McKenzie Fahrräder sind in Baumärkten und großen Supermärkten erhältlich. Rechtzeitig zum Saisonstart stehen sie im Eingangsbereich der Discounter und Markthallen, bei Aldi, Obi, Real oder sonstwo: Fahrräder von der Stange, schlichte Stadträder, Trekkingräder oder stylische Mountainbikes.
Trekkingräder von McKenzie
Ein Trekkingrad, auch Trekkingbike oder Tourenrad genannt, ist für längere Touren auf wechselndem Terrain gedacht. Man kann mit ihnen also Strecke machen, sitzt dabei aber dank entspannter Geometrie stets komfortabel. Auf Grund schmaler, profilierter Reifen kommt man mit Trekkingrädern auch auf Wald- oder Schotterwegen voran, gleichzeitig rollen sie aber ebenfalls gut auf Asphalt. Die Königsdisziplin der Trekkingräder ist aber der Gepäcktransport.
Dank Gepäckträgerhalter lassen sich große Packtaschen befestigen, die auf weiter Tour genug Stauraum für alle Dinge des alltäglichen Lebens bieten. Zudem sind die Räder in der Regel gemäß StVZO ausgestattet; Licht, Schutzbleche und Reflektoren sind dann von Haus aus montiert.
Einsatzgebiet von Trekkingrädern
Wie bereits erwähnt eignen sich Trekkingräder dank der Möglichkeit viel Gepäck zu transportieren vor allem für längere Touren. Gerade bei Radreisen an Flüssen oder durch andere eher flache Gegenden spielen sie all ihre Stärken aus. Natürlich eignen sie sich aber auch für die gemütliche Tour am Wochenende. Durch die Reifenwahl kommen sie mit verschiedensten Untergründen zurecht.
Im Gegensatz zu einem Rennrad ist man somit variabler in der Streckenwahl und ist nicht auf Straßen angewiesen. Natürlich eignet sich ein Trekkingrad aber nicht für Trails oder sonstige anspruchsvollere Abfahrten.
Ausstattung von Trekkingrädern
- komfortabler Reisebegleiter
- zuverlässig und leichtgängig
- stabile und leichte Bauweise
- komfortabler Sattel
- Kettenschaltung mit bis zu 30 Gängen
- leichter Aluminium-Rahmen
- komplett mit Komponenten wie Gepäckträger, Beleuchtung, Schutzblech und Klingel ausgestattet
Preisspanne bei Trekkingrädern
Natürlich gibt es bereits Trekkingräder für 400 Euro und weniger. Wir sind aber der Meinung, dass ein gutes Rad erst bei ca. 700 Euro beginnt. Hier sind dauerhaltbare, verlässliche Komponenten verbaut, die auch bei längeren Touren keine Probleme bereiten. Das betrifft vor allem den Antrieb und die Laufräder. Sehr günstige Trekkingräder sparen ausgerechnet bei diesen essentiellen Teilen gerne ein paar Euro ein.
Außerdem erhält man bei Trekkingrädern über 700 Euro beinahe durchgehend hydraulische Scheibenbremsen. Diese bieten einfach das gewisse Plus an Sicherheit, das im Falle des Falles den Unterschied machen kann. Man spart mit hydraulischen Stoppern auch Kraft, was gerade bei langen Touren gelegen kommt. Dasselbe gilt für die hochwertigen Aluminium Rahmen, die man in dieser Preisklasse findet. In Sachen Gewicht sind die Rahmen der teureren Bikes den Günstigeren nämlich überlegen.
Schaltung für das Trekkingrad
Trekkingräder sind in der Regel mit Kettenschaltungen von 20-30 Gängen ausgestattet. Der Vorteil der Kettenschaltungen sind geringes Gewicht und hohe Zuverlässigkeit. Die Kettenschaltung benötigt etwas mehr Wartung als eine Nabenschaltung. Hochwertige Kettenschaltungen werden von Shimano oder SRAM hergestellt. Wartugsärmer ist dagegen ein Trekkingrad mit Riemenantrieb.
Du willst Berge erklimmen und in der Ebene richtig Gas geben? Dann führt kein Weg an einer Schaltung vorbei. Doch welche Art von Schaltung ist die Richtige für dich? Mittlerweile gibt es verschiedene System von unterschiedlichen Herstellern. Jedes System hat dabei individuelle Vor- und Nachteile. Welche das sind und was zu dir passt, kannst du in unserem Trekkingrad Schaltgruppen Ratgeber nachlesen.
Damen- oder Herrenrahmen?
Trekkingbikes werden als Diamant- oder Herrenrahmen, als Trapezrahmen oder als komfortabler Tiefeinsteiger angeboten.
