Motorrad erfolgreich verkaufen: Tipps und Tricks

Die Gründe, ein gebrauchtes Motorrad zu verkaufen, können vielfältig sein: Die Maschine steht ungenutzt in der Garage, oder man hat sein neues Traumbike gefunden. Der private Handel mit Motorrädern floriert, Käufer und Verkäufer finden sich heute vorwiegend über das Internet. Online-Portale ermöglichen es, das Motorrad rasch und kostenlos zu inserieren. Unter die zahlreichen Annoncen im Internet mischen sich jedoch auch vereinzelte unseriöse Angebote. Beim Verkauf gilt es daher einerseits, das Vertrauen potentieller Käufer zu sichern, sich andererseits aber auch selbst vor möglichen Betrügern zu schützen. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihr gebrauchtes Motorrad erfolgreich verkaufen und zudem einen guten Preis erzielen.

1. Vorbereitung ist alles

Bevor Du loslegst, sollte Dein Motorrad in einem möglichst guten Zustand sein - optisch wie technisch.

  • Reinigung: Wasche das Motorrad gründlich, auch an schwer zugänglichen Stellen. Ein sauberes Bike verkauft sich besser.
  • Pflege: Poliere Lack und Chromteile, entferne Flugrost und erneuere eventuell kleinere Plastikteile.
  • Technik: Funktioniert die Beleuchtung? Ist genug Profil auf den Reifen? Kette geschmiert?

Tipp: Gute Bilder sind das A und O, wenn Du online inserieren willst.

2. Wert des Motorrads ermitteln

Es kann schwierig sein, den Wert Ihres Motorrads zu bestimmen. Oftmals haben Motorradbesitzer andere Erwartungen vom tatsächlichen Marktwert Ihres Fahrzeuges. Bevor man sein Fahrzeug zum Verkauf anbietet, ist es gut zu wissen, was das Fahrzeug noch Wert ist. Anhand dieser Information kann man den Angebotspreis bestimmen. Aber wie findet man den richtigen Marktwert heraus?

Den aktuellen Marktwert Ihres gebrauchten Bikes können Sie anhand gängiger Online-Portale leicht ermitteln. Durch die Transparenz des Internets ist der Spielraum bei der Preisfestsetzung gering: Durch einen zu hohen Preis schrecken Sie mögliche Käufer ab, doch auch ein zu geringer Preis kann mitunter Argwohn wecken. Beziehen Sie beim Preisvergleich aber auch die regionalen Händler vor Ort mit ein. Generell gilt, dass Sie als Privatverkäufer deutlich unter dem Händlerpreis bleiben sollten. Einen Verhandlungsspielraum von etwa 10 bis 20 Prozent können Sie bei der Preisfestsetzung mit einkalkulieren.

Wir empfehlen Ihnen, online nach Ihrer Marke, Modell und Baujahr zu suchen und verschiedene Fahrzeuge zu vergleichen, achten Sie dabei auch auf den Kilometerstand. Dieser hat einen großen Einfluss auf den Wert. Auf diese Weise erhalten Sie eine gute Vorstellung vom aktuellen Wert Ihres Motorrads.

3. Die richtige Verkaufsstrategie wählen

Man kann heutzutage ein gebrauchtes Motorrad auf verschiedene Arten und Weisen verkaufen. Was ist für Sie wichtig? Ist ein fairer Preis für Sie der ausschlaggebende Grund? Möchten Sie wissen, wer Interesse an Ihrem Fahrzeug hat? Oder möchten Sie eine einfache, schnelle und bequeme Abwicklung? Wählen Sie die Verkaufsart nach Ihren Bedürfnissen und sorgen Sie dafür, dass Sie dabei ein gutes Gefühl haben.

3.1. Online-Plattformen nutzen

Online-Portale ermöglichen es, das Motorrad rasch und kostenlos zu inserieren. Im deutschsprachigen Raum sind verschiedene Kleinanzeigen-Plattformen am Start. mobile.de, Motoscout24.de und 1000PS.de sind die stärksten Börsen in Deutschland. 1000PS.at, willhaben.at und motoscout24.at in Österreich. Zusätzlich dazu gibt es noch zahlreiche Kleinanzeigenplattformen von Tageszeitungen im Internet. Welcher Marktplatz die beste Wahl für sein Inserat ist, hängt oftmals vom Modell ab.

