Die Ducati Scrambler-Reihe erfreut sich seit ihrer Einführung im Jahr 2015 großer Beliebtheit. Mit über 100.000 verkauften Einheiten hat sich die Scrambler als ein zugängliches und stilvolles Motorrad etabliert. Für das Modelljahr 2023 hat Ducati die Scrambler-Reihe umfassend überarbeitet, um sie noch attraktiver zu gestalten.
Die Neuerungen der Ducati Scrambler 2023
Die Scrambler Modelle des Jahres 2023 kommen mit Traktionskontrolle, Fahrmodi und weiteren wichtigen Updates. Ducati spendiert den 800ern erstmals die elektronische Gassteuerung Ride-by-Wire, die eine Traktionskontrolle und zwei Fahrmodi namens "Road" und "Wet" ermöglicht. Kurven-ABS ist schon seit dem letzten Update an Bord. Komplettiert wird die Runderneuerung durch ein 4,3 Zoll großes TFT-Display als Cockpit.
Optisch wirkt das Motorrad technik-affiner als bislang, was vor allem daran liegt, dass die neue Krümmerführung mehr vom Motor freigibt, den auffällige Abdeckungen in den Blick rücken. Den traditionellen Gitterrohrrahmen gestalteten die Entwickler leichter, dazu gesellen sich eine neue Schwinge und ein jetzt verschraubtes Rahmenheck. Insgesamt spart die 800er-Scrambler vier Kilogramm Gewicht ein, wiegt ab dem Modelljahr 2023 also 185 Kilo, was ihrem jetzt schon spielerischen Handling weiter zugute kommen soll.
Farben und Individualisierung
2023 treten drei Versionen an. Das Basismodell Icon, jetzt mit etwas niedrigerem Lenker, gibt es in Gelb, Schwarz und Rot, doch die bunte Scrambler-Vielfalt erschöpft sich damit nicht: Weitere sechs Farben sind optional als Kit erhältlich, der Tank- und Lampenverkleidung, Kotflügel und die farbigen Tags an den Rädern umfasst. Die Icon kostet im nächsten Jahr 400 Euro mehr, ist dafür aber immerhin auch technisch smarter als bislang. So individuell war das Scrambler Icon Modell noch nie. Erstaunlich futuristisch und mit einem einmalig neuem Design.
Die nächste Generation der Scrambler Ducati definiert sich in stets neuen Kontexten neu. Der Schwerpunkt liegt auf einer fortschrittlichen Anpassungsfähigkeit, die durch die verschiedenen Farben und Anpassungen die eigene Persönlichkeit hervorhebt. Aus insgesamt 9 Kombinationen kannst du den Look deines Motorrads selbst aussuchen.
Technische Details im Vergleich
Die Ducati Scrambler Icon 2024 steht der Ducati Scrambler Icon 2022 gegenüber. Beide Modelle verfügen über einen 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 803 Kubik. Das maximale Drehmoment der Scrambler Icon 2022 von 66 Newtonmeter bei 5.750 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 65 Nm Drehmoment bei 7.000 Umdrehungen bei der Scrambler Icon 2024.
Bei beiden Modellen federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von Kayaba. Für die notwendige Verzögerung sorgt vorne eine Einzelscheibe mit 330 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange.
Für Bodenkontakt sorgen Reifen in den Größen 110/80-18 vorne und 180/55-17 hinten. Der Radstand der Ducati Scrambler Icon 2024 misst 1.449 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 795 Millimeter. Die Ducati Scrambler Icon 2022 ist von Radachse zu Radachse 1.445 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 798 Millimeter. Mit einem fahrfertigen Gewicht von 189 kg ist die Scrambler Icon 2022 ähnlich schwer wie die Scrambler Icon 2024 mit 185 kg. In den Tank passen 13,5 Liter Sprit.
Die Bedienung ist einfach, der Sitz in leicht zugänglichen 79,5 cm Höhe montiert. Für besonders lange oder kurze Extremitäten gibt es optional Polster mit 780 oder 810 Millimetern Sitzhöhe. Alle Schalter und Hebel sind griffgünstig platziert, der Lenker angenehm geformt.
