Bei Radausfahrten im Frühling, beim Aufwärmen oder bei der Abfahrt vom Gipfel ist ein langärmliges Trikot Gold wert. Das Langarm-Trikot von Van Rysel ist aus einem etwas dickeren, stretchigen Stoff gefertigt. Ich habe das Trikot auf diversen Frühlingsradtouren im Temperaturbereich 10-15°C getestet. Mit dabei waren kürzere Ausfahrten, aber auch Touren mit mehr als 5 Stunden Fahrtzeit.
Material und Komfort
Von außen hat der Stoff die klassische Lycra Haptik und Optik. Innen ist der Stoff etwas rauer und eher wie ein sehr feiner Fleecestoff. Dieser Stoffverbund hält bei eher kühleren Temperaturen von 10-15°C sehr gut warm. Ich würde das Trikot nicht als richtiges Winter-Trikot sehen.
Trotz des etwas dickeren Materials ist das Trikot sehr atmungsaktiv. Auch bei intensiven Einheiten im mittleren Temperaturbereich bin ich nicht zu sehr ins Schwitzen gekommen. Die Feuchtigkeit wird gut von der Hautoberfläche abtransportiert. Dies verhindert wiederum auch ein zu schnelles Frösteln bei etwas kühlerem Fahrtwind.
Passform und Schnitt
Das Van Rysel Trikot ist sehr sportlich geschnitten. Es liegt sehr schön an, engt aber aufgrund des elastischen Materials nicht ein. Van Rysel bzw. Decathlon gibt den Schnitt selbst als „pro fit“ und damit als die schlankste Passform an. Das ist bei der Größenauswahl zu beachten.
Bei normalen Sportshirts (Laufen, Wandern, etc.) trage ich in der Regel Größe S, manchmal auch M. Die sportlichen Van Rysel Trikots brauche ich in XL. Entsprechend dem sportlichen Schnitt sitzt das Trikot sehr gut. Die Ärmel liegen schön an und in der richtigen Größe schlabbert nichts. Ein gummierter Streifen am inneren Rückenabschluss verhindert, dass das Trikot hinten nach oben rutscht.
Taschen und Stauraum
Am unteren Rücken hat das Trikot insgesamt vier Taschen. Drei senkrechte Einstecktaschen und eine querliegende Tasche mit Reißverschluss. Die drei senkrechten Einstecktaschen sind sehr geräumig, sodass alles Platz findet, was ich auf einer ausgedehnten Tour benötige: 3 Riegel, 3 Gels und eine dünne Regenjacke. In der quer darunter liegenden Reißverschlusstasche finden Schlüssel und Handy einen sicheren Platz.
Ich habe ein recht großes Telefon (Redmi Note 9). Dieses findet gerade so Platz, dass sich der Reißverschluss noch schließen lässt. Auf dem unteren Rücken und am Nacken ansetzend sind reflektierende silberne Streifen und ein reflektierender, aber dezent gehaltener Van Rysel Schriftzug angebracht.
Winddichtigkeit
Bei kleineren Abfahrten mit kühlem Gegenwind hat sich das Langarmtrikot für mich leider nicht als sonderlich winddicht erwiesen.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Für rund 60 € (sofern nicht im Angebot) bekommt man von Decathlon (in ausgewählten Geschäften vor Ort und online) mit diesem Van Rysel Langarmtrikot einen zuverlässigen Begleiter für frühlingshafte Radausfahrten. Das Trikot hält recht gut warm und ist trotzdem ausreichend atmungsaktiv. Trotz des sportlichen Schnitts bietet es in den Rückentaschen ausreichend Stauraum.
Alternativen und Vergleiche
Es gibt eine Vielzahl von Rennradtrikots auf dem Markt, die sich in Preis, Material und Design unterscheiden. Hier ist ein kurzer Vergleich einiger Modelle:
Cube Blackline Trikot
- Herren-Modell: Blackline Trikot Race
- Preis: 100 Euro
- Gewicht (M): 153 Gramm
- Das mittelschwere Trikot fühlt sich weniger luftig an als die meisten anderen in diesem Vergleich und sitzt eng an Brust und Bauch.
