Die besten KTM E-Bikes im Test: Ein umfassender Überblick

KTM steht seit vielen Jahren schon für reisetaugliche Tourenräder mit der Extraportion Komfort. Die Stiftung Warentest testet E-Bikes und am Ende landet ein Modell von KTM auf dem Siegertreppchen ganz oben. So geschehen 2018, 2020 und 2022. Und 2024 setzt das KTM Macina Gran 610 diese Erfolgsserie fort.

Wie schneiden KTM E-Bikes in Tests ab?

Heute durch die Bank mit gutem bis sehr gutem Ergebnis. Zweimal gab es von der Stiftung Warentest sogar den Testsiegertitel für den österreichischen Zweirad-Hersteller, 2020 für die Damenvariante des Macina Tour 510 und 2018 für das Macina Fun 9 mit Herrenrahmen. Dort strich KTM in den ersten Jahren des E-Bike-Hypes aber auch schon mal ein „Mangelhaft“ ein. Betroffen war das Macina Eight wegen eines Lenkerbruchs im Prüfstand-Dauertest - bislang der einzige wirkliche Fauxpas.

Besondere Stärken und Schwächen von KTM E-Bikes

Ob Sie es sportlich-zackig oder eher gemütlich mögen, Antrieb, Akku und Ausstattung harmonieren bei KTM-Pedelecs stets mit dem anvisierten Zweck und stammen aus guter Quelle. Vor allem bei den oft windigen Damenmodellen mit tiefem Durchstieg leistet KTM in den Tests saubere Arbeit und punktet mit ausgesprochen hoher Stabilität - und das bei angemessenem Gewicht und mit Gepäck. Auch das Fahrhandling stimmt - selbst ohne Motor, wie die Stiftung Warentest in ihrem letzten Vergleichstest beim bereits erwähnten Macina Tour 510 resümiert.

Antrieb und Reichweite der KTM E-Bikes

KTM-Pedelecs werden ausschließlich mit Bosch-Antrieben ausstaffiert, das Spektrum reicht von der zweckmäßigen „Active“-Serie bis hin zum kräftigsten Aggregat, dem „Performance CX“, das eigentlich für Mountainbikes entwickelt wurde, aber auch bei den teureren Modellen im City- und Trekking-Rudel vorzufinden ist. Alle Motoren arbeiten in den Tests sauber und werden inzwischen von voll im Rahmen integriertem Akku versorgt.

Der umfasst bei KTM im Schnitt um die 500 Wattstunden, wie auch beim von der Stiftung Warentest gepürften Macina Tour, das unter Realbedingungen eine Reichweite von 55 km erzielte - der Spitzenwert im Test. Wer nur auf dem Deich, mit prallen Reifen und nicht nonstop auf Volle-Möhre-Stufe fährt, schafft sicher mehr. Auch in anderen Tests trumpft KTM mit ordentlichen Reichweiten.

KTM Macina Gran 710 ABS im Detail

Hier vereinen die Oberösterreicher souveräne Fahrleistungen mit Komfort und viel Sicherheit. Die Liebe zum Detail zeigt sich etwa beim spritzwassergeschützten Akkuschloss, ein Punkt, der bei den allermeisten Fahrrädern sträflich vernachlässigt wird. Auffällig ist die große Frontleuchte. An der Optik scheiden sich die Geister, die Funktion indes ist über jeden Zweifel erhaben. Dank Fernlicht wird unterwegs die Nacht zum Tag. Auch das Bremslicht hinten ist ein unzweifelhaftes Sicherheits-Plus.

Touren- und Reisefahrer freuen sich über den variablen Gepäckträger. Die Sitzposition ist aufrecht und bequem. Das gute Gefühl ändert sich unterwegs nicht, dank Luftfedergabel, voluminöser Reifen und Parallelogramm-Sattelstütze bleibt das Rad auf rauerem Untergrund wie grobem Schotter und Kopfsteinpflaster angenehm komfortabel. Boschs Performance Line CX ist über fast jeden Zweifel erhaben. Technischer Höhepunkt des Rads: das ABS, das Bosch gemeinsam mit Magura entwickelt hat. Die 4-Kolben-Bremsen packen ordentlich zu, das ABS sorgt dafür, dass das Vorderrad nicht blockiert, Überschläge und Wegrutschen werden sogar bei heftigen Notbremsungen absolut zuverlässig unterbunden.

Entfaltung der Gangschaltung: 1,86 bis 8,46 Meter.

