Ein Motorrad ist mehr als nur ein Fortbewegungsmittel - es ist Leidenschaft und Freiheit. Damit Ihr treuer Begleiter optimal geschützt ist, ist ein geeigneter Unterstand unerlässlich. Hier erfahren Sie, wie Sie einen Motorradunterstand selber bauen können.
Warum ein Motorradunterstand?
- Schutz vor Witterung: Regen, Schnee, Sonne und Hagel können Ihrem Motorrad schaden.
- Diebstahlschutz: Ein Unterstand erschwert Diebstahlversuche.
- Werterhalt: Ein geschütztes Motorrad behält seinen Wert länger.
Verschiedene Arten von Motorradunterständen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Motorradunterstand zu realisieren:
- Zeltgaragen: Flexibel, mobil und einfach aufzubauen.
- Carports: Bieten guten Schutz vor Sonne und Regen.
- Holzgaragen: Langlebig, robust und optisch ansprechend.
- Metallgaragen: Pflegeleicht und widerstandsfähig.
- Selbstgebaute Unterstände: Individuell anpassbar und kostengünstig.
Die Zeltgarage als flexible Lösung
Eine Zeltgarage ist eine flexible und kostengünstige Möglichkeit, Ihr Motorrad vor Wind und Wetter zu schützen. Dieses Motorrad-Zelt lässt sich nicht nur flexibel auf- und abbauen und versetzen, sondern ist zudem zu 100 % wasserdicht, stabil und UV-beständig. Die Sonne kommt gerade aus den Wolken hervor? Öffnen Sie den Unterstand, schnappen Sie sich Ihr Zweirad und genießen Sie das Gefühl von Freiheit, während Sie sich auf Camping- oder Motorradtour begeben! Lagern Sie anschließend Ihr Bike wieder in der mobilen Motorradgarage ein und fiebern Sie bereits dem nächsten Sonnenwetter entgegen. Jetzt Zeltgaragen als Motorradgarage günstig beim Fachhändler kaufen!
Vorteile einer Zeltgarage
- Einfacher Aufbau: Im Lieferumfang ist eine ausführliche Anleitung enthalten, die Sie durch alle Schritte führt.
- Robustes Material: Das Metall-Gestänge unserer Motorrad-Unterstände erfüllt alle erforderlichen Kriterien: Metall ist ganzjährig formstabil, pflege- und wartungsarm und trotzt das ganze Jahr hinweg Wind und Wetter.
- Verschiedene Größen: Mit 1,6 m und 2,4 m Breite passen unsere Motorrad-Garagenboxen selbst in den kleinsten Garten.
- Winterfest: Die Planen bestehen aus PE oder PVC und sind dank verschweißter Nähte zu 100 % wasserdicht.
- Abschließbar: Dank der Reißverschlüsse ist die Motorradgarage verschließbar.
Zeltgaragen im Überblick
Hier ist ein Überblick über beliebte Zeltgaragen:
| Produkt | Größe | Material | Besonderheiten | Preis |
|---|---|---|---|---|
| 2,4x3,6 m Zeltgarage Professional | 2,4 x 3,6 m | PVC-Plane 800, Rundprofil: Ø ca. 32 mm | Standard-Tor: ca. 2,10x1,95 m | 559,00 € |
| 1,6x2,4 m Zeltgarage Professional | 1,6 x 2,4 m | PVC-Plane 800, Rundprofil: Ø ca. 32 mm | Standard-Tor: ca. 1,40x1,70 m | 469,00 € |
Einsatzmöglichkeiten der Motorradgarage
Ob Sie Ihr Wohnmobil mit einer Motorradgarage für Ihre nächste Motorradtour aufrüsten oder die Motorradgarage doch lieber daheim im Garten einsetzen: Die Zeltgarage ist für eine Vielzahl an Einsätzen ideal geeignet - u.a. für folgende:
- Fahrzeug-Unterstand: Von der Moped- und Fahrradgarage bis hin zum Auto - Zeltgaragen sind die idealen mobilen Garagen für den Ganzjahreseinsatz.
- Carport-Alternative: Stellen Sie Ihr Bike nicht im teuren und teils geöffneten Carport, sondern in einem wetterfesten und günstigeren Garagenzelt unter!
- Camping-Unterstand: Kompakt zu verstauen - geben Sie Ihrem Zweirad auch unterwegs einen stabilen Camping-Unterstand!
- Geräte-Unterstand: Von der Heckenschere bis hin zur Schubkarre - wissen Sie Ihre Gartengeräte im Geräte-Unterstand stets wettergeschützt verstaut!
