Der Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte von Rose Rennrädern für Damen, darunter Komfort, Leistung und Ausstattung.
Rose Xlite 06 Ultegra Di2 im Detail
Das Rose Xlite 06 Ultegra Di2 nimmt im Vergleich den Platz des zweitgünstigsten Modells ein. Trotz vergleichbarer Ausstattung mit elektronischer Shimano Ultegra und aerodynamisch optimierten Laufrädern spart das Xlite 06 satte 1500 Euro gegenüber dem teuersten Rad von Merida. Qualitative Einbußen muss man beim Renner aus Bocholt deshalb aber nicht befürchten.
Als eines von insgesamt sieben Wettkampfrädern aus der Preisklasse unter 7000 Euro heimst das Rose eine Gesamtnote mit einer Eins vor dem Komma ein. Wie das Top-Modell leistet sich auch das Xlite 06 Ultegra Di2 keine nennenswerten Schwächen. Vielmehr unterstreicht der Preiskracher seinen Ansatz als vielseitiger Allrounder.
Auch ohne Bestleistungen in den wichtigsten Disziplinen dürfte das Rose daher viele Hobbysportlerinnen und -sportler mit Rennambitionen ansprechen. Beim Gesamtgewicht profitiert das Xlite 06 von einem konventionellen Chassis, das im Gegensatz zu aerodynamischen Spezialisten auf ausladende Formen an Gabel, Lenkkopf oder Sitzrohr verzichtet.
Der Rahmen bleibt dadurch unter 1000 Gramm und zählt zu den leichteren Exemplaren. Da die Laufräder mit 60 Millimeter hohen Carbonfelgen jedoch vergleichsweise schwer ausfallen, reiht sich das Rose in der Gewichtswertung knapp hinter den leichtesten Modellen ein.
Bemerkenswert: Der Hersteller und Versandhändler hat mit der Dura-Ace-Version eine weitere Ausstattungsvariante unter 7000 Euro im Sortiment, die durch den Aufbau mit Shimanos Top-Gruppe rund 350 Gramm leichter ist.
Seine größte Stärke spielt das Rose in einer Disziplin aus, welche die Konstrukteure anderer Wettkampfrenner gerne mal unter den Teppich kehren: dem Komfort. Die abgeflachte Carbonstütze federt so gut wie bei sehr komfortablen Marathonrädern.
Der Lenker ist - wie vielfach auch bei der Konkurrenz - etwas weniger nachgiebig. Mit den 28 Millimeter breiten Reifen von Schwalbe federt das Rad aber besser als beispielsweise Roses Top-Modell der Xlite-Reihe mit schmaleren Pneus. Auf die Preisklasse bezogen bietet das Rad überdurchschnittlichen Federungs- und Dämpfungskomfort.
Hobbypedaleure werden darüber hinaus die relativ moderate Sitzposition und das berechenbare Fahrverhalten des spurstabilen Renners zu schätzen wissen. Dass sich zusätzlich ein kurbelbasierter Leistungsmesser von 4iiii mit integriertem Ortungsdienst für mobile Geräte von Apple an Bord befindet, ist in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich.
Das moderne One-Piece-Cockpit ist grundsätzlich für einen geringen Wartungsaufwand konzipiert, da die Bremsleitungen in einer Führung eingeklipst und nicht innenverlegt sind. Unserer Erfahrung nach bleibt einem bei der Änderung der Lenkerposition das genaue Ablängen der Leitungen allerdings nicht erspart.
Ein etwaiger Austausch der Lenkeinheit geht dagegen unkompliziert vonstatten. Mehr Spielraum zur Individualisierung bzw. Anpassung der Sitzposition erlauben die günstigeren Ausstattungsvarianten, die als Xlite 04 unter anderem mit einer klassischen Lenker-Vorbau-Kombination aus Aluminium aufgebaut sind.
Durch einfachere Komponenten sowie günstigere Laufräder und Antriebe kommen die drei Modelle (ab 3599 Euro) jedoch nicht an die Performance des Testrades heran. Das Xlite 06 mit Ultegra wiederum ist die günstigste Variante der High-End-Linie, die seit Anfang des Jahres in zwei neuen Farboptionen erhältlich ist.
