Beste Motorräder für Anfänger: Ein umfassender Test

Die Klasse der Nakedbikes zeichnet sich ja durch Kompromissbereitschaft und Vielseitigkeit aus. Zuerst sei angemerkt, dass es zugängliche Nakedbikes in sehr vielen Formen, Farben und Preissegmenten gibt. Was sind Einsteiger-Nakedbikes? Zugängliche, einfach zu bewegende Motorräder, die dennoch aber Emotion und Leidenschaft versprühen können und obendrein noch wenig kosten. Man soll zwar keine Angst vorm Gas haben, doch auch nicht am Hebel einschlafen.

In dieser Liste variieren technische Ausstattung und Kostenpunkt teilweise stark. Auch der Jahrgang spielt eine wichtige Rolle. Hier vorgeschlagen werden eher nur allgemeine Modelle. Jeder Jahrgang näher an die Gegenwart bringt in der Regel kleine Veränderungen und Anpassungen mit sich, die grundlegenden Eigenschaften des Modells bleiben aber gleich oder werden sogar noch verbessert. Es gilt also: Umso jünger, umso besser. Sollte das bei Modellen mal doch anders sein, dann wird das selbstverständlich angesprochen.

Letzte Anmerkung bevor es endlich losgeht: Große Piloten haben es schwer. Bei Einsteiger-Modellen zieht sich leider das Merkmal von extrem niedrigen Sitzhöhen durch.

Empfehlenswerte Nakedbikes für Einsteiger

Yamaha MT-07

Mit der MT-07 hat Yamaha ein sagenhaftes Motorrad mit einem der besten Preis-Leistungsverhältnisse am Motorradmarkt geschaffen. Neben leiwander Optik und dem Preis besticht aber vor allem die grenzgeniale Motorabstimmung. Untenrum läuft der CP2-Motor absolut sanft, kultiviert und einsteigerfreundlich. Doch dreht man den Gashahn etwas auf und lässt das Drehzahlband ins obere Drittel wandern, wird der Motor richtig geil rotzig, räudig und schäuffelt dieses Extra an Adrenalin und Action nach, die die MT-07 zur Nummer 1 auf dieser Liste machen. Rundum leicht zu beherrschen, aber großer Spaßfaktor mit dabei.

Der niedrige Preis ist zwar für das Gesamtpaket top, doch an manchen Ecken und Enden merkt man doch, dass bei bestimmten Komponenten gespart wurde. Das Fahrwerk ist für 80 Prozent der Fahrer und vermutlich 99 Prozent der Einsteiger mehr als ausreichend. Richtige Anraucher und Kurvenhatzer könnten aber schon an die Grenzen des unverstellbaren Fahrwerks stoßen.

Kawasaki ER-6N

Die ER-6N war für die breite Masse gebaut. Doch wer will schon Massenware? Diesen Vorsatz hat Kawasaki mit einem emotionalen Motor und super Handling geschickt ausgehebelt. Der Motor gehört sicher nicht in die Liga der blutlosen Vierzylinder aus Japan sondern versprüht Freude und Leidenschaft während er hochdreht. Optisch ist die ER-6N nicht jedermanns Sache. Gestandene Männer mit Wohlstands-orientiertem Gewicht oder Fahrer mit Sozius müssen allerdings aufpassen. Das verbaute, horizontal liegende Federbein hat es nicht so mit schwerer Beladung. 2012 gab es ein größeres Update für die ER-6N, welches sie auf den modernen Stand der Technik gebracht hat. Die hohen Verkaufszahlen sorgen für reichlich Auswahl und Ersatzteile am markt. Nicht, dass die allzu oft notwendig wären, schließlich handelt es sich hier um japanische Qualität. Auch typisch japanisch sind die Maße des Motorrads. Vor allem der kleine Lenker kann großen Piloten das Leben schwer machen.