- Damenrahmen mit tiefem Einstieg oder Trapezrahmen sind komfortabler aber etwas schwerer
- Herrenrahmen bietet sportlichere Optik und etwas geringeres Gewicht
- Tiefeinsteiger bei Kindersitz Pflicht
Der Tiefeisteiger punktet mit einfachem und sicherem Auf- und Abstieg. Auch für den komfortsuchenden Herren ist der Tiefeinsteiger eine gute Wahl. Ist ein Kindersitz montiert, sollte aufgrund der Schwierigkeiten beim Auf- und Abstieg ein Tiefeinsteiger gewählt werden.
Lenker und Sattel
Trekkingbikes sind in der Regel mit sportlich komfortablen Lenkern und Sätteln ausgestattet. Die Lenker ermöglichen ein sicheres und übersichtliches Fahren auch auf langen Strecken. Die Sättel sind meist komfortable Gel-Sättel um angenehmes Fahren zu ermöglichen.
- „Richtiger“ Lenker und richtiger Sattel abhängig vom persönlichen Geschmack
- Sattel und Lenker sportlich komfortabel und für längere Strecken geeignet
- Sattel in weiten Bereichen einstellbar und individuell anpassbar
- Sattel oft gefedert
Unser Tipp: Komm doch einfach in einer unserer vielen Fahrrad XXL-Filialen vorbei und teste die verschiedenen Sitzpositionen und Trekkingbikes auf Herz und Nieren. So kannst du schnell herausfinden, welches Trekkingbike deinen persönlichen Geschmack am besten trifft.
Bremsen am Trekkingbike
Trekkingbikes sind meist mit hochwertigen Felgenbremsen ausgestattet. Die Felgenbremse punktet mit geringem Gewicht und guter Funktion. Hochwertige, hydraulische Felgenbremsen von Magura oder auch Scheibenbremsen sind etwas teurer, aber deutlich zuverlässiger, besser zu dosieren und somit der Felgenbremse überlegen.
- hochwertige Bremsen sind für sicheres Fahren entscheidend
- Bremsen sollten kraftvolle und gut dosierbare Bremsmanöver ermöglichen
- hydraulische Felgen- oder Scheibenbremse empfehlenswert
Reifen für Trekkingbikes
Es gibt unterschätzte Bauteile am Fahrrad und eines davon ist der Reifen. Als Kontaktfläche zwischen Untergrund und Fahrrad beeinflusst es maßgeblich dein Fahrerlebnis. Ein herkömmlicher Trekkingbike-Reifen hat eine Breite von ca. 38-45 mm. Die Bereifung hat eine hohe Pannensicherheit und gutes Rollverhalten.
- Standardbreiten: 38-45 mm
- guter Pannenschutz bei geringem Gewicht
- breitere Reifen mit besserem Rollverhalten
- auf richtigen Reifendruck (3,5-4,5 bar) achten
Unabhängig von der Breite des Reifens solltest du immer auf den richtigen Reifendruck achten. Denn nur mit dem richtigen Druck kann die Bereifung ihre volle Stärke auf den Asphalt bringen. Der korrekte Reifendruck für einen Citybikereifen liegt zwischen 3,5 bis 4,5 bar. Der empfohlene Reifendruck ist auch immer auf der Reifenflanke aufgedruckt.
Gewicht von Trekkingrädern
Im Gegensatz zu vielen anderen Bike-Kategorien, stimmt beim Tourenrad die Rechnung „Je teurer desto leichter“ nicht unbedingt. Gerade mittelteure Trekkingräder zwischen 1500-2000 Euro sind nämlich mit Gewichten von bis zu unter 12-14 Kilogramm meist die leichtesten Trekking Räder. Das liegt an den leichten Komponenten und der Kettenschaltung, die hier meist zum Einsatz kommt.
Bei sehr edlen Trekkingrädern ist hingegen häufig eine Nabenschaltung oder sogar ein Getriebe verbaut, was zwar etwas mehr Gewicht bedeutet, dafür in Sachen Haltbarkeit und Verlässlichkeit ungeschlagen ist. Teure Trekkingräder bringen daher selten ein Gewicht von unter 12 Kg auf die Waage. Meist liegt das Gewicht hier bei 12-14 Kg. Hier muss man sich selbst fragen, ob Gewicht oder Verlässlichkeit wichtiger ist. Einsteiger Tourenfahrräder bringen auf Grund schwererer Komponenten meist 13-16 Kilogramm auf die Waage.