Details zum Rose Xlite 06 Ultegra Di2
- Preis: 5499 Euro
- Gewicht Komplettrad: 7,5 Kilo
- Rahmengrößen: 50, 53, 55, 57, 59, 62 (Testgröße gefettet)
- TOUR-Note: 1,9
Geometrie
- Sitz-/Ober-/Steuerrohr: 504/555/152 Millimeter
- Stack/Reach/STR: 565/390 Millimeter/1,45
- Stack+/Reach+/STR+: 627/573 Millimeter/1,09
- Radstand/Nachlauf: 1000/57 Millimeter
Ausstattung
- Antrieb/Schaltung: Shimano Ultegra (2x12; 52/36, 1130 Z.; PM) | Note: 1,0
- Bremsen: Shimano Ultegra (160/160 mm) | Note: 1,0
- Reifen: Schwalbe Pro One TLE 28 mm (eff.: 29 mm) | Note: 1,0
- Laufräder: Rose RC Sixty
- Laufradgewichte: 1277/1711 Gramm (v./h.)
Messwerte
- Gewicht Komplettrad: 7470 Gramm | Note: 2,3
- Aerodynamik: 215 Watt | Note: 2,3
- Fahrstabilität: 8,0 N/mm | Note: 2,0
- Komfort Heck: 108 N/mm | Note: 1,7
- Komfort Front: 95 N/mm | Note: 2,7
- Antritt/Tretlagersteifigkeit: 60 N/mm | Note: 1,0
Vor- und Nachteile des Rose Xlite 06 Ultegra Di2
- Plus: sehr komfortabel, leichtes Rahmen-Set, inklusive Powermeter
- Minus: relativ schwere Laufräder
So testet TOUR
Für die Bewertung zählt das gewogene Komplettradgewicht in der einheitlichen Testradgröße 56-57 Zentimeter. Wir weisen zur Orientierung aber auch die Laufradgewichte aus. Die Notenskala ist so gelegt, dass bei einem mittleren Streckenprofil von 1000 Höhenmetern pro 100 Kilometer die physikalische Wirkung von Gewicht und Aerodynamik für die Durchschnittsgeschwindigkeit vergleichbar ist.
Zur Orientierung: Die aerodynamische Optimierung des Rades kann auf solch einer Strecke bis zu knapp vier Kilogramm Gewicht kompensieren. Gleichzeitige Bestnoten in Gewicht UND Aerodynamik schließen sich aus, aber es gibt Rennräder, die einen sehr guten Kompromiss finden. Ist die Strecke bergiger als unsere Referenzstrecke, nimmt die Bedeutung des Gewichts zu, ist die Strecke flacher, wird die Aerodynamik wichtiger.
Dynamisch gemessen im Windkanal, mit TOUR-Dummy, drehenden Rädern, bewegten Beinen und über ein großes Spektrum von Anströmwinkeln. Verdichtet zu einer Aerodynamik-Note für typische Umweltbedingungen. Wichtige Größe für die Lenkpräzision und das Vertrauen ins Rad bei hohem Tempo, ermittelt im TOUR-Labor. Es wird eine Gesamtsteifigkeit am fahrfertig montierten Rahmen-Set ermittelt, also inklusive Gabel. Die Steifigkeitswerte werden gedeckelt.
Verrät, wie stark der Rahmen bei harten Tritten, zum Beispiel im Sprint, nachgibt. Diese Messung findet ebenfalls im TOUR-Labor statt, mit einer realitätsnahen Aufspannung, bei der sich der Rahmen wie im Fahrbetrieb verformen kann.
Ein Maß für die Nachgiebigkeit bei Fahrbahnstößen, gemessen im TOUR-Labor. Es wird ein Federweg bei Belastung der Sattelstütze gemessen. Der Messwert korreliert sehr gut mit den Fahreindrücken und dem Komfortempfinden. Gute Noten bedeuten auch eine ordentliche Fahrdynamik, die sich auf schlechten Straßen positiv auf die Geschwindigkeit auswirkt.
Analog zum Heck wird die Verformung des Lenkers unter Last ermittelt. Eine gute Note bedeutet viel Federkomfort, was die Hände auf langen Touren entlastet. Starke Sprinter, die viel Steifigkeit wünschen, sollten aber eher auf einen steifen Lenker achten.
