Elektro-Roller mit bis zu 45 km/h sind eine gute Alternative zum Moped bzw. zu Rollern der 50ccm-Klasse. Rasante Beschleunigung, geringer Geräuschpegel und emissionsfreie Fahrt: Das sind die Gründe, warum die Verkäufe von E-Rollern um etwa 50% pro Jahr zunehmen. Die E-Roller bis 45 km/h sind äquivalent zu 50 ccm-Motorrollern.
Welche Elektroroller Klassen gibt es?
Es gibt Elektroroller mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 25 Stundenkilometern. Diese dürft ihr wie auch die Elektro Tretroller bereits ab dem 15. Lebensjahr fahren. Hierzu reicht eine Mofaprüfbescheinigung oder höhere Führerscheinklasse aus. Auch E Roller bis 25 Km/h müssen eine Straßenzulassung haben und eine Versicherungsplakette als Kennzeichen haben und müssen mit Helm gefahren werden. Die Versicherung ist entsprechend günstiger und kostet nur ab 35,- Euro im Jahr. Ein weiterer Vorteil eines Elektroroller bis 25 Km/h Stundenkilometern ist, ob mit oder ohne Sitz das Ihr diese außerhalb geschlossener Ortschaften auch auf Radwegen fahren dürft. Verschiedene Marken bieten Elektroroller bis 25 Km/h an oder Modelle die in zwei Geschwindigkeitsvarianten und Fahrmodi entweder als 25 Km/h Roller oder 45 Km/h Roller verkauft werden. Helmpflicht besteht immer.
Elektroroller bis 45 Km/h sind das Fortbewegungsmittel der Zukunft und die gängigste Fahrzeugklasse der elektrischen Zweiradroller, denn sie können bereits ab 15 Jahren gefahren werden mit einem Mopedführerschein oder wenn vorhanden mit einem Autoführerschein der Klasse B, ohne das zusätzlich eine Fahrprüfung gemacht werden muss. Ihr rollt durch den Straßenverkehr genauso, wie andere Mopeds oder Motorräder.
Es gibt verschiedene Elektroroller bis 80 Km/h, die von Econelo, INOA, Futura, NIU oder Trinity angeboten werden. Für diese Leichtkrafträder mit 70 oder 80 km/h Höchstgeschwindigkeit brauchst Du mindestens einen Motorrad-Führerschein der Klasse A1 oder einen Autoführerschein B vor 1980 oder den Führerschein B196 und natürlich eine Betriebserlaubnis und eine Haftpflichtversicherung für den Straßenverkehr.
Die 125er Elektroroller bis 110 Km Höchstgeschwindigkeit bz. 11 Kw Maximalleistung (in Watt) gehören aktuell zu der schnellst wachsenden Fahrzeugklasse. Der Grund dafür ist, das der Gesetzgeber die Altersgrenze von 16 auf 15 Jahren gesenkt hat und die Führerscheinklasse 196B eingeführt hat. Fahren könnt Ihr mit Führerscheinklasse A1 (oder A und B196). neu ist ganz neu und eine Ergänzung zum Autoführerschein B. 125er Elektroroller leitet sich von der 125 ccm Fahrzeugklasse der Verbrenner-Leichtkrafträder ab.
Worauf es beim Kauf ankommt
Es gibt beim Kauf einiges, auf das Ihr achten müsst: Motorleistung, Beschleunigung, Steigkraft, Reichweite oder auf die Ausstattung etc. Ist der E Roller für zwei Personen zugelassen? Welches zulässige Gesamtgewicht verträgt er?
Checkliste für den Kauf eines Elektrorollers
- Rechtliche Lage: Für einen E-Roller mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit reicht wie bei 50ccm-Rollern ein Auto- oder Mopedführerschein (AM), Mindestalter ist somit 16 bzw. 18 Jahre (je nach Bundesland teilweise unterschiedlich). Es besteht Helmpflicht.
- Versicherung: Die Versicherung für einen Elektro-Roller kostet im Jahr ab etwa 50 Euro inklusive Teilkasko. Die exakte Summe ist auch vom Alter des Nutzers abhängig.
- Reichweite: Einsteigermodelle bieten durchschnittlich eine Reichweite ab etwa 30 km, Spitzenmodelle bis zu 100 km und teils noch mehr. Wer längere Strecken zurücklegen muss, ist mit einem Modell mit Wechselakku besser dran.
- Ladedauer: Die Ladedauer variiert je nach Modell zwischen etwa 4 Stunden bis hin zu 8 Stunden.
- Motor: Die Motorleistung in Watt entscheidet über die Fahrleistung bzw. die Beschleunigung. Je mehr Watt, desto rasanter ist die Beschleunigung.
- Fahrkomfort: Die Größe der Räder ist entscheidend für den Fahrkomfort. Je kleiner die Räder sind, desto „rumpeliger“ wird die Fahrt. Auch das Fahrwerk, die Federung sowie die Dosierung und Wirksamkeit der Bremsen sollten auf möglichst hohem Niveau sein.
Die Top-Modelle im Vergleich
Die teuersten Modelle (Vespa Elettrica und Schwalbe von Govecs) bieten zwar hohe Qualität, kosten aber weit über 5.000 Euro und sind damit deutlich teurer als andere Modelle.
Empfehlenswerte Elektroroller bis 45 km/h
- Evyvo 45er Elektroroller: Bietet einen herausnehmbaren Doppelakku mit einer Reichweite von 90 km und einen 3000 Watt Motor für hohe Steigfähigkeit.
