Blaue Fahrradreifen erobern Münster: Swapfiets im Aufwind

Viele haben sie sicherlich schon an sich vorbeiradeln sehen: In Münster tauchen vermehrt Fahrräder mit blauen Vorderreifen auf. Das ist nicht nur ein Trend in Sachen Fahrradgestaltung - es ist auch ein ganz neues Konzept für die Bewohner der Fahrradhauptstadt.

Swapfiets: Leih-Leezen aus den Niederlanden

Swapfiets heißen diese Fahrräder. Seit einiger Zeit gibt es die erste Filiale des gleichnamigen niederländischen Start-Ups in Münster - es war sogar die erste in ganz Deutschland. Das Konzept: Der Drahtesel wird nicht gekauft, sondern für einen monatlichen Betrag gemietet (17,50 Euro). Studenten bekommen Rabatt und zahlen 15 Euro.

Ein Vorteil: Der Vertrag ist monatlich kündbar. Das Konzept spiegelt sich auch im Namen wieder: Das englische "to swap" bedeutet "tauschen", "fiets" ist niederländisch für Fahrrad. Die austauschbare Leeze also.

Dieses Modell von "Union" gibt es in drei verschiedenen Farben.

Swapfiets in Münster: Erfahrungen der Kunden

Im monatlichen Mietpreis ist nicht nur das Fahrrad enthalten. Auch sämtliche Reparaturkosten werden damit abgedeckt. Wenn die Leeze aus irgendeinem Grund streikt, kommt ein Swapfiets-Mitarbeiter vorbei und bringt den Drahtesel vor Ort wieder auf Vordermann.

Sollte der Schaden nicht in fünf Minuten behoben sein, wird das Rad mitgenommen und man bekommt ein neues. So zumindest das Konzept des niederländischen Unternehmens.

Ob das auch funktioniert? Bislang sind im Internet, besonders auf den sozialen Netzwerken, überwiegend positive Erfahrungen zu lesen. "Super Service, günstiger Preis und super Geschäftsidee, einfache Abwicklung", heißt es da. "Super Service, günstiger Preis und super Geschäftsidee, einfache Abwicklung", heißt es da. "Als relativ große Person würde ich mir das wünschen", beschreibt Jan M. seine Erfahrungen. Leider war es, auch auf Nachfrage, nicht möglich, ein solches zu bekommen.

Blaue Reifen: Das Markenzeichen

Aber warum das blaue Vorderrad, das die Swapfiets so auffällig macht? Zum einen, damit sie schneller erkannt und wiedergefunden werden - zum anderen "verschönert es die Stadt", sagt Filialleiterin Alena Milte.

Da jedes Rad außerdem mit einer Nummer ausgestattet ist, kann es ganz leicht dem richtigen Mieter zugeordnet werden. Und das Rad ist versichert: Wenn das Fahrrad geklaut wird, zahlt der Mieter 60 Euro Eigenbeteiligung und bekommt ein neues. Aber nur, wenn die Leeze richtig abgeschlossen wurde.

In der Domstadt sieht man von Tag zu Tag mehr Leih-Leezen mit den knalligen Reifen.

Swapfiets aus den Niederlanden erobern Münster

Gegründet wurde das Start-Up von drei niederländischen Studenten. Sie verstehen sich als Service-Anbieter, nicht als Betreiber eines klassischen Fahrradladens. Und dieser Reparaturservice, so Milte weiter, "sei der kleine Luxus, den man sich gönnt, um weniger Arbeit zu haben."

Die Idee scheint aufzugehen: 650 Fietsen wurden in den ersten zehn Wochen nach der Eröffnung bereits vermietet. Mittlerweile sieht man die auffälligen Reifen in Münster immer häufiger.

Die Räder sind absolut basic. Aber: Ihre Kosten sind gering und die Garantie »immer ein funktionierendes Fahrrad!« für viele verführerisch. Swapfiets umgarnt Mobilitäts-Kunden. Auch in Deutschland mit rasantem Erfolg.

»Blau blau blau sind alle meine Kleider.« Daran erkannte man früher - dem Kinderlied nach - die Liebste des Matrosen. Heute erkennt man in manchen deutschen Städten bestimmte Fahrräder am blauen Vorderreifen: die Bikes von Swapfiets.

Der farbige Pneu ist eine, aber nicht die einzige pfiffige Idee der Gründer des niederländischen Unternehmens. Der blaue Vorderreifen ist ein Markenzeichen. Er sagt aus: Das ist ein Fahrrad von Swapfiets.

Aber die Optik und die damit verbundene Zuordnung des Rads ist nur eine Sache. Am blauen Vorderreifen hängt noch viel mehr, wie wir in der Ägidiistraße in Münster sehen.