Die Schalteigenschaften werden im Fahrtest ermittelt. Bewertet wird nicht der Preis oder die Qualitätsanmutung einzelner Komponenten, sondern ausschließlich die Funktion des gesamten Getriebes. Dabei spielen beispielsweise auch die Zugverlegung, die Qualität der Züge und die montierte Kette eine Rolle.
Ähnlich wie beim Schalten zählt auch hier der Test auf der Straße, es fließen zusätzlich die Erfahrungen aus unseren unzähligen Tests von Bremsen mit in die Bewertung ein. Dabei wird nicht das Bauteil selbst, sondern die Funktion als Zusammenspiel von Bremskörper, Belägen und Scheiben bewertet: Wie gut lassen sich die Bremsen modulieren? Wie standhaft sind die Bremsen, wie lang sind die Bremswege?
Bewertet werden Rollwiderstand und Grip - soweit bekannt aus einem unserer unabhängigen Reifentests oder anhand des Fahr Eindrucks. Die Gesamtnote wird arithmetisch aus den prozentual unterschiedlich gewichteten Einzelnoten gebildet. Sie bringt vor allem die sportlichen Qualitäten des Rades zum Ausdruck.
Das ROSE BLEND Gravel Bike
Das ROSE BLEND ist ein Einsteigerbike, das nicht nach Einstieg aussieht. Hier handelt es sich nicht um ein zurecht-gespartes und ausstattungs-geschrumpftes Abfallprodukt eines höherpreisigen Modells, sondern um ein eigenständiges Konzept, das Menschen jenseits bestehender Kategorien Zugang zum Biken verschafft.
Das BLEND ist entspannt, robust und sinnvoll ausgestattet. Ein richtig guter Deal! Ach ja - und es sieht dabei ziemlich sexy aus.
Mit dem BLEND möchte ROSE auch im urbanen Umfeld wildern, das zeigen die Anschraubpunkte für die optional erhältlichen Schutzbleche und den Ständer. ROSE denkt mit dem BLEND jenseits angestammter Urban-, Gravel- und Road-Kategorien.
Die Ausstattung ist geradlinig. Die einzige Entscheidung heißt: Road oder Gravel. Die GRX400-Schaltung wird besonders Einsteigerinnen und Einsteigern viel Freude machen. Mit dem 30er-Kettenblatt vorn und dem 34er-Ritzel hinten habt ihr genug Reserven für steile Anstiege und könnt auch da noch fahren, wo andere schon schieben.
Mit seinem robusten Antrieb, der bergtauglichen Übersetzung und der entspannten Geometrie hat das BLEND definitiv das Zeug zu einem längeren Road/Gravel-Trip. Hierfür hätten wir uns von ROSE noch ein paar Anschraubpunkte für Flaschen, Taschen oder sogar einen Gepäckträger gewünscht.
Rose Reveal AL im Test
Auf der Suche nach einem erschwinglichen und gut ausgestatteten Rennrad? Das Rose Reveal AL kombiniert moderne Optik, hochwertige Komponenten und eine angenehme Geometrie - alles für unter 2000 Euro.
Das Rose Reveal AL kombiniert moderne Optik, hochwertige Komponenten und eine angenehme Geometrie. Mit 1849 Euro bleibt es deutlich unter der 2000-Euro-Marke.
Und für das Geld stellen die Bocholter einen ansprechend verarbeiteten Alu-Rahmen mit einer kompletten Shimano 105 auf die Laufräder. Dank der simplen, aber effektiven Zugverlegung unter dem Vorbau ins Steuerrohr gefällt das Reveal zudem mit seiner zeitgemäß aufgeräumten Front.
Weiteres großes Plus: Rose bietet das Reveal AL in stolzen zehn Rahmengrößen an - von 45 bis 65 -, sodass wohl fast jede(r) die passende Größe finden sollte. Auch Roses R25-Laufräder hinterlassen einen guten Eindruck.
Anders als viele Konkurrenten setzt Rose allerdings auf 28er-Pneus. Das geht etwas zu Lasten des Komforts und der Vielseitigkeit, bringt aber auch ein spürbares Plus an Agilität und Vortrieb. So lenkt das Reveal im Vergleich flink um die Kurven und auch beim Vortrieb konstatierten die Testfahrer einen erfahrbaren Vorteil.