Die Motorradgarage selber bauen
Ein großer Vorteil eines Zeltes gegenüber einer massiven Garage für Ihr Motorrad: Die mobile Motorradgarage kann man selber bauen. Bei einer massiven Garage für Motorräder muss eine externe Fachfirma beauftragt werden - dieser Prozess kostet Zeit und Geld. Ein Motorrad-Zelt hingegen ist nach Liefereingang direkt einsatzbereit und der Aufbau leicht zu bewerkstelligen.
Wer keine „Motorradgarage von der Stange“ haben möchte, bzw. wem die sich auf dem Markt befindlichen Lösungen nicht zusagen, bleibt nur der Eigenbau. In manchen Fällen kommt auch aus baulichen Gründen (z. B. Platzproblem) nur ein Eigenbau in Frage. Hier gibt es bei YouTube einige Video-Anleitungen, wie sich mit mehr oder weniger großem Aufwand eine Motorradgarage selber bauen lässt. Natürlich kann man selbst Hand anlegen, allerdings kann auch eine eigens konstruierte Lösung zeit- und kostenintensiv sein, da für den Bau Material und Zeit benötigt wird. Wer eine Motorradgarage selber bauen will, sollte auch entsprechendes handwerkliches Können mitbringen. Wenn die selbstgebaute Garage dann aber erst einmal fertiggestellt ist, kann der Errichter stolz auf sein Werk sein. Es ist in einigen Fällen auch keine Frage des Geldes oder des Zeiteinsatzes, vielmehr kann es für einen erfahrenen Handwerker Ehrensache sein, für sein eigenes Motorrad eine Garage selbst zu errichten.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für einen einfachen Unterstand
- Planung: Bestimmen Sie die Größe und den Standort des Unterstandes.
- Materialbeschaffung: Besorgen Sie Holzpfosten, Querverbindungen, Winkel, Schrauben, Dachpappe und Bitumenschindeln.
- Fundament: Graben Sie Löcher für die Pfostenanker und betonieren Sie diese ein.
- Pfostenmontage: Setzen Sie die Pfosten in die Anker und befestigen Sie sie.
- Querverbindungen: Montieren Sie die Querverbindungen an den Pfosten.
- Dachkonstruktion: Bauen Sie das Dach mit Dachbalken, OSB-Platten und Bitumenschindeln.
- Verkleidung: Verkleiden Sie Seiten und Rückwand mit Profilhölzern.
- Tor: Bringen Sie ein Tor an, um den Unterstand abschließen zu können.
Sorgen Sie dafür, dass der Untergrund, auf dem Sie die Garage bauen wollen, plan und tragfähig ist. Graben Sie dann 7 Löcher, um darin die Pfostenanker einzubetonieren. Darin werden später die senkrechten Pfosten befestigt. Es ist sehr wichtig, sich dabei genügend Zeit zu nehmen, denn wenn die Abstände nicht genau stimmen, passen anschließend die waagerechten Querverbinder nicht zwischen die Pfosten. Ebenso sollten Sie überprüfen, dass die Pfostenanker im rechten Winkel zueinander angeordnet sind, damit ihr Häuschen nicht windschief wird.
Heben Sie zunächst Löcher von 50×50 cm aus, 50 cm tief. Den H-Anker hängen Sie mit Hilfe einer Leiste über das jeweilige Loch, füllen das Loch mit dem gemäß Gebrauchsanleitung angerührten Beton auf und streichen ihn mit Kelle oder Spachtel glatt. Nachdem der Beton ausgehärtet ist, können die Pfosten eingesetzt werden. Die drei Pfosten links sind 2,30 m hoch, die drei Pfosten rechts 2 m, damit hinterher ein Dach mit Gefälle entsteht. In der Mitte der Rückwand wird der 1,91 m hohe Pfosten eingesetzt.
Klemmen Sie die Pfosten mit Hilfe einer Schraubzwinge in den H-Anker, wobei Sie jeweils ein 3 cm dickes Holzstück unterlegen sollten, damit die Pfosten keinen direkten Bodenkontakt haben. Dadurch können sie nicht durch Feuchtigkeit wegfaulen. Nachdem Sie noch einmal überprüft haben, dass die Pfosten senkrecht und gerade stehen, können Sie mit der Bohrmaschine die Löcher in den H-Ankern durch die Pfosten fortführen.