KTM Macina Gran 610 - Testsieger bei Stiftung Warentest

Insgesamt elf Trekking-E-Bikes ließ die Redaktion der Stiftung Warentest gegeneinander antreten. In dem Test steckte ein Stück weit ein Systemvergleich. Auf der einen Seite drei günstige E-Bikes vom Discounter mit einem Hinterradnabenantrieb und Preisen zwischen 1.100 Euro und 1.600 Euro. Auf der anderen Seite hochwertige Modelle namhafter Hersteller, die auf einem Mittelmotor basieren und zwischen 2.150 Euro sowie 4.500 Euro kosten. Allen gemeinsam war dagegen die Rahmenform des Diamant-Rahmens. Zudem brachten alle Fahrräder das typische Profil eine Trekking-E-Bikes mit.

Beim genaueren Hinsehen überrascht das Auftauchen des KTM Macina Gran 610 im Test ein wenig. Ob es konkret angefragt wurde oder eher vom Hersteller selbst dafür ausgewählt, wissen wir leider nicht. Fest steht, dass es innerhalb des Sortiments von KTM zu den eUrban-Modellen zählt. Eigentlich soll es euch ein treuer Begleiter auf den Radwegen durch die Stadt sein. Gleichzeitig bringt es allerdings Qualitäten mit, die aus ihm einen geeigneten Kandidaten für längere Touren machen.

Eine gefederte und versenkbare Sattelstütze erleichtert zum Beispiel nicht nur das Auf- und Absteigen, sondern verspricht erhöhten Fahrkomfort, gerade auf langen oder unebenen Strecken. Mit 80 Millimetern ist der Federweg an einem solchen Fahrrad ausreichend bemessen. Und die Kettenschaltung mit neun Gängen von Shimano bietet eine tolle Übersetzungsbandbreite, da KTM das Kettenblatt mit 42 Zähnen mit der größten verfügbaren Kassette kombiniert. Deren Ritzel decken einen Bereich zwischen elf und 36 Zähnen ab. Ohne jene Vielseitigkeit hätte es die Anforderungen von Stiftung Warentest wohl auch nicht so gut gemeistert.

Schließlich hat die Redaktion die Testräder gewohnt harten Prüfungen unterzogen. Für jedes Fahrrad standen mehrere hundert Kilometer durch die Hügel der Steiermark in Österreich an. Bei Tag und bei Nacht ging es auf wechselnden Untergründen mit und ohne Gepäck gehörig zur Sache. Für den zweiten Teil der Tests ging es erneut in ein spezielles Prüflabor. Dort galt es herauszufinden, wie sicher ist das Fahren mit den gewählten Trekking-E-Bikes, wie belastbar sind die verbauten Komponenten, wie leistungsfähig ist das E-Bike-System mit Blick auf Akkukapazität und Ladezeiten oder welchen Wert haben die Hersteller auf das Verwenden umweltschonender Materialien gelegt?

An der Stelle als auch unter zahlreichen weiteren Aspekten konnte das KTM Macina Gran 610 Stiftung Warentest anscheinend absolut überzeugen. Vor allem hat die Juroren das Fahrerlebnis mit dem Modell beeindruckt. In ihrem Urteil heben sie das stabile Fahrverhalten hervor, das sich in Anstiegen, Abfahrten und Kurven zeige und das Zuladen von Gepäck bestens vertrage. Als angenehm empfanden sie die Sitzposition, die von breiten Reifen und einer guten Federung flankiert werde. Für volle Zufriedenheit sorgte ebenfalls der Antrieb von Bosch, ein Smart System mit Performance Line CX-Motor, PowerTube 625-Akku sowie Intuvia 100-Display. Der Motor unterstütze kräftig und sei optimal abgestimmt, heißt es im Urteil. Punkten konnte KTM darüber hinaus mit seiner eigenentwickelten Akkuentnahme. Der Hersteller arbeitet an der Stelle mit einer eigenen Aufnahme, die das Entnehmen des Akkus mit einem separaten Griff nach oben enorm erleichtert.

Bei anderen Modellen im Test ließ sich der Akku nur nach unten entnehmen. Der Lenker traf nicht den Geschmack der Testenden, die ihn als zu gebogen und wenig sportlich beschrieben. Während eines solchen Tests bewerten die Juroren gezielt spezielle Aspekte jedes Modells. Aus denen setzt sich am Ende die Gesamtnote zusammen.

