Spätestens mit dem DJI Avinox liegt ein besonderer Fokus auf den Leistungskennziffern von E-Bikes. Was Kennziffern wie Watt und Newtonmeter bedeuten, und wie aktuelle E-Bike Motoren abschneiden, zeigen wir dir in einem Vergleich.
Leistungskennziffern von E-Bike Motoren
Watt
Watt beziffert die Kraft oder Arbeit des Motors. Die Angabe drückt aus, wie Leistung in Geschwindigkeit übertragen wird. Ein E-Bike mit einer hohen Wattzahl wird auf Dauer eine höhere Geschwindigkeit auf die Strecke bringen. Die Maximalleistung des Motors darf darüber liegen, wenn in Summe die 250 Watt nicht überschritten werden. Die gesetzliche Nennleistung eines Pedelec oder E-Bike Motors liegt bei 250 Watt.
Newtonmeter (Nm)
Newtonmeter (Nm) ist die Rotationskraft und lässt sich auch bei der Angabe von Drehmomentschlüsseln finden. Das Anzugsmoment, oder Torque eines Motors benennt die Kraft, die er in der Umdrehung aufbringen kann. Auf einem E-Bike mit hohem Torque kannst du stärker anfahren und mehr Kraft beim Klettern aufbringen.
E-Bike Motor Kategorien nach Drehmoment
Die Wahl des richtigen E-Bike Motors hängt stark von den individuellen Bedürfnissen und dem geplanten Einsatzbereich ab. Hier eine Übersicht verschiedener Kategorien nach Drehmoment:
- Leichte E-Bikes (bis 35 Nm): Ideal für ein natürliches Fahrgefühl und hohe Geschwindigkeiten, geeignet für Fahrer, die weiterhin aktiv trainieren möchten. Ein leichter E-Bike Motor für das Fit-Gefühl und eine aktive Fahrweise ist bis zu 30 Nm stark.
- Mid-Power E-Bikes (bis 60 Nm): Gut geeignet für den Alltag, bieten angenehme Beschleunigung und sind ideal für den Transport von Anhängern. Ein Motor für die Nutzung an leichten MTB und Trekkingbikes und für die Bedürfnisse von Normalverbrauchern liegt bei etwa 50 bis 60 Nm.
- Starke E-Bikes (90 bis 120 Nm): Beliebt für technische Kletterpartien, steile Anstiege im Gelände und den Transport großer Lasten. Mit der neuen Hausmarke von 120 Nm sind extreme E-Bikes ausgerüstet.
Die stärksten E-Bike Motoren im Test
Es gibt viele Motoren, die sich in internationalen Wettkämpfen und in Tests beweisen konnten. Der stärkste E-Bike Motor ist der DJI Avinox. Hier eine Auswahl aktueller Motoren und ihrer Eigenschaften, basierend auf Tests in Fachmagazinen:
- Bosch Performance Line CX:
- Der eMTB-Modus bietet 140 % bis 340 % Unterstützung und erleichtert mit Extended Boost das Überwinden von Hindernissen durch feinfühlige Reaktion auf den Pedaldruck.
- Mit dem Update im Juli 2025 steigt die maximale Unterstützung auf 400 %.
- Über die eBike Flow-App des Bosch Smart Systems lassen sich alle Unterstützungsmodi (Maximalmoment, Dynamik etc.) individuell einstellen.
- Durch Überarbeitung des Antriebsstrangs läuft der Performance CX Gen5 jetzt deutlich leiser - selbst auf ruppigen Abfahrten bleibt der Motor dezent im Hintergrund und in niedrigen Modi nahezu unhörbar.
- Ein neuer eMTB+ Modus versteht sich als Unterstützung für maximale Ansprüche bei Kletterpartien.
- Shimano EP801:
- Individualisierbar via E-TUBE App: Die Shimano E-TUBE PROJECT App erlaubt es, zwei Profile anzulegen und Parameter für Eco, Trail und Boost nach persönlichen Vorlieben zu konfigurieren.
- Mit etwa 2,7 kg gehört der EP801 zu den leichteren Full-Power-Antrieben.
- Zudem wurde der interne mechanische Widerstand deutlich verringert - oberhalb von 25 km/h ist praktisch kein Tretwiderstand mehr spürbar.
- Der EP801 liefert 85 Nm Drehmoment und 600 W Peak-Leistung und behält damit die gleichen Spitzenwerte wie sein Vorgänger, steigert aber die Dauerleistung und arbeitet effizienter über einen größeren Kadenzbereich.
