss. So ändert sich zum Beispiel am E-Antrieb des Bikes nicht wirklich etwas: Nach wie vor ist im Hinterrad ein Nabenmotor mit 200 Watt Leistung verbaut, was eher schwach ist und unter den gesetzlich erlaubten 250 Watt Dauerleistung bleibt. Auch einen Drehmomentsensor sucht man hier weiterhin vergeblich.
Gleiches gilt für den Akku: das abnehmbare Modell in Form einer Trinkflasche bietet weiterhin eine Kapazität von 230 Wh, was ebenso im unteren Bereich liegt. Der mechanische Antrieb ist weiterhin als Singlespeed mit klassischer Fahrradkette umgesetzt.
Neuerungen und Verbesserungen der 3.0-Modellgeneration
Doch bringt die neue 3.0-Modellgeneration auch einige Verbesserungen mit, die durchaus willkommen sind: so verzögern die neuen Bremsen nun über ein hydraulisches System, zuvor war noch eine Variante mit Seilzug verbaut.
Fest verbaute Lichtanlage
Zudem verfügen die neuen Modelle über eine fest verbaute Lichtanlage, die vom Bike-Akku mit Strom versorgt wird. Der Scheinwerfer ist dabei zentral am Lenker verbaut und soll eine Lichtstärke von 100 Lux bieten, das kompakte Rücklicht von Litemove vereint Reflektor und LEDs in einem Gehäuse und ist an der Sattelstütze platziert. Für eine einfache Bedienung kann das Licht dann direkt über das Lenkerdisplay ein- und ausgeschalten werden.
Weitere Updates
Zu den weiteren Updates gehören neue Reifen (weiterhin 37 mm breit), die nun mit einem Pannenschutz ausgestattet sind. Zudem sind die Lenkergriffe nun ergonomisch geformt und das zulässige Gesamtgewicht steigt um 10 kg auf 120 kg. Das Komplettgewicht des Bikes selbst liegt inklusive Pedalen bei 17 kg.
Letztlich hat sich auch bei der Herstellung der Bikes eine Änderung ergeben: die neuen Modelle werden nun in Portugal montiert, was die Transportwege deutlich verkürzt haben soll. Wie gehabt ist das Sushi Maki die Variante mit Diamantrahmen (in drei Größen), das Sushi California Roll rollt hingegen mit einem Komfortrahmen in Trapezform daher (in einer Einheitsgröße). Beide Modelle sind in hellem Stone und dunklem Black erhältlich, das California Roll zudem in der Farbe Berry.
Preise und Vorbestellungen
Wie eingangs erwähnt, liegt der empfohlene Verkaufspreis bei 1.399 Euro. Wer allerdings die neuen Bikes bereits jetzt vorbestellt, erhält einen Rabatt von 50 Euro und zudem einen Gutschein im gleichen Wert für Zubehör aus dem Sushi-Sortiment. Die Lieferung der neuen Bikes soll dann ab Ende Mai 2023 erfolgen.
Sushi Maki M2 im Test: Einordnung und Bewertung
Das Sushi Maki M2 lockt mit einem niedrigen Preis und richtet sich an bestimmte Kunden. Aussehen ist dabei wichtiger als Komfort.
Zusammen mit seinem Geschäftspartner Andreas Weinzierl gründete Winterscheidt das Start-up „Sushi Bikes“ - und macht mit einem Elektro-Rad für sagenhafte 999 Euro eine echte Ansage.
Die spartanische Ausrüstung ist dem Sushi-Bike quasi in die Wiege gelegt, denn offenbar war ein minimalistischer Auftritt das Ziel. Das Design ist klar, der Rahmen filigran und die Komponenten, die einen Drahtesel unter Strom setzen, fallen kaum auf - außer die Batterie.
Was die technischen Daten angeht, erwartet Sie also kein High-End-Fahrrad. Der Motor leistet rund 200 Watt und bringt das Bike auf 25 Kilometer pro Stunde. Der Schub kommt durch das Betätigen der Pedale, einen Boost-Button oder eine bloße Erkennung vom Anrollen gibt es nicht. Der Akku fasst 125 Wattstunden beziehungsweise 5,2 Amperestunden bei 24 Volt.