Alé Pragma Turbo + Pragma Next Trikot
- Herren-Modell: Pragma Turbo
- Preis: 80 Euro
- Gewicht (M): 110 Gramm
- Das Trikot fühlt sich auf der Haut leicht und luftig an, sein Schnitt ist der Rennradhaltung sehr gut angepasst, fällt für lange Oberkörper jedoch kurz aus.
Sportful Peter Sagan Jersey + Checkmate Jersey
- Herren-Modell: Peter Sagan Jersey
- Preis: 80 Euro
- Gewicht (M): 116 Gramm
- Das Shirt fällt klein und kurz aus, weshalb eine Nummer größer empfehlenswert ist.
Agu Jackalberry + Solid
- Herren-Modell: Solid Trikot IV Trend
- Preis: 90 Euro
- Gewicht (M): 161 Gramm
- Mittelschweres, blickdichtes Trikot, dessen Material sich auf der Haut angenehm anfühlt; vorne ist es relativ lang geschnitten.
Santini Colore Trikot
- Herren-Modell: Colore Riga
- Preis: 100 Euro
- Gewicht (S): 100 Gramm
- Das Material ist transparent, das Trikot kurz, Radler mit langem Oberkörper sollten es eventuell eine Nummer größer wählen.
Castelli Climbers 2.0 W Jersey + Entrata VI Jersey
- Herren-Modell: Climbers 2.0 W Jersey
- Preis: 100 Euro
- Gewicht (M): 108 Gramm
- Sehr leichtes Meshmaterial, luftig, nicht blickdicht. Fällt tendenziell etwas kleiner aus, weshalb eine Nummer größer eine Option ist.
Rose Performance Jersey II + Core Jersey II
- Herren-Modell: Core Jersey II
- Preis: 55 Euro
- Gewicht (S): 132 Gramm
- Das dezente Trikot ist das günstigste von allen Gezeigten und passt auch athletischen Radlern gut.
Maloja ChivayM. 1/2 + RigiM. 1/2
- Herren-Modell: ChivayM. 1/2
- Preis: 95 Euro
- Gewicht (M): 135 Gramm
- Blickdichtes und mittelschweres Material mit schönem Hautgefühl.
Trek Trikot
- Herren-Modell: Circuit Radtrikot
- Preis: 80 Euro
- Gewicht (M): 200 Gramm
- Vergleichsweise schweres und wärmstes Trikot im Vergleich.
Gorewear Trikot
- Herren-Modell: Torrent Breathe Herren
- Preis: 100 Euro
- Gewicht (M): 119 Gramm
- Wie der Name sagt, “atmet” das Material reichlich Schweiß von der Haut weg; dafür ist es nicht blickdicht.
Merino-Trikots als Alternative
Radreisende bzw. Bikepacker, die mit kleinem Gepäck unterwegs sind, greifen immer öfter zu Merino-Trikots. Die Vorteile überwiegen. Kühlend im Sommer: Im Gegensatz zu synthetischen Fasern absorbiert Merino Schweiß ausgezeichnet. Die Feuchtigkeit kann bis zu einem Anteil von 33% des Eigengewichts aufgenommen werden. Die Feuchtigkeit wird im Faserinneren eingelagert, aber die Faseroberfläche bleibt trocken. Warme Sommerluft lässt die aufgenommene Feuchtigkeit an der Außenseite kontrolliert verdunsten.
Schweiß ist eigentlich geruchsneutral. Erst wenn Bakterien den Schweiß zersetzen, stinkt es. Die Naturfaser bietet Bakterien keinen fruchtbaren Nährboden, indem sie sich festsetzen können. Dadurch kann ein Merino-Kleidungsstück über mehrere Tage getragen werden, ohne widerlich zu stinken.Das ist für das Bikepacking, die Mehrtagestour ideal. Aber auch für die Umwelt. Naturfasern wie Merino wolle sind auf natürliche Weise abbaubar. Ein weiterer Vorteil für die Umwelt!
Im Regen neigt sie zum Durchnässen und wird aufgrund der hohen Absorbtionsfähigkeit (33% des Eigengeswichts) relativ schwer. Naturfasern sind etwas fragiler als Synthetikfasern, sind weniger dehnbar und können beim unsachgemäßen Waschen, bspw. mit zu hohen Temperaturen, eher beschädigt werden.