- Rolektro E City 45 Elektroroller: Ein Preis-Leistungssieger mit 70 km Reichweite, einem 2000 W starken Motor und guter Verarbeitung.
- Blu:s XT2000 Elektroroller: Günstig und gut mit über 70 km Reichweite und hydraulischer Teleskopgabel.
- Luxxon E3000: Bietet 3000 W und eine Reichweite von 65 km mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Egret GTs: Der einzige faltbare Elektroroller mit 45 km/h, hoher Motorleistung und bis zu 100 km Reichweite.
- GreenStreet Seed: Leicht und einfach zu fahren mit 50 oder 100 km Reichweite und einem Bosch Motor.
- Futura Eagle Li: Ein Allrounder mit großer Sitzbank und Topcase inklusive.
Neben diesen Modellen gibt es auch den Futura Angry Hawk Elektroroller, der 80 km/h fährt und mit 4000 Watt eine ausreichende Motorleistung, Beschleunigung und Steigfähigkeit bietet. Die Reichweite von 100 km ist ebenfalls beachtlich.
Detaillierte Modellvorstellungen
E-Roller „Falcon“ von Elektroroller Futura
Der leistungsstarke 3400-Watt-Motor des Elektroroller Falcon schafft einen Top-Speed von 45 km/h, bei einer Reichweite von bis zu 80 km. Damit kommt man wunderbar durch den Alltag bei minimalen Betriebskosten von ca. 85 Cent pro 100 km. Das Modell mit einem wartungsarmen Lithium-Ionen-Akku wird vollmontiert geliefert, ist straßenzugelassen und benötigt lediglich eine Haftpflichtversicherung samt Kennzeichen.
Elektromoped „E-City 45 Hero“ von Rolektro
Dieses leichte E-Mofa schafft dank eines 2000 W starken Elektromotors eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Der entnehmbare Lithium-Akku lässt sich an jeder Haushaltssteckdose laden. Mit 58 kg Gesamtgewicht ist das Fahrzeug gut handhabbar und eignet sich besonders für Einsteiger oder Camper. Zur Ausstattung gehören ein digitales Farbdisplay, USB-Anschluss, Alarmanlage und ein abschließbarer Heckkoffer.
E-Roller „Hawk 3000“ von Elektroroller Futura
Der Elektroroller Hawk 3000 bietet mit seinem 3000-Watt-Motor eine Reichweite von bis zu 70 km bei einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Dank des langlebigen Blei-Gel-Akkus und minimaler Betriebskosten von etwa 85 Cent pro 100 km ist er eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Verkehrsmitteln. Der Roller punktet zudem mit einer unkomplizierten Straßenzulassung, da weder Kfz-Steuer noch TÜV erforderlich sind.
Retro Elektroroller Modelle
Retro Elektroroller Modelle sind absolut en vogue, nicht nur in der Stadt. Schon immer waren die Vespa oder Piaggio Roller beliebt. So versteht es sich das sich eine Reihe von Elektroroller Marken auf Modelle im Retro Style bzw. 50er Jahre Design spezialisiert haben. Sogar die bekannte DDR Marke Schwalbe wird jetzt wieder von der Marke Govecs als E-Schwalbe vertrieben.
Vespa Elettrica im Detail
Die Vespa Elettrica ist ein Elektroroller im klassischen Design mit feiner Technik. Die Reichweite beträgt mindestens 70 Kilometer und der Akku ist nicht herausnehmbar. Zur Ausstattung gehört ein gut ausleuchtender LED-Scheinwerfer. Das hohe Niveau der Rollerbau-Kunst beweist Piaggio auch beim Fahrwerk. Beide Räder sind einarmig geführt, was schick aussieht und sich gut fährt. Die Elettrica bleibt stets stabil, präzise und selbst bei flotten Kurvenfahrten spielerisch beherrschbar.
Technische Daten Vespa Elettrica 70:
- Motor: Radnaben-Elektromotor im Hinterrad; 3,5 kW/4,9 PS Dauerleistung; 4 kW/5,4 PS Spitzenleistung
- Reichweite laut Hersteller: 70 km im Powermodus
- Batteriekapazität: 86,4 Ah beziehungsweise 4,2 kWh
- Ladezeit: 4 Stunden
- Maße und Gewichte: Länge 1,87 m / Höhe 1,15 m / Breite 0,74 m; Gewicht mit einer Batterie 130 kg
- Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
- Preis: ab 7199 Euro
ADAC Test Ergebnisse
Der ADAC hat Elektroroller zu Preisen zwischen 2300 und 6400 Euro getestet. Die Scooter von Vespa, Schwalbe und anderen sind maximal 45 km/h schnell. Durchgefallen ist keiner, bei Reichweite und Ladedauer unterscheiden sie sich aber erheblich.
Die Gründe für die Beliebtheit der E-Roller liegen auf der Hand: Sie sind vor allem im innerörtlichen Verkehr praktisch, weil man dort mit ihrer überschaubaren Reichweite meist gut auskommt. Und nicht nur Fahrer, sondern auch Anwohner freuen sich über den lokal emissionsfreien und fast lautlosen Antrieb.
Tipps für Verbraucher
- Wer sich für einen E-Roller interessiert, sollte vor dem Kauf unbedingt eine Probefahrt machen.
- Unbedingt checken, wo der E-Roller aufgeladen werden kann.
- Gut überlegen, welche Strecken anfallen.
- Einige Städte bieten eine finanzielle Förderung beim Kauf eines E-Rollers an.
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