Clever: Durch einen integrierten USB-Anschluss nutzen Sie ihn als Powerbank, beispielsweise wenn Sie im Café sitzen und das Bike am Straßenrand ruht. Zwei Tektro-M280-Scheibenbremsen bringen die hauchdünnen Kenda-Reifen zuverlässig zum Stehen. Licht gibt es an diesem Bike nur als optional aufsteckbare Bauteile - es ist nicht in den Rahmen integriert.
Smarte Features oder gleich ein ganzes Arsenal technischer Spielereien fehlen. Das Cockpit besteht lediglich aus einer Art Mini-Schalttafel mit wenigen Knöpfen, wo Sie das Bike ein- oder ausschalten und den Fahrmodus wählen.
Gut gelöst ist aber die Rahmengröße: Statt universaler Dimensionen gibt es drei Gestelle, die sich für Fahrer von 1,60 bis 2 Meter eignen. Bei der Bestellung unbedingt darauf achten!
Keine Frage: Dieses E-Bike ist ein Hingucker. Das geht allerdings zulasten des Komforts. Die fehlende Federung fällt definitiv auf, zumal die dünnen Reifen kaum Eigendämpfung bieten und somit Unebenheiten nahezu ungefiltert an die Fahrer melden.
Das Maki M2 spricht einen bestimmten Kundenkreis an, der wohl vor allem in Großstädten anzutreffen ist. Es geht um Optik, gepaart mit einer gewissen Einfachheit und tatsächlich sinnvollen Funktionen. Man kommt flott von A nach B, sieht dabei gut aus und muss das Bike nicht durch das Treppenhaus schleppen, falls sich die WG im dritten Stock befindet.
Smarte Funktionen gibt es erst ab rund 2000 Euro, wo sich mit Cowboy und VanMoof S3 zwei bärenstarke Kandidaten tummeln, denen das Sushi dank seines niedrigen Preises geschickt ausweicht.
Montage und Bedienung
Die Montage des Sushi Bikes wird durch eine ausführliche Anleitung erleichtert. Es wird empfohlen, den Karton bei Beschädigungen während des Transports zu dokumentieren und den Aufbau zu unterbrechen. Die Pedale haben unterschiedliche Gewinde für rechts (R) und links (L). Vor der Fahrt sollten die Reifen aufgepumpt und die Bremsen überprüft werden.
Der Sattel und der Lenker können individuell angepasst werden. Das Kabel des Rücklichts befindet sich in der Sattelstütze. Am Lenker montiert ist das Frontlicht, das vom Akku betrieben und über das Display gesteuert wird.
Antriebssystem und Lichter
Das Display zeigt Geschwindigkeit, Unterstützungsstufe und Ladestatus des Akkus an. Das Licht kann über den Plus-Button am Display ein- und ausgeschaltet werden. Der Akku wird durch Öffnen der Gummi-Klappe geladen.
Es ist essentiell, dass du dich vor Benutzung des SUSHI Bikes mit den in deinem Land oder deiner Region gültigen Richtlinien und Gesetzen vertraut machst. Mit deinem SUSHI BIKE werden alle für die StVZO erforderlichen Komponenten geliefert.
Das zulässige Gesamtgewicht für alle Modelle beträgt derzeit 110 Kilogramm und bezieht sich auf die Summe aus Fahrrad, Fahrer, Zubehör und Zuladung. Vor jeder Fahrt sollte überprüft werden, ob Sattel- und Lenkerposition richtig eingestellt sind und alle Schrauben fest angezogen sind.
Allgemeine Hinweise zu Akku und Pflege
Der mitgelieferte Akku wird in der Regel vorgeladen geliefert. Nach Definition der Europäischen Union ist das SUSHI BIKE ein Pedelec.