Merino-Trikots von Premium-Anbietern liegen preislich oft über 150 EUR. Warum nicht mal bei Decathlon kaufen? Das Triban Merino-Trikot ist angenehm dünn, fast wie ein Lycra-Trikot. Mit einem Retro-Wolltrikot ist das nicht zu vergleichen. Es ist lange nicht so labberig und auch gar nicht so schwer. Nur 186 Gramm bringt das Triban Merino-Trikot auf die Waage.
Der Reißverschluss ist durchgehend. Die Ärmelbündchen sind eng, aber nicht „Radprofi-eng“. Hinten sind mehrere reflektierende Applikationen aufgebracht. Mittig sitzt eine kleine Tasche für Schlüssel und/oder Geld, die mit einem Reißverschluss verschlossen werden kann. Ansonsten sind die Rückentaschen gewöhnungsbedürftig. Statt drei gibt es nur zwei Taschen. Die linke Rückentasche ist schmal - gerade so breit um ein Smartphone unterzubringen. Dafür ist die rechte Tasche riesig.
Im Gegensatz. Es wärmt, fühlt sich aber auch bei Sonne nicht warm an. Der Schweiß wird gut abtransportiert. Genial ist aber die „Geruchsresistenz“, obwohl das Trikot nur zu etwa 70% aus Merino-Wolle besteht. Nach Schweiß riecht es auch nach mehrmaligem Gebrauch nicht. Lycratrikots, v.a. die günstigeren, kann man maximal nur einmal tragen. Insoweit ist das Merino-Trikot gut für Radreise oder Bikepacking geeignet. Aber denkt auch mal an den Umweltschutz.
Decathlon schreibt dazu: „Wir bei DECATHLON haben uns gegen diese Praxis entschieden und beziehen unsere Wolle ausschließlich aus Südafrika. Dort wird Mulesing nicht angewandt, da es den Parasiten dort nicht gibt.“
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Triban Merino Trikot von den Produkteigenschaften überzeugt und eine gute Wahl für Radfahrer ist, die Wert auf Komfort, Funktionalität und Umweltfreundlichkeit legen.
Worauf Einsteiger bei Radtrikots achten sollten
Ein Vergleich preiswerte Trikots und teure ist vor allem für Einsteiger wichtig, denn es gibt hunderte Shops im Web. Gar nicht gut sind die üblichen Kommentare und Weisheiten, dass für Anfänger erstmal eine billige Ausstattung reicht. Wahr ist nämlich, dass die Freude am neu entdecktem Sport schnell vergeht, wenn die Radhose nicht gut sitzt und die Radschuhe drücken.
Bei der Wahl der Größe ist Ehrlichkeit ein guter Ratgeber. Erstmal auf ein Endurance-Trikot zugreifen, ist keine Schande, weil es sich bei noch gut genährten Einsteigern sowieso zum enganliegenden Aero verwandelt. Und noch was: Die Kilos auf den Rippen werden nicht von heute auf morgen verschwinden. Vermeidlich vorausschauend gleich eine Nummer kleiner kaufen ist deshalb quatsch. Außerdem hängen im Schrank der Normalsportler immer auch die Größen für den Saisonstart. Meist ist es unumgänglich mehrere Marken durchzuprobieren, bis man den passende Schnitt gefunden hat.
Der Unterschied ist die Wertigkeit der Stoffe und die Verarbeitung. Im preiswerten Markt unter 100 Euro tummeln sich aber noch unzählige und völlig austauschbare Anbieter. Für Rennradstarter ist die Auswahl und auch das Angebot unüberschaubar. Bei den günstigen fehlt echte, also ich meine wirklich fundierte Herstellerkompetenz.
Zuletzt kommt es aber wieder auf die Qualität Wertigkeit der Stoffe und Verarbeitung an. Dazu gehören auch Teile, die man nicht sieht, wie Träger. Die Auswahl an Farben und Designs sind bei Radsportbekleidung schier unendlich. Wobei zugegeben, die preiswerteren Trikotanbieter lassen viel mehr Farbe zu.
Ein echter Härtetest ist Indoor-Training auf dem Kickr. Der Stoff einer günstigen Radhose führt den Schweiß nicht so gut ab. Bei intensiven Trainingseinheiten verwandelt sich die günstige Bib deshalb zu einem nassen Waschlappen im Schritt. Warum fällt das draußen nicht auf? Bei ordentlichen Touren und heißen Tagen, holt man natürlich sowieso nur die guten Sachen aus dem Schrank. Die Verarbeitung ist dagegen ein sofort sichtbares Merkmal.