Vergleich der Scrambler Icon und Full Throttle
Die Ducati Scrambler Icon steht der Ducati Scrambler Full Throttle gegenüber. Beide Modelle verfügen über einen 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 803 Kubik. Bei der Scrambler Icon federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von Kayaba. Die Scrambler Full Throttle setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von Kayaba.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Scrambler Icon vorne eine Einzelscheibe mit 330 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Scrambler Full Throttle vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 330 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Scrambler Icon auf Schlappen mit den Maßen 110 / 80 - 18 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Scrambler Full Throttle Reifen in den Größen 110/80-18 vorne und 180/55-17 hinten. Der Radstand der Ducati Scrambler Icon misst 1.449 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 795 Millimeter. Die Ducati Scrambler Full Throttle ist von Radachse zu Radachse 1.449 mm lang. In den Tank der Scrambler Icon passen 13,5 Liter Sprit. Bei der Scrambler Full Throttle sind es ebenfalls 13,5 Liter Tankvolumen.
Die Scrambler 1100 Pro
Der Hersteller sieht die Tribute Pro als Hommage an den luftgekühlten Zweizylinder und feiert damit dessen 50-jähriges Jubiläum bei Ducati. Die spezielle Lackierung "Giallo Ocra" mit dem einst von Giugiaro entworfenen Logo auf dem Tank sowie die schwarzen Speichenräder zeichnen dieses Modell aus. Es gibt drei Riding-Modes, die mit der Traktionskontrolle kombiniert sind.
Im Vergleich zu den davor verfügbaren 1100er-Scramblern zeichnen sich die Pro-Versionen durch einen hochgelegten, doppelläufigen Endschalldämpfer sowie ein Stummelheck mit geänderter Sitzbank aus. Die Sport Pro bietet als Besonderheiten ein Öhlins-Fahrwerk, Brembo-Bremsen mit radial montierten Vierkolben-Monoblock-Bremssätteln sowie einen tieferen Lenker mit Rückspiegeln im Café-Racer-Stil. Auch die Pro-Varianten werden von einem 63 kW/86 PS starken Euro-5-V2 angetrieben und bringen fahrfertig knapp über 200 Kilogramm auf die Waage.
Technische Daten der Scrambler 1100 Pro:
- Motor: Luftgekühlter Zweizylinder-V-Motor (90°), 1079 ccm Hubraum, 63,0 kW bei 7500/min, max. Drehmoment 88,0 bei 4750 U/min, 2 Ventile/Zylinder, Einspritzanlage
- Fahrwerk: Gitterrohrrahmen/Stahl; 45 mm Up-Side-Down-Gabel, 150 mm Federweg; Aluminium-Zweiarmschwinge hinten, 150 mm Federweg
- Assistenzsysteme: Kurventaugliches ABS
- Maße und Gewichte: Leergewicht ca. 210 kg, zul. Gesamtgewicht 396 kg; Länge/Breite/Höhe 2190 / 895 / 1330 mm, Sitzhöhe 810 mm; Tankinhalt 15,0 l
Die "große" Scrambler 1100 ging 2018 als klassisches Retrobike an den Start und musste es mit Großkalibern wie BMW R nineT (109 PS) oder Triumph Thruxton R (97 PS) aufnehmen.
Die Urban Motard
Wie die Modellbezeichnung bereits anklingen lässt, ist die Urban Motard weniger für große Reisen als vielmehr für das städtische Umfeld konzipiert worden. Stil, Sportlichkeit und Fahrspaß sieht man im Vordergrund. In der Urban Motard arbeitet der 803 Kubikzentimeter große "kleine" Twin mit einer Leistung von 53,7 kW/73 PS. Beim Drehmoment (66,2 Nm zu 90,5 Nm) ist der Abstand zum Elfhunderter-Motor wesentlich größer. Die Urban Motard rollt auf 17 Zoll Speichenrädern und trägt einen hohen vorderen Kotflügel. Die seitlichen Nummerntafeln greifen den Supermoto-Stil auf.
Fazit
Die Ducati Scrambler-Reihe bietet eine Vielzahl von Modellen für unterschiedliche Geschmäcker und Bedürfnisse. Von der klassischen Icon bis zur sportlichen Full Throttle und der urbanen Motard ist für jeden etwas dabei. Die Modellpflege 2023 hat die Scrambler noch attraktiver gemacht, indem sie mit modernen Features wie Ride-by-Wire, Traktionskontrolle und TFT-Display ausgestattet wurde.
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