Trotz dieser beachtlichen Bilanz wurde es am Ende im Rennen um den Gesamtsieg richtig eng. Letztendlich teilt sich das KTM den ersten Platz mit dem Kalkhoff Endeavour 5 Advance +. Die Nase vorn hat es in Bezug auf den Preis. Mit einer Summe von 3.890 Euro unterbietet es das Kalkhoff um rund 600 Euro.

„Der Fokus von KTM Fahrrad liegt auf Qualität und Innovation“, kommentiert Johanna Grabner-Urkauf, Geschäftsführerin KTM Fahrrad den Testsieg. „Aus Qualität entsteht Zufriedenheit. Gleichzeitig sichert sie eine lange Produkt-Lebensdauer. Je länger die Lebensdauer, desto nachhaltiger das Produkt.

Am Ende des Klassements landeten vereint die drei billigsten E-Bikes mit den Hinterradnabenantrieben. Keines erreichte eine bessere Note als 3,2, was einem „befriedigend“ entspricht.

KTM Macina Tour CX 820 im Test

Eigentlich hätten wir das neue Macina Tour zugunsten der Vergleichbarkeit gerne mit Diamant-Rahmen getestet. KTM konnte uns im Testzeitraum aber nur das Trapez-Modell zur Verfügung stellen. Im Test zeigen sich trotzdem klare Stärken und Schwächen. Das Rad selbst baut KTM auch für den Jahrgang 2025 nach einem klassischen Trekking-Rezept auf. Schmale Schwalbe-Marathon-Reifen, klassische Schutzbleche und ein eher langer verstellbarer Vorbau sind in diesem Bereich bewährt.

Die Fakten zum KTM Macina Tour CX 820

  • Preis: 4399 Euro
  • Rad-Kategorie: E-Trekkingbike
  • Motor: Bosch Performance CX Gen. 5, 85 Nm max.

Gutes noch besser gemacht: Der neue Bosch-Antrieb

Der neue Bosch-Antrieb mit 800er-Akku liefert eine enorme Reichweite. Rund 100 Kilometer sind selbst bei mittlerer Unterstützung und abwechslungsreichem Fahrprofil kein Problem. Wer spart und sich nur minimal vom Motor unterstützen lässt, kann auch noch deutlich weiter kommen. Eine neue Zelltechnologie macht zudem die Akkus leichter. Die 800er-Batterie wiegt jetzt unter 4 Kilo und damit weniger als die 750-Wh-Batterie mit 4,35 Kilogramm.

Beim Display haben die Hersteller nach wie vor die Qual der Wahl. KTM setzt nur auf den etwas kleineren Screen Kiox 300. App und Bedienelemente sind aus der letzten Generation übernommen. Deutlich entscheidender: Bosch konnte auch beim Fahrgefühl nochmal nachbessern. Schon der bisherige CX war einer der Top-Antriebe am Markt, der neue CX arbeitet aber leiser, schiebt spürbar geschmeidiger und fadet die Unterstützung an der 25 km/h-Grenze noch unmerklicher aus. Weil zudem der Tretwiderstand jenseits von 25 km/h gesunken ist, gelingen hohe Geschwindigkeiten in leichtem Gefälle spürbar leichter.

Die Ausstattung des KTM Macina Tour CX 820

Das Macina weiß mit einigen Ausstattungs-Highlights zu gefallen. Die XT-Linkglide mit elf Gängen ist gemeinsam mit der teuren Cues sozusagen die perfekte Kettenschaltung fürs Trekkingrad, die gruppenlosen Shimano-Vierkolbenbremsen packen kräftig zu, das gute Licht von Busch und Müller macht mit vom Lenker aus bedienbarer Fernlicht-Funktion selbst stockdunkle Feldwege ordentlich hell. KTM gönnt sich eine Federstütze ab Werk und zu den Flügelgriffen von Ergon auch noch die Lenkerhörnchen für Komfort auf langen Ausritten.

Leider muss der österreichische Traditionshersteller dafür an anderer Stelle sichtbar sparen. Der einfache Sattel passt keinem Tester so richtig, Ständer und Gepäckträger wirken im Vergleich auffällig schlicht und sind weniger steif als man es von hochwertigen Trekking-Bikes gewohnt ist.