KTM 690 Duke

Eines der wenigen Einzylinder-Motorrädern, welches man Einsteigern empfehlen kann. Aber aufgepasst: die Charakteristik der 690er Duke hat sich im Laufe ihrer Modellhistorie ziemlich gewandelt. Vor 2011 war sie ein radikales, hochbeiniges und recht Supermoto-lastiges Eisen. Dieses wirklich sportliche Bike wurde aufgrund des hohen Preises nicht oft verkauft und wird auch heute noch sehr hochpreisig gehandelt. Vorteile dieser Jahrgänge ist die hohe Sitzposition für große Menschen und das sehr hochwertige Fahrwerk. Ab 2012 wurde die 690 Duke niedriger, softer und noch besser für Einsteiger. Größter Pluspunkt aller Baujahre: das niedrige Gewicht. Nur ca. 160 Kilogramm wiegt die 690 Duke vollgetankt und fahrbereit. Das sind 20-40 kg weniger, als andere Motorräder dieser Liste. Bei so einem Fliegengewicht reißen sogar 70 PS mächtig an. Die KTM 690 Duke ist also Einsteiger zu empfehlen, die doch ein Mindestmaß an Gefühl in der Gashand haben.

Honda CB 600 F Hornet

Hier ein eingeschobener Tipp für Sparfüchse: Die Honda CB 600 F Hornet wurde in riesiger Stückzahl verkauft. Das sorgt für extrem niedrige Preise für Angebote auf der Motorrad-Gebrauchtbörse. Schon unter 2000 € bekommt man wirklich anständige Bikes mit japanischer Qualität. Zuschlagen sollte man aber eher erst ab dem Baujahr 2000 und aufwärts. Zwar nicht weil die davor schlecht waren, sondern weil sich inzwischen die Standards für Reifenmaße geändert haben. Für die vor 2000 verwendeten 16 Zoll Räder ist es heutzutage schwer anständige Reifen zu finden. Auch die Motorleistung der Hornet veränderte sich über die Jahre. 2000 hatte sie noch 95 PS, 2006 97 PS und ab 2007 sogar 102 PS, womit sie nicht mehr legal für den A2-Führerschein drosselbar ist. Echte Japan-Fetischisten schwören auf die Jahrgänge 2000-2001, denn da wurde die Hornet auch wirklich in Japan produziert. Danach übersiedelte die Herstellung nach Italien. auch da passt die Qualität noch, doch laut manchen Kreisen von Hornet-Fans sind nur die ersten beiden Jahre das Wahre. Die Honda CB 600 F Hornet schaut gut aus, ist günstig und hält einfach ewig.

Suzuki SV 650 / SFV 650 Gladius

Suzuki blickt mit ihrem V2-Motor auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Mit geilem V2-Klang, Emotion, ordentlich Drehmoment von unten und japanischer Qualität macht man mit keiner V2-Suzuki was falsch. Die erste Suzuki SV 650 war schon ein Kassenschlager und super Eisen, ist aber inzwischen etwas in die Jahre gekommen. Ab 2009 kam die Suzuki SFV 650 Gladius als Nachfolgermodell. Innerlich noch immer mit den gleichen Grund-Qualitäten wie die SV ausgestattet, schaffte sie wegen ihrem umstrittenen Äußeren nicht ganz den Schritt zum Verkaufs-Hit. Seit 2016 gibt es jetzt wieder die SV 650. Oldschool Look und moderne Innereien sind das Rezept zum Erfolg. Der V2 dröhnt und macht Spaß wie eh und je. Natürlich sind die neuen SV-Modelle entsprechend ihrer modernen Austattung entsprechend teurer. Wer allerdings auf ABS und Co.

Ducati Monster 696

Auch als Einsteiger kann man echten Italoflair haben. Die Ducati Monster 696 ist mit fahrfertigen 180 Kilogramm Gewicht relativ leicht und trotz exotischen Touchs leicht zu fahren. Sie ist eine Mischung aus italienischer Diva und zugänglichem Einsteigermotorrad. Die drei Hauptkriterien: Bremse, Fahrwerk und Motor sind schwer in Ordnung. Vor allem die Bremse und das Fahrwerk stechen in ihrer Güte und Qualität so manchen Japaner aus. Nur der Motor kann in seiner Abstimmung nicht mit den sanft schnurrenden Vierzylindern mithalten. Doch das dürfte dem Einen oder Anderen sogar gefallen. Einziges echtes Manko ist die Sitzhöhe der Monster. Schon serienmäßig sehr niedrig, wurde sie auch noch teilweise mit niedrigerer Sitzbank verkauft.