Material, Produktionsart und Verarbeitung addieren sich logischerweise bei den Herstellkosten. Hinzu kommt Produktionsstandort, der mit Arbeitsbedingungen einhergeht. Es wäre gelogen zu sagen, dass alles was teuer ist auch hervorragende Qualität garantiert. Die Stoffe von, nehmen wir zum Beispiel Van Rysel, sind gut und auch die Verarbeitung ist ok. Man bekommt aber eben immer das, wofür man bezahlt.
Ryzon als Alternative
Sabrina hat letztens selbst Ryzon ausprobiert und war begeistert. Wer Ryzon trägt, kann das uneingeschränkt bestätigen. In einem Vergleich, der rein die Ryzon Qualität beurteilt, können nur wenige andere Marken mithalten.
Ryzon hat verschiedene Ausführungen, die sich grob in zwei Kategorien einteilen lassen. Signature Series ist leicht und einer eher engen Passform. Bei dieser Kollektion ist auch Nachhaltigkeit ein Thema, denn hier ist Econyl verarbeitet, also recyceltes Plastik und Nylon. Eine der drei Rückentaschen ist mit einem Reißverschluss. Hergestellt werden die Trikots in Portugal und kosten 180 Euro bzw. 200 Euro für den besonders dünnen Stoff für extrem heiße Tage.
Darüber stehen die Trikots und Hosen Venum. Eine Wabenstruktur soll für bessere Aerodynamic sorgen. Dafür kostet das Trikot auch 250 Euro und die Hose 300. Die komfortablere Schnitte bei Ryzon heißen Vela.
Die Verarbeitung ist auf einem sehr hohen Niveau. Die Materialien sind sauber vernäht und lose Fäden sucht man in der Regel vergeblich. Besonders auffällig ist die Gleichmäßigkeit der Verarbeitung über verschiedene Kollektionen hinweg. Auch bei älteren Modellen zeigt sich kaum ein qualitativer Unterschied zu neuen Serien. Die Haptik der Produkte ist hochwertig und spricht für eine präzise Qualitätskontrolle. Man merkt: Hier wird nicht einfach billig produziert und teuer verkauft.
Ryzon setzt bei seinen Oberteilen auf hochwertige Stoffe. Diese Stoffe zeichnen sich durch ein gutes Gleichgewicht zwischen Atmungsaktivität und Kompression aus. Besonders Trikots der Aero-Serien wird das deutlich. Sie tragen sich angenehm trocken und liegen wie eine zweite Haut an. Die Sitzpolster sind nicht übertrieben dick und halten auch auf langen Fahrten ausreichenden Komfort. Ryzon setzt natürlich nicht auf Gel-Inlays, sondern auf mehrschichtige Schaumkonstruktionen mit guter Rückformung.
Die Nähte sind fast durchgehend flach und teils geklebt bzw. ultraflach vernäht. Dadurch entsteht kaum Reibung, weder an den Schultern noch unter den Achseln. Die Reißverschlüsse der Markenprodukte laufen erwartet leichtgängig. Der obere Abschluss ist wirklich sauber verdeckt, um Hautreizungen am Hals zu vermeiden. Die Träger der Ryzon-Bibs bestehen aus weichem Mesh-Material mit flachen Kanten. Sie schneiden nicht ein, auch wenn sie straff sitzen. Der Übergang vom Hosenstoff zum Träger ist, wie erwartet mit dünnen Nähten und völlig ohne überstehende Kanten.
Auch die Beinabschlüsse sind mit griffigen, aber nicht einengenden Silikonstreifen ausgestattet. Ryzon steht für eine klare, reduzierte Formensprache. Die Farbgebung ist meist gedeckt - dunkle Töne, Erdtöne, gelegentlich ein gezielter Akzent. Statt großflächiger Logos setzt Ryzon auf subtile Markenschriftzüge oder kleine Symbole. Ein wiederkehrendes Stilmittel ist die matte Optik vieler Stoffe, kombiniert mit dezenten geometrischen Linien oder topografischen Mustern.