Ausstattungsmerkmale:

  • Schaltung: Shimano XT Linkglide (11-fach)
  • Übersetzung: 42 / 11 - 50 Zähne
  • Bremsen: Shimano MT420 (Vierkolben)
  • Reifen: Schwalbe Marathon Mondial, 47 mm
  • Lichtanlage v. /h.: B & M IQ-XS mit Fernlicht, B & M Toplight 2C
  • Gepäckträger: Racktime, 25 kg
  • Gabel: SR-Suntour NCX-D Air

Praxistest: So fährt sich das KTM Macina Tour CX 820

Beim Fahren machen sich beim KTM die kompakte Geometrie und die schmalen Reifen bemerkbar. So rumpelt das Macina Tour etwas stärker durch Schlaglöcher als andere Kandidaten und wirkt in Summe nicht so souverän. Daran hat auch die einfache Gabel einen Anteil. Gepäckträger und Ständer verwinden sich bei hoher Beladung außerdem spürbar. Dafür ist das Macina Tour handlich und ohne Beladung leicht zu kontrollieren, die Federstütze entlastet den Rücken.

Hat man den Mechanismus einmal verstanden, gefällt die Akku-Entnahme nach oben mit unkomplizierter Handhabung. Tipp: Etwas Budget für einen ergonomischeren Sattel einplanen.

MYBIKE-Bewertung des KTM Macina Tour CX 820

Stärken:

  • Unkompliziertes Handling
  • Praktische Akku-Entnahme
  • Viele gut gewählte Ausstattungsteile

Schwächen:

  • Schmale Reifen
  • Einfacher Sattel
  • Gepäckträger und Ständer nicht für hohe Zuladung ausgelegt

ADAC Test: KTM MACINA KAPOHO 7973

Das e-MTB von KTM ist ein guter Allrounder, allerdings mit einigen Verbesserungs-möglichkeiten im Detail. Beim Bergauffahren hebt der Vorderreifen leicht ab, was nur mit fahrerischen Können kompensiert werden kann.

ADAC Testurteil

Testergebnis gesamt: 2,1

  • Fahren: 2,1
  • Antriebssystem und Motor: 1,6
  • Handhabung: 2,5
  • Sicherheit und Verarbeitung: 2,3
  • Schadstoffe in den Griffen und Sattel: 2,5

Allgemeine Daten

Merkmal Wert
Preis in Euro 4.999 (Stand 11/22) 5.299 (Stand 5/23)
StVZO ja (Klingel und Reflektoren werden mitgeliefert, Lichtanlage müsste nachgerüstet werden, wenn bei Dämmerung/Nacht gefahren wird)
Leergewicht (gemessen) in kg 28,3 (Größe XL)
Zul. Gesamtgewicht in kg 146
Hersteller Motor/Display Bosch Performance CX Gen.4 Smartsystem/ LED Remote
Anzahl der Gänge/Hersteller 12 Gang Kettenschaltung / SRAM SX
Akku-Kapazität in Wattstunden 750
ADAC Reichweite (gemittelt) in km 110
ADAC Reichhöhe (gemittelt) in Meter 2110
Ladezeit (gemessen) in Std. 6
Hersteller/Vertrieb KTM Fahrrad GmbH, Harlochnerstr. 13, 5230 Mattighofen, Österreich

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • Leistungsstarker Motor
  • Wendiges Fahrverhalten
  • Bergab gut zu fahren, da es Druck auf das Vorderrad erlaubt
  • Kabel am Lenker wirken sehr aufgeräumt

Schwächen:

  • Zweifingerbremse ist für Bergabfahrten kritisch
  • Vorderrad hebt bergauf leicht ab
  • Beidseitiger Lenkeranschlag beeinträchtigt das Fahrverhalten

Test / E-Trekkingbike: Das KTM Macina Sport SX

Mit seiner Kombination aus geringem Gewicht, dem innovativen Bosch SX Antrieb und einem eleganten Design kann es sich deutlich von der Konkurrenz absetzen. Es kombiniert schlankes Design mit geringem Gewicht und beeindruckender Flexibilität und beweist, dass moderne E-Trekkingbikes wie das immer noch relevant sind. Der leichte Carbonrahmen und der Bosch SX-Motor tragen zu einem bemerkenswert niedrigen Gesamtgewicht bei, welches fast an das von unmotorisierten Trekkingrädern heranreicht.