- Brose Eagle Powertrain System:
- Das Eagle Powertrain System integriert den Brose-Mittelmotor, den 720-Wh-Akku und die drahtlose Eagle-Transmission zu einem ganzheitlichen Antriebspaket.
- Als Highlight verfügt Eagle Powertrain über Auto-Shift (vollautomatisches Schalten) und Coast-Shift (Schalten im Rollen ohne Pedaltritt).
- Die Auto-Shift-Funktion agiert wie ein „sechster Sinn“ und entscheidet selbständig, wann geschaltet werden muss, damit der Fahrer den Fokus auf dem Trail behalten kann.
- Der 90 Nm starke Brose-Motor im Eagle Powertrain ist für bestmögliches Thermomanagement ausgelegt.
- Laut Hersteller werden hitzebeständige Materialien verwendet, die Leistungsverlust bei Dauerlast minimieren sollen.
- Specialized 2.2 Motor:
- Specialized entwickelt seinen 2.2-Motor in Eigenregie (Basis Brose Drive S Mag) exklusiv für die eigenen E-MTBs.
- Das im Oberrohr integrierte MasterMind-TCU fungiert als „Gehirn“ des Systems.
- Das kompakte Farbdisplay zeigt alle wichtigen Daten wie Geschwindigkeit, Unterstützungsmodus und Akkustand in 1%-Schritten an.
- Die Specialized-App (Nachfolger der Mission Control) bietet umfangreiche Tuning-Optionen.
- So kann man z.B. mit der MicroTune-Funktion die Unterstützungsleistung während der Fahrt in 10%-Schritten feinjustieren.
- DJI Avinox M1:
- Der Drohnenhersteller DJI bringt umfassendes Know-how aus der Entwicklung kleiner, leistungsstarker Elektromotoren und Sensoren mit.
- Der Auto-Mode des DJI Avinox reagiert vollautomatisch auf Gelände und Pedaleinsatz.
- Er passt das Unterstützungsniveau in Echtzeit an den Widerstand an und liefert so stets „so viel Hilfe wie nötig, so wenig wie möglich“.
- Der DJI Avinox M1 wiegt laut Hersteller nur ca. 2,52 kg und ist damit mehrere hundert Gramm leichter als vergleichbare E-MTB-Motoren.
- Trotz des minimalen Gewichts bietet das System bis zu 120 Nm Drehmoment und 1000 W Peak-Leistung im Boost-Modus - Werte, die herkömmliche Antriebe deutlich übertreffen.
- Brose Drive³ Peak:
- Mit dem Drive³ Peak stellt Brose auf ein 48V-System um und läutet eine neue Motorengeneration ein.
- Brose-Motoren sind bekannt für ihren leisen, vibrationsarmen Lauf dank internem Riemenantrieb.
- Brose hat das Konzept weiterentwickelt (Magnesiumgehäuse, optimiertes Getriebe) und verspricht eine noch geschmeidigere Leistungsabgabe sowie geringere Geräuschentwicklung.
- Brose richtet das Drive³-System stark auf Fahrradhersteller aus.
- So wird der Drive³ Peak von Anfang an mit integrierten Brose-Akkus (468 Wh und 814 Wh) angeboten, kann aber auch mit Drittanbieter-Batterien kombiniert werden.
- Fazua Ride 60:
- Der Fazua Ride 60 zählt zu den Light-Assist-Systemen und wiegt nur rund 1,96 kg (Motor).
- Per Boost-Modus kann der Fazua Ride 60 kurzzeitig zusätzliche Leistung bereitstellen.
- Wird der Boost aktiviert, steigert der Motor für ~12 Sekunden die Unterstützung um ca. 100 W auf bis zu 450 W Peak.
- Alle Unterstützungsstufen des Ride 60 vermitteln ein sehr natürliches Fahrgefühl.
- Die Kraftentfaltung erfolgt harmonisch und intuitiv, sodass man - abgesehen von der verstärkten Tretkraft - kaum merkt, von einem Motor unterstützt zu werden.
- TQ HPR 50:
- Im TQ HPR 50 kommt ein patentiertes Harmonic-Pin-Ring-Getriebe zum Einsatz, das dem Motor seinen Namen gibt und die besondere, kompakte Bauform ermöglicht.
- Der TQ HPR 50 bietet die mit Abstand unauffälligste Integration eines Mittelmotor-Systems auf dem Markt.