3.2. Motorrad beim Händler in Kommission geben

Viele Motorradfahrer, die aufhören, wählen für den Verkauf die Unterstützung eines Händlers. Das bedeutet, dass der Händler das Motorrad in seinem Schauraum zum Verkauf anbietet. Sie besprechen den Verkaufspreis mit dem Händler. Der Händler kann Sie dabei auch beraten. Jetzt heißt es nur noch abwarten, bis der Händler anruft und mitteilt das Ihr Motorrad verkauft ist. Wie lange das dauert, ist im Vorfeld nicht zu sagen.

3.3. Inzahlungnahme

Sie können ein gebrauchtes Motorrad auch bei einem Händler in Zahlung geben. Das können Sie machen, indem Sie ein anderes Motorrad kaufen. Sie suchen sich zuerst ein Motorrad aus, das Ihnen gefällt, danach können Sie mit dem Händler den Preis verhandeln. Sehr oft wird nur ein Preis genannt. Sie zahlen den Preis für das neue Fahrzeug, abzüglich des Wertes Ihres eingetauschten Fahrzeugs.

3.4. Direkter Ankauf durch Händler

Wenn man sich bereits für eine Maschine entschieden hat und das alte Bike nur noch ungenutzt in der Garage steht, wird es Zeit den Motorradverkauf schnell in die Wege zu leiten. Dabei ist der Motorrad Ankauf oder Auto Ankauf durch einen Händler oftmals die beste Option. Die Plattform von ak-autos.de ermöglicht es einen Gebrauchtwagen oder gebrauchtes Bike schnell und einfach an einen Händler zu verkaufen. Dabei haben Verkäufer noch einen entscheidenden Vorteil beim Verkauf an einen Händler. Denn die meisten Händler nehmen auch Fahrzeuge und motorisierte Zweiräder mit einem Unfallschaden, Motorschaden oder sonstigen Mängeln in Zahlung.

4. Das perfekte Inserat erstellen

4.1. Aussagekräftige Bilder

Das Um und Auf im Internet sind gute Bilder, die Ihr Bike in bestes Licht rücken und so die Aufmerksamkeit potentieller Käufer wecken. Dunkle oder unscharfe Fotos können die Erfolgsaussichten dagegen deutlich schmälern. Um verkaufsfördernde Fotos anzufertigen, sollten Sie sich etwas Zeit nehmen und auf gute Lichtverhältnisse achten. Diese hat man üblicherweise nicht in der Garage, sondern im Freien mit der Sonne im Rücken. Präsentieren Sie das Motorrad aus mehreren Ansichten und fertigen Sie darüber hinaus gute Detailaufnahmen an.

4.2. Ehrliche Beschreibung

Zusätzlich zu den Fotos ist natürlich auch eine umfangreiche und ehrliche Beschreibung des Bikes erforderlich. Dazu zählt die Angabe von Hersteller- und Typbezeichnung, Baujahr und Kilometerstand sowie Motorleistung. Auch Ihre Preisvorstellung sollten Sie angeben. Erwähnen Sie zudem unbedingt, wann die letzte Wartung durchgeführt wurde. Sollten Verschleißteile wie etwa Reifen nicht mehr im besten Zustand sein, dann verschweigen Sie das in der Anzeige nicht. Ehrlichkeit wird von potentiellen Käufern honoriert und spätestens bei der Besichtigung kommt der Mangel ohnehin ans Licht. Geben Sie in der Anzeige auch eine Telefonnummer an, unter der mögliche Käufer Sie erreichen können.

5. Der Besichtigungstermin

Das Inserat ist aktiviert und die ersten Kaufinteressenten melden Sich bei Ihnen. Beantworten Sie alle Nachfragen am Telefon ehrlich und gewähren Sie möglichen Käufern so einen umfassenden Einblick. Bevor der erste Interessent vor der Tür steht, sollten Sie alle nötigen Unterlagen wie etwa Fahrzeugbrief, Serviceheft, Bedienungsanleitung, TÜV-Gutachten bzw. Prüfbericht und diverse Rechnungen vorbereiten. Nehmen Sie sich für den Besichtigungstermin Zeit und bieten Sie dem Interessenten als zusätzliche Option eine Probefahrt an.

