SKS Schutzbleche im Test: Trocken und Sauber auf dem Rennrad

Wir sind Helden. Ja. Wir. Die Allwetterfahrer und Winterfahrer. Wir sind die Outdoo-Heros und radeln nach dem Motto, wenn nicht heute, wann dann? Egal welches Wetter draußen wartet. Es gibt ja zum Glück die richtige Kleidung. Und es gibt Schutzbleche. Wobei Blech nicht mehr das richtige Wort bzw. das richtige Material ist.

Es gibt Schutzkunstoffe. Zum Beispiel jene von SKS. Ich durfte sie fahren und verwenden. Meine Erfahrungen mit SKS Schutzbleche sind durchaus positiv. Ich muss gestehen, dass ich schon lieber ohne unterwegs bin. Doch manchmal muss auch ich über meinen Schatten springen und mindestens ein Auge zudrücken. Dann, wenn nicht nur die Straßen nass sind, sondern auch die Temperaturen um den Gefrierpunkt liegen.

Nässe und Kälte sind keine für den Radfahrer freundliche Mischung. Kommt dann noch der Fahrtwind dazu, dann potenziert sich die Motivation und die Freude am Rennradfahren exponentiell nach unten. Die Lösung heißt ganz einfach trocken bleiben. Deshalb dürfen ab und an die SKS Schutzbleche ihre Dienste leisten. Das Gesamtkunstwerk Rad gerät in den Hintergrund. Funktion vor Design. Wer trocken bleiben will, muss auch ein wenig leiden.

Vorweg: Ich schätze mal, kaum ein Zubehörteil für das Rennrad wird am Markt von einem Hersteller derart dominiert, wie es in der Kategorie Schutzblech der Fall ist. Seit Jahrzehnten ist hier SKS der Branchenprimus - die Sauerländer, die auch in Punkto Luftpumpen ganz vorne zu finden sind, scheinen seit der Gründung im Jahre 1921 vieles bis nahezu alles richtig zu machen.

SKS Speedrocker: Der Gravelbike-Spezialist

Vergangenes Wochenende feierte der Speedrocker seine Premiere. Meine Erfahrungen mit dem Speedrocker waren durchaus positiv. Um es vorwegzunehmen: Ich blieb bis auf die Schuhe trocken und sauber. Sowohl die Beine, als auch mein Hinterteil und mein Rücken mussten nicht leiden. Das Wasser in den Spurrinnen, die vielen Pfützen und der ganze Dreck blieben mir verschont. Abgesehen von ein oder zwei Spritzern auf dem Display meines Garmin.

Warum Speedrocker? Ganz einfach. Weil laut SKS, dieses Teil extra für Crosser und Gravelbikes „erfunden“ wurde. Reifen bis zu einer Breite von 40 mm finden darunter Platz. Und was zusammen gehört, muss auch zusammengeschraubt werden. Die Montage war ein Kinderspiel. Ganz ohne Anleitung. Nur mit der Kraft der Logik. Und ein anfänglicher Blick auf die Konfiguration. Klettverschlüsse hier, Gummibänder dort. Das hintere Teil wird 2x auf der Sitzstrebe fixiert, das vordere Teil 2x an der Gabel. Easy.

Hinten besteht noch die Möglichkeit, das „Schutzblech“ am Sitzrohr zu befestigen. War bei mir nicht notwendig. Hier kann man das Ende auch nach belieben verlängern oder küzren. Da und dort ist vielleicht noch ein wenig Feintuning notwendig. Ansonsten sitzen beide Teile gut und stören nicht. Das eine oder andere Schlagloch war jedoch akkustisch nicht zu überhören. Irgendwo wirkten sich die Schläge auch auf das Schutzblech aus. Nichts tragisches.

Meine Erfahrungen mit den SKS Schutzblechen sind um eine crosstaugliche Facette reicher. War das Raceblade Pro XL Schutzblech schon sehr gut genug für meine 33 und 35 mm Reifen, passt der Speedrocker umso mehr ins Crosser-Konzept. Der Raceblade Long bleibt dem Rennrad vorbehalten.