Natürlich variiert das Gewicht außerdem noch je nach Rahmengröße. Ein XXL Rad ist schwerer als ein Rad in der Größe S. Das führt dann eben auch dazu, dass es mehr leichte Trekkingräder für Damen als für Herren gibt. Wenn du also ein Trekkingrad für Damen suchst, das ebenso leicht ist, dann schau doch einfach bei unseren leichten Frauen Trekkingrädern vorbei!
Mountainbikes von McKenzie
Mit 500 Euro in der Tasche starten wir zum Radkauf in den Großmarkt. Wir wollen ein Fully kaufen, und zwar eins, das so geländetauglich aussieht wie ein Bike sein muss. Fündig werden wir bei Real: Für 449 Euro schnappen wir uns das McKenzie Hill 700.
McKenzie Hill 700
Shimano-Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen, RST-Federgabel, KS-Dämpfer, Michelin-Reifen. Die Ausstattungsliste ähnelt teureren Modellen. Der platte Vorderreifen und der viel zu fest angezogene Steuersatz schrecken uns nicht ab. An der Kasse die positive Überraschung: Statt der ausgeschriebenen 449 Euro bucht die Kassiererin lediglich 399 Euro ab.
Montage und erste Eindrücke
Die anschließende End-Montage weckt den Heimwerker im Mann: Lenker in Position drehen, Pedale befestigen, Reifen auf Druck bringen. Diese Arbeiten sind für Laien durchaus zu schaffen. Gleichzeitig entdecken wir bereits die ersten Ungereimtheiten: Hier eine Tropfnase an der Schweißnaht, dort eine Kabelführung mit Kabelbinder (neben der dafür vorgesehenen Öse), schlecht gefertigte Tretlagerschalen (die Kurbel hat Spiel) und ein schief eingeschweißter Steg im Hinterbau.
Steifigkeit und Gewicht
Hervorragende Werte gab’s bei der Steifigkeit. Die Kombination aus Alu-Hauptrahmen und Stahl-Hinterbau zeigt sich robust. Stattliche 17,1 Kilo Gesamtgewicht sind allerdings der Preis dafür, der entscheidende Quotient aus Steifigkeit und Gewicht: unterirdisch.
Ausstattung und Funktion
Bei der Ausstattung überrascht uns die passable Funktion der Promax-Scheibenbremsen und auch der Schaltungs-Mix aus Shimano-Komponenten entpuppt sich als brauchbar. Am Hinterrad blitzt tatsächlich ein hochwertiges Shimano-XT-Schaltwerk, die Schalthebel stammen aus der Deore-Gruppe. Also ist für 399 Euro doch alles in Ordnung? Von wegen: Die Federelemente hüpfen bockig, jegliche Dämpfung der 67 Millimeter vorne und 56 Millimeter hinten fehlt. Zusätzlich arbeitet der in einer Gummi-Dose versteckte Stahlfeder-Hinterbaudämpfer nur bei schweren Fahrern vernünftig.
Die Antriebseinflüsse offenbaren die Schwächen der Konstruktion schließlich gnadenlos. Das McKenzie ist das schlechteste Bike in puncto Wippen und Pedalrückschlag, das es jemals auf die Prüfstände von BIKE geschafft hat.
Fazit zum McKenzie Hill 700
Ein gutes Bike besteht aus mehr als der Summe seiner Teile. Die Ausstattung des McKenzie Hill 700 geht für den Preis in Ordnung. Der Rahmen jedoch ist so schlecht konstruiert und gefertigt, dass wir Einsteigern definitiv davon abraten.
Alternativen zu McKenzie Fahrrädern
Hier findest du die beliebtesten Trekkingrad Hersteller aus unserem Sortiment:
- Bergamont Trekkingrad
- Cannondale Trekkingrad
- Carver Trekkingrad
- Centurion Trekkingrad
- Cube Trekkingrad
- Diamant Trekkingrad
- Gazelle Trekkingrad
- Ghost Trekkingrad
- Giant Trekkingrad
- Gudereit Trekkingrad
- Hercules Trekkingrad
- Kalkhoff Trekkingrad
- Kettler Trekkingrad
- Koga Trekkingrad
- Kreidler Trekkingrad
- KTM Trekkingrad
- Liv Trekkingrad
- Rabeneick Trekkingrad
- Scott Trekkingrad
- Trek Trekkingrad
- Simplon Trekkingrad
- Univega Trekkingrad
- Winora Trekkingrad
Vor- und Nachteile von günstigen Baumarkträdern
Ob Räder zu solchen Preisen überhaupt den Namen Fahrrad verdient haben, daran scheiden sich die Geister. Die überwiegende Meinung in Fachforen und Blogs ist, dass diese Räder (dabei gern als „Neuschrott“ bezeichnet) nicht viel taugen - außer sie in den Keller zu stellen und verrosten zu lassen. Zum ernsthaften Gebrauch, gar zum tagtäglichen Radfahren, seien sie absolut ungeeignet. Vielleicht mal eine Runde um den Block auf dem Fahrradweg - aber im Straßenverkehr, bei Wind und Wetter?