Weitere Marken und Tipps
Ekoi rüstet seit 2001 Radsportler aus, dazu gehören Worldtour-Teams wie Israel Premier und Cofidis. Im Angebot der Franzosen finden sich Helme, Brillen, Schuhe und Taschen. Castelli ist wie Sidi, den Ausstatter kennt jeder Radfahrer. Der Katalog reicht von einfach bis hochwertig und besteht aktuell aus 13 Kollektionen. Deshalb ist es schwierig eine allgemeine Empfehlung auszusprechen.
Generell ist richtiges Waschen aber ein Thema, was für die Langlebigkeit der Radsportbekleidung wichtig ist. Grundsätzlich gilt es die Wasch- und Pflegeanleitung der Hersteller zu beachten. Mit niedriger Temperatur, wenig Schleudern und auf links gedreht, macht man nichts falsch. Ein Wäschenetz schützt die guten Radsachen zusätzlich.
Unterm Strich gibt es leider kein Universalrezept, außer dem Rat, auf bekannte Marken zu setzen. Der allerwichtigste Einsteiger Tipp Radhose: nicht die erstbeste und billigste bestellen, sondern bei Angeboten der hochwertigen Marken zuzugreifen. Vielleicht ist da nicht die Lieblingsfarbe dabei, aber irgendwas ist ja immer. Farbe kann man wirklich hinten anstellen. Beim Trikot für Einsteiger geht es vor allem um die Passform.
Van Rysel Windjacke Racer ultralight
Decathlon zielt darauf ab, mit der Van Rysel Windjacke Racer ultralight eine umfangreiche Ausstattung zu einem günstigen Preis anzubieten. Typisch für seine Eigenmarken packt der Outdoor-Gigant Decathlon viel Ausstattung in die Windjacke von Van Rysel. Neben klassischen Stretch-Abschlüssen an Bund und Ärmeln verfügt die Racer über einen durchgehend hinterlegten Reißverschluss samt Zipper-Garage. Der Kragen ist mit einem etwas weicheren Material belegt.
Reflexstreifen am Rücken erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr, der komplett mit Mesh besetzte Rücken erhöht die Frischluft-Zufuhr. Eine eigene Tasche findet man an der Van Rysel zwar nicht, dafür gibt es einen Durchgriff zu den Trikottaschen sowie einen Beutel zum Verstauen der Windjacke. Die Verarbeitung ist nicht allzu hochwertig, dem günstigen Preis aber durchaus angemessen. Auch für Damen gibt es ein passendes Modell im Sortiment.
Durch den großzügigen Einsatz von stretchigem Material unter den Armen und am Rücken legt sich die Van Rysel passgenau um den Körper. So kann auch während der Fahrt kaum etwas flattern. Das Tragegefühl der sehr günstigen Windjacke ist erstaunlich gut. Der Kragen liegt dabei nicht zu eng am Hals, im Nacken kann es bei wilder Fahrt schon mal zugig werden. An den Handgelenken können die etwas straffen und schmalen Bündchen leicht einschneiden, am Ellbogen stört eine nicht optimal geführt Naht. Das Hautgefühl ist nicht zu schwitzig.
Durch den hohen Stretch-Anteil schlüpft man trotz der schlanken Passform leicht in die Jacke, lediglich beim Durchfädeln an den Ärmelbündchen bleibt man etwas hängen. Der Zipper lässt sich auch während der Fahrt einhändig bedienen. Durch den breiten Schlitz am Rücken fällt der Griff in die Trikottaschen leicht. Mit wenigen Handgriffen ist die Van Rysel Windjacke in den Packbeutel gestopft und verschwindet wieder ordentlich in Trikottaschen oder Rucksack.
Van Rysel Windjacke Racer ultralight - Preis und Infos
- Preis 34,99 Euro
- Gewicht / Größen 129,4 g (Größe L) / S-XXL
- Packmaß 550 ccm
- Hergestellt in China
- Ausstattung Stretch-Bündchen; verlängerter Rücken mit Stretch-Bündchen; Mesh seitlicher Rücken
Typisch Decathlon: Die Van Rysel bietet viel Ausstattung für wenig Geld. Lüftungszonen unter den Armen und am Rücken regulieren das Körperklima. Eine Öffnung erlaubt den Griff in die Trikottaschen. Packbeutel, gefütterter Kragen - alles an Bord. Dank stretchigen Materials sitzt die Van Rysel radspezifisch und körperbetont.
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