Was kostet eine neue Ducati? Ein umfassender Überblick

Ducati bietet im Modelljahr 2020 eine breite Palette an Motorrädern an, von der preisgünstigen Scrambler Sixty2 bis hin zu den High-End-Modellen der Panigale V4-Reihe. Hier ist ein Überblick über die verschiedenen Modelle und ihre Eigenschaften:

Ducati Scrambler Familie

Ducati Scrambler Sixty2

Die Sixty2 ist das preisgünstigste Motorrad im Ducati-Modellprogramm. Verglichen mit anderen Motorrädern für die Führerscheinklasse A2 ist sie jedoch mindestens 1.200 Euro teurer. Auf den zweiten Blick sprechen ihre gediegene Verarbeitung und Ausstattung für die Ducati, die den größeren Scrambler-Modellen in dieser Hinsicht kaum nachsteht.

Ducati Scrambler Icon Dark / Icon / Full Throttle

Als Neuerscheinung der Scrambler-Familie steht hier die Icon Dark im Vordergrund. Mit ihrer mattschwarzen Lackierung, runden Spiegeln und den gebürsteten Aluminium-Tankflanken wird sie als Einstieg in die Scrambler-Reihe bezeichnet. Technisch hat sich seit der Modellüberarbeitung für 2019 nicht viel geändert; sie umfasste unter anderem eine neue Gabelabstimmung und ein schräglagentaugliches ABS. Die Motoren der 803er-Scrambler erfüllen jetzt aber allesamt bei unveränderter Leistung die Euro 5-Norm.

Auffälliger als die Icon Dark setzt sich die gelb oder orange lackierte Icon in Szene, während die Full Throttle mit Anklängen an die Dirt-Track-Yamahas des jungen Kenny Roberts spielt. Von den Icon-Varianten unterscheidet sie sich auch durch den Zweirohr-Endschalldämpfer von Termignoni sowie die Startnummernfelder auf den Seitendeckeln.

Ducati Scrambler Café Racer

In seiner Eigenschaft als straßensportliche Scrambler-Version erhielt der Café Racer vorn und hinten 17-Zoll-Räder. Was dazu führt, dass die Frontpartie tiefer und der Lenkkopf radikale 68,2 Grad steil steht. Deshalb reagiert der Café Racer äußerst sensibel selbst auf kleine Störeinflüsse und will mit gefühlvollen Händen geführt werden. Die Startnummer 54 ist eine Hommage an den ehemaligen Werksfahrer Bruno Spaggiari, der 1968 in der italienischen Meisterschaft eine 350er-Ducati mit dieser Startnummer einsetzte.

Ducati Scrambler Desert Sled

Die Desert Sled verwöhnt mit einem ausgezeichneten Fahrwerk. Das gilt zum einen für Fahrten auf gut ausgebauten Straßen. „So flink geht es ums Eck, so leicht lässt sie sich von einer stabilen Seitenlage in die nächste werfen“, lautet das entsprechende Zitat. Zum Zweiten und Dritten gilt das Lob des Fahrwerks auch bei gemäßigtem Offroad-Einsatz und auf asphaltierten Holperstrecken, wo die langen Federwege von je 200 Millimetern vorn und hinten für guten Komfort sorgen. Der Motor bietet zwar über einen weiten Bereich über 50 Nm Drehmoment, verlangt aber hohe Drehzahlen, wenn es flott vorangehen soll.

Ducati Scrambler 1100 / Special / Sport

Den Vergleichstest gegen zwei andere dicke Scrambler von BMW und Indian hat die 1100 Sport gewonnen - „trotz Performance-Nachteil“, wie der Kollege René Correra schrieb. Trotz „Nachteils“ lieferte der 1079er auf dem Prüfstand 1 PS mehr als angegeben, wir reden also von einem ehrlichen und überdies sparsamen Motor. Ergonomie und Handlichkeit der Scrambler Sport begeisterten die Tester, ebenso die gut abgestimmten Öhlins-Federelemente, welche spürbar feiner ansprechen als diejenigen des Standardmodells.