Wichtige Tipps für den Kauf von Nakedbikes

Gerade in diesem Segment sind minderwertige oder alte Reifen keine Seltenheit. Wichtiger Tipp für den Kauf von Nakedbikes: Bei gebrauchten Bikes muss man auf das Alter der Pneus achten. Älter als 5 Jahre sollte ein Reifen nicht sein, denn durch die UV-Strahlung der Sonne und Witterungseinflüsse wird das Gummigemisch hart und haftet mit der Zeit immer schlechter. Damit man auch als Einsteiger mit dem neuen Nakedbike richtig und vor allem sicher Spaß haben kann, sollte man sich Sport-Touring-Reifen montieren. Hochwertige Sporttouringreifen haben hohe Laufleistungen und funktionieren auch bei den meisten Witterungsbedingungen sehr gut.

Handling-Test: Sechs Motorräder im Vergleich

Wer flott durch die Landschaft kurven will, setzt sein Erspartes auf handlich-flinke Motorräder. Mit sechs Probanden, denen die Handlichkeit in die Wiege gelegt ist, lüftet MOTORRAD das Geheimnis von Handling, Fahrspaß und der viel zitierten Fahrbarkeit.

Nicht nur in der Punktewertung von MOTORRAD wird das Kapitel „Fahrwerk“ mit dem Kriterium Handlichkeit eingeleitet, auch jede Menge Motorradfahrer bekommen bei diesem Schlagwort glänzende Augen. Wohl deshalb, weil die Leichtfüßigkeit auf zwei Rädern dem Menschheitstraum vom Fliegen am nächsten kommt. Kein schöneres Gefühl, als mit geringstem Kraftaufwand und scheinbar befreit von der Schwerkraft durch die Landschaft zu segeln.

Um dieses Hochgefühl ohne Abstriche genießen zu können, entscheiden neben der Handlichkeit, die sich in erster Linie durch ein leichtgängiges Lenkgefühl auszeichnet, noch ein halbes Dutzend andere Parameter über den mehr oder weniger ungetrübten Kurvenspaß. Denn ohne ein präzises Lenkverhalten, eine solide Stabilität und eine glasklare Rückmeldung nützt auch ein federleichtes Handling nichts. Nur wenn diese Parameter perfekt entwickelt sind, kommt die Leichtigkeit voll zur Geltung und der Fahrer auf seine Kosten.

Um diesen scheinbaren Widerspruch aus Stabilität und Handlichkeit aufzulösen, müssen sich die Entwicklungsmannschaften und Testfahrer gewaltig ins Zeug legen. Dabei gilt es, noch zusätzlich die Anforderungen an den Federungskomfort - Faustregel für Straßenmotorräder: so weich wie möglich, so hart wie nötig - in Einklang zu bringen. Eine Aufgabe, die letztendlich nur durch sorgfältig abgewogene Kompromisse zustande kommt. Und letztendlich einer Reifenwahl, die das Ziel einer bestmöglichen Handlichkeit unterstützt, ohne nervös und kippelig das ganze Engagement zu zerstören.

Denn speziell die Bereifung hat, wie man aus den MOTORRAD-Reifentests ersehen kann, massiven Einfluss auf das Kurvenverhalten und speziell die Handlichkeit bei Motorrädern.

Das Testfeld der Kurven-Könige

  • KTM 390 Duke
  • Triumph Street Triple 675
  • Ducati Hypermotard SP
  • Honda CB 1000 R
  • Aprilia Tuono V4 R
  • BMW S 1000 RR

Bei diesem Ensemble fragt sich bestimmt der eine oder andere Leser, wo die Vergleichbarkeit liegen soll. Eine 5000 Euro billige KTM 390 gegen Hightech-Raketen zum Preis von drei KTM? Genau, denn MOTORRAD fragt nicht nach Rundenrekord und Topspeed-Werten, sondern nach dem größtmöglichen Fahr- und Kurvenspaß. Und der muss nicht zwangsläufig mit Power und Hightech einhergehen - wie wir am Schluss der Geschichte erfahren werden.

Testablauf

  1. MOTORRAD-Handlingkurs: Nachstellung von landstraßentypischen Sequenzen (Doppelkurven, enge Kehre, Slalom).
  2. Landstraßentest: Einen Tag lang über die schönsten Motorradstrecken flitzen.

Ergebnisse im Detail

KTM 390 Duke

Gewicht: 152 kg, Leistung: 44 PS, Preis: 4995 Euro

Die KTM 390 Duke ist besonders leicht und handlich beim Rangieren. Jedoch erfordert sie beim dynamischen Fahren viel Stützkraft und die Federelemente lassen viel Bewegung im Fahrwerk zu. Die Fußrasten setzen früh auf, was die Schräglage begrenzt. Der Motor dürfte spritziger sein, aber mit fleißigem Schalten sind gute Fahrleistungen möglich. Die Bremsen erfordern kräftiges Zupacken.