Im nächsten Schritt werden die Querverbindungen angebracht. Am besten beginnen Sie mit den unteren Querverbindern. Sie werden in 40 cm Höhe mit Hilfe von Winkeln und einem Akkubohrer an den Pfosten festgeschraubt und zwar an jedem Ende von oben und von unten. Sie benötigen also pro Querverbinder 4 Winkel. Anschließend werden die oberen Verbindungen angebracht. Die beiden Querbalken von 250 cm Länge liegen auf den Pfosten rechts und links auf und werden dort mit Winkeln befestigt. Die Balken von 162 cm werden vorne und hinten so festgeschraubt, dass sie bündig mit den rechten Pfosten abschließen.
Für das Dach werden die fünf 2 m Balken hochkant verwendet. Damit sie auch oben und unten gut aufliegen, müssen Einkerbungen ausgesägt werden. Legen Sie dafür jeweils die Dachbalken so in Position, dass sie ca. 10 cm überstehen und sägen dann die Balken 1,6 cm ein. Danach erfolgt der waagerechte Schnitt und die Einkerbung ist fertig. Wie die Querverbinder werden die Dachbalken mit Winkeln befestigt.
Der weitere Dachaufbau besteht aus einer OSB-Platte, auf die zunächst Dachpappe und anschließend Bitumenschindeln genagelt werden. Bitumenschindeln gibt es in verschiedenen Farben und Formen. Sie haben den Vorteil, dass sie sich leicht verarbeiten lassen, geschnitten werden können und leicht sind. Schrauben Sie zunächst die OSB-Platte auf die Dachbalken. Danach beginnen Sie die Verlegung der Dachpappbahnen waagerecht von unten nach oben. Die Reihen sollten sich dabei um 5 cm überlappen. Die Bitumendachschindeln werden wie die Dachpappe von unten nach oben verlegt.
Für die Anfangsreihe schneiden Sie zunächst bei einer Bahn die Schindelzungen bis zum Blatteinschnitt ab und nageln sie auf, wobei die Bahn die Traufe um 6 - 10 cm überragen sollte. Die nächste Reihe wird dann bündig zur Anfangsreihe aufgenagelt, sodass die Bitumenschindeln an der Unterkante doppelt liegen. Wichtig ist wieder, dass die Köpfe der Dachpappstifte nicht herausstehen, aber auch nicht in die Pappe eindringen. Außerdem sollten die Nägel 2,5 cm oberhalb des Blatteinschnitts angebracht werden und 2,5 cm vom Rand entfernt liegen.
Die weiteren Reihen werden jeweils um eine halbe Schindel versetzt verlegt bis Sie am First angekommen sind. Zur Orientierung kann man dabei senkrechte und waagerechte Hilfslinien mit Kreide auf die darunterliegende Dachpappe zeichnen. Am First werden die Bitumenschindeln einzeln ausgeschnitten und quer verlegt.
Seiten und Rückwand des Häuschens werden mit Profilhölzern verkleidet. Wichtig ist, dass die Nut bei der Verlegung nach oben zeigt, damit Regenwasser später nicht in die Feder eindringen kann. Sie können die Profilbretter entweder von außen mit Edelstahlschrauben befestigen oder unsichtbar mit Profilkrallen. Edelstahlschrauben haben den Vorteil, dass sie einen sehr stabilen Halt gewährleisten und Sie beliebig von oben oder unten mit der Verlegung beginnen können. Da durch das Dach oben die Profilbretter angeschrägt werden müssen, wäre es in diesem Fall einfacher von unten zu beginnen.
Die Profilkrallen werden um die Nutwangen gelegt und verdeckt angenagelt oder geschraubt. Sie haben den Vorteil, dass man die Befestigung nicht sieht. Hier ist es aber auf jeden Fall notwendig von oben zu beginnen, da sonst die Krallen nicht mehr angebracht werden können. Damit der Unterstand auch abgeschlossen werden kann, sollte auch ein Tor angebracht werden. Dazu werden an den beiden Möbelbauplatten jeweils 3 Ladenbänder angeschraubt. Diese werden in Aufschraubkloben eingehängt, die an die Pfosten rechts und links geschraubt wurden.
Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrer Garage haben, ist es sinnvoll, mit Holzfarbe oder Holzschutzlasur das Holz zu schützen.
Materialien für den Motorradunterstand
Ob PVC, Blech, Stoff oder gar eine feste Garage aus Beton oder Holz, zunächst gilt es sich für eine Lösung zu entscheiden. Die Unterschiede der verschiedenen Materialien und Ausführungen schlagen sich in Preis und Qualität nieder. Während einfache Motorradgaragen aus Stoff oder Kunststoff meist recht günstig zu haben sind, ist der Preis für einen festen Unterstand aus Holz oder Beton deutlich teurer, aber gleichzeitig ist die Lebenserwartung auch entsprechend höher.
