Radrennen Nürburgring: Informationen rund um die "Grüne Hölle"

Das Radsportevent „Rad am Ring“ ist seit mehr als 20 Jahren eines der beliebtesten Ereignisse auf dem Nürburgring. Statt Motorgeheul findet auf der gesamten Rennstrecke des Nürburgrings wieder das Radsportevent „Rad am Ring“ statt.

Am Wochenende findet die Radsportveranstaltung Rad am Ring am Nürburgring statt. Der alljährliche Höhepunkt des Events ist auch in diesem Jahr das 24-Stunden-Rennen am Samstag und Sonntag.

Disziplinen bei Rad am Ring

In sieben Variationen können Teilnehmer die „Grüne Hölle“ bezwingen: Neben dem 24-Stunden-Rad-Rennen gibt es Jedermann-Rennen, das 22-Kilometer-Zeitfahren, das eBike-Rennen, Tourenfahren und das KidsRace. Zusätzlich findet ein Rennen der Rad-Bundesliga statt.

Interessierte können sich bis zum 17. Juli unverbindlich online vorregistrieren, um den Prozess zu beschleunigen. Nachmeldungen sind bis kurz vor Beginn der Veranstaltung vor Ort möglich.

Termin

Von Freitag, 18. Juli, bis Sonntag, 20. Das 24-Stunden-Rennen der Radfahrer beginnt am Samstag um 12.58 Uhr.

Rahmenprogramm

Auf der umfangreichen Expo im Fahrerlager präsentieren Firmen aus dem Radsportsektor ihre Produkte.

Parkmöglichkeiten

Rund um den Nürburgring wird ein Verkehrsleitsystem installiert, das Teilnehmer und Besucher zu ihren Parkplätzen leitet. Es wird eine pauschale Parkgebühr von 10 Euro erhoben, die bei Einfahrt oder Ausfahrt, unabhängig von der Länge der Parkdauer, entrichtet werden muss.

Alle Parkplätze für Teilnehmer, die nicht am 24-Stunden-Rennen teilnehmen, befinden sich in der Parkzone A.

Die Streckenführung

Auf der Nordschleife und der Grand Prix-Strecke des legendären Nürburgrings findet einmal im Jahr ein ganz besonderes Radsport-Event statt: Seit 2003 werden bei „Rad am Ring“ verschiedene Disziplinen wie 24-Stunden-Rennen für Rennrad und Mountainbike, diverse Jedermann-Rennen und ein Zeitfahren ausgetragen.

Egal auf welchem sportlichen Niveau man die legendäre Nordschleife des Nürburgrings unter die Räder nimmt, der alte Eifelkurs fordert viel und gibt alles. Er ist das schönste Stück Asphalt zwischen Nord- und Südpol, er lockt mit landschaftlichen Reizen und fordert heraus mit rund 500 Höhenmetern und 73 Kurvenpassagen auf 20,8 Kilometern Länge (Diese Werte beziehen sich rein auf die Nordschleife. Werte der Gesamtstrecke siehe „Information“ oben!).

Am Nürburgring wurden Rad-Weltmeister gekürt, haben Einzelfahrer 24 Stunden lang die eigenen Grenzen ausgelotet und sind touristisch orientierte Radler abgekämpft, aber glücklich aus der „Grünen Hölle“ zurückgekehrt.

Streckenabschnitte im Detail

Alles fängt harmlos und gleichzeitig beeindruckend an. Den Start auf einem Formel 1- Kurs erlebt man ja nicht alle Tage. Die Strecke misst 18 Meter in der Breite, kein Gedränge, keine Steigung. Der Rechtsknick in die Mercedes-Arena ist auch noch keine Herausforderung.

Die Startrunde über die Kurzanbindung fordert beim Anstieg zur „NGK-Schikane“ ein bisschen. Nach dem Übergang auf die Nordschleife geht es mit wenigen Unterbrechungen bergab bis nach „Breidscheid“.