Fahrleistungen:

  • Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
  • Beschleunigung 0-100 km/h: 5,3 Sekunden
  • Beschleunigung 0-140 km/h: 10,8 Sekunden
  • Durchzug 60-100 km/h: 7,1 Sekunden
  • Durchzug 100-140 km/h: 7,1 Sekunden

Triumph Street Triple

Gewicht: 190 kg, Leistung: 106 PS, Preis: 8090 Euro

Die Reifen müssen gründlich angewärmt werden. Die Feder/Dämpferabstimmung ist zu komfortabel, was die Handlichkeit beeinträchtigt. Dank ordentlicher Schräglagenfreiheit und griffigen Reifen lässt sie sich aber nicht abhängen. Der Dreizylinder-Motor ist kernig und die Sitzposition entspannt. Die Bremsen sind ausreichend effektiv und optional mit ABS erhältlich.

Ducati Hypermotard SP

Die Marzocchi-Gabel spricht unsensibel an und das Öhlins-Federbein ist zu straff, was zu einer unausgewogenen Federbalance führt. Die leichtgängige Lenkung und die leichten Schmiederäder ermöglichen ein blitzartiges Abklappen in Schräglage. Ab 35 Grad wirkt sie jedoch kippelig und erfordert permanente Lenkkorrekturen. Der Landstraßenmotor ist nahezu perfekt, hat aber ein Fahrwerk verdient. Das kapriziöse Fahrverhalten und die fragwürdige Ergonomie fordern einiges ab.

Honda CB 1000 R

Leistung: 125 PS, Gewicht: 220 kg, Preis: 11.490 Euro

Die CB 1000 R funktioniert vom Fleck weg. Sie kratzt schon in der dritten Kurve mit den Rasten, weil man sich so wohl und sicher fühlt. Die 220 Kilogramm segeln wie nix ums Eck und die CB 1000 R trifft jeden Scheitel aufs Fünf-Cent-Stück genau. Den Slalom locker aus dem Ärmel geschüttelt, auf der Kreisbahn wie hingezirkelt feine Kratzspuren in den Asphalt gemalt und beim kreiseln um die Spitzkehre lässig auf dem Vorderrad umgedreht.

Aprilia Tuono V4 R APRC

Leistung: 167 PS, Gewicht: 212 kg, Preis: 14.903 Euro

Stabilität, Lenkpräzision, Rückmeldung und nicht zuletzt die Handlichkeit setzen Maßstäbe. Dabei sind die Fahrwerkseckdaten alles andere als hitverdächtig: Mit 212 Kilogramm relativ schwer, rollt die Aprilia auch noch auf einem 190/55er-Schlappen. Bei 63 Grad Lenkkopfwinkel im Verbund mit 107 Millimeter Nachlauf ist auch die Lenkgeometrie alles andere als aggressiv ausgelegt.

A2-Motorräder: Modelle bis 48 PS

Viele Modelle werden von den Herstellern schon beim Neukauf gegen geringen Aufpreis auch auf 35 kW gedrosselt angeboten. Doch auch hier gilt eine Einschränkung, denn die Motorräder dürfen offen höchstens die doppelte Leistung, also maximal 70 kW (95 PS) haben. Es ist daher kein Zufall, dass viele Modelle von den Herstellern mit 95 PS homologiert werden, obwohl sie technisch zu deutlich mehr in der Lage wären. Der Vorteil für den Käufer liegt darin, dass er nach zwei Jahren mit dem gedrosselten Modell und bestandenem Führerschein Klasse A, die Drosselung wieder relativ günstig entfernen kann und dann mit offener Leistung fahren darf, ohne sich ein neues Motorrad kaufen zu müssen.