Das günstigste Fahrrad, was ausfindig zu machen war, war ein „Trekkingrad“ zum Aktionspreis von 99,- Euro in einfachster Ausstattung: keinerlei Federung (sieht man von der Federungswirkung des Gel-Sattels und der Luftreifen ab), eine 7-Gang-Kettenschaltung, dazu Ausstattung gemäß StVZO (Seitenläufer-Dynamo, Lampen, Reflektoren, Klingel), mit zu diesem Zeitpunkt angesagtem „Brezellenker“, ein sogenannter Multifunktionslenker in Form einer Acht, wobei Multifunktion hier die vielfältigen Möglichkeiten von Greifpositionen meint. Als seitliche Reflektoren waren nur billige Katzenaugen vorhanden. Mit diesem Rad wurde nun gefahren, wie man es bei einem typischen Alltagsrad erwarten kann: Fahrten zum Einkaufen im Stadtverkehr, Transporte mit dem Kindersitz, Ausflüge ins Grüne und auch einmal längere Radtouren - immerhin wurde das Rad unter der Bezeichnung „Trekking“ angeboten.
Dass sich die Räder in ihre Einzelteile zerlegen, das kann sich kein Händler erlauben, immerhin bestehen 2 Jahre gesetzliche Gewährleistung auch auf ein Billigfahrrad, von denen das erste halbe Jahr unproblematisch einzufordern ist. Der Trick ist jedoch, dass die Geschäfte diese Räder gar nicht als fahrbereite Fahrräder verkaufen, sondern lediglich „vormontiert“: d.h., dass der Kunde nach dem Kauf noch selbst ran darf (oder eine Fahrradwerkstatt damit beauftragen): zumindest die Pedale und der Lenker müssen vom Käufer nach dem Erwerb selbst montiert bzw. eingestellt werden.
Fahrgefühl und Komfort
Das Wichtigste am Fahrrad neben der Betriebssicherheit ist das Fahrgefühl. Ein Fahrrad, auf dem das Fahren keinen Spaß macht, wird dazu führen, dass man das Rad ungern benutzt. Den Fahrspaß trüben können die unterschiedlichsten Dinge. Nicht zuletzt entscheidet das Gesamtgewicht des Rades darüber, ob man gerne damit fährt oder nicht. Die ersten Punkte lassen sich relativ leicht beheben, doch am Gewicht des Fahrrades kann man nicht viel verstellen.
Langzeittest eines günstigen Trekkingrads
Mit diesem Rad wurde nun gefahren, wie man es bei einem typischen Alltagsrad erwarten kann: Fahrten zum Einkaufen im Stadtverkehr, Transporte mit dem Kindersitz, Ausflüge ins Grüne und auch einmal längere Radtouren - immerhin wurde das Rad unter der Bezeichnung „Trekking“ angeboten.
Im Folgenden eine Zusammenfassung der Defekte und Probleme im Laufe des Testzeitraumes:
- Die Klingel brach beim Testen kurz nach dem Kauf.
- Kurz nach Ablauf der Frist für die Gewährleistungsbeweislastumkehr fing das Hinterrad an zu eiern.
- Nachdem das neue Hinterrad eingebaut war, machte auch der dazugehörige Reifen schlapp.
- Es gab einen Platten am Vorderrad.
- Die Lenkergriffe saugten sich mit Wasser voll und wurden spröde.
- Das Gel im Gelsattel verformte sich.
- Die Sattelstütze setzte Rost an.
- Die Laufrolle des Seitenläuferdynamos war abgefahren.
- Der Kontaktstift für die Aufnahme des Stromkabels am Scheinwerfer brach ab.
- Die Halterung für den Lenker wurde instabil.
- Nach etwas über 2 Jahren brach eine der Pedale während der Fahrt.
- Nach zweieinhalb Jahren flog ebenfalls mitten in Fahrt der Kettenschutzring weg.
- Der Lack ist abgenutzt.