Die Speedrocker sind ein kompletter Schutzblechsatz für Fahrräder mit Scheibenbremsen. An Räder mit klassischer Felgenbremse passen sie nicht wegen der fehlenden Aussparung. Das Schutzblech hinten wird am Sitzrohr und unten an den Sitzstreben befestigt. Für den perfekten Sitz gibt es in der Länge verstellbare Haltestreben an den Kunststoffblechen. Die Befestigung erfolgt über gummierte Auflagen, die mit Gummibändern fixiert werden. Der Schutz für das Vorderrad besteht aus zwei Teilen mit ebenfalls gummierten Auflagen für die Gabelrohre und Haltestreben im unteren Bereich.

Das klingt kompliziert, und die erste Montage ist es auch. Man sollte etwa 20 Minuten einplanen. Winkel und Länge der Haltestreben können mit Einstellschrauben (Torx) bei der Erstmontage fixiert werden. Anstrengender ist das Anbringen der Gummiauflagen, die recht stramm anliegen. Hat man die ersten Hindernisse überwunden, kann man die Schützer aber leicht abnehmen und wieder anbringen. Störend ist nur, dass die abgenommenen Schutzbleche viel Platz wegnehmen, wenn man sie zu Hause lagert.

Die Speedrocker sitzen sehr fest am Rad und eignen sich daher nicht nur für Rennräder, sondern auch für den täglichen Pendeleinsatz mit Fitness- oder Gravelbikes. Im Test mit einer Reifenbreite von 40 Millimetern (SKS gibt 42 Millimeter als Maximalbreite an) erweisen sie sich als sehr guter Schutz. Lediglich die Füße werden nass - ein Problem, dass alle Produkte im Test haben.

Vor- und Nachteile der SKS Speedrocker

  • Vorteile: Die Speedrocker lassen sich - nach der Erstmontage - schnell anbringen, passen an fast alle Räder mit Scheibenbremse und bieten sehr guten Schutz.
  • Nachteile: Mit über 400 Gramm sind die Schützer recht schwer. Sie lassen sich nur umständlich verstauen.

Für wen sich die Speedrocker eignen: alle Touren-, Rennrad- und Gravelfahrer mit Scheibenbremse.

Der Speedrocker gilt als der Tipp schlechthin von und für Fahrer von Gravelbikes, die akuten Bedarf für Schutzbleche haben. Die Speedrocker passen aber auch genauso für Rennräder, Cyclocrossbikes und die meisten Fitnessbikes. Die Speedrocker sind nämlich kompatibel mit Reifenbreiten von bis zu 42mm. Damit distanzieren sich die sportlichen Speedrocker bewusst von der Welt der überbreiten Mountainbike-Schutzbleche, sind aber trotzdem noch für eine große Auswahl an Fahrrädern verwendbar - schließlich haben die meisten nicht-MTBs selten Reifen, die viel breiter als 40mm sind.

Einer der wichtigsten Faktoren bei montierbaren Schutzblechen ist die Montage: Wie schnell und wie flexibel sind die Speedrocker in der Montage? Die Speedrocker kommen mit einer etwas unübersichtlichen Anleitung, die fast ausschließlich nur Bilder verwendet. Im Prinzip ist es nicht schwer zu verstehen, doch an manchen Stellen kann man schon ein wenig rätseln. Die Steckschutzbleche von SKS benötigen allgemein weniger Einstellung und Fummelarbeit als die Hersteller von anderen, klassischen Steckschutzblechen, doch die Erstmontage kann trotzdem fünfzehn oder dreißig Minuten dauern. Danach geht es aber deutlich schneller.

Hinten wird das Schutzblech mit gelochten Gummiriemen befestigt (so als hätte man hinten am Rad Gürtel, die aus Gummi bestehen). Vorne hat man ein großes Schutzblech und ein kleines Extra-Schutzblech, um den Verlauf des Spritzwassers komplett entlang des Rads steuern zu können. Diese beiden Schutzbleche werden zusammen mit gummierten Klemmstreifen fixiert. Die Länge des hinteren Schutzblechs kann individuell angepasst werden, dank der Teleskop-Erweiterung. Die bei Bedarf einfach herausgezogen wird.