Ab „Breidscheid“ wird’s dann für rund vier Kilometer ernst. Über „Ex-Mühle“ und „Bergwerk“ geht’s in den Streckenabschnitt „Klostertal“ - und der hat’s in sich. Ganz langsam hebt sich der Asphalt und suggeriert leichtes Spiel. Aber mit jedem Meter wächst die Steigung.

Vom legendären „Karussell“ bis zur „Hohen Acht“ wird ein Spitzenwert von rund 17 Prozent erzielt. Spätestens hier wird jedem klar, dass die Nordschleife auch bei Radfahrern zu Recht respektvoll „Grüne Hölle“ genannt wird.

„Wippermann“, „Eschbach“, „Brünnchen“, „Pflanzgarten“ - diese Abschnitte sind trotz kurvigem Auf und Ab wieder eher harmlos. Über „Schwalbenschwanz“ und „Galgenkopf“ führt der Kurs dann auf die lange Gerade namens „Döttinger Höhe“.

An deren Ende trennt nur noch die Schikane „Hohenrain“ die Radler von der Start- und Zielgeraden des Grand Prix-Kurses. Tribünen und Boxenanlage wachsen aus dem Boden. Über 5.000 Teilnehmer haben am Streckenrand ihre teilweise luxuriösen Lager aufgeschlagen und schaffen eine einzigartige Atmosphäre.

Persönliche Eindrücke zur Strecke

Ich würde die Strecke in drei Teile aufteilen. Der erste Teil, rund 11 km vom Start an, geht etwas wellig los, um dann mit viel Geschwindigkeit zum tiefsten Punkt der Strecke herunter zu führen.

Der zweite Teil ist der Anstieg „Hohe Acht“. Dieser ist rund 5 km lang und hat eine durchschnittliche Steigung von 5,6%. Der Anstieg ist nicht stetig, sondern variiert beim Steigungsverhältnis (im Maximum ca. 19%), lässt sich aber dennoch gut fahren.

Der dritte Abschnitt über rund 8 km zwischen Hohe Acht und Start-/ Zielbereich lässt sich wieder als wellig bezeichnen. Hier sollte man nach dem Anstieg noch genügend „Körner“ haben, um über die Wellen zu drücken. Max. Es kann viel Zeit verloren gehen, oder auch gut gemacht werden. Hier gibt es dann auch die beste Chance, durch Windschattenfahren einiges herauszuholen. Das ist aber auch stark davon abhängig, ob es sich so auch ergibt.

Die Asphaltqualität ist, wie man es von einer Formel 1 Rennstrecke erwartet, sehr gut und griffig. Schlaglöcher, oder ähnliches gibt es natürlich nicht. Wenn man die Strecke kennt, lassen sich zudem die Kurven ohne Bremsen durchfahren.

Teilnahmeinformationen

Wie kommt man zum Rennen?

Im Navi gibt man direkt „Nürburgring“ ein. In meinem Fall die A1 von Köln bis zum Autobahnende folgen, Richtung Ahrhütte und von dort weiter auf der B 258.

Startblöcke

Die beiden Strecken 150 km und 75 km sind also in 2 Startblöcke unterteilt. Die Startblöcke A und C werden jeweils nach dem Reglement des German Cycling Cup bestückt. Bei beiden Distanzen werden die Blöcke 1 + 2 zeitgleich gestartet.

Die Jedermannrennen werden also zuerst gestartet, Hier gibt es einen Abstand von 4 Minuten zwischen der 150 km und 75 km Strecke, sowie noch einmal 2 Minuten zur 25 km Strecke. Das 24h Radrennen wird dann mit 20 Minuten Abstand gestartet.

Durchmischung der Fahrerfelder

Ja genau, je länger das Rennen dauert, desto mehr wird das Fahrerfeld durchmischt.

Differenzierung der Startnummern

Es gibt keine Rückennummern, sondern nur die Startnummer an der Sattelstütze. Hier steht der Vorname, die Startnummer, sowie für die Jedermannrennen der Buchstabe des Startblocks. Ich habe ab und an versucht darauf zu achten, was aber natürlich nicht ganz so einfach war, als wenn es Rückennummern gegeben hätte.