Doch nicht alles ging im Laufe des Testzeitraumes kaputt, manche Fahrradteile erwiesen sich als äußerst beständig. Die Bremsen sind noch absolut in Ordnung. Sowohl die Bremsgriffe als auch die Bowdenzüge und die Bremsen selbst. Lediglich die Bremsklötze mussten zwischenzeitlich ausgetauscht werden, doch da diese als Verbrauchsmaterial anzusehen sind, kann deren Austausch nicht zulasten der Qualität der Bremsvorrichtung ausgelegt werden. Auch das Vorderrad samt Vorderreifen sind weiterhin in gutem Zustand. Die Gangschaltung schaltet auch nach Jahren noch zuverlässig, Schalthebel, Verdrahtung und die Gangschaltung an sich sind tip-top, das Schalten erfolgt wie am ersten Tag leichtgängig und präzise. Bewährt haben sich auch das Rücklicht mit Standlichtfunktion, der Drahtgepäckträger, die Kette, der Ständer und die Schutzbleche.
Fazit zum Langzeittest
Auch Billigräder sind Fahrräder, mit denen man von A nach B kommt, das hat der Langzeittest bewiesen. Auch ein Rad aus dem Supermarkt kann sich gut und komfortabel fahren. Die Frage ist jedoch, zu welchem Preis, wobei Preis wortwörtlich gemeint ist. Rechnet man alle Ersatzteile zusammen, übersteigen die Kosten hierfür den Anschaffungspreis des Fahrrades um genau 50 Euro, es wurden also Ersatzteile für 149 Euro beschafft. Letztendlich hat sich der Preis für das Fahrrad nach 3 Jahren Fahrt dadurch um 150% auf 248 Euro erhöht - Arbeitszeit für Reparaturen und Ersatzteileinbau nicht eingerechnet.
Im Ergebnis sind aus den unschlagbaren 99 Euro nach 3 Jahren Fahrt also knapp 250 Euro geworden. Doch auch dies ist immer noch sehr viel günstiger als ein höherwertiges Fahrrad. Lohnt sich der Kauf eines Billigrades also doch? Jein. Es kann wie gesehen eine billige Alternative sein, nämlich dann, wenn man Selbstreparieren nicht scheut. Es ist eine günstige Möglichkeit, an ein „Fahrradgrundgerüst“ zu gelangen, das die ersten Monate erst einmal fährt. Man muss aber davon ausgehen, dass man mindestens noch einmal denselben Betrag in Ersatzteile investieren muss - und immer wieder den Werkzeugkasten auszupacken hat.
Lässt man die Reparaturen in einer Werkstatt ausführen und montiert nicht selbst, wird es noch sehr viel teurer. Radfahrer, die sich die Hände nicht schmutzig machen möchten, sollten von Baumarkträdern daher Abstand nehmen und sich für höherpreisige Räder entscheiden, die aus höherwertigeren Teilen zusammengesetzt sind, da sich der vermeintlich billige Fahrradkauf sonst sehr schnell in eine Kostenfalle verwandelt.
Wer nur Rad fahren, aber nicht reparieren will, sollte bereits am Anfang mehr Geld in eine qualitativ bessere Ausstattung investieren. Wer jedoch auch gerne mal an seinem Fahrrad herumschraubt, wer das Fahrrad an sich als Hobby betrachtet, der kann durchaus auch mit einem Billigrad glücklich werden. Ein Käufer eines Supermarktrades muss wissen, was er tut - oder sich das Wissen über Montage und Instandsetzung selbst aneignen. Das und die vielen kleinen Reparaturen kosten Geld und Zeit.
Zu einem gewissen Teil bleibt der Kauf eines Billigstrades jedoch auch Glückssache, denn man weiß nie, wie lange ein Teil halten wird oder wann es zu ersten Ausfallerscheinungen kommt. In einem Punkt hat diese Art von Rädern jedoch einen eindeutigen Vorteil gegenüber der Konkurrenz: sie ist relativ sicher vor Diebstahl.
Angebote und Preise
Hier eine Auswahl von McKenzie Fahrrädern und Zubehör, die online angeboten werden (Preise können variieren):
| Produkt | Preis |
|---|---|
| McKenzie Mountainbike 26 Zoll | ab 50,00 EUR |
| McKenzie Damen Citybike 26 Zoll | ab 70,00 EUR |
| McKenzie 26 Zoll MT | ab 80,00 EUR |
| McKenzie Hill Alu Rahmen 26 Zoll | ab 120,00 EUR |
| Fahrrad DEKOR Satz Aufkleber Rahmen | ab 6,99 EUR |
| Maratron Akku 36V 18Ah für E-Bike | ab 299,00 EUR |
| LionTec Fahrradbatterie 36V | ab 199,00 EUR |
| 42V 2A Ladegerät für 36V Akku | ab 28,98 EUR |
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