Der Bosch SX-Motor ist ein Highlight des neuen KTM E-Trekkingbikes. Mit nur 2 kg ist er einer der leichtesten Motoren auf dem Markt und bietet ein Drehmoment von bis zu 55 Nm. Die Leistung des Motors passt sich der Trittfrequenz an und kann so auch bei schnellerem Tritt mit leistungsstärkeren Mittelmotoren mithalten. Der kompakte Bosch Compact Tube 400 Akku ergänzt das leichte Konzept des Bikes ideal. Trotz seiner geringeren Kapazität von 400 Wh ist er für viele Alltagsfahrten ausreichend, während der optionale Range Extender zusätzliche Flexibilität für längere Touren bietet.

Das KTM Macina Sport SX Elite bietet eine solide Ausstattung. Die Shimano Cues 10-Gang-Kettenschaltung bietet eine gute Bandbreite, Schwalbe-Reifen und eine Suntour Luftfedergabel garantieren eine angenehme Fahrt auf verschiedenen Untergründen. Das Bosch Purion 200 Bedienteil mit seinem hellen Farbdisplay und die Shimano 2-Kolben-Bremsen sorgen für eine sichere und komfortable Fahrt. Die Suntour NCX Gabel lässt sich per Luftdruck auf das Fahrergewicht einstellen.

Auf der Straße zeigt das Rad, was in ihm steckt. Es ist flink, reagiert direkt auf Eingaben und bietet eine sportlich-bequeme Sitzposition. Trotz der begrenzten Akkukapazität ist der Aktionsradius für die meisten Alltagsstrecken mehr als genug. In steilerem Gelände oder bei schwerer Beladung verringert sich der Radius etwas, doch das Bike bleibt auch unter diesen Bedingungen angenehm zu fahren. Das KTM Macina Sport SX Elite ist ein spannendes E-Bike, das vor allem durch sein geringes Gewicht punkten kann. Es kombiniert die Vorzüge eines herkömmlichen Trekkingrades mit der Unterstützung eines modernen E-Bikes. Dies macht es zu einer ausgezeichneten Wahl für Pendler und Freizeitradler. Der Preis ist sportlich, aber für das, was das Bike bietet, dennoch angemessen.

KTM Cento 10 und 10 Plus im Test

Der erste Testplatz im Flizz Eurobike E-Bike-Test in der E-Bike-Saison 2022/2023 gehört einem der beliebtesten City- und Trekking-E-Bikes, unserem Topseller KTM Cento 10 und dem Cento 10 Plus.

Das Herzstück des KTM Cento 10 (Plus) ist der robuste und hochwertig gefertigte Rahmen mit abschließbarem Akkudeckel. KTM bietet 3 Rahmenarten an. Das Thema Sicherheit wird bei KTM traditionell großgeschrieben. Das Cento 10 bietet dem/der E-Bikefahrer/in mit der hydraulischen Scheibenbremsanlage von Shimano in jeder Fahrsituation ein sehr hohes maß an Kontrolle.

Die Pannenschutzbereifung Schwalbe Energizer Plus sorgen dafür, dass eine optimale Bodenhaftung gegeben ist. Die gelungene Sitzposition ist oft der ausschlaggebende Punkt beim Kauf. Das Cento 10 macht beim Thema Fahrkomfort viel richtig. Auf dem KTM Cento 10 sitzt man sportlich bequem. überzeugt mit herausragender Leistung und bietet ein unvergleichliches Fahrerlebnis. Selbst bei anspruchsvollen Steigungen bleibt das Fahrgefühl unbeeinträchtigt.

In Kombination mit dem herausnehmbaren Bosch Powertube Akku können auch ausgedehnte Fahrten in Angriff genommen werden, ohne dass ein ständiges Nachladen erforderlich ist. Je nachdem wie groß die individuellen Ansprüche an die Reichweite sind, kann bei allen Cento 10 Modellen zwischen einem 625 Wh oder 750 Wh Akku gewählt werden. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal sind die Displays, denn hier ist je nach Modell ein Bosch Intuvia, Intuvia 100, Kiox oder Kiox 300 verbaut.

Während die Intuvia Modelle sich durch eine "intuitive" Handhabbarkeit auszeichnen, bieten die kleineren Kiox Displays ein hochauflösendes Farbdisplay mit vielen Einstellungsmöglichkeiten. Alle Displays sind natürlich auch abnehmbar. Bei dem Gepäckträger setzt KTM wieder auf die altbewährte Technik.

Wie gewohnt geht KTM keine Kompromisse ein und liefert ein vollausgestattetes City- und Trekkingbike auf das man sich verlassen kann. Das Cento 10 punktet mit enormer Laufruhe, hochwertigen Komponenten, einer entspannten Sitzposition und der im Straßenverkehr benötigen Sicherheit.

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