Kunststoff
Kunststoff oder PVC sind sehr leichte Materialen, welche in der Handhabung zudem sehr einfach sind. Je nach Qualität und Verarbeitung der Materialien kann die Lebensdauer entsprechend kurz oder lang sein. Achten sollte man hier insbesondere auf die UV-Stabilität, da viele kostengünstige Materialien der Sonneneinstrahlung nicht standhalten und nur eine kurze Lebensdauer besitzen. Auch Pollenstaub oder Harz von den Bäumen kann eine PVC-Motorradplane schädigen. Aus Kunststoff gibt es neben einfachen Abdeckplanen oder Hauben, die zu sehr günstigen Preisen zu haben sind, auch verschiedene faltbare Motorradgaragen.
Holz
Holz ist ein natürlicher und zugleich sehr robuster Baustoff für Garagen. Holzgaragen passen sich in den meisten Fällen der Wohnumgebung sehr gut an, da auch viele Carports, Geräteschuppen oder Gartenhäuser ebenfalls aus Holz sind. Motorradgaragen aus Holz sind sehr langlebig, müssen aber auch entsprechend gepflegt werden, damit sie der Witterung Stand halten können. Dessen muss man sich vor einem Kauf bewusst sein. Auch die Kosten für die Anschaffung sind in der Regel sehr hoch, aber dafür erhält man eine solide und langfristige Garagenlösung und das Motorrad ist vor Wind und Wetter bestens geschützt. Eine Baugenehmigung braucht man für Holzgaragen übrigens nicht.
Stoff / Polyester
Polyester ist das wohl einfachste und zugleich kostengünstigste Material einer Motorradgarage. Dennoch sind die meisten Produkte, wasserdicht und reißfest. Allerdings sind Motorradgaragen aus Stoff auch sehr anfällig für Umwelteinflüsse wie Sonne, Sturm oder Hagel und die Lebenserwartung einer solchen Garage ist dementsprechend kurz. Aus Stoff gibt es sowohl Abdeckplanen, als auch faltbare Modelle. Der Preis für eine einfache Variante liegt zwischen EUR 20,00 und EUR 30,00, man macht damit also grundsätzlich nicht viel falsch, kann andererseits aber auch keine Top-Qualität erwarten.
Blech / Metall
Ähnlich wie Holzgaragen zählen auch Garagen aus Blech zu den fest verbauten Lösungen. Auch hier gibt es viele Anbieter auf dem Markt und für welche Ausführung man sich entscheidet ist Geschmacksache. Blech ist ein sehr pflegeleichtes und langlebiges Material. Online werden Blechgaragen meist auch als Gartenhäuser oder Fahrradboxen angeboten, die dann natürlich auch „zweckentfremdet“ als Motorradgarage nutzbar sind. Preislich liegen diese dann meist zwischen EUR 300 und EUR 500.
Beton
Eine „Stein-auf-Stein Lösung“ aus Beton ist sicherlich die solideste, nachhaltigste, zugleich aber auch die deutlich teuerste Möglichkeit sein Motorrad unterzubringen. Direkt zu kaufen über Onlineshops oder Amazon gibt es solche Betongaragen für Motorräder nicht, es gibt allerdings Fertiggaragen, die auch im Internet nach Maß konfiguriert werden können. Wer in der Lage ist, eine solche Motorradgarage selber bauen zu können, kann das natürlich auch machen, da ist dann viel Eigenleistung, Zeit und Geld gefragt.
Weitere Optionen: Fahrradbox als Motorradgarage
Eine weitere interessante Option ist die Nutzung einer Fahrradbox als Motorradgarage. Diese sind in verschiedenen Größen erhältlich und bieten einen geschützten Platz für Ihr Zweirad. Die Fahrradbox aus Fichtenholz ist in sechs verschiedenen Abmessungen lieferbar: ab einer Größe von 128 x 200 cm bis 168 x 300 cm für 1390 bis 1910 Euro. Hier finden zwei bis sechs Fahrräder, Motorräder, Vespa, Rasentrecker, Kinderwagen oder Gartenmöbel einen geschützten Platz.
Vorteile der Fahrradbox
- Einfacher Aufbau: Der Aufbau der Fahrradbox selbst lässt sich zu zweit problemlos in knapp zwei Stunden realisieren.
- Robustes Material: Wer will, kann den Bikeport noch mit einem Holzschutzmittel behandeln.
- Geräumig: Der Bausatz für die Fahrradbox ist so bemessen, dass selbst Mottorräder darin sicher und trocken überwintern können!
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