Nein, das ist kein Fahrradladen. Auch keine Werkstatt, auch wenn da zwei Schnüre von den sechs Meter hohen Decken hängen; mit Haken bewehrt, um nach einem Fahrradlenker und einem Sattel zu angeln. Doch das wirkt fast ironisch, jedenfalls nicht wie eine professionelle Werkstatt. Irgendwo gibt es tatsächlich einige Schraubenschlüssel; aber recht viel mehr ist es dann auch nicht.

Zwei sehr junge Frauen im blauen T-Shirt stehen hinter der riesigen Theke, auf der schlanke Notizbüchlein mit dem Unternehmenslogo wie Dominosteine versetzt hintereinander aufgebaut sind. Mit echter Begeisterung stürzen sich die beiden im blauen T-Shirt auf jeden, der durch die große Glastür tritt. Von außen wirkt das Geschäft eher wie ein Café - nicht nur, weil an einem der in den bodentiefen Fensternischen eingelassenen Tischen tatsächlich eine kleine, aber repräsen­tative Kaffeemaschine nebst vielen Tassen steht. Auch weil das riesige Swapfiets-Logo mit großem blauen Kreis und retro-modernem Schriftzug im Fenster etwas von einer Café-Kette hat.

»Hier soll es ja auch nach Kaffee riechen, nicht nach Fahrradreifen«, sagt Alena Milte, die Regionalmanagerin von Swapfiets in Münster, lächelnd. Mobilität kaufen.

»Das System funktioniert ganz einfach«, erklärt uns Lucas Vroemen, Business Development Manager für Deutschland: »Die Kunden kaufen bei Swapfiets kein Rad, sondern ein Fahrrad-Abo.« Bedeutet: Sie zahlen pro Monat 17,50 Euro beziehungsweise als Student 15 Euro und haben den Service inklusive. Platten? Der Service kommt so schnell es geht und repariert - oder er tauscht aus. Maximal darf das 24 Stunden dauern.

»Das ist wie bei Netflix oder Spotify: Man kauft ein Abo, das man monatlich kündigen kann. Mehr braucht man nicht«, so Vroemen. »Dieser Vergleich macht das System auch schnell verständlich.« Dabei ist nicht nur die Reparatur inklusive, sondern auch die Termin-Auslieferung eines bestellten Rads oder die Zustellung nach der Reparatur.

»So erklärt sich auch der Name - vom englischen swap - austauschen.« Derzeit ist das niederländische Unternehmen dabei, Deutschland zu »verswappen«.

Als erstes war die Fahrrad-Vorzeigestadt Münster dran: Erst im April 2018 stieg man ein, zum Jahreswechsel ‘19 waren dort schon gut 3.300 Blaureifen zu verzeichnen. Münster bietet sich für den Einstieg an: Der Radanteil an der Alltagsmobilität liegt in Münster bei etwa 35-40 Prozent - irgendwie fährt hier jeder Fahrrad, was auch an der Topografie liegt. Dazu kommt mit fast 20 Prozent ein enorm hoher Anteil von Studenten in der Bevölkerung.

Dabei gibt es keine zusätzlichen Kosten: Man bucht ab sofort und bekommt sein Rad. Das ist nicht unbedingt ein Neurad: »In unserer Leistung ist ein fahrbereites, sicheres Fahrrad enthalten«, erklärt Vroemen, »das kann neu sein, aber es kann beispielsweise auch ein zurückgegebenes Rad sein.« Denn natürlich kann man sein Abo einfach kündigen und das Fahrrad zurückgeben.

Das Swapfiets-System - Fiets vom niederländischen Namen für Fahrrad - ist also dem Leasing ähnlich. Aber nur ähnlich: Das Unternehmen ist und bleibt immer Eigentümer des Fahrrads.

Da drängt sich eine Rechnung auf: Eine Studentin kauft ein Abo - Perspektive: die Dauer ihres Studiums, also etwa vier Jahre. Innerhalb dieser Zeit zahlt sie 720 Euro. Wenn sie ein- bis zweimal im Jahr wegen Plattfuß oder anderer kleiner Mängel den Service in Anspruch nimmt, kommt sie, selbst wenn man den Wiederverkaufspreis eines einfachen eigenen Rads noch hinzurechnet, sicher nicht schlecht weg.

Doch klar scheint: Je länger ein Swapfiets benutzt wird, desto weniger lohnt sich das Abo im Vergleich zu einem eigenen Rad. Der entscheidende Faktor dürfte aber sein: Die einzelnen monatlichen Zahlungen von 15 Euro schmerzen niemanden. Und: Im Gegensatz zum Leasing ist der Vertragsabschluss extrem niederschwellig und unkompliziert.