Maximal nimmt der Rahmen laut Rose 32 mm breite Pneus auf. Das ist für die Straße ausreichend, andere Endurance-Renner bieten hier aber mittlerweile mehr Spielraum. Nichts zu kritisieren gibt es an der angenehm-entspannten Sitzposition auf dem Rad, die auch lange Touren ohne schmerzenden Rücken ermöglicht. Und auch als Gesamtsystem gibt das Reveal ein stimmig-komfortables Bild ab.
ROSE Pro SL Lady
Das Pro-SL-Rahmenset ist ein echter Klassiker im Rennradbereich und seit einigen Jahren im Programm von ROSE. Einige Facelifts hat der T6-Ultralight-Aluminiumrahmen bereits hinter sich.
Die neueste Version sieht fast gar nicht mehr nach Alurahmen aus: Dank verschliffener Schweißnähte und glatter Pulverbeschichtung erinnert der Rahmen, gerade im vorderen Bereich, stark an einen Carbonrahmen. Erst auf den zweiten Blick wird klar, dass Alu das Material der Wahl sein muss.
Die Pro-SL-Rahmenhöhen 45 und 48 Zentimeter sind mit diesen kleinen Laufrädern ausgestattet. Das Fahrverhalten wird durch die 650B-Laufräder sehr agil und vergleichbar mit einem mittelgroßen Rennrad mit herkömmlichen Laufrädern.
Die Schaltgruppe hätte man eigentlich an höherpreisigen Modellen vermutet. Sie ist hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit und ihres präzisen Schaltverhaltens in der Mittelklasse die erste Wahl.
Der Ritchey-Comp-Streem-Lenker aus Aluminium hat in der Oberlenkerposition eine breite Auflagefläche. Die hauseigenen ROSE R-Thirty-Laufräder sind steif, bieten aber dennoch genug Komfort, um dem Alurahmen etwas die Härte zu nehmen.
Die bergtaugliche Übersetzung von 50/34 und 11-32 und das auch aufgrund der zuverlässigen Ultegra-Felgenbremsen vergleichsweise geringe Gewicht lassen das Pro-SL bergauf überzeugen.
Kleine Laufräder für Fahrerinnen unter 1,60 Meter - das Konzept des ROSE Pro SL Lady ergibt Sinn. Und das Fahrverhalten zeigt klar: Es geht auf. Als sportliches Gesamtpaket bietet das Pro SL eine sehr hohe Steifigkeit, eine durchdachte Top-Ausstattung und ein äußerst präzises Handling.
Fahrbericht Rose Reveal Plus 105 gegen Scott Contessa Addict eRIDE 15
Drei Worte, die locken: “Push for fun” steht da in kleinen, elegant geschwungenen Lettern. Drückt man “Push for fun”, schaltet sich ein nahezu unsichtbar in der Hinterradnabe des Rose Reveal Plus versteckter Mahle-Elektromotor zu, der mit einem Drehmoment von bis zu 55 Newtonmetern die Berge flach machen soll.
Die rechte Hand löst sich noch ein wenig widerwillig vom Lenker, der Zeigefinger drückt den schwarzen Knopf. Und jetzt? Erst mal nichts, nur das bisher dunkle Mini-Display leuchtet weiß. Später werde ich lernen, dass dies “Stand-by” bedeutet, das Motörchen wartet jetzt auf mich. Noch ein Druck, aus Weiß wird Grün, ein leicht schleifendes Geräusch dringt von hinten ans Ohr, der Tritt wird bei gleicher Geschwindigkeit minimal leichter, eigentlich kaum spürbar. War es das schon?
Noch mal drücken. Jetzt leuchtet es orange und das Rad wird schneller. Der Puls aber nicht. Okay, ganz nett, aber mal ehrlich, das könnte ich auch noch. Nicht besonders lange, aber doch. Aber man kann ja noch mal drücken. Orange wechselt zu Lila, noch ein bisschen mehr Druck aufs Pedal - und jetzt macht das Rad gefühlt einen kleinen Sprung nach vorne.
Der Tacho zeigt 22 km/h bei ungefähr 6,5 Prozent Steigung und ich bin noch am Leben. Das zaubert einem unwillkürlich ein Lächeln ins Gesicht. “Push for fun” - so ist es.