- Trotz dieser Minimal-Assist-Bauweise liefert er bis zu 50 Nm und 300 W - genug für ein sehr natürliches MTB-Fahrgefühl mit dezentem „Uphill-Flow“.
- Der HPR 50 zählt zu den leisesten E-Bike-Motoren überhaupt.
- Bafang M510:
- Der Bafang M510 ist der Nachfolger des M500 und für den anspruchsvollen E-MTB-Einsatz ausgelegt.
- Er liefert weiterhin bis zu 95 Nm Drehmoment, doch wurde die Gesamtperformance deutlich gesteigert: Die Maximalleistung liegt ca. 20 % höher als beim Vorgänger und die Kadenzunterstützung wurde auf 120 RPM ausgedehnt.
- Optimierte Software sorgt für ein sanfteres Ansprechverhalten aus dem Stand und kontrollierbare Leistungsabgabe.
- Der M510 beschleunigt kraftvoll, reagiert aber dank empfindlichem Drehmomentsensor sehr feinfühlig auf den Pedaldruck des Fahrers.
- Der M510 ist mit der neuen Bafang Smartphone-App steuer- und konfigurierbar.
E-Bike Testsieger 2025
Für 2025 gibt es einen klaren Testsieger unseres gleichsam renommierten wie riesigen Motoren-Vergleichstests. Und einen Kauftipp! Lest unbedingt weiter, um mehr zu erfahren. Aber bitte vergesst nicht: Jeder Motor ist nur so gut wie das Bike, in dem er steckt.
Die wichtigsten Faktoren für ein gutes E-Bike Motorsystem
- Leistungsdaten: Ansprechverhalten, Dosierbarkeit und Leistungsentfaltung sind wichtiger als reine Zahlen.
- Motorengeräusche: Die Lautstärke unter Last beeinflusst das Fahrerlebnis.
- Akkus: Modulare Akku-Konzepte bieten Flexibilität bei der Anpassung der Kapazität.
- Motor-Ökosystem: Intuitive Remotes, übersichtliche Displays und Apps sind entscheidend.
- Integration von Komponenten: Schaltungen oder Bremssysteme können in das System integriert werden.
- Technischer Aufbau und Redundanz: Ersatzteile, Service und Wartungsfreundlichkeit spielen eine große Rolle.
- Das passende System finden: Unterschiedliche Motoren passen zu unterschiedlichen Fahrertypen.
Die Kombination all dieser Faktoren sorgt dafür, dass jedes der einzelnen Motorsysteme in unserem E-Bike Motoren Vergleich seinen ganz individuellen Charakter hat. Auch der Preis spielt eine Rolle, obwohl dieser schwer isoliert betrachtet werden kann, da man immer ein Komplett-Bike kauft, nicht nur den Motor.
E-Bike Trends und Highlights 2025
- Leichtere Systeme: Der Trend geht klar zu Light-E-Bikes mit kleinerem Akku und Motor - weniger Gewicht, mehr Natürlichkeit beim Fahren.
- Smartere Technik: E-Bikes werden vernetzter - mit GPS-Tracking, Over-the-Air-Updates, Apps und Diebstahlschutzfunktionen.
- Neue Motoren: Bosch & Co. bringen kompaktere, leisere und gleichzeitig leistungsfähigere Antriebe auf den Markt.
- Mehr Integration: Kabel verschwinden, Displays werden unsichtbarer - das Design wird cleaner, Technik tritt in den Hintergrund.
- Vielfalt für alle: Vom Citybike bis zum High-End-Gravel-E-Racer - fast jede Fahrradkategorie ist elektrifiziert, inklusive speziell abgestimmter Geometrien für Frauen, Senioren oder sportliche Fahrer.
Bekannte Hersteller von E-Bike Motoren
- Bosch
- Brose
- Fazua
- Mahle
- Shimano
- TQ
- Yamaha
- Specialized
E-Bike Typen im Test
Die Vielfalt auf dem E-Bike-Markt ist riesig: Fast jeder Fahrradtyp - vom klassischen Tiefeinsteiger bis hin zum Lastenrad - wird mittlerweile auch mit Elektromotor angeboten.
- Trekking-E-Bikes: Sie verbinden Alltagstauglichkeit mit Tourenkomfort und rollen zuverlässig zur Arbeit, auf Waldwegen oder auch mal ins lange Wochenende.
- E-MTBs: Sind die perfekten Begleiter für alle, die abseits befestigter Wege unterwegs sein wollen - mit Rückenwind.