Ernährungsstrategie

Ich hatte mir 2 Flaschen á 750 ml mit Fast Carb von MNSTRY als Flüssigkeit, sowie 2 Gels mitgenommen. Strategie war, mit der Flüssigkeit auf der Distanz auszukommen und die Gels in der zweiten Rennhälfte einzusetzen.

Das heiße Wetter an dem Wochenende ließ mich aber schon nach der ersten Runde zwangsläufig umplanen. Die erste Flasche war schon leer. Da Rennradfreunde von mir, die das 24h - Rennen fuhren, ihr Lager an der Rennstrecke hatten, bot sich mir die Möglichkeit dort im Fahren die Flasche abzugeben und nach der zweiten Runde wieder aufzunehmen. So war dann auch der Mehrbedarf an Flüssigkeit gedeckt.

An der Strecke gab es zwei Verpflegungsstellen. Eine vor der Hohen Acht und eine direkt oben nach dm Anstieg. Die erste Verpflegungsstelle habe ich in jeder Runde genutzt, um mir einen Becher Wasser zu greifen und zur Kühlung mir in den Nacken zu kippen. Die Zweite Verpflegungsstelle habe ich nicht angefahren.

Sicherheit

In der Tat habe ich mich sehr sicher gefühlt, auch wenn schon nach den ersten 10 km jemand auf Grund eines Sturzes an der Streckenseite lag. Ich bin aber generell jemand, der versucht, mit viel Übersicht zu fahren und zu schauen, wo fahren die anderen Fahrer, vor allem dann, wenn es schnell wird und auf Kurven zugeht.

Da es keine Hindernisse auf der Strecke, durch Verkehrsinseln oder andere Einflüssen von Außen gibt, sind die potenziellen Gefahren aber schon deutlich minimiert und plötzliche Bremsmanöver eigentlich nicht vorhanden.

Team-Camps und Boxen

Bei Rad am Ring liegen alle Boxen und Parzellenplätze zum Aufbau der Team-Camps direkt an der Strecke, in wenigen Fällen in unmittelbarer Nähe. Die Boxen und Parzellenplätze sind nummeriert und deren exakte Lage im Lageplan eingezeichnet.

Der Parzellenplatz muss im Buchungssystem bei der Buchung ausgewählt werden. Das gilt nicht bei Buchung einer kompletten Box. Wer lieber im Hotel stationiert sein möchte, findet untenstehend die „Nur-Noch-Fahren“-Pakete des Dorint-Hotels ebenfalls direkt an der Rennstrecke.

Die Beschaffenheit und Größe der Parzellen kann man untenstehender Tabelle entnehmen. Sie gehen aber auch aus dem Lageplan hervor. Grundsätzlich sind für ein 4er-Team rund 40 m² reserviert. Für ein 8er-Team das Doppelte und für Einzelfahrer wie 2er-Teams die Hälfte.

Parzellenbereich A befindet sich im vorderen Bereich d.h. an der Rennstrecke. Auf asphaltierten Bereichen dürfen keine Erdnägel eingeschlagen werden.

Schäden oder Verschmutzungen, die von einem Teilnehmer (auch Teammitgliedern und Betreuern etc.) verursacht werden, werden dem Teammanager bzw. dem Einzelfahrer in Rechnung gestellt. Erdnägel o.ä., die in losen Untergrund eingeschlagen werden, müssen vollständig entfernt und wieder mitgenommen werden.

Unsere Team-Camps liegen zum großen Teil in Sturzzonen der Rennstrecke. Wenn am Montag nach Rad am Ring z.B. Motorradfahrer stürzen und an einem Erdnagel von Rad am Ring hängen bleiben, ist das unschön. Deshalb scannt der Rennstreckenbetreiber alle Bereiche mit hohem Aufwand und das verursacht entsprechend Kosten. Diese gehen zu Lasten des Verursachers.

