Das Leben ist wie Fahrradfahren: Bedeutung und Vorteile

Albert Einstein sagte beziehungsweise schrieb einmal: „Das Leben ist wie Rad fahren. Um das Gleichgewicht zu halten, musst du in Bewegung bleiben.“ Dass er damit nicht nur philosophisch, sondern auch medizinisch goldrichtig lag, zeigen etliche Studien zu körperlichen und geistigen Veränderungen durch regelmäßiges Radfahren.

Unzählige Studien beweisen, dass Radfahren die Gesundheit fördert. Mit einem Dienstrad von JobRad® kannst du sehr einfach auch im Alltag das persönliche Wohlbefinden verbessern, unzähligen Krankheiten vorbeugen und sogar die Lebenserwartung steigern.

1. Fahrradfahren ist gut für die Muskeln

Die Muskulatur wird beim Fahrradfahren ordentlich trainiert: Sie wird durch die kontinuierliche Bewegung auf dem Rad gut durchblutet und gestärkt. Ob großer Gesäßmuskel, Oberschenkelmuskeln, Kniebeuger oder Wadenmuskeln - die Muskulatur wird beim Fahrradfahren ordentlich trainiert.

Kein Problem, denn Radfahren ist auch Ausdauertraining. Als Sportler:in willst du mehr als das? Und Ausdauertraining perfektioniert die Energieausbeute der Muskeln, also die Effizienz. Die Muskeln lernen, langen Belastungen standzuhalten. Das bedeutet:

Ja, sofern du die Intensität beim Radeln variierst, also zum Beispiel auch mal einen Berg hochfährst. Kann Radfahren die Muskeln auch richtig aufbauen? Für die Muskulatur ist Fahrradfahren also gesund, und zwar unabhängig vom Alter. Alles in allem ist die Kombination beider Belastungen aus sportwissenschaftlicher Sicht ideal:

2. Fahrradfahren ist gut für den Rücken

Diese Frage stellst du dir vielleicht, wenn du täglich im Büro arbeitest, viel sitzt oder bereits unter Rückenschmerzen leidest. Ist Fahrradfahren gesund und gut für den Rücken? Die Antwort lautet: Ja, Fahrradfahren ist eine wirklich sanfte Sportart und gut für den Rücken.

Es trainiert keineswegs nur die Beine, sondern hat auch zahlreiche positive Auswirkungen auf Wirbelsäule und Gelenke. Das liegt daran, dass Fahrradfahren die Gelenkknorpel schont. Sogar Menschen mit bestehenden Rückenerkrankungen profitieren vom moderaten Fahrradfahren.

Wie bei vielen anderen Sportarten kann extremes Radfahren natürlich auch belastend sein. Auch können spezifische Vorerkrankungen Anpassungen im individuellen Training erfordern. Für durchschnittliche Radfahrer:innen überwiegen jedoch die gesundheitlichen Vorteile eindeutig.

Eine aufrechte oder leicht nach vorne geneigte Sitzposition entlastet die Wirbelsäule und stärkt die Rückenmuskulatur. Unser Rückentipp: Überprüfe immer mal wieder, wie du auf deinem Fahrrad sitzt. Idealerweise liegt der Körperschwerpunkt über den Pedalen.

Die Kniegelenke werden übrigens ideal geschont, wenn die Beine beim Radfahren in der unteren Pedalposition nicht ganz durchgedrückt, sondern leicht angewinkelt sind. Allerdings variiert die optimale Haltung, je nachdem ob du ein Cityrad, ein Sportrad oder ein Trekkingrad fährst. Kommt das Bein wieder nach oben, sollte sich das Knie im 90-Grad-Winkel befinden.

3. Fahrradfahren ist gut für Herz und Kreislauf

Nutze doch das Fahrrad, um deine Cardio-Fitness zu verbessern und dein Herz-Kreislauf-System zu stärken! Du willst Herz und Kreislauf etwas Gutes tun? Weil Radfahren die Herzfrequenz erhöht und die Durchblutung verbessert. Warum?

Von Fahrrad-Cardio-Training oder aerobem Training auf dem Fahrrad sprechen wir bei einem Puls von 60 bis 70 % vom persönlichen Maximalpuls. Und der Maximalpuls? Den berechnest du, indem du als Mann 220 minus Lebensalter rechnest, und als Frau 226 minus Lebensalter. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich hier individuell beraten lassen. Das ist aber nur eine grobe Faustregel.

E-Biken oder Pedelec fahren steigert die Cardio-Fitness. Für viele ist es eine Überraschung, aber ja: Auch das Fahren eines E-Bikes ist gut für die Gesundheit. Das hat eine Studie aktuell wieder bestätigt. Wer regelmäßig mit dem E-Bike unterwegs ist, kann sich über eine signifikante Verbesserung von Ausdauer und Herzgesundheit freuen. Ein wichtiger Beleg: die bessere Sauerstoffaufnahme im Blut der E-Radelnden.