Ducati Monster Familie

Ducati Monster 797

Anfang 2019 war die 797 noch in zwei Versionen erhältlich, seit dem Sommer ist die bisherige 797+ das Standardmodell. Es gibt die Abdeckung des Soziussitzes und den kleinen Windschild auch 2020 ohne Aufpreis. Dennoch lautete das Fazit: „Monster werden nicht gebaut, um Vergleichstests zu gewinnen, sondern Herzen.“ Das kann die 797.

Ducati Monster 821 / Stealth

Sie bleibt es auch in der Saison 2020 beim 821er, obgleich auf Basis dieses Motors schon längst der kräftigere 937er entstanden ist und sich zu Ducatis Allzweckwaffe in der Mittelklasse entwickelt hat. Die bissigen Bremsen und das umfassende Elektronikpaket gefielen den Testern wiederum sehr gut. Die Stealth unterscheidet sich nur durch den Windschild und die aufwendige dunkle Lackierung mit silbernen und roten Akzenten von der 821 in Ducati-Rot.

Ducati Monster 1200 / S

Zur Saison 2017 hat Ducati das Fahrwerk der Monster auf Agilität getrimmt. Der Radstand bleibt zwar ziemlich lang, dafür steht der Lenkkopf steil und der Nachlauf liegt unter 90 Millimetern. Beim Vergleichstest der 1200 S gegen die BMW R 1250 R mussten die Tester dann nur noch die Arbeit der Öhlins-Federelemente synchronisieren. Beide 1200er-Monster werden vom baugleichen, sehr sportlich agierenden 1198er-Testastretta vehement vorwärtsgetrieben.

Ducati Multistrada Familie

Ducati Multistrada 950 / S

Bereits zur Saison 2019 hat Ducati die beiden 950er-Multistrada aufgewertet und modernisiert. Weil etliche Exemplare des 937er-Testastretta anfänglich mit einer Rupf- statt einer Rutschkupplung zu kämpfen hatten, erhielt er im Gefolge der Hypermotard 950 eine hydraulisch betätigte Einheit. Das Angebot an elektronischen Fahrhilfen wurde verfeinert; es umfasst ein schräglagentaugliches ABS, vier Fahrmodi und einen Berganfahrassistenten.

Ducati Multistrada V2 S (Modelljahr 2025)

Die neue Ducati Multistrada V2 S verkörpert die Essenz des Fahrvergnügens und wurde rund um den neuen V2-Motor komplett überarbeitet. Das neue Design in Kombination mit der optimierten Geometrie und dem neuen Zweizylinder-Herz sorgt für ein ausgewogenes, komfortables und präzises Fahrverhalten.

Ducati Multistrada 1260 / S / S D-Air / S Grand Tour / Pikes Peak

Das neueste Mitglied aus der Multistrada heißt S Grand Tour. Dabei handelt es sich um eine Variante der S mit Koffern, spezieller Lackierung und Sitzbank, Griffheizung, Zusatzscheinwerfern, Hauptständer sowie Reifendrucksensoren.

Ducati Hypermotard Familie

Ducati Hypermotard 950 / SP

Jedenfalls hat sie die nervöse Lenkung ihrer Vorgängerinnen abgelegt, ohne deshalb an Handlichkeit einzubüßen. Dezente Änderungen der Fahrwerksgeometrie und die günstigere Ergonomie sind wohl die Gründe dafür. Besserer Kontakt zum Motorrad und mehr Bewegungsfreiheit wirken manchmal kleine Wunder. Das umfängliche Elektronikpaket der Hyper erschließt sich vergleichsweise unproblematisch über das TFT-Display, das nur wenig spiegelt und deshalb auch kleinere Symbole gut sichtbar anzeigt.