Dasselbe gilt bei der Verwendung der Regenrinne in den Auslaufzonen. Spezielle Platzwünsche können wir bedingt erfüllen. Das gilt für Plätze mit Übergröße genauso wie für Lagewünsche. Die Belegung des Parzellen-Bereichs „E“ haben wir spezifisch geregelt.

Buchung von Parzellen

Erster Schritt ist in jedem Fall die Buchung. Eine Person kann nicht nur ein, sondern auch mehrere Teams managen/verwalten. Das macht vor allem dann Sinn, wenn zwischen unterschiedlichen Teams Teilnehmer hin- und hergeschoben werden sollen.

Hierzu muss der Team-Manager alle relevanten Teams über einen Account anmelden - also bei der Anmeldung immer das gleiche Benutzerkonto verwenden. Voraussetzung ist, dass ihr alle relevanten Teams und Einzelfahrer eingebucht habt. Schickt uns dann alle Buchungsinformationen (siehe oben) und den Wunsch-Parzellenbereich zu (am besten mehrere zur Auswahl).

Sofern möglich, werden wir die Umbuchung veranlassen und für alle gebuchten Teams und Einzelfahrer anschließend neue Teilnahmebestätigungen im System auslösen. Letztlich bekommt ihr dann Parzellen nebeneinander. Die Gesamtbreite ergibt sich dann aus der Anzahl der Parzellen, die Gesamttiefe bleibt bei 12 Metern (je nach Parzellenbereich).

Wir können im E-Bereich Fahrzeuge mit Übergröße platzieren und mehrere Teams zusammenlegen und dabei Flächen mit einer größeren Gesamttiefe von 12 Metern (siehe oben) erzeugen. Ihr müsst die relevanten Teams und Einzelfahrer als erstes einbuchen. Hierzu beliebige freie Parzellen auswählen.

Solltet ihr einen Flächenbedarf haben, der das übliche Maß um mehr als 20 Prozent überschreitet, werden Zusatzkosten fällig. Pro Teilnehmer stehen euch 10 m² zur Verfügung. Bei 10 Teilnehmern wären das 100 m², die dann bis maximal 120 m² kostenfrei ausgedehnt werden können. Jeder weitere m² kostet 5 €.

Boxen in der Formel 1-Boxenanlage

Für Einzelfahrer sind in Box 4 der Formel 1-Boxenanlage insgesamt 18 Plätze reserviert. In der Box stehen jedem Teilnehmer rund 7 m² zur Verfügung (ca. 3,5 x 2 Meter). Als Stellplatz hinter der Box sind zusätzlich rund 18 m² verfügbar.

Die Formel 1-Boxenanlage umfasst insgesamt 33 Boxen mit einer Grundfläche von zirka je 120 m². Als Stellfläche für Fahrzeuge stehen hinter der Box zwei Bereiche mit je 20 x 7 Metern zur Verfügung.

Boxen können für Teams grundsätzlich nur als gesamte Einheit gebucht werden. Der Preis für eine komplette Box errechnet sich aus der Belegung mit acht 4er-Teams. Darin enthalten sind die Teilnahmegebühren. Ergänzend hinzu kommt eine Strompauschale von 70,00 Euro. Dieser Preis ist der Mindestpreis. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Boxen ist begrenzt. Wenn sich mehr Interessenten melden, entscheidet der Eingang der Bestellung.

Nach der Bestellung erhältst du eine Buchungsbestätigung und eine Rechnung mit einem Zahlungsziel von vier Wochen. Komplette Boxen können bis zum 31. Januar des Veranstaltungsjahres kostenfrei storniert werden. Danach werden 50 % Stornogebühren fällig.

Wichtige Hinweise während des Rennens

Es kommt regelmäßig vor, dass Teams im laufenden Rennen feststellen, dass sie in den falschen Ergebnislisten geführt werden. Das betrifft zum einen die Altersklassen zum anderen die Wertung bei Frauen oder Männern/Mixed. Diese Korrekturen sind im Sinne eines fairen Ergebnisses für alle richtig und wichtig.