Falls der Abstand doch zu groß ist, dann kann man die Streben auch minimal kürzen. Auch zur Erstmontage gehört die Straps auf die notwendige Länge zu kürzen. Denn diese kommen außerordentlich lang daher. Die Streben der Schutzbleche haben mehrere Stellschrauben, um den Winkel und die Länger der Streben einzustellen. Die Montage ist äußerst flexibel und prinzipiell können die Verbindungsstellen beliebig an den Radstreben ausgewählt werden - je nachdem, wo es am besten passt. Alles nötige Werkzeug ist im Lieferumfang dabei.

Fazit zum SKS Speedrocker

Wir haben die Speedrocker an unseren Rädern getestet und so lautet unser Fazit: Was die Leistung angeht, sind die Speedrocker hervorragende Schutzbleche - wir konnten kaum einen Unterschied zu fest montierten Schutzblechen feststellen. Sie halten den Fahrer und das Fahrrad weitestgehend trocken. Der Trick ist, dass die Speedrocker im Vergleich zu den Raceblades an zwei Stellen fixiert werden (mit eigenen Streben und direkt an der Gabel/Sattelstreben). Außerdem sind sie sehr stabil. Auch bei Fahrten im Geländer ruckeln sie nicht, machen keine Geräusche und schleifen auch nicht an den Reifen. Die Streben bestehen aus Leichtmetall. Sehr flexibel bei der Montage und passend für viele verschiedene Fahrräder. Damit ist auch die Chance höher, dass die Speedrocker für verschiedene Fahrräder im Haushalt eingesetzt werden können.

Die Optik ist sportlich und besser, als wenn man am Gravelbike ein Paar MTB-Schutzbleche verbaut - aber kommt natürlich nicht an richtige Metallschutzbleche heran. Kann für Puristen also etwas gewöhnungsbedürftig sein. → Unser Gesamtfazit lautet: Die SKS Speedrocker sind montierbare Kunststoffschutzbleche von höchster Qualität, es lässt sich kaum etwas bemängeln. Nur die erste Montage kann etwas Geduld kosten - man sollte sich schon etwas Zeit dafür nehmen.

SKS Raceblades Pro: Schlank und Sportlich für Rennräder

Mal ganz ehrlich, die meisten von uns versuchen das Anbauen von Schutzblechen, welcher Art auch immer, an das so sehr geliebte „Schmuckstück“, wenn irgend möglich zu vermeiden. Sieht einfach nicht cool aus und lässt den Boliden auf gar keinen Fall optisch in einem besseren Licht dastehen! Und ist schon mal jemand von euch oder gar den Radprofis auf die Idee gekommen, mit festverbauten Schutzblechen ein Radrennen bei Regen zu bestreiten. Die sonntägliche Runde im Heimatverein wird bei jedem Wetter durchgezogen - schließlich ist Radsport ein „Draußensport“.

Wer sich da beim Gruppentraining ohne Schutzbleche hin traut, wird sich unwiderruflich dem Zorn der Vereinsgenossen ausgesetzt sehen, weil die Hinterleute Dreck und Nässe der Straße ungefiltert ins Gesicht bekommen. Die Ü50 unter uns kennen sie, die leidigen Probleme mit der Prostata. Die mag es nämlich überhaupt nicht, wenn sie über Stunden der Nässe und evtl. auch noch Kälte ausgesetzt ist und reagiert dann gerne mal mit empfindlichen und gleichsam sehr schmerzhaften Entzündungen.

Die SKS Raceblades gehen noch einen Stück weiter und sind speziell für Rennräder und sportliche Cyclocrossbikes mit schmalen Reifen konzipiert. Und weil es den Fahrern von solchen Bikes auch bei Anbauteilen auf Optimierung angeht, kommen die Raceblades in zwei unterschiedlichen Fassung: die Standard-Fassung Raceblades Pro, und die leicht größere Fassung Raceblades Pro XL. Die Raceblades Pro passen für Reifen, die bis zu 25mm breit sind. Die Raceblades Pro XL passen für Reifen, die bis zu 32mm breit sind. Außerdem sind die XLer vorne und hinten nochmal ein gutes Stück länger, schützen deswegen dementsprechend besser, wiegen aber auch 10g mehr. Wir haben die Raceblades Pro getestet.