Besonders vertrauensfördernd ist es, wenn Sie dem potentiellen Käufer die Möglichkeit zu einer Probefahrt einräumen. Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie dabei unbedingt ein Pfand des Interessenten einbehalten, etwa seinen Personalausweis.

6. Die Kaufabwicklung

Ein Käufer ist gefunden und Sie haben sich auf den Preis geeinigt. Nun gilt es, bei der Kaufabwicklung an alle wichtigen Formalitäten zu denken. Bereiten Sie vor dem Übergabetermin alle nötigen Unterlagen wie Fahrzeugbrief, Wartungsheft, Bedienungsanleitung, TÜV-Bericht, etwaige Belege sowie die Schlüssel vor. Melden Sie das Motorrad noch vor der Abholung ab und denken Sie daran, alle Versicherungen rechtzeitig zu kündigen. Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie unbedingt auf einem schriftlichen Kaufvertrag bestehen.

Bei der Bezahlung gilt: Am sichersten ist es, wenn Sie auf Barzahlung bestehen, bei der Annahme von Schecks sollten Sie hingegen vorsichtig sind. Überlassen Sie dem Käufer das Motorrad sowie den Fahrzeugbrief niemals, bevor Sie die gesamte Summe erhalten haben, zählen Sie das Geld nach und prüfen Sie es auf seine Echtheit.

7. Tipps für einen schnelleren Verkauf

  • Reifen: Die Reifen am Motorrad üben oft einen überdurchschnittlichen starken Einfluss auf die Kaufentscheidung aus. Selbst bei einem 10.000 oder 15.000 Euro Bike kauft man nicht gerne, wenn darauf ein nahezu abgefahrener Reifen montiert ist. Für den Gesamteindruck ist es also hervorragend, wenn man dem Bike vor dem Verkauf einen frischen Pneu spendiert.
  • Pflegeprodukte: Vor dem Verkauf muss das Motorrad perfekt auf Vordermann gebracht werden. Da reicht nicht bloß eine einfache Wäsche - das Bike muss sich in Bestform präsentieren. Für diesen Fall gibt es beim Fachhändler Profi-Pflegeprodukte mit denen man sämtliche Materialien am Motorrad richtig gut in Szene setzen kann.
  • Zubehör: So könnte man zum Beispiel Zubehör erstmal nicht als Teil des Angebotes präsentieren. Dann bei den Verhandlungen jedoch dann schweren Herzens mit übergeben.

8. Vorteile des Verkaufs über Motowert.de

Motorrad-Plattformen wie Motowert.de bieten Verkäufern entscheidende Vorteile gegenüber dem traditionellen Verkauf an einen benachbarten Motorradhändler. Dank eines enormen Händlernetzwerks, das aus einer Vielzahl von seriösen und spezialisierten Käufern besteht, profitieren Verkäufer von einem Wettbewerb unter den Händlern. Diese stehen in direkter Konkurrenz zueinander und versuchen, sich mit immer höheren Ankaufspreisen zu überbieten.

Ein weiterer Vorteil ist die Geschwindigkeit und Effizienz des Verkaufsprozesses. Vom Inserat bis zur Abholung und Bezahlung vergehen in der Regel keine sieben Tage. Damit entfällt die oft langwierige Wartezeit, die bei traditionellen Verkaufsmethoden üblich ist. Besonders angenehm: Verkäufer sparen sich unfreundliche Testfahrer-Touristen, die mit unseriösen Angeboten und Probefahrten oft nur Zeit stehlen.

9. Checkliste für den Gebrauchtkauf

Vergleichen Sie als Erstes die Fahrgestellnummer am Motorradrahmen mit der im Fahrzeugbrief.

Lassen Sie sich nicht vom ersten Eindruck blenden: Zum Verkauf stehende Motorräder sind meist auf Hochglanz poliert. Betrachten Sie den Gesamtzustand kritisch und notieren Sie sich Schäden und Mängel.