Grund dafür ist, dass Menschen auf dem E-Bike häufig längere Strecken zurücklegen, dabei höhere Geschwindigkeiten fahren und mehr Höhenmeter zurücklegen. Warum schneidet das E-Bike ähnlich gut ab wie der gute alte Drahtesel? Das heißt: Am Ende bringen sie eine ähnliche körperliche Leistung wie Menschen auf dem ganz normalen Fahrrad.

4. Fahrradfahren ist gut für das Gehirn

Es profitiert von regelmäßigem Radfahren. Und dann ist da noch unser Gehirn: für uns als Menschen besonders wichtig und schließlich auch ein Teil des Körpers. Denn Fahrradfahren stärkt die Verbindungen der Nervenzellen im Gehirn und erhöht die Konzentration des Botenstoffs BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor).

Wird Radfahren gezielt als Ausdauertraining betrieben, kann es zudem weniger schmerzempfindlich machen. BDNF ist für die Produktion neuer Nervenzellen verantwortlich. Denn beim Training werden Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin und Endorphine freigesetzt. Dadurch kann Radfahren Menschen mit Spannungskopfschmerzen und Migräne helfen, Häufigkeit und Intensität der Attacken zu reduzieren.

5. Fahrradfahren ist gut für die Psyche

Wie schafft es auch noch das? Und sogar hier macht das Fahrrad einen guten Job als täglicher Wellness-Begleiter: Fahrradfahren ist nämlich hervorragend für die Psyche. Stress ist ungesund, aber allgegenwärtig. Indem es, wie jeder moderate Ausdauersport, dabei hilft, das Stresshormon Kortisol abzubauen.

Man kann sich leicht vorstellen, wie die regelmäßige Tretbewegung zur mentalen Entspannung beiträgt. Dadurch reduziert es empfundenen Stress und verbessert das allgemeine Wohlbefinden. So hat eine Studie gezeigt, dass Radfahren wie ein Antidepressivum wirkt. Wie weit dieser Effekt reicht, ist aber doch überraschend.

Darüber hinaus kann Fahrradfahren - wie viele andere Sportarten auch - als Ventil für negative Gefühle dienen. Es ist in der Lage, depressive Symptome zu lindern und das allgemeine psychische Wohlbefinden zu verbessern. Also einfach fest in die Pedale treten, und alles fühlt sich wieder leichter an!

6. Fahrradfahren hilft beim Abnehmen

Es kurbelt nämlich den Fettstoffwechsel an und fördert die Kalorienverbrennung. Und sogar das: Fahrradfahren zum Abnehmen Gewicht und Gesundheit hängen zusammen. Wer regelmäßig radelt, kann auch durchs Fahrradfahren abnehmen.

Welches Maß das individuell richtige ist, hängt vom bestehenden Fitnessniveau und den eigenen Zielen ab. Es gibt keine feste Regel, wie viele Kilometer Fahrradfahren am Tag gesund sind. Aber klar ist: Du musst nicht im Sporttrikot auf hohem Niveau Fahrrad fahren, um Körper, Gehirn und Seele etwas Gutes zu tun.

Der gesundheitsfördernde Effekt stellt sich schon bei geringem Zeiteinsatz ein und lässt sich deshalb so gut in den Alltag integrieren. Das Dienstrad bietet insgesamt den großen Vorteil, dass Radler:innen die Intensität und Dauer ihres Trainings leicht anpassen können.

Weitere Vorteile des Radfahrens

  • Radfahren befreit die Atemwege: Auch die Lunge profitiert vom Rhythmus des Radfahrens und wird gleichmäßig mit Sauerstoff gefüllt.
  • Radfahren ist gut für die Gelenke: Durch seine zyklischen Bewegungsabläufe ist Radfahren besonders gelenkschonend.
  • Radfahren ist gut für die Muskeln: Wer richtig radelt, kann fast die gesamte Muskulatur des Körpers trainieren.
  • Radfahren kurbelt den Fettstoffwechsel an: Wer sportlich aktiv ist, erhöht das „gute“ HDL-Cholesterin, das als Schutzfaktor vor Herz-Kreislaufkrankheiten gilt.
  • Radfahren macht glücklich: Wer oft Ausdauersport treibt, ist psychisch stabiler und weniger anfällig bei Stress.

Die Bedeutung des ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 240.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen.

Fazit

Grundsätzlich hat jede Form von Bewegung ihre positive Auswirkung auf die Verfassung eines Menschen. Besonders Sportarten im Bereich Ausdauer schlagen sich messbar positiv auf die Leistungsfähigkeit nieder, auch die im Alltag. Radfahren als Ausdauersportart eignet sich besonders, um Herz und Kreislauf zu trainieren, um Kalorien zu verbrennen und um die Aufnahme von Sauerstoff und die Durchblutung zu verbessern. Überdies fördert Radfahren den Muskelaufbau, ohne negative Effekte auf die Gelenke zu haben, und es erhöht die Energiebereitstellung für Körper, Muskeln und Gehirn.

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