- City-E-Bikes: Sind die heimlichen Helden des urbanen Alltags. Sie bringen dich zuverlässig zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Café um die Ecke - und das ohne Stress, Schweiß oder Parkplatzsuche.
- Light-E-Bikes: Sind der Gegenentwurf zum SUV auf zwei Rädern - leicht, schlank, unauffällig und trotzdem mit ordentlich Schub.
- Sport-E-Bikes: Bringen elektrischen Rückenwind in die Off- und Onroad-Welt - und eröffnen neue Horizonte für ambitionierte Fahrer:innen.
- E-Gravelbikes: Sind die Abenteurer unter den E-Bikes: sportlich, vielseitig und überraschend komfortabel.
- Klapp-E-Bikes: Sind die Chamäleons der urbanen Mobilität: kompakt, wendig und überraschend kraftvoll.
Die besten E-Bikes 2025 im grossen Test
In den folgenden Tabellen findest du alle E-Bikes aus dem Modelljahr 2024 und 2025, die bereits unseren Test durchlaufen haben. Die Tabelle wird fortlaufend aktualisiert. Ein Klick auf den Modellnamen führt dich zum ausführlichen Testbericht des E-Bikes.
Trekking-E-Bikes im Test: Ob City-Cruise oder Wochenendtour: Moderne Trekking-E-Bikes sollen alles können - und dabei bitte auch noch schick, komfortabel und ausdauernd sein.
E-MTBs im Test: E-Mountainbikes sind die perfekten Begleiter für alle, die abseits befestigter Wege unterwegs sein wollen - mit Rückenwind.
City-E-Bikes im Test: City-E-Bikes sind die heimlichen Helden des urbanen Alltags. Sie bringen dich zuverlässig zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Café um die Ecke - und das ohne Stress, Schweiß oder Parkplatzsuche.
Light-E-Bikes im Test: Light-E-Bikes sind der Gegenentwurf zum SUV auf zwei Rädern - leicht, schlank, unauffällig und trotzdem mit ordentlich Schub.
Sport-E-Bikes im Test: Sport-E-Bikes bringen elektrischen Rückenwind in die Off- und Onroad-Welt - und eröffnen neue Horizonte für ambitionierte Fahrer:innen.
E-Gravelbikes im Test: E-Gravelbikes sind die Abenteurer unter den E-Bikes: sportlich, vielseitig und überraschend komfortabel.
Klapp-E-Bikes im Test: Klapp-E-Bikes sind die Chamäleons der urbanen Mobilität: kompakt, wendig und überraschend kraftvoll.
Das Mokwheel Basalt im Test
Eines der besten E-Bikes 2025 ist das Mokwheel Basalt. Dieses Fatbike bietet eine überraschend gute Verarbeitung und überzeugt mit einer modernen Ausstattung.
Unser persönliches Highlight bei diesem E-Bike ist die einfache Möglichkeit zum Tuning. So kannst du einfach über die Steuerung auf die Steuerung des Motors zurückgreifen und die Unterstützungsstufe erweitern.
Auch hinsichtlich der Reichweite kann das Mokwheel Basalt im Test überzeugen. Auf unserer Verbrauchsfahrt konnten wir bei voller Unterstützung bis zu 104 km zurücklegen. Laut Hersteller sind auch bis zu 120 km möglich. Allerdings hat das Basalt auch einen großen Akku.
Das Deruiz Quartz im Test
Mit dem Quartz hat Deruiz eines der wohl besten E-Bikes 2025 im Line-up. Das Modell bietet einen 644 Wh großen Akku, einen 55 nm starten Motor und einen tiefen Einstieg.
Gerade beim Preis kann uns das Deruiz Quartz überzeugen, denn dieses ist bereits für 1.399 € erhältlich. Weiterhin gibt es hier 28 Zoll große Räder, die einen hohen Rollkomfort versprechen.
In unserem Testverfahren erzielt das Deruiz Quartz ganze 89,8 % - ein fantastisches Ergebnis. Auch der ADAC bescheinigt dem Deruiz Quartz ein gutes Ergebnis.
Deruiz Quartz Bewertung:
| Bewertung | Details |
|---|---|
| Listenpreis | 1.399,00 € |
| Vorteile | Sehr gute Verarbeitung, Top Preis-Leistungs-Verhältnis, Starker Antrieb, Hohe Reichweite, Guter Support, Gute Bremsen |
| Nachteile | Drehfrequenzmotor schwer zu dosieren, Nicht für steile Anstiege geeignet |
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