Undichtigkeiten an Motor, Kühlsystem, Kraftstoffanlage und Getriebe sind vor allem für die Umwelt schädlich und sollten möglichst schnell beseitigt werden. Gleichzeitig zeugen sie von einer gewissen Nachlässigkeit des Besitzers und können als Argument für eine Preissenkung dienen.

Schleifspuren an den Lenkerenden, Schwingungsdämpfern und den Armaturen geben Hinweise auf Stürze. Eine Reparatur dieser Schäden ist oftmals nur durch den Austausch des Rahmens möglich, da daran nicht geschweißt werden darf. Bei einem verformten oder abgerissenen Lenkeranschlag ist vom Kauf abzuraten.

Grobe Schleifspuren am Rahmen weisen auf einen Off-Road-Einsatz oder Unfälle hin. Wenn das Motorrad kein Geländemotorrad ist und trotzdem diese Spuren aufweist, ist ebenfalls von einem Kauf abzuraten.

Umbauten: Klären Sie mit dem Verkäufer, welche Komponenten und Bauteile verändert oder umgebaut wurden, weshalb dies vorgenommen wurde und wie diese eingetragen bzw. zugelassen wurden. Hierfür sind die Fahrzeugpapiere (Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II) sowie alle Gutachten, Prüfberichte und die Allgemeine Betriebserlaubnis heranzuziehen.

Nachträgliche Bearbeitung des Rahmens und/oder der Schwingen: Hier ist besondere Vorsicht ist geboten. Vereinzelt werden Flächen und Schweißnähte des Rahmens abgeschliffen und poliert. Dies lässt vielfach die Betriebserlaubnis erlöschen und kann Ihnen deswegen bei der nächsten Hauptuntersuchung Probleme bereiten.

Nehmen Sie in jedem Fall die Sitzbank herunter, um auch hier den Pflegezustand der Maschine zu prüfen.

Je nach Alter des Motorrads sind Gebrauchtspuren unvermeidbar. Ist das Ergebnis der optischen Prüfung zufriedenstellend, deckt eine weitergehende Detailprüfung der verschiedenen Komponenten Mängel auf.

Ein unschönes Erscheinungsbild, das nicht direkt auf weitere Schäden hinweist, sollte als Argument bei der Preisverhandlung genutzt werden. Über Kosten für die Beseitigung von optischen Mängeln (Lackierungen usw.) machen Sie sich am besten vor Vertragsabschluss bei entsprechenden Fachbetrieben kundig.

Bei Maschinen, die längere Zeit nicht bewegt und zudem für die Einlagerung bzw. Standzeit nicht vorbereitet wurden, sollten Sie folgende Komponenten prüfen:

  • Kunststoff- und Gummiteile
  • lackierte oder durchgefärbte Verkleidungsteile
  • elektrische Anlage inkl. Batterie
  • Kraftstofftank und Kraftstoffleitungen
  • Bremsanlage, besonders die Bremszangen und -kolben

10. Wichtige Fragen an den Verkäufer

Besonders bei der Recherche im Internet können Sie auf interessante Angebote aus weit entfernten Regionen oder gar aus dem Ausland stoßen. Um unnötige Ausflüge zu vermeiden, können klare Fragen und deren ehrliche Beantwortung vorab die Entscheidungsfindung erleichtern. Widersprüchliche Aussagen unbedingt ansprechen und Unklarheiten beseitigen. Zudem ist es ratsam, die Angaben zu der Maschine in der Online-Anzeige inklusive aller Bilder abzuspeichern. Diese dienen als Grundlage für die Produktbeschreibung im Kaufvertrag.