Allerdings beginnt für viele Teams in der Nacht bereits das Taktieren mit Blick auf das Ranking im persönlichen Umfeld. Deshalb ist die Zuordnung zu einer „neuen“ Altersklasse oder Frauen/Männer-Wertung am Samstag nach 20 Uhr ausgeschlossen.

Bei Rad am Ring wird das Ende der 24h-Rennen mit dem Schwenken der schwarz-weiß-karierten Flagge angezeigt. Dies erfolgt zum im Zeitplan veröffentlichten Zeitpunkt. Aktuell ist das Ende der 24h-Rennen auf 12:15 Uhr geplant (Bitte aktuellen Zeitplan beachten!!!)

Wer um 12:14 und 59 Sekunden das Ziel passiert, wird noch keine schwarz weiß karierte Flagge sehen und darf noch eine Runde fahren. Theoretisch eine Sekunde später wird abgewinkt und das Rennen ist für alle folgenden Radsportler beendet.

Folgende Streckenpassagen der Nordschleife sind ausgeleuchtet: Fuchsröhre, Wehrseifen und Brünnchen. Auf der MTB-Strecke sind die Singletrails ausgeleuchtet.

Rad am Ring 2025: Ein Rückblick

Radsport (fast) rund um die Uhr sahen und erlebten Teilnehmende und Zuschauer vor Ort und daheim bei Rad am Ring 2025. "Es war grandios, sowohl vom Wetter her als auch von allem anderen", fasst Veranstaltungsleiter Hanns-Martin Fraas zufrieden zusammen. Hinter ihm liegen die Teilnehmenden und der Organisationscrew zweieinhalb Tage und eine Nacht Radsport pur - bei perfekten Bedingungen, ohne sintflutartigen Regen und in toller Atmosphäre. Sie hielten sich akribisch an die Regeln, nicht nur in den 24-Stunden-Boxen und im Camp, sondern größtenteils auch auf der Rennstrecke. "Fairness first" war das Motto von fast 12.000 Radsportfans, die den Nürburgring beim traditionellen Prolog-Zeitfahren, den bewährten Jedermannrennen, den neuen Gravelrennen und den beliebten Nachwuchsrennen, den entspannten Tourenfahrten und dem Herzstück der Veranstaltung - den 24-Stunden-Rennen für Teams oder Solofahrer - in Angriff nahmen: eine Rekordteilnehmerzahl!

Mit 6.300 Ausdauer-Enthusiasten, die die bereits ausgebuchte Rad-am-Ring-Kerndisziplin in Angriff nahmen - so viele wie nie zuvor - brachen sowohl beim Massenstart am Samstag, während des nächtlichen Lichtspektakels am Sonntag als auch besonders an der Ziellinie Emotionswellen unter Athleten, Zuschauern und dem Organisationsteam aus. Die Rad-Bundesliga am Sonntagnachmittag bildete den krönenden Abschluss eines echten Radsportfestivals mit herausragender Atmosphäre.

Ein Event, dessen Erfolg durch viele Hände gesichert wurde: "Alle haben wieder hervorragend zusammengearbeitet. Team, Freiwillige, Dienstleister, Partner - sie alle haben dazu beigetragen, Rad am Ring zu dem zu machen, was es ist", sagt Organisationsleiter Hanns-Martin Fraas, der offen zugibt, dass es bei Rad am Ring einige Stürze gab. Das erfahrene Ersthelferteam des DRK Ahrweiler war aber hauptsächlich bei den Jedermannrennen im Einsatz.