Der Akku hat einen Energiegehalt von 125 Wh und unterliegt den Bestimmungen des Gefahrguts. Er sollte vor jeder Reise überprüft und vorschriftsgemäß transportiert werden. Der Akku sollte regelmäßig geladen und nicht unnötig Regen, Schnee oder hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Lithium-Ionen-Akkus müssen gesondert entsorgt werden.
Das SUSHI Bike sollte regelmäßig gereinigt und gepflegt werden. Alle Komponenten sind IPX4 zertifiziert und somit vor starkem Regenwasser geschützt. Vor Reparatur- oder Pflegarbeiten sollte das Fahrrad ausgeschaltet und der Akku entfernt werden.
Problemlösung und Tuning
Bei Problemen sollte zunächst die Steckverbindungen auf Verschmutzung, Feuchtigkeit und festen Sitz überprüft werden. Es gibt verschiedene Foren und Anleitungen, die bei der Lösung von Problemen helfen können. Das Umgehen der Geschwindigkeitsbegrenzung von 25 km/h ist ein häufig diskutiertes Thema.
Technische Daten und Ausstattung
Sushi Bikes bietet verschiedene Modelle an, darunter das Maki und das California Roll. Die Modelle unterscheiden sich in Rahmenform und Größe. Die Ausstattung umfasst unter anderem:
- Nabenmotor im Hinterrad (200 Watt)
- Abnehmbarer Akku in Form einer Trinkflasche (230 Wh)
- Hydraulische Bremsen
- Fest verbaute Lichtanlage
- Ergonomisch geformte Lenkergriffe
Die Evolution der Sushi Bikes: Von Maki und California Roll zum Tabi
Sushi Bikes hat ein neues Modell vorgestellt, mit dem man den Trekking-Bike-Markt erforschen möchte. Auf das Maki und die California Roll 3.0 folgt das Tabi. Das neue Modell unterscheidet sich von den bisherigen Modellen unter anderem durch eine Microshift-9-Gang-Kettenschaltung, die den bisherigen Modellen fehlte. Durch die Gangschaltung und die dickeren Reifen mit etwas mehr Profil sei das neue 20 kg schwere Modell auch für unwegsameres Gelände geeignet.
Sushi bietet das Tabi sowohl als Tiefeinsteiger in den Rahmengrößen S und M als auch als Diamantrahmen in den Größen S bis XL an. In beiden Varianten hat der Hersteller einen 360-Wh-Akku (36 V) von Greenway in das Unterrohr des Aluminium-Rahmens integriert. Laut Sushi-Gründer Andy Weinziel spricht der fest verbaute Akku eine andere Zielgruppe an als die Modelle Maki und California Roll.
Der H600-Motor mit 250 Watt und Drehmomentsensor des Tabi stammt von Bafang und ist in die Hinterradnabe integriert. Der Drehmomentsensor misst, wie stark der Fahrer oder die Fahrerin in die Pedale tritt, und passt die Motorunterstützung dynamisch an die Trittkraft an.
Eine Smartphone-Anbindung hat das Tabi nicht, die Bedienung des Rads erfolgt über ein LC-Display (Bafang DP C11), auf dem unter anderem die fünf Unterstützungsstufen eingestellt, sowie Geschwindigkeit und Akkustand eingesehen werden können.
Das Tabi ist ab sofort in den Farben Felsgrau und Sandstein vorbestellbar und kostet in der Vorbestellphase 1699 Euro (statt 1899 Euro), ausgeliefert werden soll das Trekking-E-Bike ab Oktober. Die Auslieferung soll ab Ende Oktober erfolgen.
| Modell | Rahmen | Größen | Farben | Preis (EUR) |
|---|---|---|---|---|
| Sushi Maki | Diamantrahmen | Drei Größen | Stone, Black | 1.399 |
| Sushi California Roll | Trapezrahmen | Einheitsgröße | Stone, Black, Berry | 1.399 |
| Sushi Tabi | Tiefeneinsteiger, Diamantrahmen | S, M, XL | Felsgrau, Sandstein | 1.699 (Vorbestellung) |
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