Empfehlenswerte A2-Motorräder

  • Benelli TRK 502: Reiseenduro mit 48 PS, komfortabel für Touren.
  • BMW G 310 R: Wendiger Roadster mit 34 PS, ideal für die Stadt.
  • BMW G 310 GS: Adventure-Bike mit längeren Federwegen und Windschutz.
  • Brixton Crossfire 500: Retro-Look mit hochwertigen Komponenten.
  • Fantic Caballero 500 Scrambler: Italienisches Bike mit coolem Design.
  • Honda CRF 300 L Rally: Geländegängiges Bike mit großer Reichweite.
  • Honda CB 500 F: Unkompliziertes Naked Bike mit 48 PS.
  • Honda CB 500 X: Reiseenduro-Look mit längeren Federwegen.
  • Husqvarna Vitpilen 401: Avantgardistisches Design mit sportlichem Handling.
  • Kawasaki Ninja 400: Sportler mit problemloser Kurvenlage.
  • KTM 390 Duke: Agiles Naked Bike mit coolem Design.
  • KTM 390 Adventure: Adventure-Bike mit einstellbaren Federelementen.
  • Mash X-Ride 650: Retro-Enduro im Stil der Yamaha XT 500.
  • Royal Enfield Himalayan: Zuverlässige Reiseenduro mit gutem Komfort.
  • Royal Enfield Interceptor INT 650: Retro-Bike zum Cruisen und Genießen.
  • Voge 500 AC: Optisch gelungenes Naked Bike mit großer Reichweite.
  • Yamaha MT-03: Spielerisches Handling und sparsamer Verbrauch.

Top 16 Einsteiger-Bikes mit Bestnoten im Preis-Leistungs-Verhältnis

MOTORRAD hat 16 Einsteiger-Bikes mit maximal 48 PS getestet und im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet. Hier die Top-Platzierungen:

Platz Modell Preis-Leistungs-Note
1 Honda CB 500 X 1,0
2 Kawasaki Ninja 400 1,3
3 Triumph Speed 400 1,2
4 Voge 500 DS 1,3
4 Voge 500 R 1,3
5 Honda CB 500 F 1,4
6 KTM 390 Adventure 1,5
6 Kawasaki Z 400 1,5
7 Honda CBR 500 R 1,6
7 KM RC 390 1,6
7 Triumph Scrambler 400 X 1,6
7 Yamaha R3 1,6
8 CFMoto 450 SR 1,7
9 KTM 390 Duke 1,9
9 QJMotor SRV 550 1,9
2 Voge 500 DSX 1,1

Sechs Einsteiger-Nakedbikes im Detail

Honda CB500 Hornet

Ein solides, erwachsenes Motorrad, das Stabilität und Komfort bietet. Das Fahrwerk hat sich gewaltig verbessert und bietet eine angenehme Dämpfung. Der Motor hat eine tolle Laufkultur. Sie ist erwachsener und stabiler im Vergleich zur KTM 390 Duke. Das Fahrwerk könnte bei sportlicher Fahrweise oder höherem Fahrergewicht überfordert sein.

Kawasaki Z 500 SE

Ein spritziges, sportliches Motorrad, das Spaß macht und Leistung bietet. Der Motor ist stark und das Fahrverhalten knackig. Die Sitzposition könnte für größere Fahrer etwas zu kompakt sein. Die Elektronik und das ABS sind konventionell. Insgesamt macht das Motorrad viel Spaß und bietet viel Leistung.

CF MOTO 450 NK

Ein überraschend solides Motorrad, das mehr bietet, als man erwarten würde. Es wird sehr vorsichtige Einsteiger glücklich machen. Es fährt ausgesprochen zugänglich, harmonisch und einfach. Die Sitzposition ist bequem und der Motor funktioniert gut. Das Display ist gut, aber die Schalter wirken billig. Das Motorrad fühlt sich etwas zu träge an.

KTM 390 Duke

Ein verspieltes, agiles Motorrad, das Spaß pur bietet. Perfekt für junge, abenteuerlustige Fahrer, die es gerne wild mögen. Der Motor hat ein schmales nutzbares Drehzahlband und die Motorabstimmung ist nicht ganz gelungen. Die Sitzposition ist eher unbequem. Sie fährt verspielt, aggressiv und nervös.

Husqvarna Vitpilen 401

Ein stilvolles, agiles Motorrad, das Fahrspaß und cooles Design vereint. Sie lässt sich mit null Kraftaufwand in die Kurve bewegen. Optisch und fahrtechnisch sehr gelungen. Das leichte Handling und das sportliche Fahrverhalten sind top. Sie wedelt viselflink durch die Radien.

Triumph Speed 400

Der britische Gentleman unter den Einsteiger-Nakedbikes. Sie bietet eine hochwertige Optik und eine angenehme Sitzposition. Trotz ihres klassischen Aussehens kann man sie sportlich fahren. Sie ist komfortabel abgestimmt und perfekt für entspanntes Fahren im Ortsgebiet. Das Finish ist für den Preis beeindruckend.

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