  • Ist der Verkäufer der Eigentümer oder der Besitzer? Alle Informationen sollten Sie sich vorrangig vom Eigentümer holen und mit diesem verhandeln. Er kann meist verbindlichere Aussagen zu den verschiedenen Fragen machen als ein Verkaufsbevollmächtigter. Auch die Preisverhandlungen gestalten sich mit dem Eigentümer unkomplizierter. Lassen Sie sich ggf. eine schriftliche Verkaufsvollmacht von dem Verkäufer vorlegen, wenn dieser nicht der Eigentümer ist.
  • Wie lautet die genaue Modellbezeichnung? Um welches Baujahr und welche Leistungsvariante handelt es sich? Gelegentlich werden in Anzeigen irrtümlich falsche Modellbezeichnungen oder Leistungsdaten angegeben.
  • Stammt das Motorrad ursprünglich von einem offiziellen Importeur, einem Re- oder Parallelimporteur? Im letzten Fall gilt es, besondere Hinweise zu einer möglicherweise noch wirksamen Garantie (Werks- oder Werkstattgarantie) und zur Ersatzteilversorgung zu beachten. Die Herkunft des Fahrzeugs lässt sich meist anhand der Eintragungen im Fahrzeugbrief bestimmen. Die Angaben finden Sie auf der letzten Seite.
  • Wann wurde das Motorrad erstmalig zugelassen? Vom Erstzulassungsdatum hängt ab, ob die Gewährleistungs- bzw. Garantiefrist bereits abgelaufen ist.
  • Wie hoch ist die tatsächliche Kilometerleistung? Stimmt sie mit dem Tachostand überein? Wenn nicht, müssen die Gründe geklärt werden. Auskünfte wie "laut Tacho" sollten Sie misstrauisch machen.
  • Wurden die regelmäßig fälligen Inspektionen von einer Fachwerkstatt durchgeführt? Das Scheck- bzw. Kundendienstheft gibt hier unter anderem Aufschluss darüber, wer die regelmäßige Wartung vorgenommen hat. Prüfen Sie die Aussagen des Verkäufers bei der Besichtigung.
  • Wie viele Vorbesitzer hatte das Motorrad bereits? Die neuen Zulassungsbescheinigungen (Teil II, Fahrzeugbrief) bieten nur Platz für einen Vorbesitzer. In der Zeile B unter der Kennzeichenangabe wird die Zahl der Vorbesitzer genannt. Hat die Maschine nur einen Erstbesitzer, steht an dieser Stelle eine Null. Achtung: Viele Vorbesitzer sind ein Hinweis darauf, dass die Vorgänger mit dem Motorrad nicht zufrieden waren.
  • Ist das Motorrad unfallfrei? Auch wenn sich die Richtigkeit der Aussage des Verkäufers am Telefon nicht prüfen lässt, kann dies bei der Besichtigung nachgeholt werden. Widersprüchliche Aussagen sollten misstrauisch machen. Wenn das Motorrad nicht als unfallfrei angeboten wird: Welche Bauteile wurden beschädigt, repariert oder ersetzt?
  • Welche Ausstattung hat das Motorrad ab Werk? Wurden Komponenten des Motorrades überholt oder ersetzt? Falls ja: Sind die Rechnungen für diese Arbeiten noch vorhanden?
  • Sind alle Bauteile original oder wurden Fremdteile bzw. Fremdzubehör montiert? Wurde die Maschine grundlegend umgebaut? Wurden Teile montiert, die die Betriebserlaubnis betreffen, sollten diese im Fahrzeugbrief eingetragen sein. Auch eine ABE oder Unbedenklichkeitserklärung des Herstellers sollte vorliegen. Bei mehreren Änderungen an verschiedenen Komponenten, die technisch zusammenwirken, kann eine Einzelbetriebserlaubnis (Paragraf 21 StVZO) erforderlich sein. Vor einem Kauf müssen alle Zulassungsvoraussetzungen lückenlos und zweifelsfrei geklärt und entsprechend dokumentiert werden. Ist dies nicht möglich, sollten Sie den Kauf gut überlegen.
  • Wann wurde das Motorrad zuletzt gefahren? Wenn es abgemeldet oder außer Betrieb gesetzt wurde: Wie lange ist das Fahrzeug bereits abgemeldet?
  • Ist eine Probefahrt möglich?
  • Werden sonstige Zubehörteile mit angeboten? In welchem Zustand sind diese?

11. Direkter oder Privat-Verkauf?

Hier eine Übersicht über die Vor- und Nachteile:

Variante Vorteile Nachteile
Direkter Ankauf (z. B. über Motowert.de) Schnelle Abwicklung, kostenlose Abholung, Ankauf auch bei Schäden Potenziell geringerer Verkaufspreis
Privatverkauf (z. B. über Mobile.de) Potenziell höherer Verkaufspreis Zeitaufwand für Inserate, Besichtigungen, Probefahrten

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