Fazit: Leider hatte unser Rennrad im Test 28mm Reifen und war somit schon zu groß für die super schmalen Raceblades. Es wäre zwar noch möglich damit zu fahren, aber der Abstand ist dabei viel zu gering. Die Montage war komplizierter als erwartet. Zudem konnten wir am Vorderrad das Schutzblech kaum montieren, ohne, dass das Schutzblech das Unterrohr berührte. Insgesamt sind wir von den Raceblades nicht überzeugt. Lest mehr dazu in der Montage.

Technische Daten der SKS Raceblade Pro

Merkmal Details
Material Kunststoff, schwarz
Kompatible Reifen 28 Zoll, bis 25mm (XL-Variante: 32mm)
Länge vorne 519mm (XL-Variante: 565mm)
Länge hinten 680mm (XL-Variante: 730mm)
Gewicht 355g (XL-Variante: 365g)

Montage der SKS Raceblades Pro

Die Montage der Raceblades Pro geht nicht allzu schnell. Einfach drauf ziehen und losfahren ist nicht. Beim ersten Mal dauert die Montage länger, da man den Abstand mit etwas Aufwand genau einstellen muss. Doch selbst beim wiederholten Aufbau ist die Sache hakelig. Man sollte schon etwa 5 Minuten für den Aufbau einplanen. Bei der Montage hat man die Möglichkeit den Abstand als auch den Winkel einzustellen (mit je 4 Schrauben pro Seite, es gibt also einiges zu fixieren). Dabei muss man häufig gleichzeitig den Abstand und Winkel links und rechts gleichzeitig bearbeiten, was für eine Person allein gar nicht so leicht ist.

Vorne ist der Abstand zwischen Reifen und Unterrohr so klein, dass die Raceblades in unserem Fall gar nicht dazwischen passten (28mm Reifen). Die Montage selbst an den Streben ist super schnell. Doch die Speedrocker werden ausschließlich an einer Stelle fixiert (anstelle 2 bis 3 Stellen von richtigen Schutzblechen, oder zumindest den Speedrockern, was die Stabilität deutlich verbessert). Alle vier Streben der Speedrocker sind an einer Stelle fixiert. Dadurch sind sie eher wackelig und können durch Vibration verrutschen. Bei einer erneuten Montage muss man den Abstand neu einstellen. Schnell ist das nicht.

In unserem Fall sind die 28mm Reifen schon zu groß für die Speedrocker. Auch 25mm Reifen werden kaum mehr Abstand haben. Die Toleranzen sind so klein, dass kleine Verrutscher durch Vibration zu ungewolltem Schleifen und Klappern führen wird. Die Montage erfolgt vorne und hinten mithilfe von gelochten Gummiriemen. Ein Plus: Man hat auch an Rennräder mit Scheibenbremsen mit außen liegenden Bremsleitungen gedacht. Speziell dafür haben die Befestigungsstellen der Raceblades Unterführungen für die Bremsleitungen.

Wie bei den Speedrockern hat man an den Streben der Schutzbleche Stellschrauben, um Länge und Winkel der Streben einzustellen. Damit sollten sich die Schutzbleche an die verschiedensten Rahmengeometrien anpassen lassen.

Vor- und Nachteile der SKS Raceblades Pro

Wir haben die Raceblades an unseren Rädern getestet und so lautet unser Fazit im Detail: Die Raceblades geben schon einen ziemlich guten Schutz, der weit über einfachere Steckschutzbleche, wie zB. einen AssSaver, hinausgeht. Doch sie schützen nicht zu hundert Prozent, man kann noch ab und zu Spritzer abbekommen. Wenn man aber weitestgehend auf befestigten Wegen unterwegs ist und nicht absichtlich durch alle Pfützen fährt, müsste man aber eigentlich meistens trocken am Ziel ankommen.

Auch die Stabilität kommt nicht an die vorher getesteten Speedrocker heran. Bei starken Rucklern kann es schon vorkommen, dass sich die Raceblades ein wenig verschieben. Das passiert aber nur selten. Dadurch kann es während der Fahrt ab und zu zu Geräuschen kommen - auch besteht die Gefahr, dass die Bleche dann die Reifen berühren.