Ergebnisse der 24-Stunden-Rennen (Stand 20. Juli 2025, 14:30 Uhr)

In der Kategorie Solo-Rennrad absolvierte Rick Steffen (GER) vom ROSE Racing Team mit 28 Runden die meisten Runden - und wiederholte damit seinen Sieg aus dem Vorjahr. Sascha Hubbert (GER) vom Edelhelfer Racing Team und Niklas Wellmann (GER) vom MOFA Münster fuhren jeweils 26 Runden. In der Kategorie Solo-Damen ist die Siegerin ebenfalls ein bekanntes Gesicht: Yvonne Margraf (GER) sicherte sich wie schon 2024 erneut den ersten Platz, diesmal mit 24 Runden. Hinter ihr kamen Nora Battermann (GER) mit 20 Runden und Morena Nogherotto (GER) mit 18 Runden ins Ziel. In der Kategorie Zweierteams umrundete #PNCHRS! (BEL) den Ring mit 30 Runden am häufigsten. Drei Duos folgten mit jeweils 29 Runden: Wildrad & Co (GER), pester pac automation (GER) und Örebrocyklisterna (SWE). Das Hofmann Radteam 1 (GER) beendete das Rennen mit 28 Runden. Die Paul Lange Cycling Crew Girls (GER) und Altfrid Fighter 1 (GER) absolvierten jeweils 24 Runden, aber die Crew Girls waren marginal schneller und krönten sich zum Sieger in der Kategorie Damen-Zweierteams. Bei den Viererteams belegte das Team Strassacker (ITA) mit 34 Runden den ersten Platz, wie schon im Vorjahr. Ahrbike-Willerscheid (GER) kam eine Runde dahinter ins Ziel. Ledschends (RSA) und RTS-Electronic (GER) fuhren jeweils 32 Runden. Eine halbe Minute vor Girls on the fast track (GER) überquerte Piscina Ciclistas (ITA) als erstes unserer Damenteams die Ziellinie - beide fuhren 27 Runden. Hinter ihnen folgten Drückerbande - Le Frecce (GER) und Thömus | WindowMaster by Wyss Training Ladies (UIS) mit jeweils 26 Runden. AthletesLab Team 3 (GER), Zappes Radler x Friends II (GER), Fahrrad XXL (GER) und 3200 Watt (NED) absolvierten jeweils 25 Runden um den Nürburgring. "Je mehr, desto besser" gilt in der Kategorie Achterteams sowohl in Bezug auf die Anzahl der Fahrer als auch auf die Runden. Wie schon 2024 übernahm Ledschends - RH77/BMC/Oakley/Factory Team (AUT) mit 34 Runden die Führung. Ledschends Plattos (GER) und das Ahrbike - Willerscheid Team 2 beendeten das Rennen jeweils mit 32 Runden. In der Damenwertung sagt der Name des Siegerteams alles: Female Cycling Force (GER) absolvierte 26 Runden - etwas schneller als die AVIA-Damen (GER), die ebenfalls 26 Runden fuhren. Puky Factory Racing (GER) mit 25 Runden und SIG Koblenz - Racing Ladies (GER) mit 23 Runden folgten dahinter.

Vermarc Shop-Seite für Rad am Ring Trikots

Kein Problem! Vermarc richtet am Freitag eine Shop-Seite ein. Hier könnt ihr die Rad-am-Ring-Trikots in den Größen XS bis 6XL für Herren, XXS bis 3XL für Damen und in vier Kindergrößen nachbestellen.

Fotoflat mit Overlay

Unsere Lieblings-Fotografen waren dieses Jahr wieder fleißig. Und nicht nur das, sie waren auch kreativ. In der Fotoflat enthalten ist dieses Jahr ein sogenanntes Overlay, wo ihr eure persönlichen Bilder mit Logo, Nordschleifen-Silhouette und Renndaten veredeln könnt. Die Fotos sind online und ihr könnt die Bestellseiten über unsere sportografen-Subsite direkt ansteuern.

Termin für Rad am Ring 2026 steht fest

Wir möchten uns einmal mehr bei allen Teilnehmern Mitarbeitern, Helfern, Sponsoren und Partnern herzlich für ein unvergessliches Rad am Ring 2025 bedanken. Wir haben euer Lob genossen nehmen aber auch die wenigen kritischen Wortmeldungen ernst. In unseren Köpfen ist schon Rad am Ring 2026. Zurecht, denn der Termin steht fest: 24. bis 26.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0