Ducati Supersport Familie

Ducati Supersport / S

Eigentlich müsste sie Tourensport heißen. Der sehr spitz aufs Rennstreckenfahren ausgelegte Charakter der echten Supersportler geht ihr nämlich gänzlich ab. Sie entspricht auch keinesfalls dem gängigen Vorurteil gegenüber italienischen Motorrädern, sich um Komfort und Alltagsbelange nicht zu kümmern. Die Lenkerhälften liegen in angenehmer Höhe, sodass der Fahrer bequem sitzt, eine gute Übersicht genießt, aber trotzdem bei flottem Kurventanz auf der Landstraße - ja sogar beim Ausflug auf die Rennstrecke - genügend Gewicht nach vorn bringt.

Ducati Panigale Familie

Ducati Panigale V2

Ducati hat sich mit dem Update der „kleinen“ Panigale große Mühe gegeben. Sie erhielt eine Einarmschwinge, die zuvor den nicht mehr produzierten 1299 Panigale vorbehalten war, der Motor profitiert von der optimierten Einspritzanlage und einer neuen Abgasanlage mit nur noch einem kurzen Endschalldämpfer anstelle der zwei großen Töpfe der Vorgängerin. Das neue Elektronikpaket enthält neben dem großen, gut ablesbaren TFT-Display ein schräglagentaugliches ABS und einen Schaltassistenten mit Blipper-Funktion.

Ducati Panigale V4 / S / 25 Anniversario 916

Bei der Überarbeitung der Panigale V4 hat sich Ducati die Punkte vorgenommen, die ihr beim Vergleichstest Kritik eintrugen. Auf der Rennstrecke verlor sie im Eingang und in der Mitte der Kurven Zeit, beim Beschleunigen verfiel sie mitunter in heftiges Rühren. Eher schon der mit kleinen Änderungen jetzt auch in der V4 und V4 S verwendete, flexiblere Rahmen der V4 R, der hochgelegte Schwerpunkt und das höhere Heck. Zudem haben die Ingenieure die elektronische Drosselklappensteuerung und damit das Ansprechverhalten des Motors in den verschiedenen Modi geändert.

Ducati Panigale V4 R

Ducatis Basismotorrad für die Superbike-WM, die 998er-Panigale V4 R, kam deutlich später auf den Markt als die V4 und V4 S. Sie repräsentiert also nicht nur ein extrem teures, mit gefrästen Zylinderköpfen sowie edelsten Komponenten aufgebautes und konsequent auf den Rennstreckeneinsatz getrimmtes Motorrad, sondern auch eine erste Verfeinerung der V4-Baureihe.

Panigale V4 SP2

Die Panigale V4 SP2 ist das neue Topmodell der Panigale Baureihe. Noch schneller. Noch mehr Rennsport.

Ducati Streetfighter Familie

Ducati Streetfighter V4 / S

Vermutlich hat man die starken Nakeds Aprilia Tuono V4 und MV Brutale 1000 in Bologna als permanente Provokation empfunden. Doch jetzt bietet der Motor der Panigale V4 die geeignete Basis, mit der MV gleichzuziehen und dem Donner aus Noale mit überlegener Reiterei entgegenzutreten. 175 Aprilia- zu 208 Ducati-PS lautet fortan das Kräfteverhältnis. Selbstverständlich hat sie an elektronischen Fahrhilfen alles an Bord, was man seit Jahren fleißig weiter entwickelt: Schräglagen-ABS, Traktionskontrolle, Schaltassistent, um nur die wichtigsten zu nennen. Nach bewährtem Muster erhielt die S semiaktive Öhlins-Federelemente und leichtere Räder.

Streetfighter V4 (Modelljahr 2020)

Mit der Streetfighter V4 bringt Ducati im Modelljahr 2020 ein neues Power-Naked-Bike auf den Markt.

Zusätzliche Informationen

  • Finanzierung: Finanzierung mit und ohne Anzahlung möglich.
  • Inzahlungnahme: Barankauf und Inzahlungnahme von Motorrädern aller Marken.
  • Garantie: Deutsches Modell mit voller Herstellergarantie, Garantieverlängerung auf 4 Jahre oder lebenslange Garantie möglich.
  • Lieferung: Lieferung frei Haus bundesweit ab 99 Euro.

Bitte erfragen Sie die aktuelle Verfügbarkeit und Preise bei einem Ducati-Vertragshändler.

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