Wenn du einen Anstieg von sechs Prozent und mehr mit der maximalen Motorunterstützung, also mit 25 km/h, hochfahren willst, dann musst du auch, zumindest auf diesem Testrad, selbst in der höchsten Stufe ordentlich eigene Kraft dazugeben. Nur mit lockerem Beinedrehen läuft es kaum schneller als ohne Motor.
Aber eigentlich wird so ein E-Rennrad ja auch empfohlen, damit Paare oder Gruppen, die leistungsmäßig nicht mehr zueinander passen, wieder zusammen fahren können, ohne dass der eine sich langweilt, während der andere sich quält. Dabei kann man allerdings einiges erleben, womit man vorher nun wirklich nicht gerechnet hätte. Und das ist manchmal nur bedingt lustig.
Unsere beiden E-Rennräder im Vergleich
Die Sitzposition fällt auf der elektrisch unterstützten Variante dabei etwas sportlicher aus als auf dem sehr aufrecht konstruierten Marathon-Modell. Außerdem gibt es nur fünf statt sieben Rahmengrößen, die deutlich gröber abgestuft sind. Angetrieben wird das Rad von einem Mahle-X20-Hinterradnabenmotor mit maximal 250 Watt Unterstützung und einer Akkukapazität von 250 Wattstunden.
Die preiswertere von zwei erhältlichen Ausstattungsvarianten beinhaltet eine mechanische Elffach-105-Gruppe von Shimano mit robusten Aluminium-Laufrädern - ein preiswertes, zuverlässiges und langlebiges Set-up. Wer’s nobler mag, kann eine elektronische Ultegra Zwölffach-Schaltung mit Carbonlaufrädern ordern, sie liegt bei 6499 Euro. Alle Modelle kommen mit voluminösen 32-Millimeter-Reifen.
wie Rose nutzt auch Scott den minimalistischen X20-Motor von Mahle, die Leistungsdaten sind identisch. Mit einer besseren Ausstattung ist das Scott etwas leichter, im Fahrerlebnis ist der größte Unterschied allerdings die elektronisch betätigte 105-Schaltung, die hier als neue Zwölffach-Variante verbaut ist.
Sie kommt mit frauenspezifischem Sattel und schmalerem Lenker.
Rose Reveal AL 105 Di2 im Langzeittest
Besonders wichtig war mir zudem eine langstrecken-taugliche Geometrie. Die man bei Rennrädern mit der Definition„Endurance“ findet. Sie garantieren einen weniger gestreckte sprich angenehmere Sitzposition - ideal für Rennrad-Anfänger. Auch weil sie eine bessere Übersicht erlaubt und Nackenschmerzen durch Überstrecken des Kopfes mindert.
Endurance-Rennräder besitzen zudem einen längeren Radstand, was sich positiv auf die Laufruhe und den Geradeauslauf auswirkt. Gerade ungeübte Rennrad-Einsteiger sollten beim Thema Ausstattung nicht knausern. Eine gute Schaltung macht das sehr häufige Gängewechseln spürbar leichter, gute Bremsen erhöhen die Sicherzeit, da die Bremswege kürzer sind. Beides ist im Reveal bestens realisiert.
Rose verbaut einen gut geformten Lenker, der den Händen in jeder Griffposition spürbare Formschlüssigkeit bietet. Da Rose Bikes ein zwar robustes aber dünnes Lenkerband verwendet, ersetzten wir es für eine optimierte Dämpfung beim Training und Rennen durch ein dickeres Lederband.
Weil aber die Reifendurchlässe breitere Pneus ermöglichen und die MSR300-Teilnehmer Pflasterpassagen und ruppigen Asphalt erwartet, zogen wir breitere 32-mm Mäntel von Schwalbe auf. Und profitierten so schon im Training von einem komfortablerem Rollverhalten, optimierter Stoßdämpfung und erhöhter Durchschlag-Sicherheit.
Mein Trainings- und Rennrad-Flitzer punktet mit einem starken Preis-Leistungsverhältnis. Zu einem Preis-Leistungs-Knaller wird das Rad, weil der Käufer von einer aus dem Profizirkus stammenden Komponenten-Gruppe profitiert, die Schalten und Bremsen mit Sicherheit zum Vergnügen macht.
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