Deutschland-Manager Vroemen jedenfalls denkt, dass der Service die wichtigste Basis für das Image von Swapfiets ist. »73 Prozent der Neukunden kommen auf Empfehlung von Freunden«, erklärt er. Die Werbung, die das Unternehmen in der Stadt macht, läuft quasi von selbst: Die blauen Reifen sind wie eine automatische Werbe-Kampagne, das weiße Service-Auto mit Swapfiets-Aufdruck und Rädern auf dem Dach eine zweite.

Angefangen hat es 2014/15 in Delft. Steven Uitentuis, der CEO, ist einer von vier damals studentischen Gründern. Das ging ganz klassisch vor sich: Sie saßen zusammen in der Kneipe und unterhielten sich darüber, wie teuer doch Fahrräder seien: 500 Euro für ein Rad, das nichts aushält! Und geklaut würden auch viel zu viele. Mit Leihe oder Leasing müsste das doch viel besser zu machen sein.

Noch 2016 wurden in Delft 1.100 Räder daraus. »Aber wir erkannten auch: Wir brauchen größere Zahlen, damit es sich rechnet.« Also wurde expandiert. In Amsterdam hat man mittlerweile 15.000 Räder an den Kunden gebracht, insgesamt gibt es die blauen Vorderräder in den Niederlanden in 19 Städten. Bei unserem Besuch im Shop in Münster Ende November gab es bereits 7.000 deutsche Swapfiets, so Alena Milte. Shops gibt es auch schon in Bremen (800 Räder), Oldenburg (1.100) und Göttingen (600). Hannover, Braunschweig und Heidelberg werden gerade aufgebaut. 2019 sind Köln und der Osten Deutschlands dran: Berlin - da ist man schon im Aufbau, Leipzig, Dresden.

Schon zum Jahreswechsel hatte Swapfiets 100 Mitarbeiter in Deutschland. Allerdings arbeitet man typischerweise viel mit Studenten in Teilzeit. So sind es in Münster nur drei Festangestellte. Auch ein Zweiradmechaniker arbeitet dort für Swapfiets. Im hinteren Teil des Shops sind neben zwei Arbeitsplätzen auch etwa 20 Räder, die für den sofortigen Einsatz bestimmt sind. Das Lager des Unternehmens ist im Münsteraner Hafen. »Dorthin kommen auch die Neuräder«, so Milte. Wo genau sie hergestellt werden, wird nicht kommuniziert. Als Hersteller nennt man die Pon-Bike-Gruppe.

»Das Swapfiets-Rad wird anhand der Erfahrungen, die wir machen, ständig weiterentwickelt«, so Milte. Die Entwickler dazu sitzen in Amsterdam. Wer im Internet die Räder für die einzelnen Länder vergleicht, stellt deutliche Unterschiede fest. Unter anderem hat das neue Deutschland-Modell »Deluxe 7« eine Rücktrittbremse und eine Felgenbremse (in Holland reicht auch eine Bremse), Nabendynamo, fest montiertes Licht und eine Siebenfach-Schaltung.

Das Rahmenschloss mit zusätzlichem Kabel zum Anschließen ist bedeutungsschwanger: »Der Schlüssel kann nur heraus gezogen werden, wenn das Schloss abgesperrt ist. Der Kunde verpflichtet sich, sein Rad immer ab- und, dort wo möglich, anzuschließen. Kommt er dann in den Laden und zeigt einen Diebstahl seines Rads an, muss er den Schlüssel vorweisen können.« Kann er das nicht, muss er 450 Euro für das Fahrrad zahlen. Hat er abgeschlossen, sind »nur« 60 Euro fällig, um ein neues Rad zu bekommen. Eine nicht wirklich kundenfreundliche Lösung, denn was kann der Abonnent mehr machen als sein Rad ab- und anschließen? So muss man die 60 Euro wohl als Selbstbeteiligung der Versicherung sehen.

»Aber unsere Räder werden relativ ­selten gestohlen. Wir arbeiten eng mit der Polizei zusammen«, sagt die Leiterin. »Die freut sich, dass wir alle unsere Fahrradbesitzer über die Daten ermitteln können - schließlich werden Rahmennummer, Schlossnummer und Name des Kunden registriert. Datenschutzrechtlich sicher ein Akt, aber nötig. Und zum Verkauf angebotene Räder mit blauem Vorderreifen werden ohnehin kontrolliert.

»Außerdem freut sich die Polizei, dass wir den Verkehr hier sicherer machen: Kaum ein Swapfiets fährt ohne Licht durch Münster. Geht die Beleuchtung nicht, wird sie von uns ja kostenlos repariert.« Aber auch die Stadt sieht laut Milte ihr Unternehmen sehr positiv: »Wir sorgen dafür, dass es weniger Fahrrad­leichen in der Stadt gibt!« Wer sich kurz in Münster umsieht, erkennt das Problem sofort: Hier gibt’s viele Fahrradparkplätze, aber bis zu einem Fünftel davon ist mit kaputten Rädern ­blockiert.