Sie sind sehr flexibel bei der Montage, schmiegen sich an jede Rahmengeometrie an. Wenn auch die Montage nicht so schnell und einfach ist wie man es sich vielleicht vorstellt. Optisch lassen sich die Raceblades schon sehen, stören auch bei Rennrädern nicht wirklich. Wenn man die Raceblades aber bei gutem Wetter abmontieren möchte: zumindest das geht wirklich sehr schnell.

Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass die Raceblades nicht für Fahrräder mit breiteren Reifen geeignet sind. Dadurch ist man eingeschränkt, falls man die Raceblades auch an anderen Fahrrädern verwenden möchte oder am Bike eventuell mal breitere Reifen montieren möchte.

Fazit zum SKS Raceblade Pro

→ Unser Gesamtfazit lautet: Die Raceblades sind sehr flexibel und und für den alltäglichen Einsatz von Rennrädern erfüllen sie weitestgehend ihre Aufgabe. Solange man das Rennrad oder das Cyclocrossbike nicht wie ein MTB fährt, sollte man mit den Raceblades keine größeren Probleme haben. Falls man flexiblere Schutzbleche möchte, die auch an Fahrräder mit breiteren Reifen passen, empfehlen wir stattdessen die vorher getesteten Speedrocker von SKS.

Weitere SKS Schutzblech-Optionen

Neben den Speedrocker und Raceblades bietet SKS eine Vielzahl weiterer Schutzbleche für verschiedene Fahrradtypen und Einsatzzwecke. Dazu gehören:

  • SKS S-Blade und S-Board Set: Schnell montierbare Lösung für Road und Allroad, werkzeuglose Befestigung.
  • SKS Mudrocker: Breite Plastikschutzbleche speziell für Mountainbikes, geeignet für Reifen bis 3 Zoll.
  • SKS Bluemels Shiny 35: Tadellos verarbeitete Schutzbleche mit Sicherheits-Clip zum Lösen der Streben.
  • SKS Raceblade Long: Verlängerte Version der Raceblade-Schützer für besseren Spritzschutz, auch für 28er-Reifen.

Allgemeine Tipps zur Montage von Schutzblechen

Unabhängig vom Modell gibt es einige allgemeine Tipps, die bei der Montage von Schutzblechen beachtet werden sollten:

  • Richtige Breite: Das Schutzblech sollte etwa einen halben Zentimeter breiter sein als der Reifen.
  • Abstand halten: Mindestens einen Zentimeter Abstand zwischen Schutzblech und Reifen einhalten.
  • Befestigungspunkte überprüfen: Vor dem Kauf die Befestigungspunkte am Fahrrad überprüfen.
  • Schutzfolie verwenden: Bei Schnellmontage-Modellen Schutzfolie zwischen Schutzblech und Rahmen anbringen.
  • Passendes Werkzeug: Bei Festmontage-Schutzblechen Bolzenschneider oder Eisensäge zum Kürzen der Streben bereithalten.

Alternativen zu SKS Schutzblechen

Neben SKS gibt es auch andere Hersteller von Schutzblechen für Rennräder, Gravelbikes und Cyclocrossbikes. Einige Beispiele sind:

  • Hebie Viper: Echte Steckschutzbleche, die fest sitzen und einfach angebracht werden können.
  • Ass Savers: Minimalistische Schutzbleche, die einfach unter den Sattel geschoben werden.
  • Topeak D-Flash: Leichte Schutzbleche aus Polypropylen, die an vorgestanzten Linien gefaltet werden.
  • BBB SlimGuard: Schmale Schutzbleche, die nur an Bremsbolzen und Schnellspannachse angebracht werden können.
  • Crud Roadracer MK3: Schutzblech-Set mit stabilem Klettverschlusssystem und asymmetrischem hinteren Schutzblech.
  • Mudhugger Gravelhugger: Schutzbleche mit einfacher Befestigung mit Gummiringen und Kabelbindern.
  • Specialized Dry-Tech Fender: Aluminium-Schutzbleche, die die Laufräder in einem weiten Bereich umgreifen und exzellenten Spritzschutz bieten.
  • Bontrager NCS: Glänzende Kunststoff-Bleche, die sich relativ schnell montieren lassen und einfach anpassbare Streben haben.
  • Procraft Rainbow: Glänzende Kunststoff-Schutzbleche, die bei der Montage Geduld erfordern, aber ihren Zweck erfüllen.

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