Also alle glücklich? Nicht ganz: Die Gebrauchtradpreise, noch vor zwei Jahren höher als anderswo, sind in Münster in den Keller gegangen.

»Ich bin hier, weil heute mein eigenes Rad schon wieder kaputt gegangen ist, und es mir jetzt reicht«, begründet ein genervter 40-Jähriger Münsteraner im Shop seine Abo-Bestellung. Und ein zwanzigjähriger spanischer Student sitzt an einem der Tablets im Shop um sich für ein Abo zu registrieren, weil er »eine Woche zu Besuch in Münster ist und mobil sein will. Und ein Leihrad für fünf Tage würde viel mehr kosten als 15 Euro«, erklärt er lächelnd. Sicher nicht der Kunde, auf den Swapfiets sich fokussiert, aber möglich ist dieser Deal auch.

Während der gut drei Stunden vor Ort haben etwa fünf Münsteraner - meist wohl Studenten - im Shop ein Abo abgeschlossen. Sie bekommen dann die Sattelhöhe noch eingestellt und können nach einer kurzen Testrunde Ihr Swapfiets direkt mitnehmen. Mehr Kunden dürften es aber zuhause online machen. Schon, weil es so praktisch ist, sich das Rad einfach vorbei bringen zu lassen.

Das »Deluxe 7« gibt es in drei unterschiedlichen Größen - »von 150 bis 200 Zentimeter Größe können wir alle abdecken«, verspricht Milte. Sie war die erste Angestellte von Swapfiets in Deutschland und geht offensichtlich in ihrem Job auf. Die 33-Jährige hat BWL studiert, den Master in Strategischem Marketing gemacht und zuletzt in der Leasing-Abteilung bei BMW gearbeitet. »Ich wollte etwas Neues mit aufbauen«, meint sie, »ich habe sofort an das Konzept geglaubt und konnte hier sehr viel eigenverantwortlich entwickeln. Aber dass es hier so gut läuft, ist vor allem auch dem Team geschuldet - und der Lage unseres Shops.« Der Laden liegt in der von Studenten sehr stark frequentierten Ägidiistraße - sie führt von der Altstadt, wo auch viele Uni-Gebäude sind, in Richtung Aasee - dort ist auch die große Uni-Mensa.

Strukturell folgt nun der Ausbau in weiteren deutschen Städten, aber technisch? Schon in naher Zukunft soll es auch E-Bikes von Swapfiets geben - zu einer höherem Monatsgebühr, versteht sich. Hier will man auf höhere Standards setzen und hat sich den Partner Kalkhoff gesichert. Der wird für Deutschland ein E-Swapfiets mit ­Brose-Antrieb liefern.

Fragen, die momentan noch ungeklärt erscheinen: Derzeit gibt es keine festgelegten Service-Intervalle für die Räder. Reparaturen und Wartung gibt es nur, wenn man Kontakt mit Swapfiets aufnimmt, nicht nach einer bestimmten Abo-Dauer. »Aber eines unserer Service-Teams klappert die hochfrequentierten Stellen wie Uni-Mensa und ähnliches ab und besieht sich die Swapfiets-Räder. Stellt zum ­Beispiel Bremsen nach und hinterlässt danach eine Nachricht an den Besitzer am Rad«, erklärt die Regionalmanagerin.

Deli Tire Reifen 24x1.75 (47-507) - Details

Der Deli Tire Reifen 24x1.75 (47-507) ist für Citybikes konzipiert und bietet einen reflektierenden Streifen für zusätzliche Sichtbarkeit im Dunkeln. Dieser Reifen hat eine Hauptfarbe Blau und ist nicht für tubeless Gebrauch geeignet. Mit einer Größe von 24 Zoll (ETRTO 47-507) ist dieser Reifen ideal für den täglichen Einsatz, obwohl er keinen Pannenschutz bietet. Der Reifen wird einzeln geliefert und ist nicht faltbar, was die Montage an Ihrem Fahrrad erleichtert.

Bestellungen vor 15 Uhr mit erfolgtem Zahlungseingang, werden, wenn sie vorrätig sind, am selben Tag versandt und mit einer Lieferfrist von 2-4 Werktagen geliefert. Wenn du die Rechnung erhalten hast, bekommst du so schnell wie möglich die Track &Trace Angaben. Während des Bestellvorgangs erhältst du die Möglichkeit eine abweichende Lieferadresse zur Rechnungsadresse anzugeben. Wir liefern nicht an Packstationen oder Postfächer.

Wir sind automatisch mit unseren verschiedenen externen Lagern verbunden. Dadurch sind die Produkte in unserem Webshop immer vorrätig. Die Versandkosten betragen € 4,95. Wenn Sie eine Bestellung für weniger als € 9,50 aufgeben, berechnen wir Bearbeitungskosten von € 2,30.

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